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Stark! Nur zwei von 18 Panini-Schweizern sind an der WM in Russland nicht dabei.  bild: panini

Fünf Volltreffer und eine «Kanterniederlage» – so daneben liegt Panini mit seinem WM-Album

Die Experten bei Panini müssen «ihre» WM-Kader jeweils sechs Monate im Voraus bekanntgeben und leisten sich darum immer den einen oder anderen Fehlgriff. Ihre Erfolgsquote vor dem Turnier in Russland ist zwar nicht schlecht, trotzdem wurden 92 falsche Spieler abgedruckt.



Panini und seine Trefferquote:

Zunächst die wichtigsten Fakten:

Zugegeben: Es gibt diverse Faktoren, die es schwierig machen, bereits Ende Januar die endgültigen WM-Kader vorherzusagen. Es kann noch so viel passieren. Vor allem Verletzungen, aber auch drastische Formschwankungen können manchem Spieler den erhofften und erwarteten Nationalmannschafts-Platz rauben. Im WM-Album 2018 sind 13 Spieler drin, für die der WM-Traum wegen einer Verletzung geplatzt ist – darunter auch Admir Mehmedi. 

Für Redaktionschef Fabrizio Melegari und seine Panini-Crew ist es also eine schwierige Aufgabe, mit ihren 18 porträtierten Spielern pro Nation die 23 Spieler zu treffen, die erst eineinhalb Wochen vor WM-Start definitiv bekanntgegeben werden. In der aktuellen Ausgabe ist dies aber dennoch in fünf Fällen vollständig geglückt: Bei Peru, Schweden, Mexiko, Panama und Senegal hat Panini eine 100-prozentige Trefferquote.

Bei den Schweizern machten die Verletzung von Admir Mehmedi und das Formtief von Eren Derdiyok Panini einen Strich durch die Rechnung. Ansonsten hat man in Modena das Aufgebot von Vladimir Petkovic gut vorausgesehen. Das war vor zwei Jahren noch ganz anders: Damals lag Panini beim Schweizer Kader bei 20 Spielern gleich fünf Mal daneben.

Vergleich zur EM 2016:

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2016 hatte Panini bei der Schweiz nicht das beste Händchen. bild: panini

Eine «Kanterniederlage» kassierte Panini in diesem Jahr beim Kader der Südkoreaner. Nur 10 von 18 Spielern haben die «Bildli»-Macher hier richtig getippt. Und auch bei den Franzosen sieht's nur wenig besser aus. Sechsmal lag Panini falsch, weil Trainer Didier Deschamps auf Adrien Rabiot, Alexandre Lacazette, Lucas Digne und Anthony Martial verzichtet hat und sich Layvin Kurzawa und Laurent Koscielny verletzten.

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Sechs von 18 Panini-Franzosen fehlen in Russland. bild: panini

Wer unbedingt ein WM-Album mit korrekten Kadern haben will, muss sich noch ein wenig gedulden. Wie seit 2006 bei jedem Turnier gibt es auch in diesem Jahr ein Update-Set (ab 25. Juni) zu kaufen. Eren Derdiyok und Admir Mehmedi können mit Josip Drmic und Mario Gavranovic überklebt werden. Seit alle Spielerinformationen auf dem Sticker und nicht mehr im Album zu finden sind, ist das Überkleben selbst für eingefleischte Sammler längst kein Problem mehr.

» Hier gibt's die Liste mit allen Update-Stickern

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    Alle Leser-Kommentare
  • P.Rediger 07.06.2018 13:04
    Highlight Highlight Also das Tschuttiheftli hat eine Quote von 93%. Am weitesten daneben lagen die Macher bei Russland mit 4 von 11 Spielern. Keine schlechte Quote.
  • Artikelnummer 06.06.2018 14:11
    Highlight Highlight Interessant... Ahnte Panini wohl schon, dass die Sperre für Guerrero aufgehoben wird? 🤔
  • Luca Brasi 06.06.2018 13:45
    Highlight Highlight Es ist immer schwierig die Kader zu prognostizieren, v.a. wenn Spieler sich verletzen, ein neuer Trainer im Club oder der Nationalmannschaft nicht auf einen setzen, etc. Oder sich ein Spieler umgekehrt plötzlich aufdrängen kann, weil bei ihm im Club läuft oder er hervorragend ins System des Nationalcoaches passt. In Lateinamerika waren sie ziemlich stark, während sie bei den Ostasiaten beim nächsten Mal über die Bücher gehen müssen.

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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