Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Serie-A-Klubs haben 1,7 Milliarden Euro Schulden – Shaqiris Inter steht am tiefsten in der Kreide

Der Schuldenberg der italienischen Erstligisten wächst einer Studie zufolge weiter an. Die 20 Serie-A-Klubs waren in der Saison 2013/14 mit insgesamt 1,7 Milliarden Euro verschuldet, wie die «Gazzetta dello Sport» berichtet.

Im Vergleich zur Vorsaison nahm der Schuldenberg um 143 Millionen Euro zu, in den vergangenen fünf Jahren ist der Betrag sogar um 27 Prozent gestiegen. Auch die Umsätze der Klubs sind 2013/14 erstmals seit vielen Jahren wieder zurückgegangen – um 18 Millionen Euro auf 1,75 Milliarden.

Zum Vergleich: Die deutsche Bundesliga schraubte ihren den Umsatz in der vergangenen Saison auf 2,45 Milliarden Euro. Die 18 Klubs verbuchten insgesamt einen Gewinn von 38,8 Millionen Euro, fünf Bundesligisten machten ein Minus.

01.03.2015; Mailand; Fussball Serie A - Inter Mailand - Fiorentina; Xherdan Shaqiri (Inter) (Giuseppe Celeste/Insidefoto/freshfocus)

Inter Mailand hat Xherdan Shaqiri auf Pump gekauft. Bild: Giuseppe Celeste/freshfocus

Mit Abstand am höchsten verschuldet ist Inter Mailand, wo seit diesem Jahr Xherdan Shaqiri unter Vertrag steht. 360,5 Millionen Euro Schulden hat der Verein der Studie zufolge, danach folgt Stadtrivale AC Milan mit 244,4 Millionen. Zwölf der 20 Vereine schrieben zuletzt rote Zahlen, alle Vereine machten gemeinsam ein Minus von 186 Millionen.

Allein Inter verbuchte einen Verlust von 102,4 Millionen Euro, die AS Roma von 38,8 Millionen. Gegen beide Klubs ermittelt die UEFA wegen möglicher Verstösse gegen das Financial Fairplay.

epa04631908 The entrance gates of  the Ennio Tardini stadium in Parma are closed 22 February 2015 ahead of the scheduled Serie A soccer match against Udinese. The match has been called off because the bank account of bankruptcy-threatened Parma  is reported to be almost dry, which meant they were unable to afford to host the game.  EPA/ELISABETTA BARACCHI

Der FC Parma steht vor dem endgültigen aus. Bild: EPA/ANSA

«Der Fall Parma ist die Spitze des Eisbergs», warnte die «Gazzetta dello Sport» mit Blick auf den von der Pleite bedrohten Letzten der Serie A. Viele Serie-A-Vereine verschuldeten sich ohne zu wissen, ob sie das Geld jemals aus eigener Kraft zurückzahlen könnten. (pre/si/dpa)



Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum Napoli die Serie A in Juves Rücken wieder zur besten Liga der Welt machen wird

Die Serie A war lange eine One-Man-Show. Juventus holte in den letzten sechs Jahren mit grossem Vorsprung den Titel – auch weil die Konkurrenz schlicht zu schwach war. Das ändert sich in diesem Jahr vor allem dank Napoli. Ein Segen für den italienischen Klubfussball.

Als sich der mutige Arnold Winkelried 1386 mit einem Bündel Lanzen in der Schlacht von Sempach selbst aufspiesste, um seinen Schweizer Soldaten den Weg hinter die feindliche Front zu sichern, wurde er zum Held. 

Juventus ist der Winkelried des italienischen Fussballs. Ohne Heldenstatus. Die Turiner haben sich gegen die Topklubs des internationalen Fussballs erhoben und kämpfen seit Jahren praktisch alleine unter italienischer Flagge an vorderster Front. 

Seit der Saison 2012/13 ist …

Artikel lesen
Link to Article