Syrien
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In this photo taken Monday, June 23, 2014, fighters of the al-Qaida-inspired Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) parade in a commandeered Iraqi security forces armored vehicle down a main road at the northern city of Mosul, Iraq, more than two weeks after ISIL took over the country's second largest city. U.S. Secretary of State John Kerry warned Mideast nations on Wednesday against taking new military action in Iraq that might heighten already-tense sectarian divisions, as reports surfaced that Syria launched airstrikes across the border and Iran has been flying surveillance drones over the neighboring country. (AP Photo)

Bild: STR/AP/KEYSTONE

Kampf gegen Dschihadisten

Syrisches Militär bombardiert ISIS-Stellungen im Irak

Nun schaltet sich auch Syrien in den Kampf gegen die ISIS-Terrormiliz im Irak ein. Laut Bagdads Regierungschef Maliki hat die syrische Luftwaffe Stellungen der Dschihadisten angegriffen – auf irakischem Territorium. Der Premier begrüsste die Luftschläge. 

26.06.14, 13:21 26.06.14, 17:18

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Die Terrormiliz «Islamischer Staat im Irak und in Syrien» (ISIS) kontrolliert nach ihrem Vormarsch inzwischen grosse Teile im Norden und Westen des Irak. Jetzt hat das syrische Militär offenbar ISIS-Stellungen auf irakischem Territorium bombardiert. Das bestätigte der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki gegenüber der Nachrichtenseite BBC.

Maliki zufolge hatten am Dienstag syrische Kampfjets die ISIS-Dschihadisten rund um die Grenzstadt Qaim beschossen. Der Premier bestätigte damit die Gerüchte, dass sich Syriens Militär in den Konflikt im Irak eingeschaltet hat. Berichte darüber, welche Auswirkungen die Schläge hatten, gab es zunächst nicht. 

Sein Land habe die Regierung von Baschar al-Assad zwar nicht um militärische Unterstützung gebeten, sagte Maliki. Er «begrüsse» jedoch jeden Schlag gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat im Irak und in Syrien», kurz ISIS. 

Am Mittwoch hatten die Dschihadisten eines der grössten Öl- und Gasfelder des Landes erobert. Nicht nur Syrien, auch Iran und die USA reagierten auf die ISIS-Offensive: Einem Bericht der «New York Times» zufolge hat die iranische Regierung um Präsidenten Hassan Rohani tonnenweise Armeeausstattung ins Land geschafft. Zudem steuern Militärs aus Teheran den Angaben zufolge Überwachungsdrohnen von einem Flugfeld nahe Bagdad. 

ISIS führt einen Feldzug Richtung Bagdad 

Die USA hatten zuvor Militärberater ins Land geschickt, etwa 130 der zugesagten 300 Einheiten haben schon ihre Arbeit aufgenommen. Und auch die US-Militärs machen eigenen Angaben zufolge täglich 30 bis 35 bemannte und unbemannte Aufklärungsflüge. 

Die ISIS-Terrormiliz führt einen Feldzug in Richtung Bagdad. Ziel ist es, ein sunnitisches Kalifat zu errichten. So erklärt sich zum Teil auch Irans Engagement: Das schiitische Land fürchtet, die sunnitischen Islamisten könnten Heiligenstädten im Irak zerstören. Das hatten die ISIS-Kämpfer ausdrücklich als Ziel ausgegeben. 

Im Irak sind seit Beginn der Offensive der Islamisten vor gut zwei Wochen nach Angaben der Vereinten Nationen etwa 900 Zivilisten getötet worden. Der ISIS-Vormarsch hat nach Schätzungen des Ernährungsprogramms der Vereinten Nationen zudem allein während der vergangenen Tage eine halbe Million Menschen vertrieben. 



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    Alle Leser-Kommentare
  • sewi 26.06.2014 15:17
    Highlight Komisch komisch......ist jetzt Assad nicht mehr der böse?
    4 0 Melden

Nein, Herr Trump, Obama ist NICHT der Gründer des «IS» – aber ganz unschuldig ist er auch nicht

Donald Trump wirft Barack Obama vor, den «IS» gegründet zu haben und betont, er meine das wörtlich. Wobei, inzwischen bezeichnet er es als «Sarkasmus»:

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