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Personalprobleme

Kein Nachwuchs: Schwyzer SVP-Frauen lösen sich auf



Judith Uebersax, Vizepraesidentin, anlaesslich der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei (SVP) am Samstag, 23. November 2013, in Reiden im Kanton Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Präsidentin der SVP-Frauen Schweiz: Judith Uebersax aus Sattel (SZ). Bild: Keystone

Die Partei der SVP Frauen im Kanton Schwyz hat sich nach 15 Jahren aufgelöst. Die Präsidentin will sich wieder vermehrt in der lokalen Politik engagieren. Ihr Sitz im Vizepräsidium der Kantonalpartei wurde durch einen Mann neu besetzt. 

Die Auflösung der Frauenpartei erfolgte gemäss Angaben der Partei auf der Homepage an der Generalversammlung der SVP Kanton Schwyz Ende März. Am Donnerstag berichteten die Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Bund» über die Auflösung.

Gründe für die Aufhebung der Frauensektion seien unter anderem der Abgang der Präsidentin Bernadette Wasescha sowie die dünne Personaldecke gewesen, sagte Roland Lutz, politischer Sekretär der SVP Kanton Schwyz auf Anfrage. Der Frauenpartei hätten ein bis zwei Dutzend Mitglieder angehört. 

Waseschas Sitz in der Geschäftsleitung der Schwyzer SVP übernimmt Unternehmer und Kantonsrat Roman Bürgi. Er war einstimmig von der Generalversammlung gewählt worden. 

Der SVP Schwyz mangle es etwas an weiblichem Nachwuchs, räumte Sekretär Roland Lutz ein. Die Frauenpartei habe dennoch einige Ziele erreicht. Dazu zählten Amtsträgerinnen in den Bezirken und im Kantonsrat. Prominentestes Beispiel sei die Schwyzerin Judith Uebersax, die heutige Vizepräsidentin der SVP Schweiz und Präsidentin der SVP Frauen Schweiz. 

Die SVP besetzt in ihrer Hochburg Schwyz beide Ständerats- sowie einen von vier Nationalratssitzen und stellt drei von sieben Regierungsräten - alles Männer. Im 100-köpfigen Kantonsparlament hält die SVP 35 Sitze. Zwei davon werden von Frauen besetzt. (tvr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • blue mail 17.04.2014 13:07
    Highlight Highlight schöner Titel: die Frauen lösen sich auf (in Salzsäure oder so?) - kein Wunder bekommen sie keinen Nachwuchs.

    Wäre sonst auch ein Anblick: aufgelöste Frauen mit Kindern an der - Hand geht ja nicht - irgendwo dann eben.....

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