USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ein US-Beamte aus El Paso richtet seine Dienstwaffe auf Minderjährige. screenshot youtube

«Motherf*****!»: US-Polizist bedroht Kinder mit Waffe

10.07.18, 01:55 10.07.18, 07:16


Im Internet ist ein Video aufgetaucht, in dem ein Polizist seine Dienstwaffe auf Kinder und Jugendliche richtet und diese bedroht. Die Aufnahmen entstanden unmittelbar vor einem Gemeinschaftszentrum in El Paso, Texas.

Nach Angaben der Polizei wurden zweit Beamte wegen eines anderen Vorfalls in die Gegend gerufen. Aus ungeklärten Gründen ging einer der Beamten auf einen 15-Jährigen vor dem Gemeinschaftszentrum zu und drückte ihn zu Boden, wie The Hill berichtet. 

«Back up, motherf******!»

Im Hintergrund sind entsetzte Kinder und Jugendlichen zu sehen, die den Polizisten nach dem Grund der Verhaftung fragen. Der Beamte verliert darauf kurz die Kontrolle. Während er seine Waffe auf die Umstehenden richtet, warnte er: «Back up, motherfu******!».

Wenige Augenblicke später setzte der Beamte seinen Schlagstock ein, um die Aufgebrachten zurückzudrängen. 

screenshot youtube

Der Bruder des Verhafteten nahm den Vorfall auf Video auf. Kurz darauf wurde er ebenfalls in Gewahrsam genommen – wenn auch ohne Grund. «Ich filme ja bloss!», verteidigte er sich, doch der Polizist liess nicht locker. Seine Mutter konnte ihm noch rechtzeitig das Mobiltelefon entreissen und die Szene weiter aufnehmen.

Aber auch sie wurde bedroht. Er wisse, wo sie wohne, gab der Beamte der Mutter zu verstehen. Dann fragt ein weiterer Junge, warum Waffen auf Minderjährige gerichtet werden. Eine Antwort erhielt er nicht, dafür wurden ihm Handschellen angelegt. 

Untersuchung läuft

Gegenwärtig läuft eine Untersuchung gegen den Beamten, der bereits seit vier Jahren als Polizist tätig ist. Er wurde vom öffentlichen Dienst suspendiert und arbeitet bis zur Klärung der Vorfälle am Schreibtisch. Das Video wurde innert weniger Tagen mehr als 5 Millionen Mal aufgerufen. (vom)

Aktuelle Polizeibilder

So testet die Polizei von Indiana ihre Rekruten

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

21 Momente, in denen die Migros einfach zu weit gegangen ist

Emmen war eine «Einbürgerungshölle»: Jetzt hat ein Migrant einen SVP-Nationalrat besiegt

Kellnerin weiss Millionen-Frage – traut sich aber nicht 😱

Diese 16 Marketing-Pannen sind so peinlich, dass sie schon wieder lustig sind

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
17
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Waedliman 10.07.2018 14:10
    Highlight Die USA sind eine Nation, die von Gewalt beherrscht wird, die Menschen davon fasziniert, die Medien voll mit entsprechenden Bildern. Das Ergebnis sind dann diese Typen, die wir in solchen Videos zu sehen bekommen.
    3 0 Melden
  • Habicht 10.07.2018 10:31
    Highlight Sicher ein schlechtes Beispiel für einen Cop aber einen Cop während einer Verhaftung zu bedrängen ist nie eine gute Idee...


    In den Staaten wo die Cops alleine unterwegs sind und auch Jugendliche bewaffnet sein können noch weniger.
    1 3 Melden
  • Astrogator 10.07.2018 09:40
    Highlight Eigentlich erwarte ich vom EDA schon lange eine Reisewarnung für die USA.

    Statistisch gesehen ist die Gefahr in den USA erschossen zu werden 3 mal grösser als im Irak. Sagt ja einiges über die USA aus.
    6 0 Melden
  • matthieu 10.07.2018 08:22
    Highlight Teufelskreis...
    31 1 Melden
  • Dageka 10.07.2018 06:48
    Highlight .
    148 7 Melden
  • derEchteElch 10.07.2018 06:35
    Highlight Für mich beginnt hier Fake News.

    Warum?
    Im Video ist eindeutig ein Cut zu sehen. Es ist nicht klar, was davor geschah. Es ist auch überhaupt nicht klar, was zwischen den zwei Szenen geschah.

    Das hier ist reine Stimmungsmache.

    Vielleicht haben die Kinder mit einer Spielzeugwaffe rumgefuchtelt? Vielleicht die Polizisten oder den Hausbesitzer mit Flaschen beworfen?

    Dass so ein Video auf Socialmedia die Runde macht ist offensichtlich. Dass aber ein Newsportal darauf springt ohne die Fakten zu kennen grenzt an Hetze und politische Stimmungsmache..

    Und jetzt ⚡️⚡️
    103 200 Melden
    • leu84 10.07.2018 07:02
      Highlight Vielleicht hatten die zwei bestellten Beamten einfach keine Lust bei den Latinos, trotz Auftrag, aufzutauchen.
      13 26 Melden
    • Silverstone 10.07.2018 07:42
      Highlight Für so viele Piepser hätten die auch mal locker alle Kids verhaften können...
      Grundlegendes Problem in den USA ist der fehlende Respekt gegenüber der Polizei. Diese wiederum verdient ihn sich durch solche Aktionen natürlich auch nicht... Resultat > Gewaltspirale
      49 26 Melden
    • Bruno S. 88 10.07.2018 07:49
      Highlight Du kennst die Fakten ebenfalls nicht und trotzdem versuchst du irgendwie den Einsatz einer Waffe und eines Schlagstocks gegen Kinder zu rechtfertigen!?

      Was wenn es dein Kind wäre? Ich habe in meiner Kindheit auch mit Spielzeugwaffen gespielt und Steine/Flaschen rum geworfen. Hatte wohl glück wurde nicht gleich ein ganzes Special Force SWAT Team auf mich aufgesetzt!!
      89 24 Melden
    • DerSimu 10.07.2018 08:13
      Highlight Sorry ,aber wo ist die "spielzeugwaffe", als er die dienstwaffe zieht? Das ist doch der relevante punkt.
      41 12 Melden
    • Besserwisserer 10.07.2018 08:38
      Highlight Dein kritisches Betrachten finde ich gut! Nur weil man einen Viedobeweis sieht, sollte man diesem nicht blind vertrauen.

      Jedoch bleibt es tragisch wie schnell die Beamten in Amerika/Mexiko ihre Dienstwaffe ziehen.

      Tragischer finde ich jedoch, wie wenig Respekt gegenüber Polizisten/-innen aufgebracht wird. Nicht nur in Amerika, generell in vielen Ländern.

      Macht so weiter und die Anarchie ist nicht mehr weit weg.
      36 24 Melden
    • dä dingsbums 10.07.2018 08:39
      Highlight Was das mit Fake News zu tun hat, oder Hetze oder politische Stimmungsmache ist mir ein Rätsel.

      Cut hin oder her, ich sehe wie der Polizist seine Waffe auf Kinder richtet. Wenig später mit dem Schlagstock bedroht und dann jemanden verhaftet der das Geschehen filmt und von dem keine Bedrohung ausgeht und anschliessend nocht ein Kind ans Auto drückt und wie ein Schwerverbrecher behandelt.

      Du magst das ja alles easy finden, für mich ist das schlimm.

      Eines wird jedoch aus dem Video ganz klar: ein guter Polizist ist das nicht.
      67 14 Melden
    • loquito 10.07.2018 08:44
      Highlight Hmm dann lässt sich das Verhalten des Polizisten also entschuldigen? Nur die Perspektive ist etwas schlecht... Ok. Auch eine alternative Ansichtsweise...
      1 0 Melden
    • Bronko 10.07.2018 09:53
      Highlight Wenn man selber aus beruflichen Gründen Waffenträger ist, sollte man sich um so mehr der Gefahr und der Wirkung bewusst sein, was es heisst, die Waffe auf Menschen und dann eben noch auf Kinder zu richten. Der Spielraum ist dermassen eng, dass man darüber wirklich nicht diskutieren muss. Vor allem wenn man den Auftrag hat, das Volk zu beschützen und zu helfen.
      3 0 Melden
    • iisebahnerin 10.07.2018 10:54
      Highlight @Besserwisserer: Das, was Du meinst, wäre Anomie. Wiki erklärt Anarchie ziemlich einfach und gut. Lesenwert zum Thema Anarchie ist z.b. 'Leben ohne Chef und Staat', H. Stowasser.
      0 0 Melden
    • Iko5566 10.07.2018 11:35
      Highlight Lustig ist ja dass der Elch nur dann etwas gegen Fake News hat, wenn sie ihm nicht in den Kram passen ansonsten verbreitet er diese auch selbst ganz gerne. Immer nur dann kritisch, wenns einem nicht passt aber ansonsten leichtgläubig und hörig. Erneut eher lächerlich der Elch.
      2 0 Melden

Puerto Rico – hier liessen US-Behörden Trinkwasser vergammeln, nur Donald Trump zweifelt

Diese Wasserflaschen hätten Leben retten können. Aber sie wurden vergessen oder, noch schlimmer, ignoriert. Aber jetzt will es niemand gewesen sein und zwei Seiten schieben sich gegenseitig die Schuld zu.

Puerto Rico, eine Gruppe malerischer Inseln in der Karibik und Aussengebiet der USA. Eigentlich ein Paradies. Wären da nicht die Tropenstürme, die die Gegend immer wieder heimsuchen. 2017 hatte der Wirbelsturm «Maria» Puerto Rico weitgehend zerstört. 3000 Menschen kamen in Puerto Rico ums …

Artikel lesen