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HANDOUT - VISUALISIERUNG --- Das Siegerprojekt des Investorenwettbewerbes zum Hardturm-Areal in der Vogelperspektive. Die Stadt Zuerich stellt an einer Medienkonferenz am Mittwoch, 13. September 2017 die Details zu den Baurechtsvertraegen und den entgueltigen Gestaltungsplan vor. (HRS Real Estate AG/Nightnurse Images GmbH) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Das neue Hardturm-Projekt der Firma HRS. Bild: HRS REAL ESTATE AG

Zürcher SP macht Druck auf die Hardturm-Pläne – nun reagieren GC und der FCZ



Seit exakt 3861 Tagen wurde auf dem Hardturm-Areal kein professionelles Fussball-Spiel mehr durchgeführt. Das sind mehr als elf Jahre, für die meisten Fussball-Fans in Zürich eine viel zu lange Zeit. 

Doch nun sollte es endlich klappen mit dem neuen Hardturmstadion. Das privat finanzierte Stadionprojekt «Ensemble», das vom Ostschweizer Bauunternehmen HRS Real Estate ausgearbeitet wurde, erhielt zunächst viel Zustimmung. Sämtliche Parteien begrüssten die neuen Stadionpläne.

Nebst einem Stadion mit einer Kapazität von rund 18'000 Zuschauern hätten zwei Hochhäuser mit 174 gemeinnützigen und 600 Wohnungen im mittleren Preissegment entstehen sollen. Soweit die Pläne im Sommer 2016.

HANDOUT - VISUALISIERUNG --- Stadion Innenansicht des Projekts

Blick ins neu geplante Hardturm-Stadion- Bild: HRS REAL ESTATE AG

SP stellen neue Forderungen

Nun, knapp zwei Jahre später, stellen die Zürcher SP, die Grüne und die AL jedoch neue Forderungen, dies schreibt die NZZ heute Mittwoch. Demnach soll der Anteil der gemeinnützigen Wohnungen auf mindestens ein Drittel erhöht werden. Das Geschäft befindet sich momentan in den zuständigen Parlamentskomissionen und hätte ursprünglich noch in diesem Jahr an die Urne kommen sollen.

Ob die linke Ratsmehrheit das Projekt fallen lassen würde, falls die geforderten Genossenschaftswohnungen nicht gebaut würden, ist zurzeit offen. Gabriela Rothenfluh, Co-Präsidentin der SP Stadt Zürich sagt gegenüber dem «SRF Regionaljournal»: «Wir sind zerrissen. Wir wollen das Stadion, aber gewisse Pläne finden wir schwierig.» Es könne nicht sein, dass in Zürich-West nur teure Wohnungen gebaut würden. 

Bürgerliche Politiker können mit den neu gestellten Forderungen wenig anfangen. Der Zürcher FDP-Präsident Severin Pflüger kritisiert im «SRF Regionaljournal», dass die SP keinen Plan B habe. Sie spiele mit dem Feuer.

Reaktion der Fussballclubs

Am Abend reagierten auch die beiden Fussballvereine auf die Medienberichte. In einem gemeinsamen Statement schrieben GC und der FCZ, dass ein Fussballstadion in Zürich für beide Clubs «überlebenswichtig» sei. Man sei «irritiert über die aktuellen politischen Manöver der Zürcher SP».

«Das Verhalten der Zürcher SP ist nicht ehrlich», sagt Stephan Anliker, Präsident von GC. «Fussball ist ein wichtiger Bestandteil von sozialer Intergration in der Stadt Zürich. Ich frage mich, ob sich die Politiker bewusst sind, was sie da gerade anrichten?»

Ancillo Canepa, Präsident des FCZ betont: «Fussball ist ein Sport, der für alle Zürcherinnen und Zürcher organisiert wird. Gerade unter den FCZ-Anhängern haben wir sehr viele SP-Wählerinnen und -Wähler. Das Projekt mit politischen Manövern zu gefährden, ist unverantwortlich.»

Die beiden Vereine kritisieren, dass die SP bereits von Beginn weg eng in den Prozess eingebunden worden sei und nun plötzlich eine Kehrtwende vollzogen habe. Noch vor wenigen Monaten hätten sie das Projekt unterstützt. (cma)

Das neue Hardturmstadion-Projekt und wehmütige Bilder aus der Vergangenheit

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168Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Super 30.03.2018 15:51
    Highlight Highlight Die Zürcher Oper kassiert in etwa 80 Mio. im Jahr, da sollte doch eine einmalige "Investition" in der Grössenordnung von 100Mio. für ein Stadion schon möglich sein.
    Es ist immer dasselbe, wer die bessere Lobby hat bekommt alles was er will.
    3 2 Melden
  • Karl33 30.03.2018 08:06
    Highlight Highlight Da melden sich die Präsidenten der Fussballclubs aber schnell. Wenn absurde Gewalt durch ihre Fans auf den Strassen der Stadt zelebriert wird, schweigen sie genüsslich.

    7 4 Melden
  • seventhinkingsteps 29.03.2018 22:46
    Highlight Highlight Günstiger Wohnraum war eines der Kernthemen bzw. Versprechen der SP in der Zürcher Wahl, von dem war das zu erwarten und man kann der SP auch schlecht vorwerfen an den eigenen Wählern vorbei zu politisieren.
    5 11 Melden
  • Burkis 29.03.2018 20:27
    Highlight Highlight Ich überlege mir gerade ob ich wirklich die richtige Partei unterstütze. Das ursprüngliche Stadionprojekt wurde mit einer grossen Mehrheit angenommen, daraufhin sind die Bagger aufgefahren und haben den Hardturm abgerissen. Dank dem VCS gibts bis heute kein Stadion. Und nun kommt die SP und ändert kurzfristig ihre Meinung. Ich bin masslos enttäuscht und es ist leider einmal mehr Wasser in die Mühlen der politischen Gegner, welche den Linken vorwerfen den Wählerwillen nicht umzusetzen. Schade!
    14 7 Melden
    • Karl33 30.03.2018 08:08
      Highlight Highlight Burkis, der Wähler hat zum Stadion noch nicht gesprochen. Da wirds noch eine Abstimmung geben. Und die Wähler fordern seit Jahren mehr gemeinnützigen Wohnungsbau.

      Sie verwechseln wohl den Wählerwillen mit dem Willen der börsenkotierten Immobilieninvestoren.

      5 5 Melden
    • Burkis 30.03.2018 10:26
      Highlight Highlight Ach ja, der Wähler hat noch nicht gesprochen?

      2004 – Ja zum neuen Hardturm

      Das Stimmvolk sagt Ja zum Pentagon-Stadion der Zürcher Architekten Meili/Peter auf dem Hardturmareal. Das Projekt der Credit Suisse kann aber wegen Rekursen nicht rechtzeitig auf die Europameisterschaft 2008 fertiggestellt werden. Vor allem der VCS und die IG Hardturmquartier bekämpfen das Stadion vehement...

      https://www.nzz.ch/zuerich/chronologie-zuerichs-traum-vom-fussballstadion-was-bisher-geschah-ld.1313278
      3 0 Melden
  • Fabio Haller 29.03.2018 17:29
    Highlight Highlight Ich bin 17 Jahre alt und gehe seit dem Kindergarten an jedes „Heimspiel“ für GC und ich habe noch nie Gewalt an mir selber oder Angst erlebt.

    Und die wo reden dass die Klubs ihre Fans kontrollieren sollen, bitte sagen Sie mir wie? Wie sollen GC oder FCZ irgendwelche Typen unter der Woche wo sich gerade in einer Gasse die Birne einschlagen, kontrollieren können. Seht euch einmal die Klubs an, haben sie jemals über social media oder in irgendeinerweise Gewalt unterstützt?

    Nein. Es liegt nich an den Klubs oder dem Fussball sondern den Menschen selber und da kann Fussballzürich nichts dafür...
    10 12 Melden
  • Shlomo 29.03.2018 14:34
    Highlight Highlight To be honest, für was braucht die Stadt noch ein Stadion das maximal zur hälfte gefüllt wird?
    17 46 Melden
    • Schmirinskis 29.03.2018 17:36
      Highlight Highlight Du hast wohl noch nie ein Fussballspiel im Letzi besucht? Ich mag das Letzi sehr, aber für Fussball ist es echt nicht gebaut. Für mich nachvollziehbar, dass die Zuschauerzahlen gesunken sind. Persönlich schaue ich kein Fussball, finde aber sehr wohl, dass eine Stadt wie Zürich ein Fussballstadion braucht.
      18 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 29.03.2018 20:06
      Highlight Highlight Das 18k Stadion wäre beim FCZ mit ca. 75% belegt.
      7 3 Melden
    • Shlomo 29.03.2018 21:51
      Highlight Highlight Na ja Toerpe, 10‘000 von 18‘000 sind nicht ganz 75% sondern 55%.
      Wer rechnen kann ist klar im Vorteil.
      2 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fulehung1950 29.03.2018 11:30
    Highlight Highlight Gabriela Rothenfluh, Co-Präsidentin
    grothenfluh@spzuerich.ch

    Marco Denoth, Co-Präsident
    mdenoth@spzuerich.ch

    Man kann -wenn man endlich ein Stadion will- den Salon-Sozi auch die Meinung geigen.

    Und man kann ihnen, als Stimmbürger, auch den Rücken kehren. Nur müsste man in diesem Fall nach der SVP schwenken, . Da scheint mir „Meinung geigen“ denn doch die bessere Lösung.
    25 19 Melden
  • What? 29.03.2018 09:14
    Highlight Highlight ''Fussball ist ein wichtiger Bestandteil von sozialer Intergration'' - aha. Schlägereien, Rauchpetarden, Kosten für Polizei-Einsätze, Sachbeschädigungen sind also ein wichtiger Bestandteil sozialer Integration. Wann war eigentlich das letzte wichtige Fussballspiel ohne Ärger vorher und nachher? Ich hadere jedes mal hinzugehen oder nicht, und ärgere mich jedes mal über diese ''Fans''. Schade um den schönen Fussball. Aber dafür brauchts kein weiteres Stadion...
    31 61 Melden
    • iHero 29.03.2018 15:51
      Highlight Highlight Während ich mit der "Hooligan"-Problematik bzw. Ihrem Statement dazu einverstanden bin, hat dies nur am Rande mit der erwähnten sozialen Integration zu tun. Fussball ist eines der wenigen Mittel, bei dem sich Schweizer und Ausländer einig sind und eine gemeinsame Plattform für die Entwicklung von Beziehungen und Freundschaften haben. Zürich braucht ein echtes Stadion für Fussball mindestens genau so sehr wie eine bessere Handhabe für die Krawallmacher und Querulanten.
      23 2 Melden
  • Nicosinho 29.03.2018 08:40
    Highlight Highlight schade schade, es bahnt sich ein ähnliches Fiasko an, wie in Aarau :(
    40 7 Melden
  • philosophund 29.03.2018 08:32
    Highlight Highlight Ist doch schön: bevor dort mal in hundert Jahren ein Fussballspiel stattfindet begnügen wir uns mit dem Trauerspiel-Cup: Anpfiff.. mal 1:0 für die SP, ein paar blinde Anhänger jubeln.. danach 1:1 für die Stadt, ehe gewinnorientierte Grossunternehmen den (Wander-)Pokal nach Hause nehmen, während dieser dort nicht allzulange in der Vitrine bleibt...
    Der grösste Verlierer im Trauercup ist und bleibt der fussballinteressierte Normalbürger, welcher mal mit seinen Kids einfach ein Spiel anschauen und etwas feiern möchte. Zum kotzen. Ich schäme mich für "meine" Linke, ich schäme mich für die SP.
    52 11 Melden
    • iHero 29.03.2018 15:51
      Highlight Highlight You, I like you.
      6 5 Melden
  • Unserious_CH 29.03.2018 08:02
    Highlight Highlight HRS scheint das "must-have" im Schweizer Stadionbau.
    Aber mit den Schlamasseln in Aarau und Zürich wage ich zu bezweifeln das HRS der richtige Partner ist..
    16 26 Melden
  • Astrogator 29.03.2018 06:49
    Highlight Highlight Zwei Dinge die ich nicht verstehe: Die FDP ist in Zürich der Meinung Private würden auch ohne politischen Druck günstige Wohnungen bauen, wieso macht man nicht im Hintergrund ein wenig Druck damit es die Politik nicht braucht?

    Dann das Statement von GC und FCZ: Die beiden Vereine stehen für Gewalt im öffentlichen Raum, horrende Polizeikosten und Vandalismus.... da sollte man doch ein wenig still sein wenn man die Gesellschaft nur kostet und dafür auch noch ein Stadion kriegt.
    26 90 Melden
    • Kii 29.03.2018 08:52
      Highlight Highlight http://www.infoticker.ch/news/artikel/fcz-unterstuetzt-beeintraechtigte-nachbarn-10478/

      Was bietest du so?
      27 5 Melden
    • Astrogator 29.03.2018 18:07
      Highlight Highlight Ahso, wenn ich jemandem helfe ins Stadion zu kommen darf ich wie ein "Fussballfan" marodierend durch die Gegend ziehen und asoziales Verhalten hochleben lassen. Wusste ich nicht, mein Fehler Sorry.
      9 6 Melden
  • Ruffy 29.03.2018 03:49
    Highlight Highlight Die Stadt kann das Stadion ja selbst bauen, mit 100% gemeinnützigen Wohnungen. Ist halt eifach so, dass das im Gegensatz zum Projekt der HRS welches durch Private finanziert wird, ein Projekt in dieser Grössenordnung die Stadt einige hundert Millionen Kosten wird. Und weil die Stadt dann Bauherr ist kann die Bevölkerung davon ausgehen, dass die Kosten nochmal 20% über dem Budget zu liegen kommen, denn Politiker haben keine Ahnung vom bauen und verwirklichen sich gerne selbst. Zürcher Ihr habt die Wahl.
    56 16 Melden
    • Posersalami 29.03.2018 08:40
      Highlight Highlight Was für ein Unsinn.

      Die Stadt hat ALLEINE 2017 einen Überschuss von 152mio erzielt. Mit dem Geld baut man locker ein Stadion, das in Luzern hat 80mio gekostet. Also, wo liegt das Problem? Den ganzen Rest des Landes überträgt man Genossenschaften und hat dann 700 Wohnungen zur Kostenmiete.
      29 16 Melden
    • Karl33 30.03.2018 08:12
      Highlight Highlight "ein Projekt in dieser Grössenordnung die Stadt einige hundert Millionen Kosten wird."
      Naja, die Stadt würde ja keine Hochhäuser mit Luxuswohnungen bauen. Das tun die Investoren gerne selber. Aber dafür brauchen sie kein subventioniertes Land von der Stadt, das den Steuerzahler jährlich 1.7 Mio Fr kostet, immer wieder, bis zum Sankt Nimmerleinstag.
      2 0 Melden
  • Chrigi-B 29.03.2018 01:37
    Highlight Highlight Wiso macht man nicht 2 anständige Türme? Ich meine da kann man locker 20 Stockwerke draufhauen und bis Stock 20 wohnt der Pöbel. Die Bourgoisie hat halt den besseren Ausblick, aber bezahlt auch unanständige "Züriipriiisä". Wenn man die Baustelle schon mal aufmacht....
    48 2 Melden
    • grotesk 29.03.2018 07:59
      Highlight Highlight Schattenwurf 🙄
      41 1 Melden
    • Chrigi-B 29.03.2018 15:51
      Highlight Highlight 🙈wie konnte ich nur die "Nörgelis" in den ReihenEFH, notabene mitten in der Stadt, vergessen. Abreissen und ein 20 Stockwerk Block aufstellen....
      18 1 Melden
  • exeswiss 28.03.2018 23:47
    Highlight Highlight braucht zürich ein fussballstadion mit einer kapazität, das gerade mal der schnitt BEIDER clubs zu füllen vermag? und das die SP mehr gemeinnützigen wohnraum will ist klar, da der volkswillen 30% vorgibt und 174 von 774 sind keine 30%. das einzige was man der SP vorwerfen kann ist, das sie nicht früher interveniert hat, jedoch wissen wir von den internen vorgängen zuwenig.
    26 60 Melden
    • Guy Incognito 29.03.2018 08:16
      Highlight Highlight die internen vorgänge waren die wahlen.
      29 4 Melden
    • Burkis 29.03.2018 20:14
      Highlight Highlight Ohne das Stadion gibts null gemeinnützigen Wohnraum. NULL, RIEN, NADA!
      4 2 Melden
    • Karl33 30.03.2018 08:14
      Highlight Highlight Burkis, so ein Quatsch. Die Stadt besitzt das Land. Sie kann da bauen was sie will.
      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 28.03.2018 23:34
    Highlight Highlight Ich denke, besser ich bin als Planer sicher, dass sich gerade bei einer grösseren Baumasse der gemeinnützige Wohnraum auch mit einer Gewinnkomponente verwirklichen liesse. Es fehlt wohl der Wille und die Einsicht dass Zürich gemeinnützigen Wohnraum braucht.
    Eine Chance die man durchaus wahren sollte.
    Ob allerdings die HRS der richtige Partner ist wage ich zu bezweifeln.
    21 12 Melden
    • Karl33 30.03.2018 08:16
      Highlight Highlight "bei einer grösseren Baumasse der gemeinnützige Wohnraum auch mit einer Gewinnkomponente verwirklichen liesse."

      Franco, der Gemeinnützige Wohnungsbau braucht keine Gewinnkomponente (was für ein neoliberaler Schwurbelausdruck). Kostenmiete ist das Stichwort.
      1 0 Melden
    • FrancoL 30.03.2018 14:08
      Highlight Highlight In einer grösseren Baumasse ist die Kostenmiete anders strukturiert und wiegt durch einen moderaten Gewinnbeitrag sich nicht stark Gewinnsenkend auf die gesamte Ueberbauung aus. Darum verstehe ich die Bedenken der Investoren nicht.
      Für Dich: Kosten mittragen ist eine Form von Gewinnermöglichung. Die Kostenmiete sieht dies explizit vor.
      0 0 Melden
  • dä dingsbums 28.03.2018 23:27
    Highlight Highlight Spannend.

    Wenn es um Sport geht, kommen haufenweise Kommentare der bürgerlich-liberalen Fraktion für subventionierte Stadien (und natürlich gegen die Linken).

    Wenn wir Geld für Theater und Oper ausgeben, kommen haufenweise Kommentare gegen Subventionen (und natürlich gegen die Linken).

    Ich hätte erwartet, dass die bürgerlich-liberale Fraktion konsequent ist und Superleague Fussball als eine rein wirtschaftliche Angelegenheit betrachtet, in die sich der Staat nicht einmischen sollte.

    Tja.

    Wie war das nochmal mit der Doppelmoral? ;-)
    34 53 Melden
    • Karl33 30.03.2018 08:17
      Highlight Highlight Den Bürgerlichen gehts hauptsächlich darum, dass HRS hier ein lukratives Geschäft machen kann. Für die Wirtschaft und das Grosskapital setzten sie sich ein, insofern sind sie sehr konsequent.
      3 0 Melden
  • Posersalami 28.03.2018 22:40
    Highlight Highlight "Fussball ist ein wichtiger Bestandteil von sozialer Intergration in der Stadt Zürich"

    Ja, aber bezahlbarer Wohnraum ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil für die soziale Integration in der Stadt Zürich.

    Wo, wenn nicht bei grossen Projekten, will man denn anfangen den Wählerwillen umzusetzen? Die Wirtschaft in die richtige Richtung schubsen, genau dafür ist die Politik da.
    109 176 Melden
    • whatthepuck 28.03.2018 23:16
      Highlight Highlight Absolut. Die Zeiten, in denen in der Stadt Zürich Luxustürme für Gewinne in den privaten Sack errichtet werden können, sollten vorbei sein. Ein tiefer Anteil an gemeinnützigem Wohnen in einem solch grossen Projekt wirft die Bemühungen, genau diesen Anteil gesamtstädtisch zu höhen, sofort wieder zurück. Selbst mit einem Drittel tut man überdies ja noch keinen Schritt in Richtung der angestrebten 50 Prozent.
      20 30 Melden
    • Burkis 29.03.2018 20:17
      Highlight Highlight Beim Wählerwillen umsetzen kommt mir gerade in den Sinn, dass das ursprüngliche Stadionprojekt mit grosser Mehrheit angenommen wurde....🤔
      7 4 Melden
    • Karl33 30.03.2018 08:18
      Highlight Highlight Burkis, die CS hat sich selbst zurückgezogen, es war ihr dann plötzlich zu teuer. Wer nicht baut, der hat gehabt.
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • crik 28.03.2018 22:37
    Highlight Highlight 2011 hat die Zürcher Bevölkerung klar einer Vorlage zugestimmt, die 33% gemeinnützige Wohnungen fordern - in dem Sinne fordern die Linken hier nur, den Volkswillen umzusetzen. Die Frage stellt sich, warum diese Forderung nicht von Beginn weg ins Projekt einbezogen wurde.
    144 46 Melden
    • Burkis 29.03.2018 20:29
      Highlight Highlight Die Frage ist wieso die SP das erst nach den Wahlen gemerkt hat. Ein Schelm wer böses denkt.
      4 0 Melden
  • Lip_Gallagher 28.03.2018 22:25
    Highlight Highlight Tja kaum sind die Wahlen vorbei, zeigt die SP ihr wahres Gesicht....
    114 80 Melden
    • Astrogator 29.03.2018 07:59
      Highlight Highlight Meines Wissens stand die SP schon vor den Wahlen für günstigen Wohnraum ein. Während die FDP behauptet das würden Private auch ohne Druck tun.
      34 12 Melden
    • Posersalami 29.03.2018 08:09
      Highlight Highlight Wieso? Die SP macht genau das, wofür sie gewählt wurde. Zudem versucht sie nur, den Volchswillen umzusetzen, handelt also ganz klar im Sinne der SVP. Wo liegt also das Problem?
      30 14 Melden
    • niccolas 29.03.2018 11:40
      Highlight Highlight Das Problem, lieber Posersalami, liegt darin, dass die SP seine Wähler bis kürzlich glauben liess, dass die Partei den Stadionneubau unterstützt. Mehr gemeinnützige Wohnungen hätte die SP auch 2014 schon fordern konnen/müssen.
      18 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heiri Schmid 28.03.2018 22:19
    Highlight Highlight Wenn die 2 Klubs ihre Hooligans mal in Griff kriegen, dann sollen sie das Stadion bauen. Aber solange man Angst haben muss, wenn man einen Match sehen möchte, dann braucht‘s kein Stadion.
    59 132 Melden
    • scoot 28.03.2018 22:57
      Highlight Highlight Lieber Herr Schmid
      Warum sollte man während eines Matches, von diesen Fussballklubs Angst haben müssen?
      Weil die Zeitungen immer mehr von Gewalt berichten und man heutzutage sogar Videos davon zu Gesicht bekommt?
      Die Gewalt ist nicht schlimmer geworden in den letzten Jahren nur öffentlicher.
      Und wenn Sie sich direkt neben die Szene stellen würden solange Sie die in ruhe lassen sind sie dennen egal....

      94 41 Melden
    • kerZHakov 29.03.2018 00:04
      Highlight Highlight Lieber Herr Schmid, ich habe seit den 70-er Jahren ca. 700 FCZ-Spiele live vor Ort gesehen. Und wissen Sie was? Im Gegensatz zu früher, braucht heute kein Mensch mehr Angst zu haben vor einem Stadionbesuch! IM und UMS Stadion herrscht grösstenteils Ruhe!

      Was Kilometer weit weg (und oft sogar nicht mal an Spieltagen) vom Stadion geschieht, liegt weder in der Verantwortung, noch in der Macht der Clubs, daran etwas zu ändern!

      Solche Aussagen wie Ihre, kommen immer nur von Personen, welche zwar eifrige Zeitungsleser, aber nie an einem Spiel anzutreffen sind! Schade!
      33 7 Melden
    • Sir Konterbier 29.03.2018 01:34
      Highlight Highlight Es läuft so: Irgendetwas negatives passiert am Fussballmatch ---> druck auf politik steigt, gesetze anzupassen ---> gesetze werden angepasst, z.B. neu gilt auch das abbrennen von pyro als gewalttat ---> zeitungen vermelden, dass die gewalttaten schon wieder gestiegen seien ---> druck auf politik steigt, gesetze anzupassen...

      ich will kein problem schönreden aber es existiert schon Jahrzehnte und nicht erst seit 3 jahren...
      17 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • #10 28.03.2018 22:12
    Highlight Highlight Denke, die Linke möchte sich da in Position bringen im Hinblick auf den bevorstehenden Abstimmungskampf. Ist ihr gutes Recht, aber sollte sie das Thema auch beim Namen nennen: das an sich sehr gute Projekt hat einen einzigen Haken, und das sind tatsächlich die beiden Hochhäuser. Da geht es aber kaum um einen noch höheren Anteil bezahlbarer Wohnungen, sondern allein um deren Höhe an sich. Etliche Höngger wollen ihre privilegierte Aussicht verteidigen, einige andere die Idylle der aktuellen Hardturm-Brache. - Deshalb, liebe Linke: zurück auf Feld 1. Wollt ihr das Stadion?
    26 43 Melden
  • Beggride 28.03.2018 22:05
    Highlight Highlight Sie äh könnte ich nochmals die Pläne sehen, vom Projekt, das wir schon 10 Mal diskutiert und befürwortet haben?
    134 10 Melden
  • whatsgoingon 28.03.2018 21:56
    Highlight Highlight Früher war die SP noch eine Arbeiterpartei. Was wollten die Arbeiter am Sonntag ? Genau, Fussball!
    146 34 Melden
    • Max Cherry 28.03.2018 22:31
      Highlight Highlight Fänden denn mehr Fussballspiele statt, wenn das Stadion gebaut würde?
      37 65 Melden
    • DerTaran 28.03.2018 23:25
      Highlight Highlight Fußball in einem Leichtathletikstadion ist traurig.
      20 7 Melden
    • EvilBetty 28.03.2018 23:35
      Highlight Highlight Ich bin Arbeiter, ich will keinen Fussball. Nicht von sich auf andere schliessen.
      13 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.03.2018 21:49
    Highlight Highlight "hätten zwei Hochhäuser mit 174 gemeinnützigen und 600 Wohnungen im mittleren Preissegment entstehen sollen."
    "Es könne nicht sein, dass in Zürich-West nur teure Wohnungen gebaut würden."
    Ich nehme mal an Rothenfluh wird hier falsch zitiert, alles andere würde mich doch überraschen. Der gesamte Prozess wurde durch die Politik eng begleitet und es werden ja auch nicht nur teure Wohnungen gebaut, wie ich dem Artikel entnehme.
    Der kürzlich Wahlerfolg scheint schnell zu Kopf zu steigen.
    109 21 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.03.2018 22:01
      Highlight Highlight Rothenfluh wird nicht falsch zitiert. Sie argumentiert so unehrlich.
      109 46 Melden
    • Platon 28.03.2018 22:40
      Highlight Highlight @Toerpe
      Unter 30% gemeinnützige Wohnungen wäre unehrlich. Ich wundere mich, dass die SP da nicht schon vorher interveniert hat.
      70 20 Melden
    • TheMan 28.03.2018 23:42
      Highlight Highlight Zürich wird durch die SP zu einem Teuren Pflaster. Jedes Jahr werden nur Teure Wohnung gebaut. Die Elite will halt zusammen wohnen. Da hats halt kein Platz für dir Armen.
      4 44 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 28.03.2018 21:46
    Highlight Highlight Bevor in Zürich ein anständiges Fussballstadion gebaut wird, fliegen nordkoreanische Astronauten auf den Mars.
    331 19 Melden
    • Pana 28.03.2018 21:59
      Highlight Highlight Und bauen dort ein Fussballstadion.
      102 5 Melden
    • Scaros_2 28.03.2018 22:18
      Highlight Highlight Oder der Flughafen BER ist fertig.
      76 2 Melden
    • Áfram Ísland 28.03.2018 22:32
      Highlight Highlight Vielleicht dürfen ja die beiden Zürcher Vereine dann ihre Heimspiele auf dem Mars austragen. Klingt doch auch nicht schlecht, nur die Reisezeiten wären etwas lang... 😂
      45 2 Melden
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  • Toerpe Zwerg 28.03.2018 21:43
    Highlight Highlight Ensemble ist ein ausgewogenes und städtebaulich ausgezeichnetes Projekt, welches die SP noch vor 6 Monaten unterstützt hat. Es ist schändlich, wie sie nun aus dem Konsens ausschert und die damalige Ausschreibung mit neuen Forderungen obsolet macht. Es geht nicht um 60 zusätzliche gemeinnützige Wohnungen. Die könnte man wohl unterbringen. Bloss würde das die Ausgangslage der Ausschreibung erheblich verändern und damit müsste diese wohl widerholt werden.

    Die SP ist die neue konservative Partei, durchtränkt von Filz und Günstlingswirtschaft. Dieses Manöver wird sie gewaltig Sympathien kosten.
    486 176 Melden
    • dä dingsbums 28.03.2018 22:30
      Highlight Highlight Günstlingswirtschaft für wen den genau?

      Die Stadt hat übrigens vom Stimmvolk den Auftrag, den bezahlbaren Wohnraum zu fördern.

      Den Fussball fördern muss sie hingegen nicht unbedingt.
      59 61 Melden
    • Posersalami 28.03.2018 22:45
      Highlight Highlight Ach Toerpe Zwerg.. die kann man eben nicht "irgendwo" unterbringen. Diese Wohnungen belegen Flächen ohne eine nennenswerte (wahrscheinlich keine) Rendite zu erzielen. Die Wohnungen werden die Haupteinnahmequelle sein, um das Projekt zu stämmen, ansonsten würde man sich den Teil sicher nicht ans Bein binden! Sie dürfen davon ausgehen, dass 1m3 600-700sfr kosten wird.

      Die Stadt soll das Projekt am besten selbst stämmen. Das Geld ist da und der Bedarf gross, dann könnte kann man gleich alle Wohnungen zur Kostenmiete anbieten.

      Das Projekt an sich gefällt mir übrigens sehr gut.
      36 14 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.03.2018 22:53
      Highlight Highlight Bezahlbarer Wohnraum wird auch gefördert. Dazu wird hier noch ein gemeinnütziges Stadion gebaut. Welchen Teufel reitet die SP, dass Sie sich nicht mehr an Abmachungen hält und im Nachhinein die Spielregeln ändert? Der Auftrag ist ja nicht neu. Das ist unseriös und niderträchtig.
      69 85 Melden
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  • Walter Sahli 28.03.2018 21:42
    Highlight Highlight Wie politisch unsensibel muss man eigentlich sein ?...wobei "politisch unsensibel" hier auch als "blöd" verstanden werden kann.
    71 18 Melden
  • derEchteElch 28.03.2018 21:38
    Highlight Highlight „Noch vor wenigen Monaten hätten sie das Projekt unterstützt“ tja.. das ist sie.. die Doppelmoral der Linken..
    335 218 Melden
    • dä dingsbums 28.03.2018 22:26
      Highlight Highlight Das ist eine Meinungsänderung.

      Das Wort Doppelmoral hat eine andere Bedeutung.
      58 22 Melden
    • Platon 28.03.2018 22:37
      Highlight Highlight @derRechteElch
      Wäre wohl eher eine Doppelmoral gewesen, wenn die SP Wohnungen bauen lässt mit unter 30% gemeinnützigem Anteil. Das ist weit unter dem selbstgesetzten Ziel.
      56 15 Melden
    • Posersalami 28.03.2018 22:46
      Highlight Highlight Irgendwann einmal musste es ja soweit sein. Man ist nämlich alles andere als auf Kurs mit der Umsetzung des Wählerwillens, den Anteil Gemeinnütziger Wohnungen auf 30% zu erhöhen. Die "Wirtschaft" kann das nicht, das hat sie jetzt bewiesen.
      44 17 Melden
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  • dä dingsbums 28.03.2018 21:35
    Highlight Highlight Nach 11 Jahren ohne Stadium, kann man sich schon fragen, warum das noch überlebenswichtig für die Clubs sein soll.
    60 65 Melden
    • Beggride 28.03.2018 22:03
      Highlight Highlight Steuern? Fans? Schulden? Vielleicht?
      46 12 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.03.2018 22:04
      Highlight Highlight Weil addiert jedes Jahr Millionen Mindereinnahmen entstehen und die Clubs deshalb von Mäzenen abhängig sind.
      62 67 Melden
    • Fabio74 28.03.2018 22:59
      Highlight Highlight @zwerg Die Clubs haben ein Kommunal finanziertes Stadion
      50 29 Melden
  • hävi der spinat 28.03.2018 21:35
    Highlight Highlight Dank den Linken gibt es keinen Fussball mehr in Zürich.
    80 120 Melden
    • dä dingsbums 28.03.2018 23:18
      Highlight Highlight So weit ich sehe, fand in den letzten 11 Jahren fast jede Woche in einem Stadion in Zürich ein Fussballspiel statt.

      Woran sollen die Linken nun genau schuld sein?
      14 7 Melden

Ein Spiel für die Geschichtsbücher – hier alle Tore des 5:2-Wahnsinns gegen Belgien

Die Schweiz schlägt Belgien nach 0:2-Rückstand mit 5:2 und feiert einen der grössten Siege ihrer Geschichte. Seferovic erzielt drei Tore, Shaqiri zeigt ein Wahnsinnsspiel und die Belgier wissen kaum, wie ihnen geschieht.

Wer hätte das gedacht? Die Schweizer Nati dreht einen frühen und deutlichen Rückstand gegen Belgien und qualifiziert sich für das Final-Four-Turnier der UEFA Nations League.

Wie das Team von Vladimir Petkovic gegen die Weltnummer eins Moral gezeigt hat, zeugt von ganz, ganz grosser Klasse. Keine Mannschaft der gesamten Nations League hat mehr Treffer als die Schweiz erzielt, das zeugt von einer gewaltigen Offensiv-Power.

Alle Treffer der heutigen Partie gibt's hier im Video.

Schweiz – …

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