Unvergessen
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So sah das Logo des Sportsenders zu Beginn im Jahr 1989 aus. printscreen youtube

Unvergessen

Eurosport geht auf Sendung – «Watts» und «Eurogoals» werden zur Droge

5. Februar 1989: Bei uns zuhause tauchte er an diesem Tag auf Kanal 14 auf. Der Sender, der immer nur das brachte, was wir sehen wollten: Sport, Sport, Sport. Und eine schöne Portion Geografie gab's bei Eurosport gratis dazu.



«In Kerkrade empfing Roda den Tabellennachbarn aus Groningen. Früh im Spiel ging der Gast in Führung.»

Zwei Sätze, wie sie typischer nicht sein könnten für den Eurosport-Klassiker «Eurogoals». Man nehme: Eine Liga, die ausserhalb der Landesgrenzen kaum interessiert, schneide die Höhepunkte flott zusammen, lasse Reporter weit weg im Studio das Wesentliche im Telegramm-Stil kommentieren und sende die Tore dann in die Welt hinaus.

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Programm-Lineup von Eurosport anno 1989. Video: YouTube/mdftrasher

Fertig ist ein Produkt, das sich nach dem Sendestart von Eurosport am 5. Februar 1989 rasch etabliert und das einen Fussballsüchtigen über all die Spiele informiert, auf die er auch problemlos verzichten könnte.

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Hier die Eurogoals 1993-94 – das Video geht 50 Minuten, aber schau doch einfach mal rein. ;) Video: YouTube/CHRNBG666

Bloss, dass der Fan dann nicht weiss, dass am Wochenende im spanischen Oviedo ein schlaksiger Mittelfeldspieler aus 30 Metern herrlich ins Kreuz traf. Und weil er das wissen will und es Youtube bis 2005 nicht gibt, ist «Eurogoals» seine Droge.

Eine neue Droge namens «Watts»

Mit dem Aufkommen des Internets haben die «Eurogoals» ihre Einzigartigkeit eingebüsst. Die grossen Ligen hat man eh im Blickfeld. Und fällt in Lokeren ein Tor; ist das Derby zwischen Maritimo und Nacional Funchal hitzig; schiesst ein Stürmer von Ajaccio eine Wunderkiste – alles ist sofort im Netz.

Abgesehen vom Live-Sport ist deshalb die Sendung «Watts» seit einigen Jahren das Vorzeigeprogramm von Eurosport: Sequenzen von Sportübertragungen werden mit Musik oder anderen Geräuschen unterlegt und so zusammengeschnitten, dass Kürzest-Geschichten entstehen. Unterhaltung pur:

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Die Olympischen Spiele von 2012 in London. Video: YouTube/Roy Saad

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Für Liebhaber des afrikanischen Fussballs. Video: YouTube/Buiac JR

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.

Entschuldigung, wie sehen Sie denn aus? Schrille, kuriose und schlicht hässliche Trikots

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dan Rifter 05.02.2017 13:25
    Highlight Highlight Eurogoals.. eine Kindheitsliebe.

    Sowas von nützliches Wissen.. der Belgier aus Mechelen freut sich nämlich saumässig, wenn man dann sagt "Ah, KV Mechelen - kenn ich!" ..

    Und Roda Kerkrade.. always in my Heart (FIFA 96 inspired by Eurogoals :D :D)

    Amadora musste gegen Boavista in der Halbzeit die Trikots wechseln.

    Legitim, war ja kein Aushalten so. :-)

  • Binnennomade 05.02.2017 09:35
    Highlight Highlight Heute gelernt: Afrika hat miserable Torhüter aber traumhaft schöne Tore. :) (vom Watts-Video)
    • Mia_san_mia 05.02.2017 12:40
      Highlight Highlight Dae sie miserable Torhüter haben ist nichts neues...
  • blobb 05.02.2017 02:28
    Highlight Highlight Auf jeden Fall hat Eurosport für mich die besten Kommentatoren und Experten.
    • Mia_san_mia 05.02.2017 10:24
      Highlight Highlight Ja das ist so.

Unvergessen

Ambrosi Hoffmann tritt ab und wir erinnern daran mit dem lustigsten Ski-Video der Welt

9. März 2012: Als Ambrosi Hoffmann seinen Rücktritt per Ende Saison bekannt gibt, ist das bloss eine Randnotiz. Dabei gewann «Amba» eine Olympia-Medaille und gehörte während Jahren zu den besten Abfahrern der Schweiz. Einen Oscar wird er allerdings nie gewinnen – höchstens in unfreiwilliger Komik.

Woran ich mich erinnere, wenn ich den Namen Ambrosi Hoffmann höre? An Einiges, aber zuallererst: An ein absolut köstliches Video. Arno Del Curto, der ewige Trainer des HC Davos ruft «Amba» an, als dieser gerade auf dem Berg die Sonne geniesst. Er solle schnell runter ans Spiel kommen, fordert Del Curto den Abfahrer auf – und der gehorcht brav:

Ambrosi Hoffmann fährt zwischen 1996 und 2012 im Weltcup. 228 Mal geht er an den Start, er steht sechs Mal auf dem Podest – aber nie ganz zuoberst. Die …

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