Unvergessen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Diego Maradona (rechts) vom SSC Napoli im Zweikampf mit dem Wettinger Spieler Svensson waehrend des UEFA Cup Spiels gegen den FC Wettingen, aufgenommen am 17. Oktober 1989 im Letzigrund-Stadion in Zuerich. (KEYSTONE/Str)

Im Hinspiel neutralisiert der FC Wettingen Napolis Superstar Diego Maradona komplett. Bild: KEYSTONE

Nur dank einem Witz-Penalty zwingt Maradonas Napoli die tapferen Wettinger in die Knie

1. November 1989: Fussballzwerg Wettingen fordert der Wundertruppe von Napoli im Uefa-Cup alles ab. Doch Schiedsrichter Azzopardi, der sein Geld als Casino-Croupier verdient, stösst die Aargauer mit einem Fehlentscheid ins Elend.



Mitte der 80er-Jahre avanciert Napoli auf einen Schlag zum Mittelpunkt der Fussball-Welt. Mit der Wahnsinns-Summe von 15 Milliarden Lire, umgerechnet rund 18 Millionen Franken, eist Präsident Corrado Ferlaino den argentinischen Superstar Diego Maradona vom FC Barcelona los – ein neuer Transfer-Rekord!

Bis heute bleibt unklar, wie der Klub-Boss so viel Geld auftreiben konnte. Das Gerücht einer Mafia-Beteiligung wird nie endgültig aus der Welt geschafft. Kein Wunder, denn die Süditaliener sind vor diesem Mega-Deal nicht mehr als ein Mitläufer-Klub in der Serie A.

Diego Maradona of Argentina celebrates with the cup and his team mates at the end of the World  Cup soccer final in the Atzeca Stadium, in Mexico City, Mexico, on June 29, 1986. Argentina defeated West Germany 3-2 to take the trophy. (AP Photo)

Während seines Napoli-Engagements wird Diego Maradona 1986 mit Argentinien auch Weltmeister in Mexiko. Bild: AP

Mit Maradona, dem «Göttlichen», bricht am Vesuv ein goldenes Zeitalter an. 1987 beschert er den heissblütigen Fans den ersten «Scudetto» der Vereinsgeschichte und staubt als Zugabe auch gleich noch die «Coppa Italia» ab. Zwei Jahre später feiern die Tifosi nach einem Endspiel-Sieg gegen den VfB Stuttgart sogar den Triumph im Uefa-Cup.

Eine Weltauswahl zu Gast in der Aargauer Provinz

Bis 1989 wächst die Mannschaft zu einer regelrechten Weltauswahl heran. Hinter Maradona verteidigen die italienischen Nationalspieler Baroni, Ferrara und Corradini, die brasilianischen Cracks Alemao und Careca bringen Samba ins Spiel – und vorne stürmt der junge Gianfranco Zola zusammen mit dem wuchtigen Andrea Carnevale.

Ausgerechnet diese Wundertruppe bekommt der Schweizer Provinzklub FC Wettingen im Uefa-Cup als Sechzehntelfinal-Gegner zugelost. Dabei stecken die Aargauer gerade knietief im Morast. Der Grund: Nach dem «Fall Klötzli» droht der halben Mannschaft eine lange Sperre.

Schiedsrichter Bruno Kloetzli, zweiter von rechts, wird waehrend des NLA Spiels zwischen dem FC Sion und dem FC Wettingen von Wettingern Spielern angegriffen, aufgenommen am 7. Oktober 1989 in Sion. (Keystone/Str)

Wettinger Spieler machen im Tourbillon Jagd auf Schiedsrichter Klötzli. Bild: KEYSTONE

Am 7. Oktober 1989 hatten die Wettinger im Tourbillon fast geschlossen Jagd auf Schiri Bruno Klötzli gemacht. Dieser hatte die Partie beim Stand von 1:0 für Sion abgepfiffen – und dies obwohl der Ball nach einem Heber von Martin Rueda gerade unterwegs war, zum Wettinger Ausgleich ins Tor zu segeln.

Für zwischendurch: Maradona im Wandel der Zeit

Ein respektables 0:0 im Letzigrund

Auch finanziell pfeifen die Aargauer aus dem letzten Loch. Automaten-König Hubert Stöckli, der sein Vermögen und Herzblut in den Provinzklub investiert, hat nach der Qualifikation für den Uefa-Cup mit der Verpflichtung von Bundesliga- und Serie-A-Stars wie Dan Corneliusson und Andreas Löbmann hoch gepokert.

Finanziell ist der Titelverteidiger für Wettingen nach dem mässig lukrativen Erstrunden-Erfolg gegen die Iren von Dundalk F.C. das Traumlos schlechthin. Das Hinspiel gegen Napoli steigt im Letzigrund vor 22'000 Fans. Am Ende resultiert ein Reingewinn von knapp 1,5 Millionen Franken.

abspielen

Nach dem 0:0 im Letzigrund ist Diego Maradona gehörig ausser Atem. Video: YouTube/napoli198687

Und auch das Resultat von 0:0 kann sich sehen lassen. Das italienische Starensemble hat sich beim Shopping in der Zürcher Bahnhofstrasse derart verausgabt, dass es die Pflicht auf dem Rasen gegen die tapferen Wettinger anschliessend eher lustlos erfüllt. Allein Diego Maradona hat sich im Uhrengeschäft Beyer für 70'000 Franken mit Hochzeitsgeschenken für seine Braut Claudia eingedeckt.

Ein Casino-Schiri zerstört den Traum vom grossen Coup

Beim Rückspiel im legendären «Stadio San Paolo» kommen die Italiener wieder nicht auf Touren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Diego Maradona nun nicht einmal auf dem Rasen steht. Wegen Undiszipliniertheit wird der Superstar vor der Partie vereinsintern gesperrt und verlässt das Stadion 20 Minuten vor Anpfiff wutentbrannt. 

Das Telegramm:

SSC Napoli – FC Wettingen 2:1 (0:1)
San Paolo. - 47'334 Zuschauer. - SR: Azzopardi (Malta)
Tore: 14. Bertelsen 0:1. 47. Baroni 1:1. 74. Mauro (Penalty) 2:1.)
Napoli: Giuliani; Fusi, Ferrara, Corradini, Baroni; De Napoli, Crippa (46. Careca, 81. Bigliardi), Alemaõ,  Zola; Mauro, Carnevale.
Wettingen: Stiel; Schepull, Rueda, Germann, Sevensson; Kundert, Heldmann, Häusermann (79. Romano), Bertelsen; Löbmann, Corneliusson (65. Jacobacci).

Drinnen trauen 50'000 Fans ihren Augen nicht: Brian Bertelsen schiesst die frechen Schweizer Fussballzwerge nach 16 Minuten mit 1:0 in Front. Und statt sich einzuigeln, vergibt das Team von Trainer Udo Klug drei weitere Grosschancen. 

abspielen

Wettingen kämpft im Rückspiel bis zum Schluss, doch Croupier-Schiri Azzopardi entscheidet die Partie für Napoli. Video: YouTube/napoli198687

Während die Gastgeber keinen unnötigen Meter machen, rennen sich die Aargauer Provinzkicker die Seele aus dem Leib. Und im Tor kratzt der junge Jörg Stiel trotz einer Bänderverletzung alles von der Linie – bis Baroni in der 47. Minute doch noch der Ausgleich gelingt.

Aufgrund der Auswärtstorregel genügt dieses Resultat den Wettingern aber immer noch zum grossen Coup. Doch Schiedsrichter Azzopardi, ein maltesischer Casino-Croupier, hat andere Pläne: Zum Entsetzen der Gäste pfeift er Penalty, als Napolis Mauro nach 75 Minuten im Wettinger Strafraum einige nutzlosen Finten fabriziert und danach wie vom Blitz getroffen zu Boden sackt. 

Animiertes GIF GIF abspielen

Mauro segelt, Azzopardi pfeift. Das Ende der Wettinger Träume im «Stadio San Paolo».  gif: youtube/napoli198687

Verteidiger Roland Häusermann schwört hoch und heilig, den Italiener nicht einmal berührt zu haben. Doch das nützt alles nichts. Mauro, der Schwalben-Mann, verwertet den Strafstoss gleich selbst zum 2:1. Es ist das brutale Ende der Wettinger Europa-Träume.

Der Absturz in die Bedeutungslosigkeit

Entsprechend aufgebracht sind die Schweizer nach der Partie. Torschütze Brian Bertelsen lässt seinem Frust freien Lauf: «Ich könnte weinen. Wir sind beschissen worden!» Präsident Stöckli wettert: «Ich bin stolz auf unsere Mannschaft. Aber wir sind betrogen worden. Das kostet uns eine Million Franken.» Sogar der Schweizer Generalkonsul verliert auf der Tribüne die Nerven: «Wenn einer klaut, dann kann man nichts machen.»

Der Beschiss von Napoli wird für Wettingen zum Anfang vom Ende. Als Quittung für den «Fall Klötzli» werden vier Spieler allesamt für mehrere Monate gesperrt – andere verlassen den Klub. Drei Jahre nach den magischen Nächten gegen Napoli steigt der Provinzklub aus der Nationalliga A ab. Dazu geht auch das Glücksspielgeschäft von Präsident Stöckli wegen Gesetzesänderungen bachab. 1993 sind drei Millionen Franken Schulden aufgelaufen, der Klub ist zahlungsunfähig. 

Nach der Neugründung startet Wettingen wieder in der 5. Liga. Heute spielt die erste Mannschaft in der 2. Liga interregional. Nur die vergilbten Fotos von Diego Maradona erinnern im Klublokal beim Stadion Altenburg noch an die goldenen Zeiten.

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.
Um nichts zu verpassen, like uns auch auf Facebook!

Die grössten Schweizer Europacup-Erfolge

17.07.1994: «Eine Wunde, die sich niemals schliesst» – Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn lässt ganz Italien weinen

Link zum Artikel

09.11.2014: Der FC Aarau wird weltbekannt – und das alles wegen einer genialen Fallrückzieher-Rettungsaktion 

Link zum Artikel

03.06.1997: Roberto Carlos scheint mit seinem Freistoss für die Ewigkeit alle Gesetze der Physik auszuhebeln

Link zum Artikel

07.10.1989: Der «Fall Klötzli» – vier Wettinger gehen auf den Schiri los, weil dieser Sekunden vor dem Ausgleich abpfeift

Link zum Artikel

23.06.1990: Roger Milla gegen René Higuita – der Alte entzaubert den Irren

Link zum Artikel

29.03.1970: «Decken, decken, nicht Tischdecken, Mann decken» – so kommentiert der Moderator des «Aktuellen Sportstudio» einen Beitrag über Frauenfussball 

Link zum Artikel

27.01.1994: Beim seltsamsten Fussballspiel aller Zeiten muss ein Team plötzlich beide Tore verteidigen

Link zum Artikel

10.09. 2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

Link zum Artikel

22.06.1986: Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

Link zum Artikel

30.04.2011: Cabanas fordert vom Basler Schiri Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

06.05.2001: Inter-Fans stehlen den Feinden von Atalanta einen Roller und werfen ihn im San Siro über eine Brüstung

Link zum Artikel

30.07.2000: Nur GC-Milchbubi Peter Jehle steht noch zwischen FCB-Legende Massimo Ceccaroni und seinem allerersten Tor

Link zum Artikel

03.03.2010: Fussballikone Maradona erkennt Thomas Müller nicht – und bekommt wenig später dessen Rache zu spüren

Link zum Artikel

07.09.2005: Nati-Goalie Zuberbühler kassiert auf Zypern ein Riesen-Ei und schiebt die Schuld dafür dem «Blick» in die Schuhe

Link zum Artikel

09.11.1997: Der Windarsch kassiert in einem einzigen Fussball-Spiel gleich drei Rote Karten – und ist auch sonst ein liebenswerter Rüpel

Link zum Artikel

04.07.1999: Martin Palermo schafft's ins Guinness-Buch der Rekorde – weil er drei Penaltys in einem Spiel verschiesst

Link zum Artikel

14.11.2012: Zlatan Ibrahimovic schiesst gegen England nicht nur vier Tore, er trifft vor allem per Fallrückzieher aus 25 Metern

Link zum Artikel

17.11.1993: Frankreich vergeigt in letzter Sekunde die WM-Quali und Sündenbock Ginola zieht gegen Trainer Houiller vor Gericht

Link zum Artikel

05.12.2004: Paulo Diogo gewinnt mit Servette im Abstiegskampf – und verliert dabei einen Finger

Link zum Artikel

11.11.2011: Der estnische Ersatzspieler, der hier den Ball weiterreicht, ist in Wahrheit ein cleverer irischer Fussballfan

Link zum Artikel

Kultfigur Walter Frosch spielt mit einem Zigarettenpäckchen im Stutzen

Link zum Artikel

09.08.2009: Basel-Goalie Costanzo wird für drei Spiele gesperrt – nach einer Attacke auf den eigenen Mitspieler

Link zum Artikel

23.11.2002: Bei Luis Figos Rückkehr nach Barcelona wird der neue Real-Star mit einem Schweinekopf empfangen

Link zum Artikel

10.03.1998: Trap hat fertig – diese dreieinhalb Minuten Kauderwelsch bleiben für die Ewigkeit

Link zum Artikel

20.04.2011: Reals erster Pott seit drei Jahren geht in die Brüche, weil Sergio Ramos zu wenig Muckis hat

Link zum Artikel

27.03.2011: Die «Mücke» sticht zum 100. Mal zu – Torhüter Rogerio Ceni wird für sein Jubiläumstor gefeiert wie vor ihm nur Pelé

Link zum Artikel

20.10.2000: Christoph Daums freiwillige Haarprobe ergibt, dass er doch kein absolut reines Gewissen haben darf

Link zum Artikel

27.04.1996: Basler lässt Wut an Torwand aus: «Wenn Sie ein drittes Loch in die Wand reinschiessen, gibt es 1000 Mark von mir» 

Link zum Artikel

22.02.2004: St.Gallens Kultfigur «Zelli» muss in der Not ins Tor und kratzt den Ball in «seiner» Ecke

Link zum Artikel

15.11.2009: Die Schweiz ist Fussball-Weltmeister! Die U17-Nati setzt ihrem Höhenflug die Krone auf

Link zum Artikel

01.03.1980: Everton trauert um Dixie Dean – die Klublegende war so gut, dass ihm ein hässiger Verteidiger einen Hoden zerstörte

Link zum Artikel

18.07.2008: Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

08.09.1996: George Weah schnappt sich im eigenen Strafraum den Ball, dribbelt einfach alle aus und schiesst ein Wundertor

Link zum Artikel

03.10.2007: Milan-Goalie Dida zeigt in Glasgow den schönsten sterbenden Schwan der Fussball-Geschichte

Link zum Artikel

06.09.2003: Es gibt nur ein' Rudi Völler und der schenkt Weissbier-Waldi nach Deutschlands 0:0 auf Island so richtig ein

Link zum Artikel

14.06.2012: Die Iren haben gegen Spanien nicht den Hauch einer Chance, aber ihre Fans singen sich zum EM-Titel

Link zum Artikel

30.06.1998: Mit einem Wundersolo geht Michael Owens Stern auf, der nur allzu schnell wieder verglüht

Link zum Artikel

28.02.1999: Maradona stürmt im Letzigrund die Tribüne und darf als Belohnung ins Altersheim

Link zum Artikel

11.04.2001: Steht's 31:0 oder 32:0? Australien schiesst so viele Tore, dass man mit Zählen nicht nachkommt

Link zum Artikel

08.01.2004: Kult-Goalie Jorge Campos hängt seine knallbunten Trikots an den Nagel

Link zum Artikel

Als der «entführte» Raffael zum Fall für die Polizei wurde und als Strafe einen Znacht ausgeben musste

Link zum Artikel

31.08.1993: Jay-Jay Okocha demütigt Oliver Kahn und drei KSC-Verteidiger mit einem Wahnsinnstanz in 11 Sekunden für die Ewigkeit

Link zum Artikel

26.05.1999: Sheringham und Solskjaer – zwei Namen und alle wissen, um welchen historischen Match es hier geht

Link zum Artikel

06.04.2002: Bundesliga-Goalie Piplica fällt der Ball von einem Kirchturm auf den Kopf und von dort fliegt er ins Tor

Link zum Artikel

17.04.2004: Goalie Butt jubelt nach seinem verwandelten Penalty noch, als es in seinem Kasten klingelt

Link zum Artikel

10.05.1930: Der Beginn einer wunderbaren Hassliebe – die 7 denkwürdigsten Länderspiele zwischen Deutschland und England

Link zum Artikel

08.11.1975: Weil er betrunken ist und sich so gut fühlt, pfeift Schiedsrichter Ahlenfelder schon nach 32 Minuten zur Halbzeit 

Link zum Artikel

15.05.1974: Im Suff stecken schottische Natifussballer ihren Star in ein Boot – das sofort von der Strömung weggetrieben wird

Link zum Artikel

12.09.1990: Der Goalie mit der Pudelmütze sorgt für die vielleicht grösste Sensation der Fussball-Geschichte

Link zum Artikel

28.10.1993: «Die Tragödie von Doha» oder wieso an der WM 2022 vielleicht doch alles gut wird

Link zum Artikel

25.05.2005: Liverpool schafft gegen Milan dank «sechs Minuten des Wahnsinns» und Hampelmann Jerzy Dudek die unglaublichste Wende aller Zeiten

Link zum Artikel

01.04.1998: Diese 76 Minuten TV-Geschichte mit Günther Jauch und Marcel Reif lassen jeden Aprilscherz alt aussehen

Link zum Artikel

09.10.1996: Schottland spielt in Estland gegen sich selber und wird von der «Tartan Army» lautstark gefeiert

Link zum Artikel

29.10.1997: Im dichten Schneetreiben gibt der 19-jährige Gigi Buffon sein Länderspieldebüt

Link zum Artikel

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Am Geburtstag seines Sohns entlässt sich Christian Constantin selbst

24. Dezember 2008: Um 17 Uhr macht Präsident Christian Constantin den Fans des FC Sion ein Weihnachtsgeschenk. Er verschickt ein Communiqué, in dem er einmal mehr einen Trainerwechsel bekannt gibt. Gehen muss: Christian Constantin selber.

Christian Constantin führt sich als Präsident des FC Sion seit Jahr und Tag als das auf, was er offensichtlich in sich sieht: als Gott, der Allmächtige und Unfehlbare. Wobei der Blick in die Trainerliste der Walliser zeigt, dass auch unfehlbare Personen bisweilen klitzekleine Fehler machen und sie die Wahl eines Übungsleiters deshalb öfter korrigieren müssen, als es ihnen lieb ist.

An Heiligabend 2008 fühlt sich CC dazu veranlasst, die Notbremse zu ziehen. Wieder einmal muss ein Trainer gehen …

Artikel lesen
Link zum Artikel