Unvergessen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Martina Hingis holds her trophy, after defeating Jana Novotna in the Women's Singles final on the Centre Court at Wimbledon,  July 5, 1997. Hingis won the final 2-6, 6-3, 6-3, to become the youngest winner of the championship this century. Martina Hingis said Thursday Nov. 1, 2007  she has been accused of testing positive for cocaine at Wimbledon, and announced her retirement from professional tennis.  Hingis, a five-time Grand Slam champion and former Wimbledon winner, denied using cocaine. (AP Photo/File/Dave Caulkin)

Wer kann da schon nicht strahlen? Martina Hingis gewinnt 1997 zum ersten Mal Wimbledon. Bild: AP

05.07.1997: Martina Hingis ist mit 16 Jahren die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

5. Juli 1997: Erst 16 Jahre ist Martina Hingis alt, als sie das Grand-Slam-Turnier von Wimbledon gewinnt. Es ist das Highlight in der Karriere der besten Schweizer Tennisspielerin aller Zeiten.



«Game, set and match Miss Hingis, 2:6, 6:3, 6:3». Mit 16 Jahren, 9 Monaten und 5 Tagen holt Martina Hingis in Wimbledon als jüngste Spielerin des 20. Jahrhunderts den Titel. Obwohl ihre Gegnerin, die Tschechin Jana Novotna, auf Rasen grundsätzlich besser ist, kann sich die Schweizerin durchsetzen. Mutter und Trainerin Melanie Molitor sagt in der «Basler Zeitung»: «Andere spielen manchmal besser, aber Martina gewinnt, weil sie frei ist, weil sie sich von jedem Druck und allen Problemen lösen kann.»

abspielen

Der Matchball zum Titel in Wimbledon. YouTube/SwissMissHingis

Martina Hingis wird von Geburt an auf Tennis getrimmt. Als Zweijährige hält sie ihr erstes Racket in den Händen, mit 13 Jahren debütiert sie 1994 auf der Profitour. Bereits Ende Jahr erreicht sie die Top 100 der Weltrangliste und es soll im selben Tempo weitergehen.

Am Ostermontag 1997 erscheint Martina Hingis, die Schweizerin mit tschechoslowakischen Wurzeln, erstmals zuoberst in der Weltrangliste. Dank ihrem ersten Grand-Slam-Titel, dem Australian Open im Januar, und dem Sieg in Key Biscayne, macht Hingis über 1200 WTA-Punkte und zieht so an der führenden Steffi Graf vorbei.

Als Trainerin der Schweizerischen Fed-Cup-Mannschaft beobachtet Melanie Molitor (links) das Spiel ihrer Tochter Martina Hingis waehrend dem Match Schweiz - Argentinien am Samstag, 12. Juli 1997. Hingis gewann gegen Maria-Jose Gaidano in zwei Saetzen mit 6:1 und 6:2. (KEYSTONE/MICHELE LIMINA)

Immer an Hingis' Seite: Mutter und Trainerin Melanie Molitor. Bild: KEYSTONE

Das Jahr 1997 ist das beste in der Karriere von Martina Hingis. Die Schweizerin gewinnt nach dem Australian Open im Herbst auch noch das US Open, dazwischen kommt der Titel in Wimbledon. Hingis erreicht in London ohne Satzverlust das Finale, verliert dort allerdings den ersten Durchgang gegen Jana Novotna mit 2:6. Dann dreht die «Swiss Miss», wie sie gerne genannt wird, aber auf und bezwingt Novotna in drei Sätzen (2:6, 6:3, 6:3).

Im Interview mit dem «SonntagsBlick» erklärt Hingis: «Grossartig! Ein Traum ist wahr geworden! Vielleicht bin ich aber ganz einfach noch zu jung für diesen Titel und werde erst später alles richtig realisieren.»

Martina Hingis of Switzerland holds her trophy after winning the women's final against Amelie Mauresmo of France at the Australian Open Tennis Championships in Melbourne, Australia, Saturday, January 30, 1999. Hingis won her third Australian Open with a score of 6-2, 6-3. (KEYSTONE/AP Photo/Rick Rycroft)

Januar 1999: Hingis gewinnt zum dritten Mal das Australian Open. Bild: AP

Die Schweizerin gewinnt in den Jahren 1998 und 1999 zwei weitere Male das Australian Open und ist mit 5 Grand Slams die bis heute mit Abstand erfolgreichste Schweizer Tennisspielerin aller Zeiten. Insgesamt führt Martina Hingis die Weltrangliste während 209 Wochen an. Nachdem sie Ende März 1997 zum ersten Mal an der Spitze figuriert, wechselt sie sich viereinhalb Jahre mit der Amerikanerin Lindsay Davenport ab. Am 15. Oktober 2001 ist mit Jennifer Capriati erstmals wieder eine neue Tennisspielerin die Nummer 1.

Noch erfolgreicher als im Einzel ist Hingis im Doppel, dort stehen bisher 17 Grand-Slam-Titel (fünf davon im Mixed) auf ihrem Konto.

Unvergessen

In der Serie Unvergessen blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob eine hervorragende sportliche Leistung, ein bewegendes Drama oder eine witzige Anekdote – alles ist dabei.

Die grössten Schweizer Tennis-Erfolge

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Das könnte dich auch interessieren:

Ueli, der Trump-Knecht: Die Schweiz als Spielball in Amerikas Iran-Politik

Link zum Artikel

Die wohl berühmteste Katze der Welt ist nicht mehr: Grumpy Cat ist tot

Link zum Artikel

Marco Streller: «Die ganz schlimmen Sachen sind 2018 passiert, nicht 2019»

Link zum Artikel

LUCA HÄNNI IST ESC-GOTT! So kam es dazu

Link zum Artikel

Der grosse Drogenreport: So dröhnt sich die Welt zu

Link zum Artikel

WhatsApp-Chat aufgetaucht! So kam es WIRKLICH zum Treffen zwischen Trump und Ueli Maurer

Link zum Artikel

Ein Computer-Programm lockte diesen Schweizer auf Kiribati – heute baut er dort Gemüse an

Link zum Artikel

Donald Trump empfängt Viktor Orban im Oval Office – nicht ohne Grund

Link zum Artikel

Ich habe meine Leistenprobleme an der Esoterikmesse heilen wollen – das kam dabei heraus

Link zum Artikel

8 Dinge, die an der zweitletzten Folge «Game of Thrones» genervt haben

Link zum Artikel

WhatsApp wurde gehackt – darum sollten Nutzer jetzt das Notfall-Update installieren

Link zum Artikel

Showdown bei Staf und Waffenrecht

Link zum Artikel

Soll man das Handy über Nacht aufladen? Hier sind die wichtigsten Akku-Fakten

Link zum Artikel

Darum ist die Polizei nicht gegen die GC-Chaoten vorgegangen

Link zum Artikel

Warum ich vegan lebe – und trotzdem von Veganern genervt bin

Link zum Artikel

«Ich liebe meinen Freund, betrüge ihn aber ständig»

Link zum Artikel

15 Rezepte, die du als Erwachsener beherrschen solltest

Link zum Artikel

Das Huber-Ersatzquiz für jedermann. Erkennst du diese Städte von oben?

Link zum Artikel

Wir haben das erste 5G-Handy der Schweiz ausprobiert – und so schnell ist 5G wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Howard271 05.07.2016 08:53
    Highlight Highlight Auch heute noch in den Doppelmatches ist es eine Freude, ihr beim Spielen zuzusehen (schade, zeigt das SRF nicht mehr Partien). Sie hat einfach eine gewisse Spieleleganz und Übersicht auf dem Platz, welche andere mit einem "Holzhacker-Tennis" nicht haben. Hopp Martina!

Keine Chance für Kyle Edmund: Roger Federer mach kurzen Prozess und steht im Viertelfinal

Roger Federer steht in Indian Wells in den Viertelfinals. Nur 18 Stunden nach dem 6:3, 6:4 gegen Stan Wawrinka in der 3. Runde machte Federer (ATP 4) auch mit dem Briten Kyle Edmund (ATP 23) kurzen Prozess und setzte sich in 64 Minuten 6:1, 6:4 durch.

In den Viertelfinals trifft Federer am Freitag auf den überraschenden 22-jährigen Polen Hubert Hurkacz (ATP 67), der in den letzten drei Wochen zweimal gegen Kei Nishikori gewonnen hat. Hurkacz besiegte in den Viertelfinals den Kanadier Denis …

Artikel lesen
Link zum Artikel