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Reals neuer Coach und der Präsident: Julen Lopetegui (links) und Florentino Perez. Bild: AP

Spaniens gefeuerter Trainer Lopetegui: «Traurigster Tag seit dem Tod meiner Mutter»

Einen Tag nach seinem Rausschmiss als spanischer Nationaltrainer hat sich Julen Lopetegui bei der Präsentation als neuer Coach von Champions-League-Sieger Real Madrid emotional gezeigt.

14.06.18, 20:28


«Gestern war für mich der traurigste Tag seit dem Tod meiner Mutter», sagte Lopetegui im Estadio Santiago Bernabéu in Madrid unter Tränen vor seiner Familie und zahlreichen Journalisten. Nach langer Pause fügte er unter dem Beifall der Anwesenden an: «Aber heute ist der glücklichste Tag meines Lebens.»

Das war die Vorstellung des neuen Coachs.

Real Madrids Präsident Florentino Perez nutzte die Gelegenheit, um den Präsidenten des spanischen Fussballverbandes, Luis Rubiales, in aller Schärfe zu kritisieren. Die Amtsenthebung von Lopetegui sei «ungerecht, unverhältnismässig und beispiellos in der Geschichte des Fussballs», sagte er.

Kurz vor der Präsentation hatte der 51-jährige Lopetegui einen Dreijahresvertrag unterzeichnet. Anschliessend posierte der Baske mit seiner Ehefrau Rosa und seinen drei Kindern sowie mit Präsident Perez für die Fotografen.

Der Coach war gestern – nur zwei Tage vor dem WM-Auftakt Spaniens gegen Portugal morgen Abend – von Rubiales im Trainingslager des WM-Mitfavoriten in Krasnodar des Amtes enthoben und durch Sportdirektor Fernando Hierro ersetzt worden, nachdem Real Madrid am Dienstag die Verpflichtung Lopeteguis für die nächste Saison bekanntgegeben hatte. (ram/sda/dpa)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • panaap 15.06.2018 06:06
    Highlight Minimi. Ich trochne meine Tränen mit Hundeternoten....
    37 2 Melden
  • AJACIED 14.06.2018 21:12
    Highlight Pfeife des Jahres .
    59 127 Melden
    • Capoditutticapi 14.06.2018 22:24
      Highlight Die hat Trump bis Ende Amtszeit reserviert
      100 12 Melden
  • dä dingsbums 14.06.2018 21:12
    Highlight Wieso braucht der Trainer eigentlich ein Mannschaftstrikot mit seinem Namen drauf?

    68 21 Melden
  • Scaros_2 14.06.2018 21:04
    Highlight vor 2 wochen den Vertrag mit der Nationalmannschaft verlängern - dann wissentlich mit Real ein Vertrag machen und im Nachzug erklären es war der traurigste Tag seines Lebens.

    Sprich seine eigene Inkompetenz ist gleichzusetzen mit dem Tod seiner Mutter und beides ist traurig? Come on. - was ein heuchler
    130 112 Melden
    • riqqo 14.06.2018 22:11
      Highlight Wann hatte er den neuen Vertrag unterschrieben und wann kündigte Zidane bei Real?

      Ich denke der neue Vertrag war vor etwa drei Wochen und Zidane kümdigte vor zwei Wochen. Ich möchte nicht den Zeitpunkt und Weg der Kommunikation verteidigen, sondern nur sagen, dass er vermutlich bei Vertragsunterzeichnung mit Spanien nicht wusste, dass er in zwei Wochen bei Real unter Vertrag gehen könnte... Und diese Chance bei Real kriegst du nicht jedes Jahr.
      51 29 Melden
    • chnobli1896 14.06.2018 22:46
      Highlight er hätte immerhin proaktiv den verband über die verhandlungen und die unterschrift informieren können
      50 17 Melden
    • Rabbits 15.06.2018 06:11
      Highlight @chnobli1896
      Machst du das auch, wenn du dich für einen neuen Job bewerben würdest?
      15 14 Melden
    • Fendant Rüpel 15.06.2018 07:54
      Highlight @ Rabbits, geht nicht um das bewerben sondern um das Verhalten nach der Unterschrift.
      10 6 Melden
    • chnobli1896 15.06.2018 08:41
      Highlight @Rabbits: Ganz ehrlich, ja! Ich habe gegenüber meinen Vorgesetzten jeweils kommuniziert wenn ich auf der Suche nach einem neuen Job bin. Spätestens wenn ich unterschreibe ;-)
      9 6 Melden
    • Rabbits 15.06.2018 10:39
      Highlight @chnobli1896: Ganz ehrlich, ich habe bisher auch meine Arbeitgeber vorzeitig informiert;) Jedoch haben nicht alle immer das Glück einen verständnisvollen Arbeitgeber zu haben oder können sich das Risiko einer vorzeitigen Kündigung leisten.
      4 1 Melden

Papa Valon tröstet Baby Neymar – und 6 weitere unheimliche Begegnungen 

Neymar hat in der Nacht nach dem Spiel gegen die Schweiz wohl noch von Valon Behrami geträumt: So intensiv wurde er vom Tessiner während des Matchs betreut.

Als Erinnerung bleiben ihnen die Schmerzen – und uns dieses ikonische Bild:

Dabei hätte alles so anders kommen können, wären die beiden nur in anderen Situationen aufeinander getroffen. (Wobei: So richtig angenehm wäre auch das für den Brasilianer nicht geworden.)

Wir haben da mal was gebastelt: 

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