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Ukraine-Konflikt

OSZE will mehr Leute in die Krisenregion in der Ukraine schicken

05.01.2015, 00:58

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) will ihre Mission in der krisengeschüttelten Ukraine im Januar auf 500 internationale Beobachter aufstocken. Entsprechende Berichte bestätigte Missionssprecher Michael Bociurkiw.

Die OSZE überwacht die Lage im Krisengebiet Ostukraine, wo sich Regierungstruppen und prorussische Separatisten immer wieder unter Beschuss nehmen. Eine Ausweitung des Einsatzes ist seit Monaten im Gespräch; zunächst waren nach OSZE-Angaben rund 250 Beobachter beteiligt.

Michael Bociurkiw während einer Pressekonferenz.
Michael Bociurkiw während einer Pressekonferenz.Bild: Getty Images Europe

In den vergangenen Wochen sei es in der Bürgerkriegsregion Ostukraine ruhiger geworden, sagte Bociurkiw am Sonntag in Kiew der Deutschen Presse-Agentur. Es lägen aber Berichte über vereinzelte Verstösse gegen die von den Konfliktparteien vereinbarte Waffenruhe vor. «Einer der Eckpfeiler der Minsker Dokumente, der Abzug schwerer Waffen, ist nicht in nennenswerter Weise umgesetzt worden», kritisierte Bociurkiw zudem.

Die ukrainische Führung und die Aufständischen hatten in der weissrussischen Hauptstadt mehrfach Friedensschritte vereinbart, diese aber kaum verwirklicht. Beide Seiten warfen sich auch am Wochenende gegenseitige Angriffe vor. Ein Datum für eine Fortsetzung der Verhandlungen in Minsk ist bislang nicht bekannt. (feb/sda/dpa)

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