USA
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Ibod Hasn, center, talks to a friend who came to visit after Saturday's stabbing attack in Boise, Idaho, Sunday, July 1, 2018. A man who had been asked to leave an Idaho apartment complex because of bad behavior returned the next day and stabbed people, including several children, at a toddler's birthday party, police said. (Meiying Wu/Idaho Statesman via AP)

Unfassbar: Ein Mann verletzt acht Personen mit einem Messer und tötet das Geburtstagskind. Vor dem Haus wurden Blumen niedergelegt. Bild: AP/Idaho Statesman

3-Jährige an eigener Geburtstagsparty erstochen – 8 Verletzte 



Nachdem ein Mann bei einer Geburtstagsparty im US-Bundesstaat Idaho mehrere Flüchtlinge mit einem Messer angegriffen hat, ist ein kleines Mädchen seinen Verletzungen erlegen. Die Dreijährige sei im Spital gestorben, teilte die Polizei der Stadt Boise am Montag mit.

Ein 30 Jahre alter Mann hatte am Samstag in einem Apartmentkomplex neun Menschen mit Messerstichen verletzt, darunter sechs Kinder. Der Angreifer wurde festgenommen. Bei dem dreijährigen Todesopfer handelt es sich um das Geburtstagskind, für das die Feier ausgerichtet wurde. Das Mädchen sei zur Behandlung ins benachbarte Utah geflogen worden, habe die Verletzungen aber nicht überlebt.

Von den übrigen acht Opfern seien sieben weiterhin im Spital; viele von ihnen hätten schwere oder lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Ein Kind konnte das Spital laut der Polizei inzwischen verlassen.

Der Wohnkomplex wird als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Eine Polizeisprecherin sagte am Montag, man habe derzeit aber keine Hinweise auf ein Hassverbrechen, man ziehe diese Möglichkeit aber bei den Ermittlungen in Betracht.

Der 30-jährige US-Bürger ist vorbestraft und sass in der Vergangenheit bereits im Gefängnis. Laut Polizei hielt er sich in der vergangenen Woche für mehrere Tage in dem Wohnkomplex auf. Mehrere Nachbarn seien wegen seines Verhaltens besorgt gewesen und hätten ihn aufgefordert, zu gehen, was er auch getan habe, hiess es in einer Mitteilung der Polizei. Am Samstag sei er jedoch zurückgekehrt und habe die Menschen angegriffen. (sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Cillit Bang 03.07.2018 11:07
    Highlight Highlight Es ist ein Hassverbrechen gegen muslimische Flüchtlinge. Wäre der Täter Muslim gewesen, hätte es wieder einen riesen Aufschrei gegeben, da aber "nur" ein par Flüchglingskinder grausam umgebracht wurden, kratzt es niemanden.
    7 3 Melden
    • Bene86 03.07.2018 11:24
      Highlight Highlight Ach und das es sich nicht um einen Muslim handelt (selbst wenn das keine Rolle spielen sollte) weiss du das woher...?
      1 1 Melden
    • Cillit Bang 03.07.2018 12:15
      Highlight Highlight Auch wenn es einer wäre, wäre der Aufschrei nicht gross, da Flüchlinge gestorben sind. Ist ein Fakt.
      4 1 Melden
  • carmse 03.07.2018 09:37
    Highlight Highlight "Eine Polizeisprecherin sagte am Montag, man habe derzeit aber keine Hinweise auf ein Hassverbrechen, man ziehe diese Möglichkeit aber bei den Ermittlungen in Betracht."

    Ahja, was dann? Wäre es umgekehrt gewesen und ein Flüchtling hätte Amerikaner angegriffen, wäre dieser sofort als Terrorist abgestempelt worden und ein Hassverbrechen wäre bei den Ermittlungen im Vordergrund gestanden.


    29 1 Melden
  • Adumdum 03.07.2018 04:14
    Highlight Highlight Meine Tochter wird 3 in ein paar Monaten - bei solchen Verbrechen verstehe ich wieder Leute die die Todesstrafe fordern... Natürlich sollte man auch trotzdem versuchen das Motiv aufzuarbeiten und über bessere Prävention nachdenken, aber alleine der Gedanke an das arme Kind (und die schwer verletzten Kinder) und die arme Familie(n) macht mich fertig.
    66 12 Melden
    • yannis675 03.07.2018 06:55
      Highlight Highlight Die todesstrafe löst das problem nicht. Rassismus ist das problem. Das sieht man auch bei uns. Wir lassen flüchtlinge lieber ertrinken im mitelmeer als etwas zu tun...
      22 6 Melden

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