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USA

Obama zu CIA und 9/11: «Wir haben einige Leute gefoltert»



WASHINGTON, DC - AUGUST 01:  U.S. President Barack Obama delivers remarks and takes reporters' questions in the Brady Press Briefing Room at the White House August 1, 2014 in Washington, DC. Obama talked about the new jobs numbers, the failure of Congress to pass border security legislation, the ongoing Israel-Gaza conflict and the crisis in Ukraine.  (Photo by Chip Somodevilla/Getty Images)

Barack Obama am 1. August in Washington. Bild: Getty Images North America

US-Präsident Barack Obama hat die Folter von Terrorverdächtigen durch den Geheimdienst CIA nach den Angriffen vom 11. September 2001 erneut als Fehler bezeichnet. «Wir haben einige Dinge gemacht, die falsch waren», sagte Obama am Freitag in Washington. «Wir haben einige Leute gefoltert.»

Die CIA selbst sprach stets von «erweiterten Verhörmethoden». Seine Regierung habe Teile eines Geheimberichts des US-Senats über die Handlungen zur Veröffentlichung freigegeben, sagte Obama. Dem Schritt war ein jahrelanger Streit über das Papier vorausgegangen.

Zu den zwischen 2002 und 2009 eingesetzten Methoden gehörten Dunkelhaft, Schlafentzug und simuliertes Ertränken. Obama hatte das bereits kurz nach seinem Amtsantritt 2009 ausdrücklich als Folter bezeichnet. Sein Vorgänger George W. Bush hatte dagegen stets bestritten, dass es sich um Folter gehandelt habe. (viw/sda/dpa)

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