Tatort
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„Tatort – Die Sonne stirbt wie ein Tier“ - Drehstart - Lena Odenthal und ihr Team ermitteln im Mord an einem Pferdepfleger
„Die Sonne stirbt wie ein Tier“, unter diesem Arbeitstitel ermittelt Lena Odenthal in ihrem 61. Fall in der Umgebung Ludwigshafens im Fall eines ermordeten Pferdepflegers. Regie: Patrick Winczewski , Buch: Harald Göckeritz.
Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe stehen zum zweiten Mal mit Lisa Bitter als Fallanalytikerin Johanna Stern vor der Kamera. In weiteren Rollen spielen Ben Münchow, Alma Leiberg, Ercan Karacayli, Lisa Charlotte Friederich, Peter Espeloer und Annalena Schmidt. Gedreht wird bis Anfang April in Ludwigshafen, Baden-Baden und Karlsruhe. 
Ben Münchow als Gerd Holler und Ulrike Folkerts als Kommissarin Lena Odenthal.
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Knallhart befragt: «Tatort»-Ermittlerin Odenthal Bild: SWR-Pressestelle/Fotoredaktion

«Die Sonne stirbt wie ein Tier»

Twitter-Kommentare zum «Tatort»: Mit Kopper auf der Koppel 

«Die Sonne stirbt wie ein Tier»: Das grösste Rätsel an dieser «Tatort»-Folge war der seltsame Titel. Dabei starb tatsächlich ein Tier! Der Mord an einem Tierpfleger dagegen schien niemanden so richtig zu interessieren. 

Ein Artikel von

Spiegel Online

Der Mord lief diesmal eher so nebenher. Wie überhaupt die ganze Handlung der jüngsten «Tatort»-Folge, in der Lena Odenthal auf den Spuren eines Pferdeschlitzers ist. Es geht schon gleich mit der vollen Packung Grauen los. Wie es sich gehört. In einer Kneipe beschattet ein seltsamer Typ ein nettes Mädchen, es wird dubiose Musik gespielt. Anschliessend liegen andernorts sowohl ein Pfleger als auch ein Huftier in ihrem Blute ...

Irgendwie ist der Pfleger gar nicht so wichtig. Das Tier, noch atmend, wird von Lena Odenthal mit der Pistole erschossen. Die Besitzerin des Tieres, Leiterin des Reiterhofs, ist ausser sich vor Trauer. Über das Pferd, weniger über den Pfleger. Odenthal fragt zwar nicht: «Wie lange kannten Sie das Tier», viel hätte aber nicht gefehlt. Womit klar war, wem der «Tatort» diesmal Konkurrenz machen wollte. 

So richtig in Gang kommt die Handlung dann trotzdem nicht. Aus Gründen, die sich auch der Twitter-Gemeinde entzogen, ermittelt Odenthal erst einmal seelenruhig in Sachen «Ripper». Den lernen wir kennen, sogar besser, als es uns lieb ist. Wenn er gerade keine Stuten tötet, stellt er einem Mädchen nach (das aus der Kneipe am Anfang). In einer Szene sehen wir den armen Kerl, wie er im Stehen (!) auf ein Foto der Angebeteten ... nun ja. 

Des weiteren folgen wir ihm, wie er das Mädchen verfolgt und schliesslich kennenlernt. Man tauscht Telefonnummern aus, geht Billard spielen, wechselt Blicke. Psychopath im Glück! Und was läuft diesmal in der Kneipe? 

Ansonsten, also bei «spannenden» Szenen, läuft «spannende» Musik, die so geheimnisvoll vor sich hinpluckert. Obwohl schon nach drei Minuten klar ist, dass der Psychopath zwar der Ripper, aber nicht der Killer des Pflegers ist, geht es noch 87 Minuten weiter. Klar, dass Odenthal und Kopper auch im Internet recherchieren. Was auch immer. 

Das trägt zwar zum Plot nichts bei, sorgt aber für das nötige Lokalkolorit oder so. Damit es dabei nicht bleibt, gibt es auch eine «unauffällige» Verfolgungsjagd. Eine dieser Verfolgungsjagden also, bei denen selbst ein blinder Passant merken würde, dass da gerade jemand verfolgt wird. 

Am Ende stellt sich heraus, was alle schon ahnten: Mörderin des Pflegers ist die Reitstallbesitzerin, sie wurde wegen pornografischer Umtriebe von ihm erpresst. War wahrscheinlich eine «Pälzer Hausfrau». Auch den Psychopathen ereilt das Schicksal, er entmannt sich zuletzt selbst. Zuvor wäre er beinahe von einer Meute gewaltbereiter Pferderetter gelyncht worden, die ihm im Wald aufgelauert hat ... nicht ohne sich zuvor Mut angetrunken zu haben. 



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