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Wenn aus Essen Profit gemacht wird: 3 abgefahrene Internet-Trends, bei denen Nahrung zu Geld wird

Immer öfter wird der Akt des Essens kommerzialisiert und für virale Internet-Renner missbraucht. Wir stellen drei solcher Hypes vor, die so abgefahren sind, dass wir sie euch einfach nicht vorenthalten können.
17.12.2015, 15:2417.12.2015, 16:06
Noëmi Laux
Noëmi Laux
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Mukbang: Bezahlte Fressorgien vor laufender Kamera

Es gibt Menschen, die verdienen ihr Geld im Büro, andere auf dem Bau oder hinter der Kasse. Und dann gibt es noch diejenigen, die Kohle verdienen, indem sie vor der laufenden Webcam eine Fressorgie schmeissen. Im Gegenzug dafür bekommen die «Esser» virtuelles «Trinkgeld», welches sich in bare Münze umwandeln lässt.

Dieser Trend aus Korea heisst «Mukbang», was so viel bedeutet wie «essen und senden».

So skurril oder merkwürdig das ganze auch klingen mag, die Beweggründe von «Mukbang» sind traurig: Der Food-Voyeurismus ist das Ergebnis einer zunehmenden Vereinsamung in Korea. Bald ein Drittel der Bevölkerung lebt (und isst) allein. «Mukbang» soll das Gefühl vermitteln, beim Essen nicht allein zu sein.

Hier kannst du selbst einer solchen «Mukbangerin» beim Essen zuschauen:

breadfaceblog: Die Frau, die ihr Gesicht im Brot wälzt

Der wohl fragwürdigste Internet-Trend spielt sich auf Instagram ab. Genauer auf einem Account, der Videos von einer jungen Japanerin zeigt, die ihr Gesicht in verschiedenen Brotsorten wälzt. Ja, das ist alles. Aber es scheint zu reichen, um über 21 Tausend Follower zu begeistern. Auf dem Account breadfaceblog sind seit der Entstehung vor 21 Wochen 17 dieser Clips hochgeladen worden.

Wenn du dir nichts darunter vorstellen kannst, schau dir dieses Video an:

Für jedes Video wählt die Japanerin bewusst eine andere Brotsorte, die sie jeweils in der Beschreibung erwähnt. Von italienischem Brot über Haferbrock bis zum Vollkornbrötchen lässt sie keine Wünsche aus.

Was hinter diesem skurrilen Instagram-Account steckt, können wir nicht erahnen. Vielleicht ja ein geheimes Beauty-Rezept, das wir alle einfach noch nicht kennen?

Essen, Essen und dabei kein Gramm zunehmen

Auch dieser Trend stammt aus Japan und ist vom Konzept her ähnlich wie «Mukbang». Die YouTuberin yuka kinoshita verschlingt in ihren Videos Unmengen an Nahrungsmitteln und unterhält gleichzeitig ihre Zuschauer. Indem sie tonnenweise «verbotene Lebensmittel» verdrückt, möchte sie Frauen auf Diät helfen, selber die Finger von diesen Produkten zu lassen.

In ihrem neusten Video kannst du zuschauen, wie Yuka 100 Toasts auf einmal verdrückt (und? Funktioniert's? Oder hast du immer noch Hunger?):

Food! Essen! Yeah!

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