USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Julia Louis-Dreyfus accepts her award for the Best Actress in a Comedy Series for VEEP during the 23rd Screen Actors Guild Awards in Los Angeles, California, U.S., January 29, 2017.  REUTERS/Mike Blake

Julia Louis-Dreyfus nannte Trumps Einreiseverbot einen Schandfleck. Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

«Das ist unamerikanisch!» – Hollywood-Feier wird zur Anti-Trump-Show

Hollywood-Stars haben bei der Verleihung der US-Schauspielerpreise gegen das von Präsident Donald Trump verhängte Einreiseverbot für viele Muslime protestiert.



«Das Einreiseverbot ist ein Makel, und es ist unamerikanisch», sagte Julia Louis-Dreyfus, die am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles den Preis als beste Schauspielerin in einer Comedy-Serie erhielt. Sie erinnerte daran, dass ihr Vater ein Flüchtling aus dem von den Nationalsozialisten besetzten Frankreich gewesen sei.

Moderator Ashton Kutcher eröffnete die Übertragung der SAG-Awards mit Grüssen an die anwesenden Schauspieler, das Publikum und «alle auf Flughäfen, die in mein Amerika gehören.»

Ashton Kutcher presents the award for outstanding performance by a female actor in a comedy series at the 23rd annual Screen Actors Guild Awards at the Shrine Auditorium & Expo Hall on Sunday, Jan. 29, 2017, in Los Angeles. (Photo by Chris Pizzello/Invision/AP)

Auch Ashton Kutcher wählt klare Worte. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Denzel Washington holte sich am Sonntag den Preis als bester männlicher Hauptdarsteller für seine Rolle in der Filmadaptation des Theaterstücks «Fences», für die er auch Regie führte. Als beste weibliche Hauptdarstellerin wurde Emma Stone für ihre Rolle in «La La Land» ausgezeichnet, für die sie am 8. Januar schon einen Golden Globe gewonnen hatte.

Den Ensemble-Preis holte sich die Besetzung von «Hidden Figures». Viola Davis («Fences») und Mahershela Ali («Moonlight») setzten sich in der Kategorie beste Nebenrolle durch.

Die Preise wurden von Hollywoods Schauspielerverband SAG (Screen Actors Guild) zum 23. Mal vergeben. Die SAG-Awards gelten als zuverlässige Vorboten für die Ende Februar anstehende Oscar-Verleihung. (viw/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

9 Hospitalisierte im Kanton Bern – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Nationalrat vertagt Entscheid über «Ehe für Alle»

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 30.01.2017 08:50
    Highlight Highlight Unamerikanisch?
    Verständliche Aussage, aber sehr heikel.
    Klingt nach Reaktivem Kultur-Rassismus...
    Ich selber tappe auch immer wieder in diese Falle, die mir "Rechtsnationale" gestellt haben.
    • Alex_Steiner 30.01.2017 11:03
      Highlight Highlight Dort sind auch die "Linken" Patrioten. Darum verwenden sie solche Wörter...
    • Enzasa 30.01.2017 12:42
      Highlight Highlight Freiheit und Gerechtigkeit sind Menschenrechte und gehören überallhin

Analyse

Das amerikanische Gemetzel

Mehr als 100’000 Corona-Tote, Massenarbeitslosigkeit – und jetzt gewalttätige Rassenunruhen. So hat Trump die USA wieder gross gemacht.

Bei seiner Antrittsrede im Januar 2017 malte der frisch inthronisierte Präsident ein düsteres Bild. Amerika habe in den letzten Jahren ein «Gemetzel» erlebt, so Trump. Doch das werde sich nun ändern. Er werde Amerika «wieder gross» machen.

Zunächst lief alles nach Plan. Trumps Vorgänger Barack Obama hatte ein gemachtes Haus hinterlassen. Die Wirtschaft brummte, die Arbeitslosenzahlen sanken auf ein Rekordtief, die Aktienkurse stiegen auf ein Rekordhoch. Trump konnte sich an seinen Rallys und …

Artikel lesen
Link zum Artikel