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Bild: Joiz

Joiz goes Brazil

US-Fussballteam in São Paulo: Chregi trifft auf Jürgen Klinsmann

Joiz' Brasilienreporter Chregi trifft auf die deutsche Fussballlegende schlechthin und Trainer der US-Fussballnationalmannschaft: Jürgen Klinsmann. Und dies ganz unverhofft bei einem gemütlichen Spaziergang durch den Park. Wie das genau passiert, schreibt er gleich selber …

16.06.14, 18:48 16.06.14, 22:58

chregi kuenzli, são paulo / joiz

Joiz goes Brazil; Chregi Küenzi

Bild: Joiz

Joiz goes Brazil

In Sachen Fussball hat der Jugendsender Joiz schon vor der Weltmeisterschaft in Brasilien mit dem «Transfer» von Bayern-Star Xherdan Shaqiri für Furore gesorgt. Nun setzen sie noch einen drauf: Als Mann vor Ort wird der hauseigene und charmante Talkmaster Chregi Künzli während fünf Wochen in Brasilien unterwegs sein. Von abenteuerlichen Trips durch die Favelas, unterhaltsamen Streetgames mit Fussballfans bis hin zu Berichten von internationalen Fussballstars schildert Moderator Chregi von seinen Eindrücken täglich in seinem Blog «Joiz goes Brazil» und zweimal pro Woche in der Sendung NOIZ.

Sonnenschein und angenehm warme 25 Grad in São Paulo. Die Perfekte Gelegenheit nachmittags in einer freien Minute den Park nahe des Hotels zu erkunden. Ich gehe die Strasse zum Park entlang, als ich plötzlich laute Schreie und tosenden Applaus höre. Sehen kann ich in diesem Moment nichts. Mit geweckter Neugier nähere ich mich der Geräuschquelle.

Als ich in die nächste Strasse abbiege, steht vor mir eine Reihe Motorräder der Marke Harley Davidson, verziert mit USA- und Brasilienflaggen. Unmittelbar daneben positionieren sich dutzende Polizisten und bewaffnete Militärs.

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Die Motorräder der Marke Harley Davidson. Bild: Joiz

Ohne jegliche Ahnung, was da vor sich geht, frage ich ein TV-Team, das bewaffnet mit Kameras und Mikrofonen neben der Menschenmenge steht, nach dem Grund für den Tumult. Man erklärt mir, dass das US-Fussballteam im Hotelgebäude nebenan eine Pressekonferenz halte.

Mitten im Gespräch mit dem Produzenten japanischer Herkunft, biegt plötzlich der offizielle Mannschaftsbus des US-Teams in eine Seitenstrasse ein. Ich folge dem Bus und finde mich in einem Meer aus noch mehr Polizisten, Armeeangehörigen und Bodyguards wieder. Bewaffnet mit Messern, Pfefferpray, Pistolen und Maschinengewehren sichern die Truppen die Strasse, in die der Hinterausgang des Hotels mündet. In der Luft kreist gar ein Helikopter. Wenn Blicke töten könnten, wäre ich bestimmt zwanzigmal von den vielen Polizisten, Militärs und Bodyguards gekillt worden. Die finden es nämlich gar nicht lustig, wenn Fans, Journalisten und weitere Schaulustige sich ihren Schützlingen nähern.

Mitten im Tumult erkenne ich zwei Elektriker, die etwas an einem Generator herumschrauben. Das finde ich so lustig, dass ich mir das Lachen nicht mehr verkneifen kann. Der eine Bodyguard (Typ: Wrestler mit Walross-Schnurrbart) tötet mich mit seinem Blick gleich zum 21. Mal.

chregi küenzli

Der Mannschaftsbus vom Team USA wird schwer bewacht. Bild: Joiz

Auf einmal wird es hektisch unter den Schaulustigen. Die Mannschaft kommt. Wie auf einer Schulreise in Einerkolonne watschelt tatsächlich das US-Team aus dem Hotel. Allen voran ihr Trainer, Jürgen Klinsmann. Ehemaliger Spitzenspieler und später sogar Trainer der deutschen Nationalelf.

Die Spieler nehmen Mann für Mann platz im grossen Bus. Zuvorderst setzt sich Jürgen Klinsmann. Ich zücke mein Handy und drücke ab - Schnappschuss! Denn der Klinsmann scheint entweder gut gelaunt zu sein oder lächelt einfach sonst gerne auf Fotos (siehe Titelbild).

Als alle im Bus verstaut sind, dampft die Hydraulik des Busses, der Chauffeur legt den Gang ein und von Sirenen und Blinklichtern begleitet, rollt der USA-Bus davon.

Geflasht von den Eindrücken dieser unerwarteten Begegnung mit ausserordentlich viel Tamtam kehre ich in mein Hotel zurück. Vielleicht treffe ich das nächste Mal die Schweizer Nati?



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