Ukraine
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A Malaysian expert (L) examines a black box belonging to Malaysia Airlines flight MH17 during its handover from pro-Russian separatists, in Donetsk July 22, 2014. The remains of some of the 298 victims of the Malaysia Airlines plane downed over Ukraine were making their way to the Netherlands on Tuesday as Senior Ukrainian separatist leader Aleksander Borodai handed over the plane's black boxes to Malaysian experts. REUTERS/Maxim Zmeyev (UKRAINE - Tags: POLITICS TRANSPORT DISASTER CIVIL UNREST)

Vertreter der prorussischen Separatisten übergeben einen Flugschreiber einem malaysischen Experten. Bild: MAXIM ZMEYEV/REUTERS

+++ Newsticker MH17-Abschuss +++

Separatisten übergeben Flugschreiber an Malaysia

Ticker: Nach dem Abschuss von MH17

Newslage am Montagmittag, 21. Juli 2014

Kremlchef Wladimir Putin hat eine Verantwortung Russlands für den Absturz des malaysischen Flugzeugs in der Ukraine zurückgewiesen und vor einem «Missbrauch» der Katastrophe gewarnt. «Hätte man die Kampfhandlungen im Osten der Ukraine nicht am 28. Juni wiederaufgenommen, wäre diese Tragödie sicher nicht geschehen», sagte er in einer am Montag in Moskau veröffentlichten Videobotschaft.

Der Kreml habe alle Konfliktseiten mehrfach aufgerufen, die Gefechte einzustellen und sich an den Verhandlungstisch zu setzen. «Russland unternimmt alles, damit der Konflikt zu Gesprächen mit friedlichen und ausschliesslich diplomatischen Mitteln übergeht», sagte Putin. Niemand dürfe die Tragödie für eigennützige politische Ziele ausnutzen. «Solche Ereignisse sollten Menschen nicht trennen, sondern zusammenführen», unterstrich der russische Präsident.

Er unterstütze die Initiative, die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) an den Ermittlungen der Absturzursache von Flug MH17 zu beteiligen. Ein internationales Team solle die Tragödie untersuchen. «Man muss alles tun, um die sichere Arbeit von Experten zu gewährleisten», betonte Putin. 

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Putins Videobotschaft. Quelle: YouTube/RT

251 Leichen geborgen

Bergungskräfte am Ort des Absturzes der malaysischen Passagiermaschine in der Ukraine haben nach Angaben der Regierung bis Sonntagabend 251 Leichen und 86 Leichenteile geborgen. Unterdessen ist ein zweiter Kühlzug zur Lagerung der Toten eingetroffen. Das erklärte ein Regierungsausschuss am Montag in Kiew. Rund 200 Leichen werden in einem ersten Kühlzug aufbewahrt. 

Die ukrainische Regierung verlangt den Abtransport der Toten in das von ihr kontrollierte Gebiet. Der Zug stehe aber noch immer in der Ortschaft Tores, weil «die Terroristen» seine Abfahrt verhinderten. 

epa04323961 An OSCE inspector tries to avoid inhaling the corpses' smell as passing one of the train refrigerated coaches that carry the bodies of the victims of Boeing 777 Malaysia Airlines flight MH17, which crashed during flying over the eastern Ukraine region, at the railway station of Torez, some 90 Km east from Donetsk, Ukraine, 20 July 2014. The MH17 victims' remains are be stored in refrigerated railway coaches and are to be taken to a laboratory in Kharkiv, more than 250 kilometres north of the crash site and far from rebel-held territory. Senior OSCE members were allowed by separatists to check the bodies after being loaded into the refrigerated wagons. A Malaysia Airlines Boeing 777 with more than 280 passengers on board crashed in eastern Ukraine on 17 July. The plane went down between the city of Donetsk and the Russian border, an area that has seen heavy fighting between separatists and Ukrainian government forces.  EPA/ROBERT GHEMENT  EPA/ROBERT GHEMENT  EPA/ROBERT GHEMENT

Ein OSZE-Beobachter beim Kühlzug für die Leichen der Absturzopfer. Bild: ROBERT GHEMENT/EPA/KEYSTONE

Niederländische Identifizierungs-Experten in Donezk eingetroffen

Drei niederländische Experten zur Identifizierung der Opfer des Flugzeugabsturzes in der Ostukraine sind am Montag in der von Separatisten kontrollierten Stadt Donezk eingetroffen. Es sind die ersten ausländischen Spezialisten, die seit dem mutmasslichen Abschuss des Flugzeuges am Ort des Geschehens eintrafen. 

Ein Sprecher der Separatisten sagte, sie würden den Niederländern helfen, den Absturzort zu besichtigen und die in Kühlwaggons gelagerten Leichen zu inspizieren. Die Rebellen würden auch den Rat der Experten hören, wohin die Toten gebracht werden sollten. 

Neben den Niederländern wird auch ein Expertenteam aus Malaysia am Montag in der Ostukraine erwartet. Derzeit sind schon Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in dem Gebiet. Sie waren die ersten Ausländer, die zeitweise Zugang zum Absturzort erhalten hatten. (whr/sda/reu)



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    Alle Leser-Kommentare
  • AndiGore 21.07.2014 20:36
    Highlight Highlight @ the destiny
    Wenn sie Russia Today als eine Quelle bezeichnen, dann tun Sie mir sehr Leid! Sie sind offenbar selber ein Kremltroll!
    • The Destiny // Team Telegram 21.07.2014 22:06
      Highlight Highlight Lol, weil ich russia Today lese bin ich ein Kremltroll? no joke?

      Wenn man nicht über den Tellerrand schaut kann man sich ja nur schlecht als gut informiert bezeichnen.

      Versuchen Sie es mal mit dem.
      http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Suchoi_Su-25
      Oder schauen sie hier nach.
      http://www.sukhoi.org/eng/planes/military/su25k/arms/

      Rt war einfach die nächste source die mir eingefallen ist, da ich den Artikel dort erst kürzlich gelesen habe.

      Wenigstens ist jetzt ihre Grammatik besser.

      S.b (inoffizieller ehrenamtlichr "Kremltroll" LoL)
    • The Destiny // Team Telegram 21.07.2014 23:11
      Highlight Highlight Hm ich habe dich wohl etwas missverstanden.
      Über die Eskorte kann man auch bei 20minuten lesen, aber auch dort wird rt als Quelle genannt.
      Hier ein interessanter Bericht über die Boeing Eskorte der von einer neutralen Instanz geschrieben wurde.
      http://theaviationist.com/2014/07/21/su-27s-escorted-mh17/
  • ctolusso 21.07.2014 18:17
    Highlight Highlight Le SU 25 est un avion d'attaque au sol qui peut sans doute péniblement monter à 10'000, et il n'est pas fait pour tirer des armes air-air. Beaucoup de choses sont évidemment possibles, mais je me méfierais de cette info.
    • The Destiny // Team Telegram 21.07.2014 19:31
      Highlight Highlight Laut rt.com ist die Su-25 dazu fähig.

      “The SU-25 fighter jet can gain an altitude of 10km, according to its specification,” he added. “It’s equipped with air-to-air R-60 missiles that can hit a target at a distance up to 12km, up to 5km for sure.”
  • AndiGore 21.07.2014 15:07
    Highlight Highlight
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    • The Destiny // Team Telegram 21.07.2014 18:15
      Highlight Highlight
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      Mir gefällt dieses Video...Î

      Zugegeben deines ist ziemlich funny aber leider in etwa genau so weit von der Realität entfernt wie es lustig ist.
  • AndiGore 21.07.2014 10:47
    Highlight Highlight Herr Putin wie immer hält alle für naiv und blöd! Wie kann man so zynisch sein? Die Terroristen haben während der Feuerpause nicht aufgehört auf ukrainische Militär zu schiessen, vor allem wurden alle Kontrollpunkte an der Grenze zu Russland, welche nicht von Terroristen kontrolliert, unter beschuss genommen! Damit konnte sie ungehindert die Waffen und Panzern in die Konfliktregion zu bringen! WWP soll aufhören pokern und einen Krieg gegen UA zu führen!!!
    • leopoldkrol 21.07.2014 13:59
      Highlight Highlight Also, wie jetzt? Ich verstehe vor allem Bahnhof. Und ein wenig Putin. Aber hauptsächlich Bahnhof.
    • The Destiny // Team Telegram 21.07.2014 18:18
      Highlight Highlight @andigore geh bitte woanders trollen mit deinem Google translate deutsch.
      Oder schreib wennschon gleich in englisch.

      Zudem was verstehst du unter einseitiger Waffenruhe?

      S.b

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