Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Analyse

Mueller gegen Trump: Ein Duell zweier reicher weisser Männer mit grossen Folgen

Beim Showdown zwischen dem Präsidenten und dem Sonderermittler geht es um mehr als um männliches Prestige. Es geht um liberalen Rechtsstaat gegen Mafiastaat.



Donald Trumps Anwälte sind derzeit hektisch damit beschäftigt, abzuklären, ob sie einem Treffen mit dem Sonderermittler Robert Mueller zustimmen wollen oder nicht. Sie sind um ihren Job nicht zu beneiden. Ihr Klient ist notorisch sprunghaft, undiszipliniert und pflegt einen lockeren Umgang mit der Wahrheit.

FILE - In this June 21, 2017, file photo, special counsel Robert Mueller departs after a meeting on Capitol Hill in Washington. Republicans who spent the early months of 2017 working with Democrats on investigations into Russian interference in U.S. elections have pivoted as the new year begins, leaving the conclusions of those congressional probes in doubt. As special counsel Robert Mueller has ramped up his own Russian investigation and brought charges against four of President Donald Trump's campaign advisers, and as midterm elections loom, Republicans have changed focus in their own Russia probes. (AP Photo/J. Scott Applewhite, File)

Stets mit weissem Hemd und Krawatte unterwegs: Sonderermittler Robert Mueller. Bild: AP/AP

Ganz anders Mueller. Der Sonderermittler ist die Mensch gewordene Korrektheit. Man sieht ihn nur im Anzug, mit makellos weissem Hemd und Krawatte. Er ist ein Arbeiter, der seinen 14-Stunden-Tag mit Disziplin und System absolviert. Und er ist einer der erfolgreichsten Verbrecherjäger in der jüngeren amerikanischen Geschichte.

Mueller nähert sich dem inneren Trump-Kreis

Wie effektiv Mueller ist, hat er in den letzten Tagen bewiesen. Zuerst hat er Anklage gegen 13 Russen und drei russische Organisationen erhoben. Die Anklageschrift zeigt dabei auf, dass er selbst über kleinste Details Bescheid weiss. Dann hat er Rick Gates dazu gebracht, sich schuldig zu bekennen.

Gates war die rechte Hand von Trumps ehemaligem Wahlkampfmanager Paul Manafort. Schritt für Schritt nähert sich Mueller so dem inneren Kreis von Trump. Früher oder später wird der Präsident sich ihm stellen müssen. «Das amerikanische Volk will, dass er mit der Untersuchung kooperiert», erklärt Alberto Gonzales im «Wall Street Journal». Er war Justizminister unter Präsident George W. Bush.

Das Duell Trump gegen Mueller ist ein Duell von zwei reichen weissen Männern, die trotzdem diametral verschieden sind. Es ist wie in einem Western: Mueller ist der gute Sheriff mit dem weissen Hut, Trump der Schurke mit dem schwarzen.

Robert Mueller, der Gute

Robert Mueller ist ein klassischer WASP. Die Abkürzung steht für «white anglosaxon protestants». Damit bezeichnet man den informellen amerikanischen Adel, der seine Herkunft auf Angelsachsen zurückführen kann, streng protestantisch erzogen wurde und bis nach dem Zweiten Weltkrieg de facto die Geschicke der USA bestimmte.

Mueller ist der Sohn einer vermögenden Familie. Sein Vater war Manager beim Chemie-Riesen DuPont. Er wuchs in Princeton (Bundesstaat New Jersey) auf und ging dann in die St.Paul’s School im Bundesstaat New Hampshire, eine Schule, in die auch die Astors, Vanderbilts und die Mellons ihre Kinder schickten. Einer seiner Klassenkameraden war John F. Kerry, der Aussenminister von Barack Obama und Gatte der Erbin des Heinz- Suppenimperiums.

Platz 7: Princeton University

Die altehrwürdige Princeton University, an der Mueller studiert hat. Bild: wikicommons

Bei seinen Schulkameraden war Mueller äusserst beliebt. «Man konnte sich bei ihm darauf verlassen, dass er auf alle im Team Rücksicht nahm», erklärt einer von ihnen namens Maxwell King in der «Washington Post». «Er hatte Sinn für Humor und war kein Besserwisser.» 1966 schloss Mueller sein Politik-Studium an der Princeton University ab und meldete sich bei den Marines.

Wie Mueller ein Kriegsheld wurde

Im November 1968 war er Leutnant auf einem Stützpunkt im Dschungel von Vietnam. Wenig später führte er seine Soldaten in eine Schlacht gegen die Nordvietnamesen. Unter schwerem Beschuss barg er einen schwer verwundeten Soldaten, wurde dafür mit einer Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet und befördert. Bei einem weiteren Gefecht wurde ihm ins Bein geschossen, er kämpfte jedoch weiter und konnte den Angriff abwehren. Auch dafür erhielt er eine Auszeichnung.

Die Erfahrungen als Marine in Vietnam veränderten Mueller. Ein Freund von ihm erzählt: «Aus einem liebenswerten, guten Typen und Athleten wurde ein Mann mit einem stählernen Rückgrat.»

FILE - In this Feb. 1968, file photo, a unit of the 1st Battalion, 5th Regiment U.S. Marines, rests alongside a battered wall of Hue's imperial palace after a battle for the Citadel during the Tet Offensive. The Marines reported heavy casualties in street fighting in the ancient capital city of Vietnam. Early on the morning of Jan. 31, 1968, as Vietnamese celebrated the Lunar New Year, or Tet as it is known locally, Communist forces launched a wave of coordinated surprise attacks across South Vietnam. The campaign, one of the largest of the Vietnam War, led to intense fighting and heavy casualties in cities and towns across the South. (AP Photo/File)

US-Marines im Vietnamkrieg. Bild: AP/AP

Nach Vietnam begann Mueller eine juristische Karriere. Er brachte dabei vor allem Böse hinter Gitter. Zuerst arbeitete er als Staatsanwalt in San Francisco, dann wurde er Chef der Kriminalabteilung des Justizministeriums in Washington. Dabei hatte er unter anderem mit der Verfolgung von Manuel Noriega, dem ehemaligen Diktator von Panama, zu tun. Oder mit der Aufklärung des Absturzes des Fluges Pan Am 103 über Schottland, der von libyschen Terroristen verursacht worden war.

Zwischenzeitlich wechselte Mueller in die Privatwirtschaft und arbeitete für eine angesehene Anwaltskanzlei. Er verdiente dort ein Mehrfaches als im Staatsdienst, war jedoch todunglücklich. Er konnte es nicht ertragen, wenn er Leute verteidigen musste, die ein Verbrechen begangen hatten. «Er sagte ihnen: ‹Wenn das stimmt, was Sie mir sagen, dann gehören Sie ins Gefängnis›», erzählt ein ehemaliger Mitarbeiter gegenüber CNN (siehe Clip).

abspielen

Was Partner und Freunde über Mueller sagen. Video: YouTube/CNN

Mueller verzichtete auf viel Geld und kehrte in den Staatsdienst zurück. 2001 ernannte ihn George W. Bush zum Direktor des FBI. «Er führte das FBI durch eine der schwierigsten Perioden seiner Geschichte», schreibt die «Washington Post». «Er verwandelte die Organisation von einer Agentur, die vor allem auf einheimische Verbrechensbekämpfung spezialisiert war, in eine Agentur, die sich der Bekämpfung des internationalen Terrorismus zuwandte.» Dabei machte er seinen Job so gut, dass Barack Obama ihn in seinem Amt bestätigte, obwohl er ein Mitglied der republikanischen Partei ist.

Mueller gilt als klassischer Konservativer, aufrichtig, gerecht und absolut unbestechlich. Er hat seine Jugendfreundin geheiratet und mit ihr zwei Töchter gross gezogen. Über sein Privatleben spricht er nicht. Wenn sein Redenschreiber das Wort «Ich» verwendet, streicht er es heraus. «Es geht um die Organisation», sagt er.

Donald Trump, der Schurke

Auch Donald Trump wuchs in einem sehr grossen Haus und in grossem Wohlstand auf. Er wurde vom Privatchauffeur zur Schule gefahren und wohnte in einem Haus mit 23 Zimmern in Queens, einem Teil von New York. Doch die Trumps waren keine WASP, sie waren neureiche Aufsteiger. Vater Fred Trump hatte sein Vermögen in der Baubranche gemacht und mühte sich nach wie vor täglich in dieser rauen Welt der Baustellen ab.

ADVANCE FOR WEDNESDAY, JULY 13, 2016, AT 12:01 A.M. EDT AND THEREAFTER - FILE - In this June 28, 1978, file photo, New York Gov Hugh Carey points to an artists' conception of the new New York Hyatt Hotel/Convention facility that will be build on the site of the former Commordore Hotel, June 28, 1978. At the launching ceremony are, from left: Donald Trump, son of the city developer Fred C. Trump; Mayor Ed Koch of New York; Carey; and Robert T. Dormer, executive vice president of the Urban Development Corp. (AP Photo)

Donald Trump (ganz links) neben seinem Vater Fred und dem ehemaligen Bürgermeister von New York, Ed Koch. Bild: AP/AP

Donald Trump war ein wildes Kind, das immer wieder in Schwierigkeiten geriet. Eines Tages hatte der Vater die Schnauze voll und schickte den Junior in die New York Military Academy. Dort herrschte ein strenges Regime von Zucht und Ordnung. Trump junior fühlte sich trotzdem sauwohl. Er genoss es, wenn er seine jüngeren Kameraden herumkommandieren durfte. Später war er derjenige, der dafür sorgte, dass hübsche Mädchen auf Besuch kamen.

Warum Donald Trump keinen Alkohol trinkt

Trotz Militärakademie dachte Trump nicht im Traum daran, aktiven Dienst zu leisten. Eine angebliche Fussverletzung verhinderte, dass er nach Vietnam eingezogen wurde. Stattdessen schrieb er sich an der University of Pennsylvania ein. In der Freizeit half er im väterlichen Immobilienbusiness mit.

Eigentlich war Donald Trumps älterer Bruder Fred als Nachfolger des Vaters vorgesehen. Doch Fred entwickelte ein massives Alkoholproblem und starb früh. Trump hatte ihn verehrt und trinkt deshalb bis heute keinen Tropfen Alkohol.

Ultimativer Narzisst

Wie sein, Vater entwickelte sich Donald Trump zu einem harten und rücksichtslosen Immobilientycoon. Er verzettelte sich jedoch bald, gründete eine Menge anderer Geschäfte sie Casinos, Fluggesellschaften und Schönheitswettbewerbe.

Donald Trump, left, and Miss Universe, Gabriela Isler, of Venezuela, talk during a news conference, Thursday, Oct. 2, 2014, in Doral, Fla. Three of the last six Miss Universe titles have gone to Venezuelan contestants. This year's Miss Universe competition has a unique undertone: It will take place in South Florida, home to the largest number of Venezuelans in the U.S., the majority strongly against the current Venezuelan government. (AP Photo/Wilfredo Lee)

Trump mit der Miss Universe 2014. Bild: AP/AP

Stets stellt Trump dabei sein Ego in den Vordergrund. Er ist der ultimative Narzisst, der auch sein Sexleben mit dem Radio-Talker Howard Stern in aller Öffentlichkeit zu erörtern pflegte. Seine Gattinnen wechselte er genauso wie seine politische Zugehörigkeit. Bevor er Republikaner wurde, hatte er sich zweimal bei den Demokraten eingeschrieben. Im Jahr 2000 spielte er mit dem Gedanken, als Unabhängiger für das Präsidentschaftsamt zu kandidieren.

Der Ausgang des Duells ist von historischer Bedeutung

Prinzipientreuer Konservativer gegen hemmungslosen Opportunisten; Kriegsheld gegen einen, der sich vom Wehrdienst gedrückt hat; absoluter Teamplayer gegen krankhaften Egomanen: Im Duell Mueller gegen Trump treffen zwei völlig gegensätzliche Welten aufeinander, obwohl beide der gleichen Generation – Mueller ist 73, Trump 71 Jahre alt –, und obwohl beide sehr reichen, weissen Familien entstammen.

Der Ausgang dieses Duells wird grosse Konsequenzen haben, ja er dürfte von historischer Bedeutung sein. Gewinnt Mueller, dann werden die Vereinigten Staaten ein liberaler Rechtsstaat bleiben. Setzt sich Trump durch, dann ist es wohl unaufhaltsam, dass die USA zu einem Mafiastaat degenerieren.

Trump gegen das FBI

Jetzt greift Trump das FBI frontal an

Link zum Artikel

Tappt Trump in die Meineids-Falle?

Link zum Artikel

Trump und die «Pipi-Tapes»: Wer lügt?

Link zum Artikel

Eine Geheimgesellschaft an der Spitze des FBI?

Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

43
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Toerpe Zwerg 26.02.2018 20:26
    Highlight Highlight Schöner Artiker mit einer furchtbar simplizistischen Schlussfolgerung. Schurken gehören zu amerikanischen Geschichte, auch in hohen Ämtern und immer mit besten Verbindungen zur Macht.

    Nie war ein Präsident oder eine Organisation hingegen stark genug, um die Verfassung nachhaltig zu ändern oder das Volk nachhaltig zu beeinflussen.

    Trump ist ein sehr schwacher Präsident. Er wird höchstens eine Fussnote der US Geschichte werden.
    • Philipp Löpfe 26.02.2018 21:28
      Highlight Highlight #ToerpeZweg: Dein Wort in Gottes Ohr...
    • Vanessa_2107 27.02.2018 00:20
      Highlight Highlight ...auch du scheinst profunde Kenntnisse zu haben und machst sogar noch Prophezeihungen...
    • Toerpe Zwerg 27.02.2018 08:10
      Highlight Highlight Zwei mal ja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wald Gänger 26.02.2018 20:07
    Highlight Highlight Ok, sieht so aus, als wäre Löpfe ein wenig in Mueller verknallt. Das ist ja rührend, aber wieso muss im Titel erwähnt werden, dass es da um zwei weisse Männer geht? Hautfarbe anyone?
    • Raembe 27.02.2018 08:54
      Highlight Highlight Man kanns mit dem Feinhäutigsein auch übertreiben
    • Wald Gänger 27.02.2018 23:27
      Highlight Highlight Kann man? Da habe ich einen anderen Eindruck erhalten in den Diskussionen der letzten Jahre.
    • Raembe 28.02.2018 08:38
      Highlight Highlight Meine Meinung orientiert sich in dem Fall nicht an den Ereignissen der letzten Jahre. Ich finds eh ein Witz das es fast wegen allem nen Aufschrei gibt.
  • Amisabi 26.02.2018 19:35
    Highlight Highlight Die USA sind doch schon lange kein Rechtstaat mehr. Alles was Muller noch retten kann ist der Anschein einer Rechtstaatlicheit die eigentlich gar nicht existiert.
    • Juliet Bravo 27.02.2018 02:59
      Highlight Highlight Wieso sollen die USA kein Rechtsstaat sein?
    • Amisabi 27.02.2018 07:51
      Highlight Highlight Guantanamo, gesetzlich legitimierte Folter, PRISM, ein mangelhaftes Justizsystem das die Starken (Reiche, Weisse) bevorzugt, eine Regierung und Behörden die sich nicht an die eigenen Gesetze halten usw.

    • Toerpe Zwerg 27.02.2018 12:56
      Highlight Highlight Und trotzdem bleiben die USA ein Rechtsstaat - mit Mängeln.
  • Watson=Propagandahuren 26.02.2018 19:10
    Highlight Highlight Würde man von Personen die hochkomplexe Begebenheiten auf Hautfarbe und Geschlecht herunterbrechen nicht üblicherweise Rassisten bzw. Sexisten nennen?
    • CASSIO 27.02.2018 05:43
      Highlight Highlight nicht, wenn hautfarbe auch heute noch ein solches thema ist.
  • Turi 26.02.2018 19:00
    Highlight Highlight "Ein Duell zweier reicher weisser Männer"

    Weshalb ist dieser Zeitung die Hautfarbe so wichtig?
    • Granini 26.02.2018 19:44
      Highlight Highlight Vielleicht ein Versuch, gemeinsamkeiten aufzuzeigen. Oder genau das Gegenteil, dass die Hauptfarbe keinen Einfluss auf den Charakter nimmt.
      Aber berechtigte Frage!
    • phreko 26.02.2018 19:47
      Highlight Highlight Weil sie in der US-Politik von grösster Wichtigkeit ist. Ob man es nun will oder nicht...
    • Karl33 26.02.2018 19:51
      Highlight Highlight Gewisse Medien hetzen gegen dunkelfarbige Menschen, andere gegen weisse Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • laska 26.02.2018 18:52
    Highlight Highlight Der Artikel will dem geneigten Leser in gewohnter Manier suggerieren, die USA seien bis zur Wahl von D.T. ein Musterbeispiel an Rechtsstaatlichkeit gewesen. Die systematischen Folterungen auf Quantanamo, die Polizeigewalt gegen Farbige, das auf die Reichen zugeschnittene Justizsystem und vieles andere gab es bereits vor Trumpel. Berücksichtigt man noch die illegalen Kriege rund um den Globus, dann ist der Weg vom Schurkenstaat zum Mafiastaat eher ein Aufstieg.
    • Watson=Propagandahuren 26.02.2018 19:32
      Highlight Highlight Du bist hier auch auf eine Suggestion reingefallen betreffend "Polizeigewalt gegen Farbige"
      Polizeigewalt ist ein allgemeines massives Problem im den USA und richtet sich bei weitem nicht ausschliesslich gegen Dunkelhäutige.
      Es ist aber richtig dass solch suggestive Nachrichtenportale lediglich über "Weisser Polizist tötet unschuldigen Schwarzen" berichten und die Fälle wo schwarze Cops schwarze oder schwarze Cops weisse töten, bleiben meist unerwähnt.
    • Vanessa_2107 26.02.2018 20:07
      Highlight Highlight Ja, aber mit Trump hat sich alles merklich verschlimmert und er steuert eine Diktatur an. Deshalb ist er doch auch gut Freund mit einem Duterte und möchte die Todesstrafe für schlimme Drogendealer.
    • Toerpe Zwerg 26.02.2018 20:33
      Highlight Highlight Und diese Meinung gründet bestimmt auf profunder Kenntnis des US Staatswesens ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Partikel 26.02.2018 18:45
    Highlight Highlight Der Artikel erinnert an zwei Boxer die vor dem Kampf gewogen und die Reichweite, anzahl K.O'S in all ihren Kämpfen, etc.
    Es kommt, wie es kommt. Hoffen wir einfach, das die Amis bei der nächsten Wahl mehr Geschmack beweisen. Clinton hat glaub auch Kohle von der Waffenlobby erhalten, und der Wahlsieg des einzig Wählbaren B. Sanders verhindert. Wenn mann bei denen den Kopf abschlägt, wächst ein Neuer nach.
    Die Elite ist am Machterhalt interessiert.
  • Platonismo 26.02.2018 18:22
    Highlight Highlight Von Löpfe mal zu hören, dass der liberale Rechtsstaat nur durch einen Konservativen gerettet werden kann: priceless 🤓
  • Nocciolo 26.02.2018 18:20
    Highlight Highlight Beide finde ich extrem unsympathisch.
    • Vanessa_2107 27.02.2018 10:21
      Highlight Highlight @Gregor Hast - du hast es ja ironisch gemein, nicht? Anbei noch ein GIF mit Trumps guten Eigenschaften😂😂😂
      Benutzer Bild
  • Linus Luchs 26.02.2018 18:08
    Highlight Highlight Wenn wir bedenken, welchen Effekt ein "Sieg" von Trump auf andere Länder haben würde, die jetzt noch rechtsstaatliche Demokratien sind, wird klar, dass Robert Mueller nicht nur für die USA kämpft, sondern auch für uns. In Deutschland wütet die AfD, in Österreich ist ein Neonazi Vizekanzler, in der Schweiz lädt ein Nationalrat Steve Bannon als Redner ein. Sollten Trump und seine Komplizen Mueller abschütteln können, wäre das ein verheerendes Signal in die ganze Welt.
  • Karl Marx 26.02.2018 18:05
    Highlight Highlight Löpfe stellt eine Untersuchung als Kampf dar bei dem es Gewinner und Verlierer gibt. Bei der Untersuchung ging es mal darum herauszufinden ob das Trump Team mit Russen zusammengearbeitet hat, bisher erfolglos.
    • Juliet Bravo 27.02.2018 03:05
      Highlight Highlight Naja, so erfolglos wohl nicht. Wie viele ehemalige Berater singen mittlerweile? 4? 5?
    • Karl Marx 27.02.2018 07:11
      Highlight Highlight Keiner wegen Russland Geschichten.
    • Juliet Bravo 27.02.2018 12:23
      Highlight Highlight Sondern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ubu 26.02.2018 17:59
    Highlight Highlight Sorry, aber diese Personalisierung ist komplett fehl am Platz. Es geht nicht um Muller contra Trump. Es geht um den Rechtsstaat contra Nepotismus und Korruption.
    • Raudrhar 26.02.2018 20:57
      Highlight Highlight Jein. Du hast recht, aber imho geht es durchaus auch Gallionsfigur gegen Gallionsfigur. Und damit ist die Personalisierung doch wieder nicht völlig falsch.
    • Juliet Bravo 27.02.2018 02:53
      Highlight Highlight Genau ...verkörpert durch zwei die zwei alten Kerle. Genau Löpfes Fazit.
    • Roland Strauss 27.02.2018 16:04
      Highlight Highlight Sehr richtig. Obamas Administration misbrauchte den IRS und den FBI. Daca war widerrechtlich. Hillary war korrupt wie kaum ein anderer Politiker. "Fast & Furious"? Geschenkt. Unter Trump fängt der Rechtsstaat wenigstens wieder an zu funktionieren.
  • MaximilianR 26.02.2018 17:42
    Highlight Highlight Gespannt darf man vor allem sein, was die Anhänger Trumps zur Verteidigung des US-Präsidenten vorbringen werden.
    • Juliet Bravo 27.02.2018 03:06
      Highlight Highlight Das kannst du hier in den Kommentarspalten schön sehen😉

«Money, Money, Money!» – warum sich Swatch-Patron Hayek über die USA ärgert und China mag

Im grossen Interview spricht Swatch-Patron Nick Hayek über die Heuchelei der Schweiz und Europas im Umgang mit China, sein Problem mit dem Imperialismus der USA und verrät, warum ihm Gewerkschafter lieber sind als FDP-Politiker.

Im T-Shirt und mit einem Tischtennis-Schläger in der Hand kommt Nick Hayek den Journalisten in der Empfangshalle des neuen Swatch-Sitzes in Biel entgegen. 150 Millionen Franken investierte der Uhrenkonzern in diese drachenartige Holzkonstruktion, die zur neuen Heimat werden soll für Swatch – und für die Mitarbeiter. Darum wohl auch der Tischtennis-Tisch. Bevor er sich interviewen lässt, gibtuns Hayek eine Betriebsführung.

Lohnt es sich, für ein Gebäude 150 Millionen Franken auszugeben?Nick …

Artikel lesen
Link zum Artikel