User des Tages
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Die User des Tages sind «Mr. Kr», «HerrGerold» und «noznoz», die sich als Beschnittene der hitzigen Diskussion über die Entfernung der Vorhaut stellen

philipp meier

Da hat unsere Redaktorin Anna Rothenfluh ein heisses Eisen angepackt (entschuldigt den Kalauer). Im Artikel «9 harte Fakten zum Glied. Also Phallus. Also Penis» lautete der vierte Punkt:

Baby-Vorhäutchen sind ein Segen für Verbrennungsopfer

Aus der Vorhaut von beschnittenen Babys kann Transplantationshaut gezüchtet werden. Ein einziges Häutchen ist laut dem Men's Health-Magazin fähig, 23'000 Quadratmeter neue Haut zu produzieren. Seine Zellen sind sehr teilungsfreudig, deshalb sind sie ein ausgezeichnetes Ausgangsmaterial für die Züchtung und ein Segen für Verbrennungsopfer.

Unabhängig von den acht anderen Fakten entbrannte in den Kommentaren eine Diskussion über Beschneidungen

Diese Diskussion nahm Anna zum Anlass, um die vielen Fragen, die dabei aufgeworfen wurden, von einem Spezialisten beantworten zu lassen. Daraus entstand der Artikel «Ihr streitet über die Vorhaut? Wir fragen den Urologen!»

Und unter diesem Artikel stellen sich «Mr. Kr», «HerrGerold» und «noznoz» als Beschnittene der Diskussion. Sie tun dies, obwohl es offensichtlich ist, dass ihnen eine steife Diskursbrise entgegen schlagen wird (pardon, schon wieder ein kleiner Kalauer)

Sie stellten sich folgendermassen der Debatte:

«HerrGerold»: «Ich musste mir mit 16 aus med. Gründen die Vorhaut auch entfernen lassen. Natürlich war ich auch sehr besorgt, was die folgen sein werden. Ich kann nur sagen hier wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Ich sehe seit meiner Beschneidung nur Vorteile (Ja, es ist hygienischer, da muss mir niemand etwas vormachen). Auch mein Sexualleben ist noch sehr befriedigend ;), bin nicht zum gefühlslosen Zombie geworden. Kann nur sagen, dass ich den Eingriff eines Tages bei meinen Kindern gleich bei Geburt machen lassen werde.»

«Mr. Kr»: «... Bei uns Albanern ist das ne super sache und wir machen das ned an Babys sondern wenn die Kinder schon bischen älter sind. Es gibt dafür ein riesen Fest und es wird gefeiert und getanzt. Also erzähl mir nicht das dass so schrecklich ist. Den du hast überhaupt keine Ahnung wovon du redest.»

«noznoz»: «Ich wurde im Alter von 13 Jahren aus medizinischen Gründen beschnitten. Die ersten 1-2 Wochen nach der Operation waren mit straken Schmerzen verbunden und es hinterliess kleine Narben. Der springende Punkt aber ist, dass ich diesen Eingriff damals nicht wollte, und heute kann ich mir das Leben mit einer Vorhaut gar nicht mehr Vorstellen. Auch wenn ich in der Umkleide-Dusche seither mehrmals gefragt wurde ob ich Jude sei (0.o) und weiss das es in der Schweiz nicht Standard ist, beschnitten zu sein, vermisse ich den Fetzen Haut kein bisschen.»

Vielen Dank für eure offenen und ehrlichen Voten.

Aber auch bei den anderen Usern, die mitdiskutieren, möchten wir uns bedanken. Ihr seid (grösstenteils;) sachlich geblieben. 

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