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Der neue Falke-«Tatort» im Schnellcheck



Ein Flüchtling verbrennt in einer Polizeizelle, die Ermittler Falke und Lorenz kriegen es mit überforderten Kleinstadt-Cops zu tun. Ein aufwühlender, ein hochaktueller «Tatort».

Ein Artikel von

Spiegel Online

Das Szenario

Auf dem Polizeirevier in Salzgitter ist ein Flüchtling aus Mali verbrannt. Die Bundespolizisten Falke (Wotan Wilke Möhring) und Lorenz (Petra Schmidt-Schaller) übernehmen – und sind bald dem offenen Hass der Provinzpolizisten ausgesetzt.

Der blutigste Moment

Es gibt keinen einzelnen Moment, aber die ganzen 90 Minuten über glaubt man den Russgeruch riechen zu können. Eine Zumutung. Eine gute Zumutung.

Der gesellschaftspolitische Auftrag

Latenter Rassismus, offene Behördenwillkür, massive Beamtenüberforderung: Dieses Cop-Kammerspiel mit Anspielungen auf den realen Fall Oury Jalloh zeigt, wie diese Gemengelage direkt ins Verbrechen führt. Traurig aktuell.

Der fieseste Satz

«Wir machen den Dreck weg, den ihr durchlasst.» So der Kleinstadtbulle zum Bundespolizisten. Der Dreck, das sind nach Meinung des Kleinstadtbullen die Asylsuchenden, die von den Bundespolizisten nicht an der Grenze abgefangen werden.

Die fieseste Szene

Ermittlerin Katharina Lorenz auf einer Grillparty von eingeschworenen Streifenpolizisten. Wurst auf dem Teller, Hass im Nacken. Wie allein man doch auf so einer Grillparty sein kann.

Der Plausibilitätsfaktor

Sehr hoch. Realistische Flüchtlingsgeschichte, stimmiges Copmilieu. Ein Krimi, der aufwühlt und aufregt.

Die Bewertung

8 von 10 Punkten

Und wenn ich mehr über diesen «Tatort» wissen will?

Dann lesen Sie bitte hier weiter!

«Tatort: Verbrannt», Sonntag, 20.15 Uhr, ARD

cbu

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