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Snow blankets a statue of Andrew Jackson in Lafayette Square with the White House behind, as a winter storm arrives in the region, Sunday, Jan. 13, 2019, in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)

Die Regierung von Donald Trump löste im Pentagon grosse Verwirrung aus. Bild: AP/AP

«Die Leute waren schockiert»: Trump löste im Pentagon mit Angriffsplan Verwirrung aus 



Das Weisse Haus hat beim US-Verteidigungsministerium laut einem Zeitungsbericht im September Pläne für einen Militäreinsatz gegen den Iran angefordert. Der Schritt löste demnach im Pentagon höchste Sorge aus.

President Donald Trump gestures as he acknowledges the fake snow that fell as he entered the Mississippi Coast Coliseum for a rally Monday, Nov. 26, 2018, in Biloxi, Miss. (AP Photo/Rogelio V. Solis)

Bild: AP/AP

Der Nationale Sicherheitsrat von Präsident Donald Trump habe das Verteidigungsministerium aufgefordert, dem Weissen Haus militärische Optionen für einen Angriff auf den Iran zu liefern, berichtete das «Wall Street Journal» am Sonntag unter Berufung auf frühere und amtierende Regierungsvertreter.

Die Forderung habe im Pentagon grosse Unruhe gestiftet, hiess es in dem Bericht weiter: «Die Leute waren schockiert», zitierte die Zeitung eine anonyme Quelle. «Es war verwirrend – ihre hemdsärmelige Art, über einen Angriff auf den Iran zu sprechen.» Auf AFP-Anfrage erklärte das Pentagon zu dem Bericht, es gehöre zu den normalen Aufgaben des Ministeriums, Pläne für das Weisse Haus auszuarbeiten.

Die Anforderung des Angriffsplans erfolgte dem «Wall Street Journal» zufolge, nachdem am 7. September drei Granaten im hoch gesicherten Regierungsviertel der irakischen Hauptstadt Bagdad eingeschlagen waren. Dort ist auch die US-Botschaft untergebracht. Washington hatte damals pro-iranische Milizen für den Angriff verantwortlich gemacht und Teheran gedroht, die USA würden «rasch und entschieden handeln», sollten US-Vertreter oder US-Regierungsgebäude bei einem Angriff beschädigt werden.

epa07114121 US National Security Adviser John Bolton speaks during a press conference in Interfax News agency in Moscow, Russia, 23 October 2018. John Bolton arrived in Moscow on a three-days visit to discuss questions of strategic stability, Ukraine, Syria, N. Korea, Afghanistan and possible Russia-US summit. The visit comes two days after US President Trump announced his intention to pull out from the 1987 Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty.  EPA/SERGEI ILNITSKY

John Bolton Bild: EPA/EPA

Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton ist für seine harte Haltung zum Iran bekannt. 2015 veröffentlichte er einen Beitrag in der «New York Times» mit dem Titel «Um den Iran zu stoppen, muss man den Iran bombardieren». (sda/afp)

Trump will ein Politikwechsel im Iran:

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tobsol 14.01.2019 23:27
    Highlight Highlight Schockiert? Das ich nicht lache! Angriffspläne gegen den Iran haben die seit Jahren in der Schublade, und updaten die auch regelmässig.
  • B-Arche 14.01.2019 18:11
    Highlight Highlight Man kann und soll gerne den Iran kritisieren. Ich will da ganz sicher auch nicht wohnen und die Zwangsreligion und Menschenrechtsverletzungen sind unfassbar dort.
    Nur wenn man dies tut und gleichzeitig Saudi Arabien als Partner und "Verbündeter" ansieht - das Saudi Arabien welches im Innern so gut wie dasselbe macht wie der Iran - nur weil man Angst hat das ganze saudische Geld könne die Weltwirtschaft crashen - der muss sich eine Bigotterie vorwerfen lassen die sich gewaschen hat.

    Alle sind scharf auf das Geld der Saudis - und lässt sich durch MBS' heisse Luft blenden.
  • roger.schmid 14.01.2019 14:58
    Highlight Highlight ..
    Benutzer Bild
  • Billy the Kid 14.01.2019 11:58
    Highlight Highlight Immerhin sind die Typen im Pentagon "schockiert", dass ihr Präsident einen illegalen Angriffskrieg gegen ein Land mit einer Bevölkerung von 80 Millionen Menschen vorbereiten will.
    Der Iran ist aber nicht ein leicht einnehmbarer / flacher Wüstenstaat wie der Irak. Die Lektion der Vietnamesen sollte Warnung genug sein.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 14.01.2019 13:38
      Highlight Highlight Vielleicht sollte mal jemand Trump erzählen, dass das Mullah-Regime im Iran von Amerika selbst installiert wurde.
      Ich bezweifle jedoch, dass ers auch nur im geringsten Ansatz versteht.
    • Billy the Kid 14.01.2019 16:24
      Highlight Highlight @Planet
      Das Schahregime wurde installiert, nachdem ein demokratisch gewählter Präsident kaltblütig ermordet wurde.
      Das Mullah-Regime war dann der "blowback" der ganzen Aktion.
      In Guatemala, Chile und vielen anderen Staaten lief es ähnlich ab. Mit Diktaturen hatten die USA nie ein Problem - es mussten halt einfach die richtigen Despoten an die Macht geputscht werden falls das Volk "uneinsichtig" war.
  • Booker 14.01.2019 11:37
    Highlight Highlight Viel eher sollte man Israel mal in die Schranken weisen, denn die Istaeli sind mit ihrem Gehabe Grund für viele Konflikte in Nahost. Nur darf man das ja kaum mal erwähnen, sonst gilt man als Antisemit.
  • Snowy 14.01.2019 11:33
    Highlight Highlight Man stelle sich vor, der Iran würde auch nur eine Militärbasis in Kuba bauen...

    Nach den ganzen US-Militärschlägen im Nahen Osten der letzten Jahren, kann man es den Iranern kaum verübeln, dass sie sich weigern ihren weitreichenden Waffenprogramme einzustellen.

    Ja, das Mullahregime ist eine schändlich-religiöse Diktatur.
    Nur: Der Grund, dass diese aktuell regiert (und nicht mehr der Schah) ist die USA selbst... https://www.welt.de/geschichte/article119180782/CIA-bekennt-sich-zu-Militaerputsch-1953-im-Iran.html
    Benutzer Bild
  • Snowy 14.01.2019 11:11
    Highlight Highlight Von allen Irren im weissen Haus macht mir Bolton am meisten Angst.
  • dho 14.01.2019 11:10
    Highlight Highlight Es ist höchste Zeit, George W. Bush und Tony Blair vor das internationale Kriegsgericht zu stellen (eventuell den lieben Onkel Obama und vor allem Frau Clinton). Das könnte dann sogar Donnie zur Raison bringen. Ein Wechsel vom Luxus in die Zelle...
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 14.01.2019 13:41
      Highlight Highlight Obama hat die Kriege von Bush übernommen. Nebenbei hat Trump den Drohnenkrieg noch mals massiv intensiviert.
      Also, wieso Obama?
      Und wieso Clinton?
      Hast du irgendwelche gute Argumente dafür oder ist das Spekulation?
    • Fabio74 14.01.2019 14:06
      Highlight Highlight Und Herr Trump samt seinen Freunden in Riad nicht, weil der Völkermord im Jemen uninteressant ist?
    • just sayin' 14.01.2019 14:57
      Highlight Highlight @gähn

      dho hat wahrscheinlich keine quellen angegeben, weil dies allgemeinwissen ist.

      was obama mit seinem dohnenkrieg und clinton mit ihren aussenpolitischen lügen angerichtet haben ist jenseits von gut und böse.

      aber die breite öffentlichkeit hatte obama bereits als ihren messias und clinton als moderne frau an seiner seite auserkoren. da passte dann diese sachen nicht so ins gängige bild und wurde von der breiten masse ignoriert.

      so wie auch heute zum teil (schlecht informiert und schwarz-weiss-denkend) ins horn der vereinfachten meinungen geblasen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 14.01.2019 11:04
    Highlight Highlight Man sollte fairerweise anmerken, dass Trump, indem er den Syrienkrieg verloren hat, dem Iran einen riesigen Gefallen gemacht hat.
  • paule 14.01.2019 10:52
    Highlight Highlight In Trump haben wir uns Trumpiert!
    Der Redet drauf los wie ein Kindergärteler und wird wohl am Schluss ein "Puff" hinterlassen, aber könnte sich dann zum Positiven wenden, wenn sein Nachfolger beim Aufräumen gleich weiteren USA-Müll entsorgen kann!
  • Yorik2010 14.01.2019 09:23
    Highlight Highlight Der einzige Mensch der nicht über Trump schockiert ist, ist Trump selbst!
    • Therealmonti 14.01.2019 12:44
      Highlight Highlight Stimmt leider nicht. Da sind noch einige Millionen, die ihn gewählt haben und es völlig in Ordung finden, dass ein Lügner und Betrüger im Weissen Haus das Sagen hat. Und da gibt auch noch einige Schweizer. Sogar hier bei watson. Und selbst in Bundesbern.
    • just sayin' 14.01.2019 14:58
      Highlight Highlight @Therealmonti

      lügner und betrüger sind nichts neues in regierungen - und zwar allen!
    • Therealmonti 15.01.2019 10:25
      Highlight Highlight Aha?! just sying'. Und welcher oder welche von unseren sieben Bundesräten ist denn Deiner Meinung nach ein Lügner?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eh Doch 14.01.2019 09:19
    Highlight Highlight Mal wieder Arbeitsbeschaffung vom Feinsten.
    Hauptsache alle beschäftigt und panisch halten, um von seiner eigenen Person abzulenken.
  • leu84 14.01.2019 08:03
    Highlight Highlight Will er den dritten Weltkrieg oder sein kriegerisches Denkmal wie seine Vorgänger?
  • Rerruf 14.01.2019 07:36
    Highlight Highlight Höchste Zeit für den Friedensnobelpreis.!
    • just sayin' 14.01.2019 17:35
      Highlight Highlight hat er doch schon!
      ah, du meinst nicht obama?
      Benutzer Bild
  • Trashbag 14.01.2019 07:15
    Highlight Highlight Im Pentagon mag man Trump wohl auch nicht übertrieben dass die mit solchen Infos rausrücken.
  • walsi 14.01.2019 06:09
    Highlight Highlight Da mussten die Generäle also nur die Schublade aufmachen und die alten Pläne, die sie bereits unter Bush ausarbeiteten, hervorholen.

    Play Icon
    • lilas 14.01.2019 09:53
      Highlight Highlight Was unter G.W.Bush gemacht wurde ist ein anderes Thema. Im Artikel geht es um die aktuelle Situation. Ich hoffe, dass es irgendwann auch der allerletzte Anhänger merkt, was für eine Hanswurst er mit Trump unterstützt.
    • Snowy 14.01.2019 11:13
      Highlight Highlight Absolut schockierend dieses Video.
  • Wurstbrot 14.01.2019 05:00
    Highlight Highlight Wer stoppt endlich diese Irren im weissen Haus?
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 14.01.2019 02:50
    Highlight Highlight Ja ja, Trump die Friedenstaube. 🤦‍♂️
    • Jemima761 14.01.2019 10:25
      Highlight Highlight Die Friedenstaube? DER Friedenstaube!
  • malu 64 14.01.2019 02:02
    Highlight Highlight Der irre Donald und sein Irrer Sicherheitsberater schleimen sich bei den Israelis ein. Kriegstreiber, welche sich als Weltpolizisten aufführen.Der Iran ist ein wunderbares Land, welches noch ein bisschen Entwicklung braucht und die Hilfe des Westens. Ich wünsche dem Iran viel Erfolg.
    • Hexentanz 14.01.2019 08:35
      Highlight Highlight "Der Iran ist ein wunderbares Land, welches noch ein bisschen Entwicklung braucht und die Hilfe des Westens."

      Hast du mal geschaut wie im Iran Frauen und Männer lebten bevor die Islamische Revolution stattfand? Und diese kam bestimmt nicht vom Westen.
    • Dan Ka 14.01.2019 09:04
      Highlight Highlight Absolut, nur war der Iran schon deutlich weiter ohne den Westen. Die CIA hat ja anno dazumal (übrigens bewiesen, die Akten sind offen) den progressiven und weltoffenen Premier zugunsten eines radikalen Islamisten „ersetzt“. Der Grund, der Premier wollte das Öl für sich / sein Volk. Die Briten / Amis hatten Angst um diese wichtige Quelle oder dass der Iran noch näher an Russland rückt.

      https://m.dw.com/de/1953-irans-gestohlene-demokratie/a-17008768
    • Max Dick 14.01.2019 09:12
      Highlight Highlight Ein wunderbares Land, dessen Agenten in aller Welt Regimekritiker ermorden, dessen Regime an den Gräueltaten in Syrien mitwirken, und die am liebsten Israel von der Landkarte löschen möchten? Von der Unterdrückung der eigenen Bevölkerung schweigen wir jetzt mal. Ok nicht dass ich es schlau finden würde, den Iran anzugreifen, aber dieses Regime irgendwie loszuwerden, wäre schon ein erstrebenswertes Ziel.
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