USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
President Donald Trump gestures as he walks to Air Force One as he departs Monday, Nov. 26, 2018, at Andrews Air Force Base, Md. Trump is en route to Mississippi to campaign for Sen. Cindy Hyde-Smith, R-Miss. (AP Photo/Alex Brandon)

Bild: AP/AP

Hat Trump gesiegt? Oder doch nicht? Das musst du zum Mueller-Bericht wissen

Fast zwei Jahre hat Robert Mueller in der Russland-Affäre um Donald Trump ermittelt. Nun sind die Untersuchungen beendet – und der US-Präsident sieht sich vollständig entlastet. Das hat ihm Mueller selber allerdings nicht bescheinigt. Ein Überblick.



Wie ein Damoklesschwert schwebten die Russland-Ermittlungen des FBI fast zwei Jahre lang über Donald Trumps Präsidentschaft. Am Freitag legte FBI-Sonderermittler Robert Mueller seinen Bericht Justizminister William Barr vor.

epa07455817 US Attorney General William Barr leaves his home in McLean, Virginia, USA, 22 March 2019. Anticipation and speculation is continues to grow that special counsel Robert Mueller may be about to file his final report to Barr.  EPA/ERIK S. LESSER

William Barr Bild: EPA/EPA

Am Sonntag schickte Barr eine vierseitige Zusammenfassung der Ergebnisse an den US-Kongress. Trump selber sieht darin «eine vollständige und totale Entlastung» seiner Person. Mueller schrieb laut Barr allerdings in einem Punkt ausdrücklich, der Bericht entlaste Trump nicht.

abspielen

Video: srf

Was hat Mueller ermittelt?

Der 74 Jahre alte Ex-FBI-Chef hat mutmasslich russische Einflussnahme auf die Präsidentschaftswahl 2016 untersucht. Er übernahm dabei im Mai 2017 eine bereits bestehende FBI-Ermittlung. US-Geheimdienste beschuldigen Moskau, sich mit Hackerangriffen in den Wahlkampf eingemischt zu haben, um Trump zu helfen und seiner demokratischen Konkurrentin Hillary Clinton zu schaden – was der Kreml zurückweist.

Mueller untersuchte, ob es geheime Absprachen zwischen Trumps Wahlkampflager und Moskau gab und ob Trump mit der Entlassung von FBI-Chef James Comey im Mai 2017 die Justiz behindert hat.

Zu welchem Schluss kam Mueller?

Beim Vorwurf der Geheimabsprachen entlastet Mueller Trump und sein Umfeld tatsächlich. Barr zitiert aus dem Bericht, dass die Untersuchungen nicht ergeben hätten, dass Angehörige von Trumps Wahlkampfteam in die russische Einflussnahme auf die Wahl verwickelt gewesen seien.

Nicht so klar sind Muellers Ergebnisse zum zweiten Punkt, ob Trump die Justiz behindert habe. Dort heisst es in dem Bericht laut Barr: «Obwohl dieser Bericht nicht zu dem Schluss kommt, dass der Präsident ein Verbrechen begangen hat, entlastet er ihn auch nicht.» Barr schrieb an den Kongress, Mueller habe stattdessen Indizien aufgeschrieben, die jeweils dafür oder dagegen sprächen.

Wieso sieht sich Trump dann entlastet?

FILE - In this Jan. 31, 2019, file photo, Deputy Attorney General Rod Rosenstein, speaks before welcoming Vice President Mike Pence to speak to Drug Enforcement Administration employees at their headquarters in Arlington, Va. A Justice Department official said Monday, Feb. 18, that Rosenstein is expected to leave his position in the middle of next month. The official was not authorized to discuss the move by name and spoke to The Associated Press on condition of anonymity on Monday night. (AP Photo/Andrew Harnik, File)

Rod Rosenstein Bild: AP/AP

Barr argumentiert, nachdem Mueller keine rechtliche Schlussfolgerung gezogen habe, sei es an ihm – Barr – gewesen, das zu tun. Er habe sich beraten und sei gemeinsam mit seinem Stellvertreter Rod Rosenstein zu dem Schluss gekommen, dass Muellers Untersuchungen keine Beweise zutage gefördert hätten, die Trump eine Behinderung der Justiz nachweisen würden. Damit ist nach Ansicht Trumps und Barrs dieser Vorwurf ebenfalls vom Tisch.

Wie reagierte Trump auf die Ergebnisse?

Trump äusserte sich zunächst auf Twitter. «Keine geheimen Absprachen, keine Behinderung, vollständige und totale Entlastung», schrieb er am Sonntag.

Vor seinem Rückflug aus Palm Beach in Florida nach Washington gab Trump ein kurzes Statement ab. «Es ist eine Schande, dass unser Land das durchmachen musste», sagte er. «Es ist eine Schande, dass Ihr Präsident das durchmachen musste.» Er hatte die Untersuchungen wiederholt als «Hexenjagd» bezeichnet.

Was bedeuten die Ergebnisse für Trump?

Trump sieht sich nun bestätigt. Er hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen und die Untersuchungen als eine Art Verschwörung gegen sich und seine Präsidentschaft dargestellt. Am Sonntag nannte er die nun abgeschlossenen Ermittlungen einen erfolglosen Versuch, ihn illegal aus dem Amt zu drängen.

Trump wird nun versuchen, den Mueller-Bericht auch mit Blick auf die Präsidentschaftswahl 2020 zu seinem politischen Vorteil zu nutzen. Denjenigen Demokraten, die auf ein Amtsenthebungsverfahren aus Basis der Mueller-Ermittlungen hofften, ist erst einmal der Wind aus den Segeln genommen.

Wie reagierten die Demokraten?

Die Demokraten im US-Kongress wollen nun Justizminister Barr befragen. Das kündigte der Vorsitzende des Justizausschusses im Repräsentantenhaus, Jerry Nadler, am Sonntag auf Twitter an.

Es gebe «sehr besorgniserregende Unstimmigkeiten», deswegen werde er Barr auffordern, in «naher Zukunft» vor dem Ausschuss auszusagen. Nadler verwies darauf, dass Mueller Trump nicht entlastet habe. Mueller habe 22 Monate zu der Frage ermittelt, Barr hingegen habe innerhalb von zwei Tagen entschieden, dass man Trump keine Behinderung der Justiz vorwerfen könne.

Wie ist Mueller vorgegangen?

Akribisch. Seine Arbeit hat zu mehr als 30 Anklagen geführt, darunter gegen mehrere russische Geheimdienstoffiziere, die sich aber wohl nie vor einem US-Gericht verantworten werden müssen. Muellers Team erwirkte nach Barrs Angaben fast 500 Durchsuchungsbefehle, stellte 13 Anfragen an ausländische Regierungen und befragte rund 500 Zeugen, darunter Trumps ehemalige Kommunikationschefin Hope Hicks.

FILE - In this June 19, 2013, file photo, Federal Bureau of Investigation Director Robert Mueller testifies before the Senate Judiciary Committee, on Capitol Hill in Washington. (AP Photo/J. Scott Applewhite, File)

Robert Mueller Bild: AP/AP

Den Präsidenten befragte Mueller allerdings nicht persönlich. Trump beantwortete die Fragen des Sonderermittlers schriftlich.

Wurde Trumps Umfeld bei den Untersuchungen belastet?

Ja. Muellers Ermittlungen haben zu Anklagen gegen sechs Personen aus Trumps Umfeld geführt – unter anderem gegen seinen ehemaligen Wahlkampfmanager Paul Manafort, seinen langjährigen Vertrauten Roger Stone und seinen Ex-Anwalt Michael Cohen.

FILE - In this Jan. 25, 2019, file photo, former campaign adviser for President Donald Trump, Roger Stone walks out of the federal courthouse following a hearing in Fort Lauderdale, Fla. Stone was arrested Friday in the special counsel's Russia investigation and was charged with lying to Congress and obstructing the probe. (AP Photo/Lynne Sladky, File)

Roger Stone Bild: AP/AP

Allein diese Anklagen setzten Trump unter Druck – auch wenn der Republikaner stets bemüht war, sich von den Anschuldigungen zu distanzieren.

Was passiert als nächstes?

Justizminister Barr hatte entscheiden müssen, welche Informationen er aus dem vertraulichen Mueller-Bericht an den Kongress geben wollte. Er hat dem Parlament nun zunächst eine vierseitige Zusammenfassung der Ergebnisse übermittelt. Die Demokraten fordern, dass Barr den gesamten Bericht der Öffentlichkeit zugänglich macht – sie argumentieren, die Amerikaner hätten ein Anrecht auf die Wahrheit.

Sind nun alle Ermittlungen beendet?

Nein. Nur Muellers Untersuchungen sind abgeschlossen. Es gibt aber noch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in New York. Die Behörde stand hinter den Durchsuchungen bei Trumps langjährigem Anwalt Michael Cohen.

epaselect epa07402694 Michael Cohen, former attorney to US President Donald J. Trump, reacts while listening to the closing remarks of House Oversight and Reform Committee Chairman Elijah Cummings, while appearing before the House Oversight and Reform Committee in the Rayburn House Office Building in Washington, DC, USA, 27 February 2019. Cohen is scheduled to testify before three congressional committees over three days. Lawmakers plan to grill the convicted felon over the Trump Tower Moscow project, and Cohen's facilitation of hush money payments to two women who alleged to having affairs with Trump before he took office.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Michael Cohen Bild: EPA/EPA

Dieser bekannte sich später schuldig, im Auftrag Trumps Schweigegeld an zwei Frauen gezahlt zu haben, die sagen, sie hätten vor Jahren eine Affäre mit dem Republikaner gehabt. Ausserdem nehmen die Ermittler des südlichen Distrikts laut Medienberichten die Finanzen von Trumps Komitee zur Amtseinführung unter die Lupe. Daneben stehen in mehreren Fällen noch Gerichtsverfahren aus – etwa im Fall von Trumps langjährigem Vertrauten Roger Stone. (sda/dpa)

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

Die brisantesten Momente von Michael Cohens Auftritt

Play Icon

Mehr zu Donald Trump

Selbst das amerikanische Wappentier ist vor Trump nicht sicher

Link zum Artikel

Trump hat die USA in eine nationale Sicherheitskrise gestürzt

Link zum Artikel

Make America Weak Again: Trump beschleunigt den Niedergang der USA

Link zum Artikel

Trump bleibt Trump: Bei der Richterwahl denkt er nur an sich selbst

Link zum Artikel

«F**k July 4th»: Kritische Stimmen und Proteste gegen Trump am Unabhängigkeitstag

Link zum Artikel

Warum US-Medien besessen sind von Donald Trump

Link zum Artikel

Harry-Potter-Autorin macht sich via Twitter über Donald Trump lustig

Link zum Artikel

Trump kann sein giftiges Erbe auf Jahre hinaus zementieren

Link zum Artikel

Gestern hatte Trump einen «Wow!»-Tag – aber diese Frau könnte ihm den Spass noch verderben

Link zum Artikel

Donald Trump ätzt gegen 2 US-Comedians – und die schiessen so zurück 😅

Link zum Artikel

Harley-Davidson ist nur der Anfang: Wie Trump sich im Handelskrieg verfahren hat

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Mehr zu Donald Trump

Selbst das amerikanische Wappentier ist vor Trump nicht sicher

43
Link zum Artikel

Trump hat die USA in eine nationale Sicherheitskrise gestürzt

94
Link zum Artikel

Make America Weak Again: Trump beschleunigt den Niedergang der USA

92
Link zum Artikel

Trump bleibt Trump: Bei der Richterwahl denkt er nur an sich selbst

42
Link zum Artikel

«F**k July 4th»: Kritische Stimmen und Proteste gegen Trump am Unabhängigkeitstag

1
Link zum Artikel

Warum US-Medien besessen sind von Donald Trump

18
Link zum Artikel

Harry-Potter-Autorin macht sich via Twitter über Donald Trump lustig

32
Link zum Artikel

Trump kann sein giftiges Erbe auf Jahre hinaus zementieren

28
Link zum Artikel

Gestern hatte Trump einen «Wow!»-Tag – aber diese Frau könnte ihm den Spass noch verderben

11
Link zum Artikel

Donald Trump ätzt gegen 2 US-Comedians – und die schiessen so zurück 😅

4
Link zum Artikel

Harley-Davidson ist nur der Anfang: Wie Trump sich im Handelskrieg verfahren hat

54
Link zum Artikel

Mehr zu Donald Trump

Selbst das amerikanische Wappentier ist vor Trump nicht sicher

43
Link zum Artikel

Trump hat die USA in eine nationale Sicherheitskrise gestürzt

94
Link zum Artikel

Make America Weak Again: Trump beschleunigt den Niedergang der USA

92
Link zum Artikel

Trump bleibt Trump: Bei der Richterwahl denkt er nur an sich selbst

42
Link zum Artikel

«F**k July 4th»: Kritische Stimmen und Proteste gegen Trump am Unabhängigkeitstag

1
Link zum Artikel

Warum US-Medien besessen sind von Donald Trump

18
Link zum Artikel

Harry-Potter-Autorin macht sich via Twitter über Donald Trump lustig

32
Link zum Artikel

Trump kann sein giftiges Erbe auf Jahre hinaus zementieren

28
Link zum Artikel

Gestern hatte Trump einen «Wow!»-Tag – aber diese Frau könnte ihm den Spass noch verderben

11
Link zum Artikel

Donald Trump ätzt gegen 2 US-Comedians – und die schiessen so zurück 😅

4
Link zum Artikel

Harley-Davidson ist nur der Anfang: Wie Trump sich im Handelskrieg verfahren hat

54
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

Themen
101
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
101Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Quecksalber 25.03.2019 13:08
    Highlight Highlight Das Ergebnis sollte jemanden wie Trump eigentlich fuchsen. Die Russen wollten maximalen Schaden mit ihrer Einflussnahme anrichten und haben das auch geschafft. Und er durfte offenbar nicht mal mitreden. Vielleicht legt er die Beweise selber vor, dass er die Fäden doch in der Hand hatte.
  • JamSam 25.03.2019 12:19
    Highlight Highlight Wow ich finde es wirklich erstaunlich das hier viele Leute ernsthaft denken das der US President mit Russland zusammen die Wahlen manipuliert hat und die US Justiz ihn auch noch decken würde dafür.

    Wenn es doch nur Ermittlungen gegeben hätten welche diesen Vorwürfe nachgegangen worden wären und Trump entlastetet hätten, wäre das ein Grund Trump nicht mehr als Landesverräter darzustellen?

    Offenbar nicht.

  • Kramer 25.03.2019 11:27
    Highlight Highlight Es geht bei der aktuellen Berichterstattung nicht um Fakten, es geht einzig und allein um die Deutungshoheit über den Mueller Bericht. Trump ist im Vorteil, weil Barr die Zusammenfassung des Bericht in seinem Sinne erstellt hat, und das Justizdepartement als einzige den gesamten Bericht kennt. So können sie den Medienzyklus vorerst kontrollieren.
    Neutrale Berichterstetter müssen warten bis der Bericht öffentlich wird, um ein kompletteres Bild aufzuzeigen.
    • JamSam 26.03.2019 10:43
      Highlight Highlight Kramer

      "Es geht bei der aktuellen Berichterstattung nicht um Fakten, es geht einzig und allein um die Deutungshoheit über den Mueller Bericht. "

      Du vestehst wohl nicht ganz was dieser Bericht ist. Der Bericht ist eine Zusammenfassung der Ermittlunges des FBI, CIA usw. wleche in über 22 Monaten Arbeit z.B über 500 Persone verhört & vieles mehr hat. Der Schluss dieser Ermittlungen : Trump hat in keinem Fall gegen US Gesetz verstossen, ausserdem wurde keinem einzigen von Trumps Mitarbeiter wegen den Russlandvorwürfen einen prozess gemacht, geschweige denn verueteilt.

      Zieh mal deinen Aluhut ab.
  • Gubbe 25.03.2019 11:02
    Highlight Highlight Das Schlimme daran ist, dass überhaupt gegen eine Person ermittelt wird. Also hegt man Zweifel gegen die Aussagen eben dieser Person. Trump geht nicht grossartig und mit noch nie da gewesener weisser Weste aus den Ermittlungen raus. Das Barr nun eine Zusammenfassung rausgibt, ist nicht DER Bericht. Die überheblich grandiosen Reden von Trump gehen weiter und die Ermittlungen auch.
  • Vanessa_2107 25.03.2019 10:48
    Highlight Highlight Wusstet ihr übrigens, dass Barr's Schwiegersohn seit Februar zu Trump's Anwälten zählt?

    https://www.huffpost.com/entry/william-barr-son-in-law-white-house_n_5c6bd826e4b0b9cc790012ce
    • JamSam 25.03.2019 12:56
      Highlight Highlight Und was bitte willst du damit sagen?

      Ich bin etwas verwirrt was Barrs Schwiegersohn hiertmit zu tun hat...


  • Lowend 25.03.2019 10:46
    Highlight Highlight Al Capone ist am Ende auch nicht wegen seiner mafiösen Verbrechen, sondern wegen seiner Steuererklärung verurteilt worden. Wird wohl auch einen guten Grund für Agent Orange geben, dass er seine Steuererklärung nicht öffentlich machen will.
  • Hans Jürg 25.03.2019 09:49
    Highlight Highlight So funktioniert eben nun mal eine mafiöse Organisation. Der Pate selbst macht sich die Finger nicht schmutzig und es wird alles getan, dass man ihm nichts anlasten kann.
    Dazu hat er ja seine Gang, die für ihn die Drecksarbeit machen. Viele von denen sind inzwischen ageklagt und verurteilt worden.
    Schwierig ist es dann natürlich auch, wenn der Pate auch noch das Justizsystem direkt kontrolliert. Da wundert es einen nicht, dass er unangetastet bleibt.
    Die USA haben da ein grundlegendes Problem. Es existiert keine funktionierende Gewaltentrennung.
    • Karl Marx 25.03.2019 10:21
      Highlight Highlight Und weiter gehts mit den Verschwörungstheorien. Peinlich!
    • Magnum44 25.03.2019 10:42
      Highlight Highlight Das stimmt nicht, checks and balances ist sehr ausgeprägt in den USA. Aber wenn das Parlament den Präsidenten stützt...
    • swisskiss 25.03.2019 11:13
      Highlight Highlight Hans Jürg: Trump hatte einen guten Mentor mit Roy Cohn, Anwalt von Trump, Salerno, Gallante, und Gotti, Bosse der "five families".

      ABER... Trump hat seine "Deals" um gewählt zu werden nie mit den Russen gemacht, sondern mit Leuten wie Mercer, Murdoch, Anschutz, de Voes, Alleson, etc.

      Diese sitzen nun an der Spitze von Aemtern und Ministerien, bekamen einen Botschafterposten oder die Möglichkeit ihre Lobbyisten an wichtigen Stellen der Administration einzusetzen. Man muss nicht bei den Russen suchen, wenn Leute wie Mercer mit Bannon, Breitbart und Cambridge Analytica Einfluss nehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Avalon 25.03.2019 09:37
    Highlight Highlight Ich glaube, dass Mueller vom neuen AG Barr gezwungen wurde, den Bericht abzuschliessen. Barr ist nicht über alle Zweifel erhaben. Er wird von den Dems im Kongress vorgeladen werden und vermutlich muss er auch den ganzen Bericht rausrücken.
    Man darf nicht vergessen, dass viele weitere Untersuchungen gegen die Nr. 45 und seine Familie laufen und diese ganz bewusst nicht alle auf Staatsebene.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 25.03.2019 10:08
      Highlight Highlight Das ist den Fanboys von Trump egal.
      Die werten jetzt zuerst msl diese paar nichtssagenden Seiten als totalen Sieg.
      Man muss sich nur mal die Kommentare zu Gemüte führen, welche sie hier absondern.
      Aber man sollte den Tag trotzdem nicht vor dem Abend loben. Die Mühlen der Justiz mahlen langsam. Und Trump befindet sich schon seit Jahren darin.
    • JamSam 25.03.2019 14:21
      Highlight Highlight "Die werten jetzt zuerst msl diese paar nichtssagenden Seiten als totalen Sieg."

      Du hast wohl nicht ganz verstanden was diese "nichtssagenden Seiten" bedeuten.

      Und alle die vertrauen in das US-Justizministerium haben als Trumpfanboys zu bezneichten scheint mir nicht sehr nah an der realität zu sein.
  • Magnum44 25.03.2019 09:12
    Highlight Highlight Könnt mir sehr gut vorstellen, dass es zwar entsprechende Indizien gibt, jedoch gilt in dubio pro reo auch für Trump. Aus Gründen der Transparenz wäre wohl eine vollständige Veröffentlichung angezeigt, dies wird aus politischen Gründen jedoch ganz bestimmt nicht geschehen und das Theater geht daher die nächsten 2 bzw. eher 6 Jahren so weiter.
  • Sisiphos 25.03.2019 09:09
    Highlight Highlight Was für eine sch.... Demokratie (und ich meine nicht nur die amerikanische) ist das? In welcher der schlechteste Vertreter eines Landes zum Anführer berufen wird anstatt eines Gerechten. Diese Staatsform eignet sich offensichtlich nicht oder nicht mehr ein Volk und dessen Interessen zu vertreten.
    Gauner und Verbrecher haben unsere Demokratie im Griff und verteten ihre eigenen Interessen gegen den Menschen, die sie gewählt haben. Und keiner kontrolliert sie, klagt sie an.
    • Nickoseli 25.03.2019 10:40
      Highlight Highlight Vielleicht würde sie funktionieren, wenn alle mal wieder in die Schule gehen und lernen was Demokratie eigentlich bedeutet...
  • NumeIch 25.03.2019 08:30
    Highlight Highlight Trump hat erst gewonnen. Wenn er seine Steuererklärung veröffentlicht.
    Bei ihm gilt wie bei Al Capone - follow the money!
  • Groovy 25.03.2019 08:28
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass die Urheber dieser Schlammschlacht nun ihr längst fällige Belohnung erhalten.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 25.03.2019 10:11
      Highlight Highlight Meinst du so wie die Republikaner, und auch Trump, die Hillary Clinton ständig mit dreck bewerfen und ihr alle möglichen kriminellen Machenschaften andichten?
      Gehen sie wurden ja viele Untersuchungen geführt, ohne das geringste Ergebnis.
      So, und nun blitzt diese Fakten kräftig. 😎
  • Selbst-Verantwortin 25.03.2019 07:58
    Highlight Highlight Und das Framing beginnt.
    Natürlich entlastet ein Bericht nie vollständig, da die Nicht-Existenz von etwas auch schon theoretisch nie bewiesen werden kann. Darum gibt’s Unschuldsvermutung. Vielleicht wär’s gut die Dems und ihre Fans machen mal Sachpolitik.
    • Tobsol 25.03.2019 10:46
      Highlight Highlight Ein wahres Wort.Wie zu erwarten war, bohren sie aber weiter.

      Nicht in der Hoffnung etwas zu finden, denn der Zug ist abgefahren. Sie hoffen, das Thema am Leben zu erhalten um Gläubige als Wähler zu behalten. Dazu ist jedes Mittel recht.
    • swisskiss 25.03.2019 11:24
      Highlight Highlight WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis: Framing?"da die Nicht-Existenz von etwas auch schon theoretisch nie bewiesen werden kann." Falsch! Selbstverständlich ist der Nachweis nichtexistenter Dinge, auch praktisch beweisbar. Selbstverständlich ist der Nachweis nichtexistenter Dinge theoretisch nicht möglich. Genauso wie der Nachweis existenter Dinge nicht theoretisch nachweisbar ist. Denn dazu brauchts als Beweis den praktischen Nachweis! Darum heisst es Theorie.

      Jetzt mal nicht anfangen die Grundlagen der Logik neu bestimmen zu wollen.
    • Ueli_DeSchwert 25.03.2019 11:59
      Highlight Highlight Habe kein Problem damit, Trump als "Unschuldig" anzuerkennen, wenn der Bericht dies so sagt. Aber wieso wird der Bericht nicht veröffentlicht, damit auch wir Kritiker ruhe geben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Obi 25.03.2019 07:47
    Highlight Highlight Ob er nun selber aktiv an einer Verschwörung teilnahm oder nicht. Der Typ ist und bleibt ein widerlicher Lügner.
    • Tobsol 25.03.2019 10:48
      Highlight Highlight Jahrelang wirrd von Verschwörung gesprochen. Kaum gibts keine Beweise ist das auf einmal egal.

  • Gugguseli1963 25.03.2019 07:32
    Highlight Highlight Es gibt eben Leser die nicht akzeptieren können das alles nur Fake war und von den Demokraten und Medien inszeniert wurde. Es geht nur um Auflagen, da sind alle Mittel recht.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 25.03.2019 09:24
      Highlight Highlight Beweis das zuerst mal.
      Behauptungen könnt ihr Trumpisten ja gut raushauen.
    • Karl Marx 25.03.2019 10:11
      Highlight Highlight Es wurde ja jetzt bewiesen. 😂
    • R. Peter 25.03.2019 10:32
      Highlight Highlight Gähn, gilt die geforderte Unschuldsvermutung nicht auch für Trump?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Normi 25.03.2019 07:22
    Highlight Highlight Könntet ihr jetzt Mal über die eröffneten Straffuntersuchung in der Ukraine gegen Clinton Berichten?
    • Cubbie 25.03.2019 09:56
      Highlight Highlight Normi, könntest du mal beginnen und uns Unwissenden ein paar Links zur betreffenden Untersuchung schicken.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 25.03.2019 10:12
      Highlight Highlight Welche Untersuchungen?
      Die, in denen mehrfach ihre Unschuld klar bewiesen wurde, oder die, die von den Trumpgroupies immer wieder erfunden werden?
      Und ja, ein link wäre sehr nett.
    • Normi 25.03.2019 10:43
      Highlight Highlight https://www.politico.eu/article/ukraine-mp-derkach-seeks-probe-of-ukraine-hillary-clinton-ties/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eagle21 25.03.2019 06:58
    Highlight Highlight Wenn man die Kommentare hier liest, muss man zum Schluss kommen: Für die meisten Leute hätte es die Untersuchung gar nicht gebraucht, denn: Die Meinungen waren von Anfang an gemacht. Trump muss schuldig sein, eine andere Option ist gar nicht denkbar. Eine solche Haltung ist, aus rechtstaatlicher Sicht, äusserst bedenklich (Stichwort Unvoreingenommenheit). Dieser Bericht ist der absolute GAU für sämtliche „Leitmedien“ (ich meine das nicht als Kampfbegriff), warum nicht einmal schreiben: „Vielleicht haben wir uns einfach geirrt und Trumps Präsidentschaft basiert auf legitimen Grundlagen.“
    • Hänsel die Gretel 25.03.2019 07:08
      Highlight Highlight Bester Kommentar, danke!
    • walsi 25.03.2019 07:23
      Highlight Highlight Schon vergessen, es kann nicht sein was nicht sein darf.
    • wasps 25.03.2019 08:12
      Highlight Highlight Sorry Leute. Solange der Bericht nicht vollständig veröffentlicht worden ist, ist niemand reingewaschen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • tomdance 25.03.2019 06:49
    Highlight Highlight Ja. Es ist wirklich eine Schande, dass dieses Land so etwas durchmachen muss. Und ich meine nicht die Müller-Untersuchung.
  • Butzdi 25.03.2019 06:47
    Highlight Highlight Barr wurde von Trump handverlesen und war der Mueller Ermittlung gegenüber ablehnend eingestellt. Wir solen nun seiner Zusammenfassung glauben schenken? Da brauchts wohl noch ein paar Zweitmeinungen. Einfach den Report veröffentlichen und gut ist.
    Fun fact: Es laufen weiterhin 17 Untersuchungen gegen Trump und seine Unternehmen.
    • Eagle21 25.03.2019 07:42
      Highlight Highlight Hat denn bspw. Mueller dieser Zusammenfassung schon widersprochen? Gibt es sonst irgendwelche Hinweise, dass sie nicht korrekt ist?
    • Chrigi-B 25.03.2019 10:00
      Highlight Highlight Barr und Mueller sind langjährige Freunde, dass hast du schön unterschlagen. Ausserdem ist Barr nicht ein handverlesener Trumpsupporter, sondern ein 0815 Republikaner aus DC. Wäre sein Brief nicht korrekt, Mueller hätte sich bereits geäussert.
  • Albertine 25.03.2019 05:57
    Highlight Highlight ... wieviel hat der Mueller wohl bekommen für sein Schweigen?
    • COLD AS ICE 25.03.2019 08:24
      Highlight Highlight echt jetzt? nur weil nicht das herausgekommen ist was ihr alle erhofft und erwartet habt werft ihr mueller bestechlichkeit vor? das ist sehr armselig.
  • Cerebra 25.03.2019 04:24
    Highlight Highlight Solange nicht dee gesamte Mueller-Bericht vorliegt hege ich Skepsis
    22 Monate Ermittlungsarbeit auf nur 4 Seiten zusammen zusfassen scheint mir so als ob ich die Herr der Ringe Trilogie auf 10 Sätze runterbreche
    Obwohl von dem Mueller Report so oder so nicht viel zu erwarten war. Trump wird es wie einst Al Capone ergehen.
    • COLD AS ICE 25.03.2019 08:19
      Highlight Highlight es zeigt einfach die lächerlichkeit der ganzen absurden anti tump kampagne auf.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 25.03.2019 10:44
      Highlight Highlight Nun ja, mann kann den Geschichtsverlauf von Herr der Ringe tatsächlich in 10 Sätzen runterbrechen (wobei jeder der das wagen würde für mich gestorben ist), damit das wesentlichste erzählt und nicht gelogen haben.

      Das mit dem Al Capone wirds eher sein. Wenn das System dich will, kriegt es dich, irgendwo :D

  • roger.schmid 25.03.2019 03:39
    Highlight Highlight Das sind weitere Fakten:

    - Trump plante einen Trumptower Moskau und hat die Bevölkerung darüber angelogen "no dealings with russia"

    - Trump wollte nach seiner Wahl sofort alle Sanktionen gegen Russland aufheben

    - Russland hat mit Hackings, über social media usw. Einfluss auf die US-Wahlen genommen - Trump hat dies weder verurteilt, noch etwas dagegen unternommen.

    - Beim Kongress der Republikaner in Cleveland wurde ihre Politik bzgl. Russland plötzlich um 180 geändert

    - In Muellers Anklageschriften war fast alles geschwärzt, wegen weiterlaufenden Ermittlungen.

    • AdvocatusDiaboli 25.03.2019 05:53
      Highlight Highlight @roger.schmid Mueller vernichtete mit seinem Fazit die Trump-Russland-Affäre. Was übrig bleibt ist nur noch eine Verschwörungstheorie. Deine Angaben gelten nun nur noch als Beitrag zu letzterem.
    • roger.schmid 25.03.2019 05:59
      Highlight Highlight Ps: hatte keinen Platz mehr:

      - Trumps dubiose vier Augen Treffen mit Putin, bei denen der ganze Staff (inkl. Dolmetscher) ausgeschlossen wurde.

      - Trump hat aussenpolitisch fast alle Wünsche Putins erfüllt.

      tbc..
    • wasps 25.03.2019 06:30
      Highlight Highlight Man kann es drehen und wenden, wie man will. Es liegen keine stichhaltigen Beweise für eine Absprache mit den Russen vor. Auch wenn es schmerzt, aber auch für Trump gilt, im Zweifelsfall für den Angeklagten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wiederkehr 25.03.2019 03:14
    Highlight Highlight Da haben sich die Linken wohl trumpiert
    • [CH-Bürger] 25.03.2019 06:39
      Highlight Highlight @Wiederkehr:
      nicht alles glauben, was in den Medien steht...
  • AdvocatusDiaboli 25.03.2019 02:37
    Highlight Highlight Die "Pipi-Dossier" Verfasser sollten sich auf etwas gefasst machen. Donald Trump hat nicht nur gesiegt, sondern wird nun das Blatt wenden und die Verleumder anzeigen, untersuchen lassen.
    • swisskiss 25.03.2019 09:32
      Highlight Highlight AdvocatusDiaboli: Mit Sicherheit nicht! Denn das würde bedeuten, dass Trump beweisen muss, dass das Steele Dossier nicht der Wahrheit entspricht. Trump als Zeuge vor Gericht um seine Verbindungen mit russischen Geschäftsleuten aus dem Umfeld Putins und Sergei Kisljak darzulegen? Wohl kaum.

      Wieso wohl hat Trump bis heute keine Verleumdungsklage gegen Steele oder Fusion GPS eingereicht?

      Nach der Niederlage vor Gericht von Mikhail Fridman, Petr Aven und German Khan gegen Steele, wird sich Trump hüten, da etwas ans Licht zu zerren, das ihm schaden könnte.
    • AdvocatusDiaboli 25.03.2019 19:23
      Highlight Highlight @swisskiss Er wartet auf den richtigen Zeitpunkt. Donald Trump ist ein sogenannter "Counterpuncher". Er lässt seinem Wiedersacher gerne mal den Vortritt um nachher um so heftiger zurückschlagen zu können.

      Es gibt bereits Entwicklungen:
      https://www.foxnews.com/politics/lindsey-graham-will-probe-alleged-fisa-abuses-at-fbi-calls-on-barr-to-appoint-new-special-counsel
  • Muselbert Qrate 25.03.2019 02:05
    Highlight Highlight Toll das nun klar ist, dass Trump entlastet ist! 💪
  • Chrigi-B 25.03.2019 01:30
    Highlight Highlight Sollte es bei diesen Ergebinssen bleiben, hat er nicht nur gesiegt, sondern einen Slamdunk gelandet. Speziell mit seinem Verhalten seit der Brief von Barr raus ist. Bin geneigt sein Verhalten beinahe präsidial zu nennen🙈. Naja, schauen wir wie lang es anhält.

Alles rot, oder was? Trump postet Wahl-Karte und verzerrt die Realität

Donald Trump ist seit einer Woche von einer Twitter-Tollwut besessen. Tag für Tag probiert er den Ukraine-Skandal kleinzureden und die Demokraten zu denunzieren. Kürzlich postete er eine Wahlkarte, die stutzig macht.

US-Präsident Donald Trump ist dafür bekannt, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Gerne legt er sich die «Wirklichkeit» so zurecht, wie sie ihm zugutekommt. Kürzlich postete Trump dieses Bild auf Twitter:

«Try to impeach this» – «Versucht, das hier zu impeachen» steht in weissen Lettern vor einer Karte der USA, die in Wahlbezirke unterteilt ist. Die roten Bezirke stehen für solche, in denen Trump bei seiner Wahl 2016 gewonnen hat, die blauen für jene, in der Hillary Clinton die …

Artikel lesen
Link zum Artikel