DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Entscheidung in Ferguson steht an

Ferguson und St. Louis befürchten neue Unruhen: Gouverneur ruft Notstand aus



Aus Angst vor neuen Unruhen in Ferguson und St. Louis hat der Gouverneur im US-Staat Missouri, Jay Nixon, die Nationalgarde aktiviert. Zudem hat er den Notstand ausgerufen. Die Nationalgarde soll die Polizei bei drohenden neuen Protesten unterstützen, teilte Nixon am Montag mit.

Die Region bereitet sich wegen der bevorstehenden Entscheidung über die Anklage gegen den weissen Polizisten Darren Wilson auf Spannungen vor. Dieser hatte den unbewaffneten schwarzen Teenager Michael Brown am 9. August auf offener Strasse erschossen und damit eine Serie teils schwerer Proteste losgetreten.

Die Verantwortung für Ferguson soll die Polizei im Bezirk St. Louis County haben, teilte Nixon mit. Das Vorgehen der Polizei dort war kritisiert worden, weil sie auch Tränengas, Gummigeschosse, Blendgranaten und gepanzerte Fahrzeuge gegen Demonstranten eingesetzt hatte.

Die Entscheidung der zwölfköpfigen Geschworenenjury, ob Wilson angeklagt und ein Gerichtsverfahren eröffnet werden soll, könnte bereits diese Woche fallen. (feb/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Joe Biden beginnt seinen Kampf gegen Diktatoren mit Wladimir Putin

Der US-Präsident befindet sich nicht nur auf einer Europatournee, sondern auch auf einer Mission: Er will die Demokratie gegen Diktatoren wie Putin verteidigen.

Schon bei seiner Ankunft auf dem Stützpunkt der britischen Luftwaffe in Mildenhall stellte Joe Biden klar, welche Ziele er auf seiner Europatournee verfolgen will:

Ebenso machte der US-Präsident klar, wen er dabei besonders im Auge hat: Wladimir Putin. An die Adresse des russischen Präsidenten erklärte er, man werde auf seine «schädlichen Aktivitäten» in einer «robusten und bedeutungsvollen Art reagieren». «Wir müssen alle diskreditieren, die meinen, das Zeitalter der Demokratie sei …

Artikel lesen
Link zum Artikel