Ukraine
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Ukraine-Krise

Poroschenko zu Friedensvertrag mit Putin bereit 



Ukranian presidential candidate Petro Poroschenko (C) talks to the media after talks with Andreas Schockenhoff (not pictured) of the ruling Christian Democratic Union (CDU) party in Berlin, May 7, 2014. Poroshenko urged Europe and the United States to agree on a third wave of sanctions against Russia if the Kremlin supports a referendum organised by separatists in eastern Ukraine on May 11. REUTERS/Thomas Peter (GERMANY - Tags: POLITICS)

Bild: THOMAS PETER/REUTERS

Zur Lösung des Konflikts im Osten seines Landes ist der ukrainische Präsident Petro Poroschenko auch zum Abschluss eines Friedensvertrags mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin bereit. Dies sagte Poroschenko am Donnerstag dem US-Fernsehsender CNN. 

Er würde jede Chance für die Rückkehr von Frieden und Stabilität in der Ostukraine nutzen. Poroschenko machte sein Angebot an Putin einen Tag vor dem Auslaufen der Waffenruhe in der Ostukraine. 

«Ich bin bereit, mit der ganzen Welt Frieden zu schliessen», sagte Poroschenko zu CNN auf die Frage, ob er auch einen Friedensvertrag mit Putin für möglich halte. «Ich hasse die Vorstellung, nicht wirklich jede Chance für Frieden in der Region zu ergreifen.» 

«Ich hasse die Vorstellung, nicht wirklich jede Chance für Frieden in der Region zu ergreifen.» 

Petro Poroschenko

Bei einer Rede vor der parlamentarischen Versammlung des Europarates in Strassburg hatte Poroschenko am Donnerstag Russland aufgefordert, «den Friedensprozess mit Taten und nicht nur mit Worten zu unterstützen». Ohne Putin sei keine friedliche Lösung möglich. 

Poroschenko hatte am Freitag vergangener Woche für die Ostukraine eine einwöchige Feuerpause seitens der Armee ausgerufen, der sich am Montag ein Teil der bewaffneten prorussischen Separatisten in der Region anschloss. 

Die Waffenruhe endet am Freitagabend um 22.00 Uhr (Ortszeit). Obwohl sie in vergangenen Tagen mehrfach gebrochen wurde, gilt sie als wichtiger Schritt für eine Befriedung der Situation. Der Westen drängt die Regierung in Kiew zu einer Verlängerung und fordert von Putin, dass er seinerseits seinen Einfluss auf die Separatisten nutzt, damit auch diese die Waffenruhe fortsetzen. Diese zeigten sich offen für entsprechende Gespräche. (sda/afp/dpa) 

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