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Im Telefonbuch stalken und auf Ferien-Fotos warten: Diese 12 wunderbaren Dinge wurden uns von der modernen Technik genommen 

05.11.2015, 16:3906.11.2015, 16:17

Erst wenn wir realisieren, wie sehr uns die Technik von heute einspannt, denken wir an die alten Zeiten zurück. Was wir damals hatten, ist aus heutiger Sicht total out – aber es hat funktioniert und uns glücklich gemacht. 

«Ich vermiss die kleinen Telefonhäuschen, die mich wärmten wenn's draussen kalt und der Bus noch nicht da war. Das Blättern im Telefonbuch ...», schreibt Userin Fräulein Scholl unter einen Artikel, der sich um die negativen Seiten von Social Media dreht. 

Und sie hat recht!

Lassen wir also einmal noch diese Erinnerungen feiern, die für heute uncool erscheinen mögen – die uns damals aber sehr, sehr glücklich gemacht haben. 

Bilder aus dem Fotoautomat

Damals waren die Fotos (im Migros-Automat vier Bilder für en Stutz!) so überbelichtet, dass es gar keinen Filter mehr brauchte. Inzwischen vermissen wir sogar den Faule-Eier-Geruch der Bilder ... 

Auf die Ferienfotos warten

bild: pinterest

Was war das Allerbeste nach einem Urlaub? Genau: Wenn endlich die entwickelten Fotos im Briefkasten lagen. Kannst du dich an den glücklichen Moment erinnern, an dem du das Foto-Couvert zum ersten Mal aufgemacht hast?

Aaah ...

Die Fotos sahen dann meistens so aus. Wer braucht da schon eine Milliarde Pixel, wenn er solche Bilder haben konnte?! 

bild: imgur 

Telefonbücher und Kabinen 

Bild: KEYSTONE

Wer behauptet, er hätte den Namen seines Schwarms nie im Telefonbuch nachgeschlagen oder mit Freundinnen geschmökert und dabei gekichert, lügt. Toller Nebeneffekt: Im Telefonhäuschen konnte man im Winter stehen und sich wärmen, bis der Bus kam. 

Eine Postkarte bekommen

«Sonnige Grüsse» gab's jeweils von den Mitschülern. Die ganz Kreativen haben aus dem «o» eine Sonne gemacht. Postkarten waren das Highlight an langweiligen Sommerferien-Tagen. 

Sich freuen, wenn das Lieblingslied im Radio lief

bild: pinterest

Nicht alle Songs auf Abruf bereit haben, bedeutete früher: Radio anmachen und warten, bis der Song gespielt wurde. Die ganz Coolen waren so klug, den Song gleich auf einem anderen Gerät aufzunehmen. Die Qualität war miserabel. Egal. 

Mix-Tapes machen

Mix-Tapes ... Die besten Geschenke und eine tolle Art, Mädchen zu beeindrucken. 

Hörspiele hören

Und zwar hundert Mal die Gleichen, wir hatten damals schliesslich nicht alle zur Verfügung. Dann ist man vielleicht mal in die Bibliothek gegangen, hat sich für 50 Rappen eins ausgeliehen und es nach einem Monat zurückgebracht. 

bild: pinterest

Auf den Telefon-Alarm der Schule warten

Der beste Tag im Leben eines Primarschülers war, wenn die Lehrerin krank war, und Gspänli Roland anrief. Roland hätte sonst nie angerufen, aber der Telefonalarm verlangte es so. Und dann hatten wir frei – juhu!

bild; krasse fotomontage: watson

In Freundschaftsalben schreiben

In den Neunzigerjahren liebten alle «Spageti und Pizza und DJ Bobo», und alle hassten «Krig» – zumindest, wenn es nach den Freundschaftsalben geht. Auf die Fotos der meisten Gspänli warten wir allerdings bis heute noch. 

bild: watson

Sich freuen, wenn das neue Heft vom Abonnement eintraf 

bild: ebay

Wer ein Heftli oder den Spick abonniert hatte, wusste, worauf er sich Anfang des Monats freuen konnte. 

VHS austauschen

bild: ebay

Es gab immer jemanden, der mehr Videos zuhause hatte als man selbst, und von dem man sich massenweise Filme ausleihen konnte. Mit den DVDs war es das Gleiche – nur, dass man die nie wieder zurück bekam. 

Bei Freunden zuhause klingeln, und fragen, ob sie Lust hätten, was zu unternehmen.


Und du? 

An was, das heute wegen der modernen Technik kaum mehr existiert, denkst du heute noch gerne zurück? Lass uns deine Erinnerungen mitfeiern! 

Passend dazu: Technik – Damals und Heute

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Technik: Damals und Heute
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