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Der Mittelfinger für Trump hat Konsequenzen – doch die Velofahrerin bereut nichts



Die Velofahrerin Juli Briskman erlangte letzte Woche innert kürzester Zeit grosse Bekanntheit. Die US-Amerikanerin wurde dabei fotografiert, wie sie dem vorbeirollenden Autokorso von Präsident Donald Trump den Mittelfinger zeigte – und wurde dafür im Netz von Tausenden gefeiert.

Ganz alle waren dann aber doch nicht glücklich über die Aktion der 50-Jährigen, unter anderem ihr Arbeitgeber. Gerade mal zwei Tage nachdem das Bild die Runde gemacht hatte, wurde Briskman gefeuert. 

Am Montag sei sie zur Arbeit gegangen und habe im Büro erzählt, was im Netz gerade passiere, erklärt Briskman der Huffington Post. Am Dienstag hätten ihre Vorgesetzten sie dann zu einem Meeting gebeten, wo sie die Trennung bekannt gegeben hätten. 

Briskman benutzte das Foto auf ihren persönlichen Social-Media-Profilen. Dies war dem Arbeitgeber offenbar zu «obszön». Die Frau aus Virginia arbeitete in der Kommunikationsabteilung einer Firma, die ihre Aufträge vom Staat erhält.

Bereuen tut die 50-Jährige ihre Aktion jedoch nicht wirklich. «Eigentlich geht es mir besser als je zuvor», sagt sie der Huffington Post. Sie sei wütend über die Situation in den USA, das sei endlich eine Möglichkeit gewesen, etwas zu sagen. 

«Er fuhr an mir vorbei und mein Blut begann zu kochen», so Briskman. In Puerto Rico habe nur ein Drittel der Bevölkerung Strom, ging es der zweifachen Mutter durch den Kopf, «und er ist wieder auf seinem Golfplatz». (cma)

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