Tesla
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Chicago Mayor Rahm Emanuel, left, listens as Tesla CEO and founder of the Boring Company Elon Musk, right, speaks at a news conference Thursday, June 14, 2018, in Chicago. The Boring Company has been selected to build a high-speed underground transportation system that it says will whisk passengers from downtown Chicago to O'Hare International Airport in mere minutes. (AP Photo/Kiichiro Sato)

Bild: AP/AP

Nach «Pädo»-Beleidigung: Tesla-Chef Musk provoziert Anklage – und kriegt sie



Die bizarre Schimpftirade von Tesla-Chef Elon Musk gegen einen der Rettungstaucher des Höhlendramas in Thailand hat doch noch rechtliche Konsequenzen: Der Taucher will laut Angaben seines Anwalts Klage gegen Musk einreichen.

Eine Verleumdungsklage seines Mandanten dürfte in den kommenden Tagen bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht werden, sagte der Anwalt des Tauchers am Mittwoch dem US-Sender CNN. Musk hatte den Briten Vernon Unsworth, der im Juli bei der dramatischen Rettung eines thailändischen Fussball-Teams aus einer Höhle mitgeholfen hatte, vor seinen über 22 Millionen Twitter-Followern wiederholt als «Pädophilen» beschimpft.

Ein Twitter-User machte Screenshots von Musks Tweet, ehe er diese wieder entfernte.

Zwölf Kicker einer Jugendfussballmannschaft im Alter von 11 bis 17 Jahren und ihr 25 Jahre alter Trainer waren am 23. Juni bei einem Ausflug in die Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non im äussersten Norden Thailands von Wassermassen überrascht worden. Sie waren dadurch von der Aussenwelt abgeschnitten. Erst nach 17 Tagen kamen die letzten von ihnen frei. Rund um die Welt hatten Menschen die spektakuläre Rettungsaktion durch Taucher verfolgt.

Höhlen-Drama in Thailand

Musk nach Kritik verärgert

Der Tech-Milliardär war verärgert, weil Unsworth seine Idee, die jungen Fussballer mit einem selbst entwickelten Mini-U-Boot zu retten, als PR-Gag kritisiert und gesagt hatte, Musk könne sich «sein U-Boot dahin schieben, wo es weh tut». Zwar hatte Musk sich nach seinen «Pädophilen»-Tweets zunächst einsichtig gezeigt und geschrieben: «Ich entschuldige mich bei Herrn Unsworth und auch bei den Firmen, die ich als Chef vertrete. Das war mein Fehler und mein Fehler allein.» Doch diese Woche fachte er den Streit aus heiterem Himmel wieder an.

Ob es nicht «seltsam» sei, dass Unsworth ihn nicht verklagt habe, fragte Musk am Dienstag einen anderen Twitter-Nutzer. Er behauptete zudem, dem Briten sei kostenlose Rechtsvertretung angeboten worden.

Der Anwalt von Unsworth, Lin Wood, veröffentlichte daraufhin einen Brief, in dem er Musk bereits am 6. August über eine bevorstehende Klage informiert haben will. Der Jurist stritt gegenüber CNN zudem ab, den Briten «pro Bono» – also unentgeltlich – zu vertreten. Unsworth selbst wurde vom Sender Sky mit den Worten zitiert: «Es wird sich um alles gekümmert, mehr kann ich nicht sagen».

Das ist Elon Musk, einer der erfolgreichsten Unternehmer

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Video: srf

Nachforschungen verlangt

Musk forderte derweil, dass seinen Anschuldigungen gegen Unsworth nachgegangen wird. Nachdem er sich schon bei Twitter beschwert hatte, der Wahrheitsgehalt seines «Pädophilen»-Vorwurfs sei nicht geprüft worden, legte er in einer E-Mail gegenüber der News-Site «Buzzfeed» nach: «Habt Ihr eigentlich überhaupt irgendwelche Recherche betrieben?».

Der 47-Jährige hat wegen seiner Tweets aktuell ohnehin viel Stress. Zuletzt hatte er mit der Ansage, Tesla von der Börse nehmen zu wollen, für Chaos an den Finanzmärkten gesorgt. Am Freitag blies er den waghalsigen Plan kurzerhand wieder ab. Nun ist Tesla mit Anlegerklagen und Ermittlungen der Börsenaufsicht konfrontiert. (sda/dpa/vom)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jute-statt-Plastik-Tagträumer 30.08.2018 08:20
    Highlight Highlight Musk ist ein Genie ! aber bitte versteht dass Genies mit einem hohen IQ oft einen tiefen EQ (Emotionale Intelligenz) haben ... der Taucher hat dieses Niveau gut vorgelegt - und wusste wahrscheinlich dass Musk so reagieren wird ... (ist ja bekannt dass er nicht so gut mit Kritik umgehen kann (Tesla PK hat dies bereits gezeigt) - schlussendlich wird Musk wahrscheinlich etwas Geld bezahlen ... aber sind wir ehrlich - dies tut ihm nicht weh, lediglich der Fakt dass er es nicht ganz nachvollziehen kann (tiefer EQ) wird ihm zu schaffen machen ...
    • Sir_Nik 30.08.2018 10:06
      Highlight Highlight Naja, das ist mir jetzt doch ein bisschen zu beschönigend.

      Er hätte ihn ja als Arsc***** oder sonst was bezeichnen können, aber Pädo?

      Sowas kann innert Sekundenbruchteilen das Leben eines Mannes zerstören. Familie, Karriere, Freunde alles.

      Es ist einfach nicht in Ordnung so leichtfertig mit dem Leben von jemandem zu spielen.

      Er wird den Rest seines Lebens damit leben müssen das einige Leute denken: da wird schon ein wahrer Kern vorhanden sein.
    • Jute-statt-Plastik-Tagträumer 30.08.2018 11:23
      Highlight Highlight Ich Beschütze Elon ja nicht, im gegenteil, ich finde auch dass er eine Straffe bekommen soll, aber ich will nur klarstellen, dass es evtl. am tiefen EQ liegt - und er dazu Provoziert wurde.

    • Nevermind 30.08.2018 11:59
      Highlight Highlight Der Taucher hat gar nichts vorgelegt. Er hat ihm nur gesagt, dass musk sich seine tolle Rettungröhre sonst wohin schieben kann.
      Das ist absolut normales Erwachsenensprech.
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