Tatort
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Wegen Terroranschlägen in Paris: Schweiger-«Tatort» verschoben

Eine Szene aus der «Tatort»-Episode «Fegefeuer» erinnert an die Anschläge von Paris. Deshalb nimmt die ARD den «Tatort»-Zweiteiler mit Til Schweiger, der am kommenden Sonntag begonnen hätte, aus dem Programm.

17.11.15, 07:52 17.11.15, 08:03


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Wegen der Terroranschläge in Paris wird der für kommenden Sonntag geplante Til-SchweigerTatort» aus dem Programm genommen. «Aus Respekt vor den Opfern der grausamen Anschläge von Paris haben wir die Premiere der »Tatorte« mit Til Schweiger auf das kommende Jahr geschoben», erläuterte der NDR Programmdirektor Fernsehen, Frank Beckmann, am Montag in Hamburg den Schritt.

Es passe laut Beckmann einfach nicht in diesen Wochen, eine Krimireihe zu zeigen, in der es auch um einen terroristischen Angriff gehe. Der betroffene «Tatort» ist ein Zweiteiler. Der erste Teil «Der grosse Schmerz» sollte ursprünglich am kommenden Sonntag (22. November) zu sehen sein, die Fortsetzung «Fegefeuer» eine Woche später (29. November).

Offenbar ist in der Folge «Fegefeuer» eine Szene zu sehen, die an die Anschläge in Paris erinnert. Als neuen Termin für die Hamburg-Folgen mit Kommissar Nick Tschiller nannte Beckmann «voraussichtlich Januar».

ARCHIV - HANDOUT - Nick Tschiller (Til Schweiger) steht schwerbewaffnet im Speicher - eine Szene des ARD-Tatorts ´Willkommen in Hamburgª. Mit dieser Folge gab Schweiger am 10.03.2013 seinen Einstand als Hauptkommissar Tschiller. Auf der Fernsehrechtemesse MIPTV in Cannes soll der Krimi im Ausland mit dem Titel ´Nick's Lawª vermarktet werden. dpa (zu dpa-Meldung ´MIPTV:†Mit Til Schweiger auf den Fernsehmarktª vom 04.04.2013) ACHTUNG: Honorarfrei - Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der Berichterstattung ¸ber die NDR-Sendung und mit vollst‰ndiger Nennung der Quelle Foto: NDR/Marion von der Mehden +++(c) dpa - Bildfunk+++

Til Schweiger muss die Waffen vorerst schweigen lassen.
Bild: NDR Presse und Information

An den freigewordenen Sendeterminen müssen «Tatort»-Fans aber nicht auf den gewohnten neuen Krimi verzichten. Das Erste strahlt zwei andere «Tatort»-Premieren aus: Am 22. November ist Maria Furtwängler als niedersächsische Kommissarin Charlotte Lindholm in «Spielverderber» im Einsatz. Eine Woche später ermittelt Axel Milberg in Kiel bei «Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes».

Auch in den USA stellen die TV-Sender wegen der Terroranschläge ihr Programm um. Wie CBS mitteilte, würden geplante Episoden von «NCIS: Los Angeles» und «Supergirl» nicht ausgestrahlt.

In Frankreich selbst wird der Thriller «Made in France» vorerst nicht in den Kinos starten. Der Film des französischen Regisseurs Nicolas Boukhrief (52) handelt laut Hollywood Reporter von einem muslimischen Journalisten, der sich Zugang zu einer islamistischen Terrorzelle verschafft, um Informationen über einen geplanten Terroranschlag in Paris herauszufinden.

kae/dpa

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