Ukraine
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Local residents of the village of Rakoshyno, some 30 km from the western Ukrainian city of Uzhgorod, in the province of Transcarpathia, hold placards reading

Die Bevölkerung in der Ukraine hat genug vom Krieg. Demonstration blockieren die Schnellstrasse beim Dorf Rakoshino. Auf den Transparenten stehen Parolen wie «Lasst uns alles friedlich lösen» oder «Lasst unsere Söhne und Männer nicht sterben» oder «Warum will uns niemand hören». Bild: AFP

Zivile Opfer

Jetzt sterben auch Kinder wegen dem Krieg in der Ukraine

Bei schweren Gefechten zwischen ukrainischen Regierungseinheiten und Separatisten wurden in Gorlowka mindestens 31 Zivilisten getötet, unter ihnen 8 Kinder. Bei einem Granateneinschlag in einem Altersheim in Lugansk starben fünf Menschen.



Im Absturzgebiet von MH17 wird weiter erbittert gekämpft. Bei schweren Gefechten zwischen Regierungseinheiten und Separatisten wurden in der Stadt Gorlowka mindestens 31 Zivilisten getötet, unter ihnen 8 Kinder. Seit Tagen liege der Ort bei Donezk unter Artilleriebeschuss, teilte ein Sprecher der Stadtverwaltung mit.

Bei den Kämpfen seien zudem 43 Menschen verletzt worden. Die Armee und die pro-russischen Aufständischen gaben sich gegenseitig die Schuld an den Opfern. Das Militär sprach zudem von mindestens 44 Verletzten in eigenen Reihen. 

Granate schlägt in Altersheim ein

Bei einem Granateneinschlag in einem Altersheim in Lugansk starben der Stadtverwaltung zufolge fünf Menschen. Acht wurden verletzt. Weite Teile der Grossstadt seien ohne Gasversorgung und Strom, hiess es. Weiter hart umkämpft war auch die Stadt Schachtjorsk im Gebiet Donezk. Die ukrainische Armee habe dort mindestens vier Luftangriffe auf feindliche Stellungen geflogen, sagte der Kiewer Militärexperte Dmitri Tymtschuk. Schachtjorsk liege unter Minenwerferbeschuss. 

Bei Schusswechseln mit Separatisten seien seit Mitte April mindestens 27 ukrainische Sicherheitskräfte an der Grenze zu Russland getötet worden, teilten die Behörden in Kiew mit. Die ehemalige Sowjetrepublik wirft Moskau vor, die Aufständischen über die Grenze mit Waffen und Kämpfern zu versorgen. Russland weist dies zurück. (sda/dpa) 

Flowers and mementos left by local residents lie on wreckage at the crash site of Malaysia Airlines Flight MH17, near the settlement of Grabovo in the Donetsk region in this July 19, 2014 file photo. To match Special Report UKRAINE-CRISIS/ARMS  REUTERS/Maxim Zmeyev/Files    (UKRAINE - Tags: TRANSPORT POLITICS DISASTER CIVIL UNREST)

Blumen bei den Trümmern von MH17. Bild: MAXIM ZMEYEV/REUTERS

Experten gelangen erneut nicht zur MH17-Absturzstelle

Kämpfe behindern weiter die Untersuchung des Flugunglücks über der Ostukraine: Ermittler aus den Niederlanden und Australien sind den dritten Tag in Folge mit dem Versuch gescheitert, zur Absturzstelle des malaysischen Passagierflugzeugs vorzudringen.

Die Gruppe sei in der Stadt Donezk geblieben, weil an der Absturzstelle und auf dem Weg dorthin zu viel gekämpft werde, teilte das niederländische Justizministerium am Dienstag mit. Die ukrainische Armee versucht derzeit, prorussische Separatisten aus dem Gebiet zu vertreiben.

Die australischen und niederländischen Experten sowie Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sollen die Absturzursache aufklären und Dutzende, noch immer vermisste Tote finden helfen.

Bislang hinderten die anhaltenden Gefechte die Ermittler an ihrer Arbeit. Eine im Gebiet um die Absturzstelle ausgerufene Feuerpause ist seit dem Absturz von Flug MH17 am 17. Juli nie Realität geworden.

An Bord des Flugzeugs der Gesellschaft Malaysia Airlines waren 298 Menschen, davon 221 aus den Niederlanden und Australien. Es wird davon ausgegangen, dass die Boeing 777 auf ihrem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur nahe Donezk abgeschossen wurde. Die Ukraine und die von Russland unterstützten Rebellen machen sich gegenseitig für den mutmasslichen Abschuss verantwortlich. (aeg/sda/afp)

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