Ukraine
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Russian President Vladimir Putin (C) stands with military personnel during a ceremony marking Victory Day in Sevastopol in this May 9, 2014 file photo. To match Special Report UKRAINE-CRISIS/RUSSIANS REUTERS/Maxim Shemetov/Files   (CRIMEA  - Tags: POLITICS ANNIVERSARY CONFLICT MILITARY)

Putin anlässlich einer Militärparade am 9. Mai 2014 in Sewastopol auf der Krim. Bild: MAXIM SHEMETOV/REUTERS

Ukraine-Krise

Putin drohte mit Einmarsch in Warschau und Bukarest

Erst die Ukraine, später auch Polen, Rumänien oder das Baltikum? Der russische Präsident Putin soll gegenüber dem ukrainischen Präsidenten geprahlt haben, auch in diese Länder einmarschieren zu können.

Ein Artikel von

Spiegel Online

«Wenn ich wollte, könnte ich Kiew binnen zwei Wochen einnehmen» - mit dieser Äusserung im Telefonat mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sorgte der russische Präsident Anfang September für Verärgerung. Nun legte Wladimir Putin anscheinend nach: Laut einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» hat Putin dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko mit dem Einmarsch in Polen, Rumänien oder dem Baltikum gedroht.

«Wenn ich wollte, könnten russische Truppen in zwei Tagen nicht nur in Kiew, sondern auch in Riga, Vilnius, Tallinn, Warschau oder Bukarest sein», habe Putin diesmal gesagt. Die Zeitung beruft sich auf eine Gesprächszusammenfassung des Auswärtigen Dienstes der EU zu einem Treffen am Freitag, die dem Blatt vorliegt. Bei dem Treffen in Kiew habe Poroschenko dem EU-Kommissionspräsidenten von den Drohungen berichtet.

Barroso selbst hatte beim EU-Gipfel Ende August über das vorangegangenen Telefonat mit Putin gesprochen. Der Kreml hatte daraufhin kritisiert, dass Barroso den Inhalt eines privaten Telefonats publik gemacht habe. 

Poroschenko habe die angebliche Äusserung Putins zitiert, um deutlich zu machen, wie emotional der russische Staatschef auf den Einfluss der EU auf Staaten in der russischen Nachbarschaft reagiere. Poroschenko hatte in den vergangenen Wochen mehrfach mit Putin telefoniert, um den mittlerweile geltenden Waffenstillstand im Osten der Ukraine auszuhandeln. Der «SZ» zufolge warnte Putin in den Gesprächen Poroschenko offenbar davor, sich zu sehr auf die EU zu verlassen.

vek/AFP



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 18.09.2014 17:30
    Highlight Highlight Beide Seiten nutzen die Waffenruhe um aufzurüsten, es stellt sich nur die Frage, wer ist schneller.Die Rebellen dürften jetzt Zulauf aus den aufständischen Gebieten erhalten.
    Halten sich jetzt alle an den Vertrag oder versucht eine Seite ihre Position durch Militäraktionen zu verbessern?
    Die UA-Armee musste der Waffenruhe zuzustimmen, da ihre Einheiten unorganisiert waren.
    Die Gründe aus separatistischer Sicht sind nicht so klar.
    Vielleicht wollten sie nicht als Aggressoren dastehen, nachdem sie sich gegen die ATO verteidigt hatten. Bilder von toten Zivilisten gegeben immer schlechte Presse.
  • poesie_vivante 18.09.2014 12:22
    Highlight Highlight Wunderbarer Artikel über den Ukrainekonflikt auf dem infosperber: http://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Ukraine-Der-Russe-ist-an-allem-schuld
  • poesie_vivante 18.09.2014 12:20
    Highlight Highlight Wieder dieselbe verkürzte Berichterstattung wie bei Putins "in kann Kiew in 2 Tagen einnehmen". Damals wollte Putin Barroso klar machen, dass er Kiew in 2 Tagen einnehmen könnte, wenn er wollte. Er will aber nicht! Das wollte er damit sagen. Nämlich, dass die Anschuldigung, dass er die "prorussischen Seperatisten" unterstützt, völlig unlogisch ist, weil er - wenn er die Ukraine wirklich haben möchte - es mit seiner miltitärischen Kapazität schon längst hätte tun können. Aber dialektisches Denken ist leider schon länger nicht mehr die Spezialität der westlichen Medien.
    • christianlaurin 18.09.2014 12:57
      Highlight Highlight Ja ich versteh sie schon, aber es ist ein "fallacy". Um zum Kiew zu gelangen müsste er denn Widerstand das Westen's durch. Denken sie nicht das Nato nicht ein paar bomber schicken würde? Er geht davon aus das niemand etwas machen würde. Und das ist das fallacy. Er unterschätzt die Ami's 200%. Ami's labern viel, aber wenn es um ihren Ruf und Freiheit geht dann wird nicht mehr gespielt. Dann geht es hart in der Sache, extreme hart. Sie würden Russland in klein Holz hacken. Sehen sie mal wie gross das "Military complex" in Amerika ist.
    • Willide 18.09.2014 13:15
      Highlight Highlight Westliche Dialektik.....wenn der Westen wollte, wäre Putin's Russland binnen zwei Stunden der Parkplatz des Westens!
    • poesie_vivante 18.09.2014 13:40
      Highlight Highlight Putins wahre Intentionen durchschaue natürlich auch ich nicht. Schlimm ist jedoch die Berichterstattung über den Ukrainekonflikt. Dass Putin die Aussage, er könne in zwei Wochen in Kiew sein, nicht als Drohung verstanden hat, sondern dass er nur die Unlogik westlicher Anschuldigungen aufzeigen wollte, musste Barroso nach Protest aus Moskau eingestehen. Nur haben die westlichen Medien (ausser das The Wall Street Journal: http://online.wsj.com/articles/eu-moves-to-temper-putin-two-weeks-to-kiev-row-1409831828) keine Richtigstellung publiziert. Auch watson leider nicht.
  • christianlaurin 18.09.2014 11:40
    Highlight Highlight Ja ja meine lieben Schweizer. Wir sagen die EU böse böse ist, und Putin gut ist! Was wäre dann wenn Putin einmarschiert? Wir sind doch ein "Weltmacht" wenn es um Militär geht und können doch Putin stoppen, gell! Ja ja ich rede sehr Zynisch. Aber Leute wach auf Putin ist nicht der gute hier, auch wenn uns die Ami's und die EU auf denn Kekse gehen. Lieber ein Ami ans Hals als Putin und seine Russen! (Nichts gegen das Russisches Volk, aber schon gegen die Elite da).
    • Androider 18.09.2014 13:19
      Highlight Highlight Der Weihnachtsmann hat deinen Kommentar gelesen. Er bringt dir zu Weihnachten einen Duden.
    • däsäbdet 18.09.2014 14:48
      Highlight Highlight lieber Christian ..schauen sie sich doch mal an in wievielen ländern die russen und in wie vielen die amis militärisch present sind, wer in den letzten Jahrzehnten wo einmarschiert ist.. Ich finde beide wenig vertrauenswürdig, aber angst hätt ich vor dem agressiveren, und das ist nunmal der Ami...
      btw, wie unseriös muss ein newsportal sein, um jede offensichtlich verdrehte aussage eines Staatsoberhaupts so an den Mann zu bringen?
    • christianlaurin 18.09.2014 21:38
      Highlight Highlight @mitdenker

      Der Denkfehler ist das sie nur die letzten 20 Jahre betrachten. Gehen sie 50 Jahre zurück und die Soviet Union war in die Folgen Länder militärisch present: Angola, Kuba, Ethiopia, Nicaragua, Mozambique, Cambodia, Yemen, North Korea, Mozambique, usw... Und wir reden nicht mal über was in Ost Europa passiert ist.

      Das ist was mich stört. Leute haben die Geschichte vergessen!!! Die Soviet Union war ein grausiges Regime!!!

      @Androider: And I hope people will be as sympathetic to you as you are to me in English or any other foreign language you might not be a master of!!!
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