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Der HC Lugano macht auch neben dem Eis Schlagzeilen.
Der HC Lugano macht auch neben dem Eis Schlagzeilen.Bild: KEYSTONE

HC Lugano fordert die Absetzung der Einzelrichter Krüger und Stancescu

Die Kontroverse um die Einzelrichter geht weiter. Nach dem Rekurs der Lions gegen das Urteil im «Fall Lapierre» will der Playoff-Gegner HC Lugano nun juristische Massnahmen ziehen. Die Tessiner fordern die Absetzung der Einzelrichter Oliver Krüger und Victor Stancescu.
16.03.2017, 10:3616.03.2017, 19:29

Der HC Lugano fordert, dass Oliver Krüger und Victor Stancescu als Einzelrichter abgesetzt und die Stellen neu besetzt werden. In einer Medienmitteilung begründen die Tessiner diese Forderung damit, dass Stancescu und der ZSC-Spieler Roman Wick geschäftliche Verbindungen haben. Die beiden Richter hatten Luganos Maxim Lapierre nach einem Check gegen den Kopf von Patrick Thoresen nur für ein Spiel gesperrt. 

Im Kreuzfeuer der Kritik: Stancescu.
Im Kreuzfeuer der Kritik: Stancescu.Bild: KEYSTONE

Die ZSC Lions legten gegen diesen Entscheid Einsprache ein. Nun verlangt Lugano in einem Ablehnungsbegehren, dass für die Neubeurteilung ein anderer Einzelrichter eingesetzt und das Verfahren bis dahin eingestellt wird. Es bestehe ein Interessenkonflikt, erklärte Luca Righetti, der Medienchef des HC Lugano und gelernter Jurist ist, gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Auch Krüger ist für die Tessiner wegen der Nähe zu Stancescu «in dieser Situation nicht mehr tragbar». Es sei eine Frage der Glaubwürdigkeit der beiden, so Righetti.

Antrag abgelehnt
Die Rekurskammer Clubwechsel des Verbands hat den Antrag Luganos in der Person von Oliver Krüger abgewiesen. Im Fall von Victor Stancescu ist sie nicht auf den Antrag eingegangen, da sich mit seinem sofortigen Rücktritt aus der Schusslinie genommen hat. (drd)

Bereits vor dem Urteilsspruch gegen ZSC-Verteidiger Severin Blindenbacher ist die geschäftliche Verbindung zwischen Stancescu und Wick ein Thema gewesen. Blindenbacher in der Playoff-Serie gegen Lugano einen Linienrichter um, und wurde dafür für ein Spiel gesperrt.

Die strittige Szene mit Severin Blindenbacher.Video: streamable

Mit der einen Spielsperre sind die Luganesi zwar nicht einverstanden, da sie in diesem Verfahren jedoch keine Partei sind, können sie nichts unternehmen. Blindenbacher ist heute Abend (20.15 Uhr, im watson-Liveticker) im Spiel 6 der Playoff-Viertelfinalserie zwischen Lugano und Zürich wieder spielberechtigt. (abu/sda)

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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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RedWing19
16.03.2017 11:44registriert Mai 2015
Ein erheblicher Teil fehlt mir in diesem Beitrag. Zitat aus dem Bericht von hockeyfans.ch: "Am 14. März haben die ZSC Lions beim Einzelrichter ein neues Verfahren gegen Maxim Lapierre beantragt da der Kanadier laut den ZSC Lions mit mehr als eine Spielsperre zu bestrafen sein, wie dies am 10. März entschieden wurde. Lapierre hatte die Strafe bereits im Spiel vier am 11. März abgesessen. **Aus unerklärlichen Grunden wurde der HC Lugano erst am gestrigen späten Nachmittag über diesen Antrag der ZSC Lions informiert.** "
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TheDan
16.03.2017 11:20registriert Oktober 2016
Diese Diskussion wird immer lächerlicher. Man unterstellt Stancescu Befangenheit weil er in einem gemeinsamen Verwaltungsrat mit einem ZSC Spieler sitzt. Gleichzeitig hat man ihn aber als ehemaligen langjährigen Spieler von Kloten, über welches er auch richten müsste, zum Einzelrichter gemacht?!
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energywolf
16.03.2017 12:23registriert November 2015
Wenn das so weiter geht, klick ich mich demnächst von den Playoffs aus. Egal wer spielt. Unter einem solch unwürdigen Rahmen vergeht einem jegliche Lust auf Eishockey. Irgendwie sind die Verantwortlichen Herren-(und Damen) bei den Sandkastenspielen stecken geblieben. Vom Publikum wird erwartet, dass es sich bei den Spielen gesittet benimmt!.🖖
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