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Wieder 10'000 Stellen weg: Das US-Öltechnik-Unternehmen Schlumberger spart und spart

22.01.2016, 03:5922.01.2016, 06:53

Der weltgrösste Technik-Dienstleister in der Ölbranche, der US-Konzern Schlumberger, hat als Reaktion auf den niedrigen Ölpreis weitere 10'000 Stellen abgebaut. Insgesamt hat der Konzern damit seit dem Beginn des Preisverfalls beim Öl bereits 30'000 Jobs gestrichen. Das Unternehmen hat laut eigenen Angaben rund 105'000 Angestellte mit über 140 Nationalitäten, die in mehr als 85 Ländern tätig sind.

Ölpreis bringt Schlumberger in Schieflage: Der Konzern schreibt Verluste.<br data-editable="remove">
Ölpreis bringt Schlumberger in Schieflage: Der Konzern schreibt Verluste.
Bild: Pat Sullivan/AP/KEYSTONE

Allein im letzten Quartal des Jahres 2015 sei ein Nettoverlust von 1,016 Milliarden Dollar aufgelaufen, teilte Schlumberger am Donnerstag in Houston (Texas) mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte noch ein Gewinn von 300 Millionen Dollar zu Buche gestanden. Der Umsatz im Schlussquartal 2015 ging verglichen mit dem Jahr zuvor um 39 Prozent auf 7,744 Milliarden Dollar zurück.

Schlumberger leidet unter den Entscheidungen von Ölriesen wie BP, Shell oder Exxon, die aufgrund niedriger Einnahmeerwartungen geplante Investitionen, etwa in neue Bohrungen, streichen.

«Die sich verschlechternden Marktbedingungen haben zusätzlichen Druck auf eine sich vertiefende Finanzkrise in der Branche der Bohr- und Produktionsunternehmen ausgelöst», sagte Schlumberger-Chef Paal Kibsgaard. Kunden sähen sich gezwungen, ihre ohnehin zurückgefahrenen Investitionen weiter zu kürzen. (kad/sda/dpa)

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