Unvergessen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Johan Clarey of France in action during the second downhill training at the FIS Ski World Cup at the Lauberhorn in Wengen, Switzerland, Wednesday, January 16, 2013. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Johan Clarey gleitet im Eiltempo durchs Berner Oberland. Bild: KEYSTONE

Unvergessen

Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

19. Januar 2013: Hätte ihn die Polizei auf einer Schweizer Autobahn geblitzt, sein Ausweis wäre weg gewesen. Johan Clarey fliegt mit 161,9 km/h durch den Haneggschuss – es ist die höchste Geschwindigkeit, die je im Ski-Weltcup gemessen worden ist.



«Es war zwar nur ein Randaspekt», erinnert sich Johan Clarey an die Lauberhorn-Abfahrt vom 19. Januar 2013. Dennoch kriegt der Franzose noch heute feuchte Hände, wenn er an das Rennen zurückdenkt. Mit 161,9 km/h rast er durch den Haneggschuss. «Es war ein geiles Gefühl, unglaublich!»

Unheimlich sei es ihm zu keinem Zeitpunkt geworden, sagt der heute 34-jährige Abfahrer rückblickend. Clarey wird in Wengen Fünfter. Der Sieg geht an den Italiener Christof Innerhofer, der angesprochen auf das Höllentempo seines Konkurrenten festgehalten haben will: «Wir fahren Abfahrt und nicht Riesenslalom.»

abspielen

«Bist du gscheit!», entfährt es ORF-Co-Kommentator Hans Knauss, als Clareys Geschwindigkeit eingeblendet wird. Video: YouTube/WhatsWorldsUp

abspielen

Clarey über seinen Rekord: «Das ist unglaublich!» (französisches Interview) Video: YouTube/espritglisse

FIS-Renndirektor Hujara ärgert sich

Der Geschwindigkeitsrausch freut zwar die Abfahrer selber, nicht aber den Weltverband. Aus Sicherheitsüberlegungen ist die FIS gegen eine Rekordjagd, entsprechend hat Clareys Marke auch nicht den Status eines Weltrekords. «Das ist eine hirnrissige Diskussion, die nur von den Medien lanciert wurde», schimpft FIS-Renndirektor Günter Hujara.

Jahrelang wird im Weltcup absichtlich nicht an der Stelle mit dem höchsten Tempo gemessen, sondern dort, wo die Geschwindigkeit etwas weniger hoch ist. Zu Clareys Marke kommt es, weil 2013 der «Blechpolizist» ganz am Ende des Haneggschusses steht. So kann sich auch Hannes Reichelt darüber freuen, der schnellste Österreicher zu sein: «Ich war der einzige mit mehr als 160 km/h. Das ‹zipft› die anderen glaub ich ‹gscheit› an.»

French ski racer Johan Clarey at the Silberhorn jump during the downhill at the FIS Ski World Cup at the Lauberhorn in Wengen, Switzerland, Saturday, January 19, 2013. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Johan Clarey bei seiner Rekordfahrt. Bild: KEYSTONE

Weltrekord auf Ski bei 252,454 km/h

Die Frage nach dem schnellsten Menschen auf Ski wird aber ohnehin nicht im Weltcup beantwortet. Beim Geschwindigkeits-Skifahren geht es einzig und allein um den Top-Speed. Seit dem Frühling 2014 steht der Weltrekord bei 252,454 km/h, aufgestellt vom Italiener Simone Origone.

1992 figuriert die Randsportart als Demonstrationsbewerb im Programm der Olympischen Spiele von Albertville. Doch ein Todessturz des Schweizers Nicolas Bochatay überschattet den Wettkampf: Er rast abseits der Speedski-Strecke in einen Pistenbully.

abspielen

Der Weltrekord von Simone Origone: 252,454 km/h. Video: YouTube/SpeedSkiAustria

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.

Sonne, Berge, Beat Feuz: Das perfekte Skifest am Lauberhorn

Unvergessene Ski-Geschichten

Wie der Ski-Salto zu Didier Cuches Markenzeichen wurde: «Fans glaubten, es war geplant»

Link zum Artikel

Eine TV-Drohne kracht um ein Haar auf Marcel Hirscher

Link zum Artikel

Verrückteste Abfahrt aller Zeiten: Markus Foser macht sich mit der Nummer 66 unsterblich

Link zum Artikel

Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg

Link zum Artikel

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

Link zum Artikel

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

Link zum Artikel

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

Link zum Artikel

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

Link zum Artikel

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

Link zum Artikel

19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

Link zum Artikel

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Unvergessene Ski-Geschichten

Wie der Ski-Salto zu Didier Cuches Markenzeichen wurde: «Fans glaubten, es war geplant»

5
Link zum Artikel

Eine TV-Drohne kracht um ein Haar auf Marcel Hirscher

0
Link zum Artikel

Verrückteste Abfahrt aller Zeiten: Markus Foser macht sich mit der Nummer 66 unsterblich

0
Link zum Artikel

Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg

0
Link zum Artikel

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

0
Link zum Artikel

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

0
Link zum Artikel

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

0
Link zum Artikel

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

0
Link zum Artikel

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

1
Link zum Artikel

19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

0
Link zum Artikel

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

1
Link zum Artikel

Unvergessene Ski-Geschichten

Wie der Ski-Salto zu Didier Cuches Markenzeichen wurde: «Fans glaubten, es war geplant»

5
Link zum Artikel

Eine TV-Drohne kracht um ein Haar auf Marcel Hirscher

0
Link zum Artikel

Verrückteste Abfahrt aller Zeiten: Markus Foser macht sich mit der Nummer 66 unsterblich

0
Link zum Artikel

Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg

0
Link zum Artikel

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

0
Link zum Artikel

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

0
Link zum Artikel

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

0
Link zum Artikel

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

0
Link zum Artikel

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

1
Link zum Artikel

19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

0
Link zum Artikel

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

1
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

0
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

57
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

30
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

203
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

340
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

0
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

57
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

30
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

203
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

340
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das fieseste Foul der NHL-Geschichte beendet die Karriere von Steve Moore

8. März 2004: Todd Bertuzzi beendet die Karriere von Steve Moore mit einem Faustschlag an den Hinterkopf. Später entschuldigt sich der Haudegen unter Tränen. Erst zehn Jahre danach enden die Streitigkeiten.

Die Partie war schnell entschieden. Im ersten Drittel gehen die Colorado Avalanches gegen die Vancouver Canucks innert 9:23 Minuten 5:0 in Führung. Ausgerechnet Steve Moore markierte dabei das 5:0. Es ist sein fünfter Treffer in der NHL. Und wird sein letzter bleiben. Denn die Aggression weicht in dieser Partie nicht – und sie wird im letzten Drittel brutal explodieren.

8:2 steht es mittlerweile. Todd Bertuzzi verfolgt Moore über das Feld, provoziert ihn, zerrt am Shirt, aber der 25-Jährige …

Artikel lesen
Link zum Artikel