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epa04605329 A handout picture made available by the Jordanian News Agency on 05 February 2015 shows a Jordanian fighter jet taking off at one of Jordan's airbases, 05 February 2015. Jordanian aircraft bombed Islamic State targets in Syria, Jordanian state TV reported, two days after the militant group released a video showing militants burning alive a captured Jordanian pilot.  EPA/JORDAN NEWS AGENCY / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Ein jordanischer Kampfjet auf dem Weg nach Syrien.  Bild: EPA/JORDAN NEWS AGENCY

IS-Waffenlager bombardiert

Mindestens 13 IS-Extremisten sterben in Syrien bei Luftangriffen



Bei Luftangriffen der internationalen Koalition auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind im Nordosten Syriens mindestens 13 Extremisten getötet worden. Das von den USA geführte Bündnis bombardierte offenbar IS-Stellungen südlich der Stadt Al-Hasaka.

Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag berichtete, flogen die USA und ihre Verbündeten mehr als 20 Angriffe, unter anderem auf IS-Waffenlager. Zahlreiche Menschen seien vor den Luftschlägen in benachbarte Gebiete geflohen.

Nach dem Mord des IS an einem jordanischen Piloten hatte das Königreich bereits am Vortag mitgeteilt, es habe im Norden Syriens neue Einsätze gegen die Extremisten geflogen. Dabei seine Ziele in der Provinz Al-Rakka angegriffen worden.

Der IS hatte den jordanischen Piloten Muas al-Kasasba bei lebendigem Leibe verbrannt und dazu ein Video veröffentlicht. Jordaniens König Abdullah II. kündigte nach der grausamen Tat einen «gnadenlosen Krieg» gegen die Extremisten an. (sda/dpa)

Jordan's King Abdullah (R) speaks with Safi al-Kasaesbeh, the father of Jordanian pilot Muath al-Kasaesbeh, as he offers his condolences to the family's clan at their headquarters in the city of Karak February 5, 2015.REUTERS/Petra News Agency (JORDAN - Tags: POLITICS)

Jordaniens König spricht mit dem Vater des getöteten Piloten al-Kasasba.  Bild: PETRA/REUTERS

Kämpferischer Aussenminister 

Jordaniens Aussenminister Nasser Dschudeh sagte dem US-Sender CNN, die jüngsten Luftangriffe markierten den Beginn der Rache seines Landes. Jordanien werde seine Anstrengungen im Kampf gegen die Miliz verstärken. «

«Wir werden ihnen nachstellen, wo auch immer sie sind, mit allem, was wir haben.»

Dschudeh

Jordanien gehört zu den arabischen Staaten, die den IS im Nachbarland unter US-Führung aus der Luft angreifen.

Jordanian Foreign Minister Nasser Judeh chairs his delegation during an Arab foreign ministers meeting at the Arab League headquarters in Cairo, Egypt, Thursday, Jan. 15, 2015. (AP Photo/Amr Nabil)

Der jordanische Aussenmisinster Dschudeh will die Anstrengungen im Kampf gegen den IS vestärken. Bild: Amr Nabil/AP/KEYSTONE

Weitere Rettungshelikopter

Das US-VerteidigungsministerIum hat weitere Rettungshelikopter im Nordirak stationiert, was das US-Verteidigungsministerium bestätigte. Ihre Verlegung nach Erbil soll die Zeit zur Rettung verunglückter Piloten verringern, wie die «New York Times» berichtete. 

Der jordanische Pilot war in die Hände des IS geraten, nachdem sein Kampfflugzeug abgestürzt war. US-Piloten seien sich der Risiken bei ihren Luftangriffen auf den IS jederzeit bewusst. Zugleich gebe es aber eine «unerschütterliche Verpflichtung», diese im Fall eines Absturzes zu retten, sagte ein Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums.

Dasselbe gelte auch für Piloten der Länder, die im internationalen Bündnis mit den USA Angriffe gegen den IS fliegen. «Flieger der Koalition gehen kein Risiko ein, das amerikanische Flieger nicht teilen», sagte der Mitarbeiter des Pentagon.

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