DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Verheerende Überschwemmungen, wie diejenige kürzlich in Marokko, werden in Zukunft der Menschheit noch mehr zu schaffen machen. 
Verheerende Überschwemmungen, wie diejenige kürzlich in Marokko, werden in Zukunft der Menschheit noch mehr zu schaffen machen. 
Bild: /AP/KEYSTONE
Studie zu Klimawandel sagt: 

Umweltkatastrophen werden sich verdreifachen und es gibt keine Mittel gegen die Wetterextreme

27.11.2014, 05:2427.11.2014, 08:16

Die Welt muss sich wegen des Klimawandels und des Bevölkerungswachstums zunehmend auf extreme Wetterbedingungen wie Flutkatastrophen, Dürren und Hitzewellen einstellen. Eine Studie der britischen Royal Society sagt voraus: Ihre Zahl wird sich bis 2100 verdreifachen.

Betroffen seien vor allem weniger entwickelte Länder in Ost-, West- und Zentralafrika sowie Südostasien, heisst es in dem 120 Seiten starken Bericht, der am Mittwoch in London vorgestellt wurde.

Wenn sich die Zahl extremer Hitzewellen im Vergleich zu heute verdreifacht, seien dadurch vor allem ältere Menschen über 65 Jahre in Gefahr. Durch die wachsende Erdbevölkerung seien mehr Menschen als bisher betroffen.

Auch die Auswirkungen auf die Landwirtschaft drohen verheerend zu werden - unter anderem werde das Arbeiten im Freien in einigen Regionen über längere Zeiträume unmöglich.

Laut der Studie wird es in Zukunft für Bauern in ärmeren Ländern noch schwieriger. 
Laut der Studie wird es in Zukunft für Bauern in ärmeren Ländern noch schwieriger. 
Bild: STRINGER/REUTERS

«Die Regierungen müssen jetzt handeln»

«Wir haben keine passenden Mittel gegen die Wetterextreme, die wir gegenwärtig beobachten und schon jetzt sind viele Menschen extrem anfällig», sagte Professorin Georgina Mace vom University College London. Sie steht dem Pool von Autoren aus Universitäten in aller Welt für die Studie der Royal Society vor. Die Regierungen auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene müssten jetzt handeln.

In vielen Fällen seien Ingenieurlösungen angezeigt, etwa der Bau von Dämmen oder Flutsperren. Sie müssten allerdings mit Lösungen verknüpft werden, die das Ökosystem betreffen, etwa die Anpflanzung bestimmter Baumarten.

Diese Ansätze seien auch in armen Ländern erschwinglicher und brächten zahlreiche positive Nebeneffekte. «Wir müssen aufpassen, das der Bau grosser Ingenieurprojekte uns nicht nachlässig macht», sagte Nancy Grimm, Mitautorin der Studie von der Arizona State University in den USA. (feb/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Klimaaktivisten blockieren Privatflughafen – «superreiche Elite» soll auf Flüge verzichten

Klimaaktivisten der Gruppe Extinction Rebellion haben am Samstag mehrere Zugänge zu einem Flughafen für Privatjets in der englischen Grafschaft Hampshire blockiert.

Sie protestierten damit gegen Flüge mit Privatjets, die ihren Angaben zufolge für die Hälfte aller weltweiten Treibhausgasemissionen im Flugverkehr verantwortlich sind und forderten ein entsprechendes Verbot von der britischen Regierung.

Ein Sprecher der Aktivsten sagte:

Der Betrieb des Flughafens war einer Sprecherin des Farnborough …

Artikel lesen
Link zum Artikel