Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Advertisement

Test-Länderspiel von Montag

Belgien – Costa Rica 4:1

Da können die Jungs aus Costa Rica nur zuschauen: Romelu Lukaku schnürt gegen die Mittelamerikaner einen Doppelpack.  Bild: AP/AP

Schweiz-Gegner Costa Rica kann gegen Belgien überhaupt nicht überzeugen 

11.06.18, 22:58 12.06.18, 07:05


Costa Rica, am 27. Juni letzter Gruppengegner der Schweiz an der WM, hat seine Reihe von Testspielen mit einer 1:4-Niederlage in Brüssel gegen Belgien abgeschlossen.

Nach einer ungenügenden Kopfball-Abwehr von Tottenhams Innenverteidiger Jan Vertonghen brachte Captain Bryan Ruiz die Zentralamerikaner mit einer Direktabnahme von der Strafraumgrenze entgegen dem Spielverlauf 1:0 in Führung. Der Stürmer von Sporting Lissabon hatte beim Viertelfinal-Vorstoss der «Ticos» an der WM 2014 in Brasilien zweimal getroffen.

Mitte der zweiten Halbzeit waren die Kräfteverhältnisse mit dem 4:1 längst wiederhergestellt. Zwei der drei Tore erzielte Romelu Lukaku. Der Stürmer Manchester Uniteds baute seine Führung als belgischer Rekordtorschütze mit den Toren Nummern 35 und 36 aus. Sehr gut gefiel bei den insgesamt überzeugenden Belgiern auch Eden Hazard. Den Ausgleich von Dries Mertens bereitete er mit Körpertäuschungen und Verzögern des letzten Passes auf prächtige Weise vor.

Costa Rica bilanziert aus den WM-Vorbereitungsspielen in diesem Frühling zwei Siege und drei Niederlagen. Herausragend ist das 3:0 gegen Nordirland, gegen das sich die Schweiz in der Barrage nur mit dem Gesamtscore von 1:0 durchsetzte. Einem weiteren Sieg auswärts gegen Schottland (1:0) stehen ein 0:1 in Nizza gegen Tunesien, ein 0:2 in England und jetzt das 1:4 in Belgien gegenüber. (sda/cma)

Die Tore:

Da war die Welt der Ticos noch in Ordnung: Bryan Ruiz trifft per Volley zum 1:0. Video: streamable

Dries Mertens erzielt den Ausgleich zum 1:1. Video: streamable

Das 2:1 durch Romelu Lukaku: Herrlich gemacht! Video: streamable

Und dann ist es wieder Lukaku: Dieses Mal trifft er zum 3:1. Video: streamable

Michy Batshuayi erzielt mit dem 4:1 den letzten Treffer des Abends. Lukaku brilliert mit einem wunderschönen Assist. Video: streamable

Das Telegramm:

Belgien - Costa Rica 4:1 (2:1)
Tore: 24. Ruiz 0:1. 31. Mertens 1:1. 42. Lukaku 2:1. 50. Lukaku 3:1. 65. Batshuayi 4:1

Belgien: Courtois; Alderweireld, Boyata (66. Dendoncker), Vertonghen; Meunier (46. Chadli), De Bruyne (71. Tielemans), Witsel, Carrasco; Mertens (52. Batshuayi), Lukaku (65. Thorgan Hazard), Eden Hazard (70. Dembele).

Costa Rica: Navas; Gamboa (66. Smith), Duarte, Acosta, Gonzalez, Oviedo (46. Calvo); Bolanos (62. Guzman), Tejeda, Borges (76. Azofeifa), Ruiz (66. Campbell); Urena (46. Venegas).

Die Schlüsselspieler der 32 WM-Teams

Loro & Nico performen die Russenhocke

Video: watson/Angelina Graf, Nico Franzoni, Laurent Aeberli

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Brasi 12.06.2018 11:17
    Highlight Ich habe das Spiel verfolgt. Diese Spielfreude der Belgier und das Zusammenspiel war beeindruckend. Bei Belgien arbeiten die Mannschaftsteile sowohl gegen hinten als auch nach vorne. Ich glaube aber nicht, dass die Schweiz so viele Chancen gegen Costa Rica herausholt und man bei den ganzen Tests nie vergessen darf, dass man nicht mit voller Härte einsteigt. Costa Rica war auch unglaublich effizient und Bryan Ruiz braucht offensichtlich nicht viele Chancen um ein Tor zu schiessen.
    13 1 Melden

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

Artikel lesen