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bild: Usplash

Analyse

EZB-Draghi dreht an der Zinsschraube – und Schweizer Kleinsparer kommen ins Schwitzen

Die Europäische Zentralbank senkt erneut die Leitzinsen. Das hat auch Folgen für Schweizer Kleinsparer.



Bei der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) herrscht Alarmstimmung. «Wann ist der Punkt gekommen, an dem die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Hebel umschalten muss?», fragt sich Präsident Herbert Scheidt.

Ausgangspunkt der besorgten Frage des SBVg-Präsidenten ist die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die wiederum die Geldpolitik der SNB direkt beeinflusst. Soeben hat EZB-Präsident Mario Draghi die Einlagesatz erneut um 10 Basispunkte gesenkt. Sie liegen nun bei minus 0,5 Prozent.

FILE - In this Thursday, May 16, 2019 file photo, European Central Bank President Mario Draghi arrives for a meeting of Eurogroup Finance Ministers at the European Council headquarters in Brussels. The European Central Bank stands ready to cut interest rates and could re-start its bond purchase stimulus program if needed to help the economy, President Mario Draghi said Tuesday June 18, 2019, in a speech at an ECB conference in Sintra, Portugal. (AP Photo/Francisco Seco, File)

Hat erneut die Leitzinsen gesenkt: EZB-Präsident Mario Draghi. Bild: AP/AP

Damit hat Draghi den Druck auf die SNB erhöht. Wird nun auch SNB-Präsident Thomas Jordan die Leitzinsen noch weiter in den negativen Bereich drücken?

Das wiederum führt zur Frage: Werden dann die Banken gezwungen, auch den Kleinsparern nicht nur keine Zinsen auf ihre Sparguthaben zu entrichten, sondern gar einen Obolus dafür zu verlangen, dass man ihnen sein Spargeld anvertraut?

Aber der Reihe nach: Warum gibt es überhaupt negative Zinsen, wie lange werden wir noch darunter leiden und was können die Banken dagegen tun?

Am 15. Januar hat die SNB Negativzinsen auf grössere Vermögen eingeführt. Anlass dazu war, dass sie die Untergrenze des Frankens von 1.20 zum Euro nicht mehr verteidigen wollte. Konkret bedeutete dies, dass die SNB aufhörte, Milliardenbeträge für den Kauf von Devisen aufzuwenden, um den Aufwertungsdruck auf den Franken abzuwehren.

Die SNB handelte nicht aus Jux und Tollerei. Sie wollte verhindern, dass ein zu stark überbewerteter Franken die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Exportwirtschaft belastet und damit hunderttausende von Arbeitsplätzen gefährdet. Die Negativzinsen ihrerseits sollten dazu dienen, den Schweizer Franken als Fluchtwährung unattraktiv zu machen.

Le president de la Banque Nationale Suisse, BNS, Thomas Jordan pose devant le bisse d?Ayent lors de la mise en circulation du nouveau billet de banque de 100 francs, sur lequel figure le bisse d?Ayent, ce jeudi 12 septembre 2019 a Ayent. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Unter Druck: SNB-Präsident Thomas Jordan. Bild: KEYSTONE

Die Negativzinsen waren als kurzfristige Notmassnahme gedacht. Sobald die europäische Wirtschaft wieder in Schwung sei und der Druck auf den Franken aufhöre, dachte man damals, werde man die Übung wieder abblasen und zur Normalität zurückkehren.

Die kurzfristige Notmassnahme entwickelte sich jedoch zum Dauerzustand. Die europäische Wirtschaft dümpelt vor sich hin und ist nach wie vor auf billiges Geld der EZB angewiesen. Schlimmer noch: Die Lokomotive der europäischen Wirtschaft, Deutschland, droht in eine Rezession abzugleiten. Damit ist die EZB gezwungen, ihre Geldpolitik noch weiter zu lockern.

In der Schweiz zeigen sich derweil die Folgen der Negativzinsen immer deutlicher. SBVg-Präsident Scheidt zählte an einer Medieninformation einige davon auf: Immobilienblase, mehr Risiko bei den Anlagen, Gefahren für Pensionskassen und Altersguthaben und das Ausbleiben von Investitionen.

Am meisten beginnen jedoch die Banken unter den Negativzinsen zu leiden. Gemäss einer Studie der Online-Plattform Savedo sind rund ein Drittel der Guthaben auf Schweizer Bankkonten Bargeld. Das hat zur Folge, dass die Banken jährlich rund zwei Milliarden Franken bei der SNB abliefern müssen. «Dieser Betrag entspricht rund fünf Prozent der Bruttozinseinnahmen und ist damit ein massiver Eingriff in die Rentabilität unserer Banken», hält Scheidt fest.

Grosses ungenutztes Arbeitskräftepotential (Symbolbild)

Paradeplatz Zürich: Die Schweizer Banken leiden unter Negativzinsen. Bild: KEYSTONE

Ganz anders die Konkurrenz: US-Banken haben im laufenden Jahr rund 30 Milliarden risikofreien Zinsertrag eingestrichen. Die Euro-Banken erhalten Subventionen von der EZB. Die Wettbewerbsvorteile der ausländischen Banken haben die Aktienkurse der Schweizer Banken in den Keller gedrückt.

Weil EZB-Präsident Draghi jetzt erneut an der Zinsschraube gedreht hat und weil die SNB – will sie nicht Jobs in grossem Umfang gefährden – darauf reagieren muss, sind auch die Banken gezwungen zu handeln. Das bedeutet konkret, dass sie vor der unangenehmen Entscheidung stehen: Müssen wir nun auch die Kleinsparer zur Kasse bitten?

Bisher haben sich die Banken um diese Frage gedrückt und darauf gehofft, mit höheren Gebühren und grösseren Krediten über die Runden zu kommen. Doch nun ist das Ende der Fahnenstange wohl erreicht. Deshalb beginnt man sich bei der SBVg zu überlegen, wie man gemeinsam vorgehen kann, ohne das Kartellrecht zu verletzen – und wie man die Folgen für die Kleinsparer möglichst gering halten kann.

Eine Möglichkeit, die derzeit diskutiert wird, ist, dass man den Kleinsparern zumindest einen Teil der eingezogenen Negativzinsen wieder zurückerstattet. Eine Art Verrechnungssteuer wäre dabei eine Option. Ob und wie das zustande kommt, ist noch unklar. Sicher ist, dass die Banken eine Lösung finden müssen, und zwar rasch. Eine Rückkehr zum Normalzustand ist nicht abzusehen. Im Gegenteil, es drohen eine Rezession der Weltwirtschaft und sich verschärfende Währungskriege.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Don Tom 14.09.2019 02:40
    Highlight Highlight "Ich will, dass ihr Panik habt"...so in etwa sollte der Draghi-Tenor im Greta-Modus tönen ;)
  • marcog 12.09.2019 22:12
    Highlight Highlight jummy, Negativzinsen. Und das, obwohl es der Wirtschaft ja eigentlich noch gut geht...
  • aglio e olio 12.09.2019 21:49
    Highlight Highlight Wann sinken endlich mal die Zinsen meiner Kreditkarte? :)
  • Ökonometriker 12.09.2019 21:16
    Highlight Highlight Die Schweiz könnte die MWSt. erhöhen, so eine fiskalische Abwertung erreichen und die Erträge in einen Staatsfonds stecken der mit seinen Erträgen ein bedingungsloses Grundeinkommen finanziert. Würde man die MWSt. von 7.7 auf EU-Kompatible 15 Prozent erhöhen, würden die Erträge aus dem Fonds in 20 Jahren schon die gesamte Sozialhilfe bezahlen. Dies wäre ökonomisch quasi auch eine Abwertung des Frankens, was Druck von der SNB nähme (siehe Paper Fiscal Devaluations von Farhi et al.)
  • PlusUltra 12.09.2019 20:55
    Highlight Highlight "Am meisten beginnen jedoch die Banken unter den Negativzinsen zu leiden. "

    Hmm. Musste schmunzeln. Die Banken leiden mit Sicherheit als letzte.
    • rodolofo 13.09.2019 11:10
      Highlight Highlight Ja genau!
      Die Banken können ja mit dem Geld der Kleinsparer "arbeiten", und wenn sie allzu risikoreich investieren, wird sie der Staat mit den von ihnen gesponserten PolitikerInnen schon retten.
  • Sharkdiver 12.09.2019 20:51
    Highlight Highlight Die Nationabank hat bis jetzt mit den Negativzinsen ca. 8.5 Milliarden verdient. Sie soll dies vollumfänglich der AHV und den CH BVG's als subvention auszahlen. Mit der Verpflichtung dass es bei den BVG zu 100% an die Sparer einbezahlt werden muss
  • LeChef 12.09.2019 19:37
    Highlight Highlight Soweit ich weiss, ist der Leitzins der EZB immer noch der Hauptrefinanzierungssatz MRO, und der liegt weiterhin bei 0%. Gesenkt hat sie den Einlagesatz auf -0.5%.
    • Philipp Löpfe 12.09.2019 22:08
      Highlight Highlight Stimmt. Blöder Flüchtigkeitsfehler meinerseits. Sorry
  • Paddiesli 12.09.2019 18:54
    Highlight Highlight Und unterdessen werden die Reichen immer reicher, denn sie haben ihre Tricks.
    • Sharkdiver 12.09.2019 20:52
      Highlight Highlight Tricks? In Bezug zu diesem Thema? Nein in diesem Fall ist es umgekehrt. Bis jetzt zahlen nur die Reichen minus Zinsen. Der "trick" ist dass sie es an der Börse investieren, und das können nicht nur super reiche
    • Paddiesli 12.09.2019 22:08
      Highlight Highlight @Sharkdiver, der Trick sind die moralisch verwerflichen, aber legalen Steuer"Optimerungen" bis verschachtelten Betrug der (Finanz) Wirtschaft.
      Bezahlen für das Fehlverhalten sollen jetzt auch die Kleinen ausbügeln, wenn nicht retten.
      Es ist eine Frechheit, wie die Rettung der Banken durch das Volk.
      Letztlich zahlen es die Kleinsten.
    • rodolofo 13.09.2019 11:16
      Highlight Highlight @ Sharkdiver
      Als Immobilienbesitzer müssen die Reichen nur noch sensationell minime Hypothekarzinsen bezahlen!
      Dadurch würde theoretisch ihre Steuerrechnung ansteigen, aber bei der Steuer-"Optimierung" gibt es für Reiche eben enorm viele buchhalterische Tricks, die "Padiesli" meint. Ausserdem gilt das Schweizerische Bankgeheimnis für Inländer weiterhin uneingeschränkt und bleibt die Steuerhinterziehung ein wohlwollend belächeltes Kavaliersdelikt.
      Der reiche Schmarotzer ist gegenüber dem gewöhnlichen Sozialschmarotzer eben reich und kann somit auch besser schmieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 12.09.2019 18:15
    Highlight Highlight Hmm. Eine etwas utopische Idee: Die SNB könnte CH-Firmen Geld schenken (drucken), wenn damit im Ausland eingekauft wird (z.b. Rohmaterial oder Maschinen). Das würde den Franken abwerten und gleichzeitig unsere Wirtschaft konkurrenzfähiger machen, da die Produktionskosten sinken. Die SNB hat genügend Fremdwährungsreserven mit denen sie im Notfall die Franken wieder zurückkaufen könnte, sollte Inflation drohen. Aber wie gesagt utopisch.
  • SUF 12.09.2019 18:10
    Highlight Highlight Ich bin nicht einer, der gleich Köpferollen fordert. Aber das Direktorium der SNB hat sich verzockt, hat sogar nonchalant gleich zu Beginn einige „Exits“ selbst verunmöglicht. Die SNB hat keine Alternativen mehr zur Hand ohne massiv Glaubwürdigkeit zu verspielen.
    Deshalb müsste m.E. das Direktorium und allen voran Herr Jordan zurücktreten. So hätte eine neue Führung die Möglichkeit einen Schnitt zu machen und neue (von Jordan kategorisch ausgeschlossene) Massnahmen zu ergreifen sowie das Japanszenario vielleicht noch abzuwenden.
    • offspring 12.09.2019 18:34
      Highlight Highlight Rein interessehalber, was wären die Alternativen?
    • FrancoL 12.09.2019 18:51
      Highlight Highlight Und die da wären? Wenn Sie schon ein Köpferollen verlangen, dann sollte auch die richtigen Lösungen rollen.
    • SUF 12.09.2019 19:30
      Highlight Highlight Erstes Beispiel: PK-Gelder vom Minuszins befreien. Vorsorgegelder haben Null Einfluss auf die Devisenkurse. Das entschärft einiges.
      Zweitens: Herkunft der Gelder in Klassen aufteilen und mit unterschiedlichen Zinsen vergüten oder belasten.
      Weitere Massnahmen sprengen dann den Rahmen von 800 Zeichen, aber da gibt‘s ja genügend Expertenmeinungen im Internetz zu finden 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bäsi Trullalla 12.09.2019 17:23
    Highlight Highlight Frechheit 😡
  • _a_93_a 12.09.2019 17:14
    Highlight Highlight Kann mir ein Finanzler sagen ob ich jetzt mein Sparkonto auflösen soll? 😅
    • bebby 12.09.2019 18:01
      Highlight Highlight Was sind denn die Alternativen? Bargeld? Nein, solange man sich diversifizieren kann, sollte der Vermögenserhalt möglich sein. Aber Geld selbst verliert immer an Wert, ausser man geht durch eine Deflationsphase. Aber dafür bräuchte man den Goldstandard.
    • SUF 12.09.2019 18:16
      Highlight Highlight Nein. Minuszinsen für Kleinsparer sind nicht so einfach einzuführen. Würde das dazu führen, dass alle ihr Geld bar horten, dann gingen den Banken die Liquidität aus um z.B. Kredite zu refinanzieren. Das wäre dann der Tod vieler Banken; mit unabsehbar schlimmen volkswirtschaftlichen Folgen. Das weiss auch die SNB
  • WID 12.09.2019 16:59
    Highlight Highlight Verstädnisfrage: Was sind die rund 30 Milliarden risikofreien Zinsertrag der US Banken und was sind die Subventionen der Eurobanken von der EZB?
    • Philipp Löpfe 12.09.2019 17:15
      Highlight Highlight Differenz zwischen dem Zins, das die Banken an die Zentralbank zahlen müssen und dem, den sie von ihren Kreditnehmern erhalten. Die Subventionen der Euro-Banken finden im Rahmen eines Programmes mit dem Kürzel TLRO statt. Erspar mit die technischen Details.
    • Ohniznachtisbett 12.09.2019 18:08
      Highlight Highlight Aber wieso risikofrei? Der Zinsertrag, den die Banken von ihren Kreditnehmern erhalten ist ja nicht risikofrei, oder mache ich einen Überlegungsfehler?
    • Balabatar 12.09.2019 18:58
      Highlight Highlight Was für Kreditnehmer sind das? Solange es sich nicht um AAA-Schuldner handelt (und auch selbst wenn) kann man meiner Meinung nach nicht von risikofrei sprechen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 12.09.2019 16:42
    Highlight Highlight Ich frage mich immernoch, warum ich in der Schweiz gezwungen bin überhaupt ein Konto zu haben.

    Als ich klein war wurde mir erklärt "ja also mein Kleiner, du gibst der Bank dein geld, und sie geben dir Zinsen als Gegenleistung dafür, dass sie mit deinem Geld arbeiten können. So wird dein Geld langsam aber sicher mehr und mehr und mehr."

    Banken werden Reicher und Reicher und Reicher, aber von Zinsen ist nichts zu sehen im Gegenteil, man wird eher noch bestraft wenn man nicht wie ein total kranker Amerikaner im Konsumwahn alles so schnell wie möglich verpulvert.
    • Samsi 12.09.2019 17:26
      Highlight Highlight Mach ein Lohnkonto, Zahle die Rechnungen davon und beziehe den Restsaldo am Schalter. Musst dann halt auch alle Karten abgeben…. E-Shopping wird dann auch komplizierter, geht aber....
    • FaridBang3000 12.09.2019 17:43
      Highlight Highlight naja die banken werden schon nicht immer reicher und reicher. viele konnten ein paar jahre gut bestehen, aber langfristig gehts abwärts mit der branche, wenn das so weitergeht...
    • SeboZh 12.09.2019 17:59
      Highlight Highlight @Samsi: worin unterscheidet sich dir nach ein Lohnkonto von einem normalen bankkonto? Ich selber kenne nur girokonto (normale bankkonti), sparkonti und kredikartenkonti. bei den sparkonti gibts wohl noch feine unterschiede.... Aber die sind mir nicht wirklich geläufig

      Aber denke am ende läuft es auf ein girokonto raus
    Weitere Antworten anzeigen
  • joevanbeeck 12.09.2019 16:38
    Highlight Highlight Ir­gend­je­mand muss ja für den grossen Euro-Schwindel bezahlen, die politisch verantwortlichen Politiker kommen wie immer davon also bleiben noch die Sparer und institutionellen Anleger. Geniessen wir noch den schönen Herbst denn es wird noch viel schlimmer kommen.
    Play Icon
  • Winschdi 12.09.2019 16:38
    Highlight Highlight Dann kann ich mir ja doch den Jaguar i-pace kaufen statt das Geld in Negativzinsen versickern zu lassen. Wunderbar!
  • Turicum04 12.09.2019 16:34
    Highlight Highlight Es zeigt sich wieder einmal deutlich: Der Kapitalismus hat versagt! Die Banken gehören enteignet, das Kapital an alle Einwohner gleichmässig verteilt, ob CEO oder abgewiesener Asylant! Amen.
    • Faethor 12.09.2019 18:40
      Highlight Highlight Ja genau, es lebe der Sozialismus... ironie off
    • Samzilla 12.09.2019 21:46
      Highlight Highlight Haha, genau, löst sicher viele Probleme.

      Hoffe mal, dass dies nicht wirklich dein Ernst ist?

      Also ich möchte mein Erspartes sicherlich nicht an Jemanden abgeben, der einfach eine ruhige Kugel schiebt.
  • WID 12.09.2019 16:31
    Highlight Highlight Das Schulden machen hat den Effekt dass der Schuldner sich in Abhängigkeit der Gläubiger begibt. Die Gläubiger sind zu die Kapitalbesitzer. 0.1% besitzen 80% des Kapitals. Blauäugig wer da nichts Böses vermutet.
  • Mutbürgerin 12.09.2019 16:28
    Highlight Highlight Wieso muss eine Bank ihr Geld bei der SNB parkieren? Ist ja sowieso alles nur digital und auf irgendeinem Computer gespeichert. So richtig erklären kann das niemand, dass eine Bank freiwillig Strafzinsen bezahlt, statt das Geld auszuleihen oder auf ihren eigenen Systemen herumliegen zu lassen.
    • bikobeko 12.09.2019 17:59
      Highlight Highlight Das Problem ist momentan, dass zu viel Kapital im Umlauf ist, welches angelegt werden will, es aber gar nicht genügend Anlegemöglichkeiten gibt. Der negativ Zins wiederspiegelt dies Schlussendlich nur.
    • Rainbow Pony 12.09.2019 18:32
      Highlight Highlight Weil es zu viel Geld hat und, auch aufgrund der Negativzinsen, die Investitionsmöglichkeiten wegbrechen. Das Einzige was wirklich noch zieht sind Aktien (risikoreich) und Immobilien (führt zu Leerständen und v.a. Überhitzung). Investitionen in Startups sind zum einen nur sehr begrenzt möglich und zum anderen halt auch enorm risikoreich. Ausserdem muss man halt auch mal zwischenlagern.
    • THEOne 13.09.2019 09:22
      Highlight Highlight digital gespeichert bei der snb😁
  • Sharkdiver 12.09.2019 16:24
    Highlight Highlight Wenn die EZB die Europäischen Banken supventionieren darf, wieso kann die SNB nicht auch zum Beispiel Schweizer BVG's subventionieren mit Verzicht vom - Zins oder eine Subvetionszahlung?
    Wieso sind die Kantonalbanken wegen der Statsgarantie von der EU unter Druck?
  • Nonald Rump 12.09.2019 16:24
    Highlight Highlight Je länger wir Niedrig-/Negativzinsen ausgesetzt sind, desto unwahrscheinlicher ist es, jemals wieder ein "normales" Zinsniveau zu erleben. Die heutige Schuldenpolitik der westlichen Staaten lässt eine Refinanzierung der Schulden zu 5% gar nicht mehr zu.

    Bei der nächsten Rezession müssen wir uns warm anziehen, denn die Zentralbanken haben ihre Munition verpulvert.
  • Der Kritiker 12.09.2019 16:19
    Highlight Highlight ach, f***, stürzen wir die Wirtschaft doch endlich in die Rezession, es benötigt wohl eine wohltuende Reinigung. Die EZB, SNB und andere Notenbanken verschlimmern den heutigen Zustand nur noch mehr. Die Umverteilung von Arm zu Reich wurde durch die Tiefzinspolitik der Nationalbanken in beachtlichem Masse vorangetrieben. Und Draghi (ex Goldman Sachs!) spielt das Spiel munter mit!
    • Nonald Rump 12.09.2019 16:32
      Highlight Highlight Sich nun eine Rezession herbeizuwünschen ist dann doch etwas makaber, trifft der wirtschaftliche Abschwung doch die "normalen" Leute am frühsten und härtesten. Die Finanzkrise 2007/2008 hat übrigens die Umverteilung von Arm zu Reich beschleunigt, anstatt irgendetwas zu "reinigen".
      Am Schluss ziehen die Grossbanken ihren Profit, egal ob Rezession oder nicht.
    • Jürg Müller 12.09.2019 17:15
      Highlight Highlight Er spielt das Spiel mit? Meiner Meinung nach ist er einer der Spielleiter und Profiteure dieses "Spiels". Und diese Scheixx-Typen werden das System melken bis es richtig knallt - denen geht es ja sowieso gut. 😾😾😾
  • Matti_St 12.09.2019 16:19
    Highlight Highlight Wie teuer müsste der CHF werden damit in der Exportwirtschaft der Einkauf günstiger wird als die Löhne?
  • WID 12.09.2019 16:19
    Highlight Highlight Warum soll das für Kleinsparer relevant sein? Wohl eher für Pensionakassrngelder.
    • Nonald Rump 12.09.2019 16:36
      Highlight Highlight Pensionskassengelder betrifft dies schon einige Zeit lang. Bei dieser Zinsentwicklung werden die Banken die Negativzinsen eher früher als später auf Kleinsparer abwälzen. Bisher konnten sie einfach die mikrigen 0.1% einziehen, jetzt müssen sie für die -0.5% aufkommen.
  • WHYNOT 12.09.2019 16:16
    Highlight Highlight Draghi, wird als dragische Figur in die Geschichte eingehen. Die Asset-Bubble wird irgendeinmal doch platzen und statt einer Rezession enden wir in einer veritablen Depression.
    Hätten wir dereguliert, Steuern gesenkt u Mittelstand und KMU entlastet sowie die EU die EU-ClubMed-Staaten dazu gedrängt und diszipliniert ihre verkrusteten Strukturen durch Arbeitsmarktreformen zu reformieren, wäre die Wirtschaft längst auf Kurs. Negativzins& Inflation = finanzielle Repression. Rotgrün führt gerade zu wenig Wachstum zu Armut und letztlich zu Nationalismus und damit ins Verderben.
  • Caissa15 12.09.2019 16:13
    Highlight Highlight
    hallo Ihr Banken bei mir könnt Ihr Geld für -0,2% parken. Ab 1Million European gebe ich auch noch einen kleinen Rabatt.
    • p4trick 12.09.2019 16:33
      Highlight Highlight Ich mach's für 0.0 und jetzt guckst du aber blöd aus der Wäsche
    • Jürg Müller 12.09.2019 17:19
      Highlight Highlight Banken, vergesst Caissa15. Ich biete 0.001%. Das reicht mir völlig. Ich will ja niemanden abzocken ......
  • Tomtom64 12.09.2019 16:05
    Highlight Highlight Es gibt keinen Grund für die SNB nun nachzuziehen.
    1. Scheint die Exportwirtschaft mit dem aktuellen Eurokurs noch zurechtzukommen
    2. Ist der CHF real (preisbereinigt und handelsgewichtet) schwächer als in den letzten Jahren (entspricht aktuell ca. EUR/CHF 1.30). Ein gutes Beispiel ist die Lohnentwicklung in DE und CH: Während in DE die Löhne in den letzten Jahren kräftig angezogen haben, wurden in der CH nur Brosamen verteilt. Ergo hat die hiesige Industrie einen Vorteil.
    3. Würde die SNB mit einer Senkung ihr letztes Pulver verschiessen. Viel besser, wenn sie weiter damit drohen kann
    • Nonald Rump 12.09.2019 16:42
      Highlight Highlight Ich denke, die SNB muss nicht unmittelbar nachziehen, jedoch auf mittelfristige Sicht wohl doch.

      Ausserdem ist - in meinen Augen - das letzte Pulver sowieso bereits verschossen; Es sei denn, wir erleben noch Negativzinsen in der Grössenordnung von -5%. Das wären aber wieder neu zu diskutierende ökonomische Wirren.
    • Tomtom64 12.09.2019 17:24
      Highlight Highlight Das geht nur mit Bargeldverbot.
  • Todesstern 12.09.2019 15:34
    Highlight Highlight Ich habe heute eine etwas spannendere Doku in meinen Vorschlägen gehabt. Es handelt sich zwar um eine Doku aus Deutschland. Sie war aber sehr aufschlussreich.

    Play Icon


    • FrancoL 12.09.2019 19:08
      Highlight Highlight Der Bericht ist gut, aber er schiesst am Ziel vorbei. Die Zinsen in den letzten 10-15 Jahren können ein gutes Unternehmen nicht zu Fall bringen. Sie sind nie ein entscheidender Faktor für ein Produktionsunternehmen.
      Sicherlich ist es ärgerlich dass da geschummelt wird, aber ein Unternehmen kann nun wirklich nicht die Zinsen als tragende Geschäftsebene im Blick haben.
    • Todesstern 12.09.2019 21:56
      Highlight Highlight Da stimme ich Ihnen zu
      FrancoL. Jedoch lag mein Augenmerk mehr darauf dass betrogen wird. Es sollte gar nicht erst zum Betrug kommen.
    • FrancoL 13.09.2019 11:58
      Highlight Highlight @Todesstern; Ja der Betrug sollte nicht sein, aber ist nicht gerade ein Teil unseres Wohlstandes auf Betrug basiert?
  • Philboe 12.09.2019 15:27
    Highlight Highlight Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen alles ausgeben ist das beste ein Leben auf der Überholspur. Kurbelt die Wirtschaft an und Ich hab auch noch was davon
    • bcZcity 12.09.2019 15:40
      Highlight Highlight Ich lebe auch jetzt und nicht morgen, aber dennoch nicht zu verschwenderisch. Habe auch keine Lust mit 70 und - hoffentlich - guter Gesundheit nur noch Büchsenravioli in einem 8qm Altenzimmer zu futtern welches mir noch der Staat bezahlt.

      Auf der anderen Seite, wenn Du morgen tot umfällst, hattest Du immerhin etwas vom Geld. Nur wo ist die Wahrscheinlichkeit grösser?

      Ich befürchte es werde nun einige Leute mehr zu Aktien o.a getrieben, mit dem Versprechen auf bessere Rendite, da Zinsen hinfällig sind.

      Dann lieber das Geld im Feuer- und Wasserfesten Tresor im Keller.
    • The Destiny // Team Telegram 12.09.2019 16:24
      Highlight Highlight Nein, dann lieber Bitcoins kaufen.
    • WID 12.09.2019 16:43
      Highlight Highlight @Philboe: für Dich als Individuum ok solange Du als Rentner nicht Deinen Mitmenschen auf dem Portemonnaie liegst. Anders sieht es bei Staaten aus, das dürfen dann nämlich Deine Kinder ausbaden.
  • Neruda 12.09.2019 15:19
    Highlight Highlight Evtl. war es doch nicht so schlau, den Banken das Geld hinterherzuschmeissen anstatt es den Firmen direkt zukommen zu lassen über eine staatliche Investitionsinstitution. Denn es ist erwiesen, dass das Geld fast nie bei den Firmen, die es benötigt hätten angekommen ist. Dafür haben die Banken schön damit Gewinn gemacht. Juhuu
    • Tomtom64 12.09.2019 16:15
      Highlight Highlight Für die Banken sind die Negativzinsen ein grosses Problem. Damit lässt sich kein Geld machen. Guck mal Gewinnentwicklung und Aktienkurse der europäischen inkl. CH-Banken an.
    • geissenpetrov 12.09.2019 16:23
      Highlight Highlight Der ganze Schlammassel entsteht doch hauptsächlich deshalb, weil die Firmen massive Liquiditätsüberschüsse erzielen und ihr Kapital akkumulieren, anstatt zu investieren.
      Würde man den Firmen Aktienrückkäufe verbieten, die Löhne der Arbieter_innen anheben und die Unternehmen adäquat besteuern, müsste niemand Angst vor einer Rezession haben.
  • Pisti 12.09.2019 15:17
    Highlight Highlight Die Geldpolitik von der EZB und der SNB ist einfach eine absolute Katastrophe und wird uns in den nächsten Jahren noch so richtig um die Ohren fliegen. Einer wie den Draghi müsste man eigentlich verhaften für den Schaden den er anrichtet.
    Man würde besser ein paar Jobs opfern, hundertausende in der Exportwirtschaft sind es sicherlich nicht, als mit den Negativ-Zinsen so weiterzufahren. Hätte auch mal einen positiven Einfluss auf die Masseneinwanderung und man würde nicht unsere Altersvorsorge riskieren.
    • ujay 12.09.2019 16:48
      Highlight Highlight @Pisti. Träum ein bisschen. 120 Milliarden Franken, über 50% des CH Exportvolumens, gehen in die EU. Daran hängen über 2,5 Mio Arbeitsplätze in der Schweiz.
    • FrancoL 12.09.2019 17:19
      Highlight Highlight Ja klar und unsere Pesionskassen und unser Standard würde zur Freude aller sinken. Wir bräuchten schon lange keine Masseneinwanderung mehr wenn wir etwas kürzer treten, die Preise für Innländer zahlen , das Wachstum nicht fördern und die groben Arbeiten selbst erledigen würden.
      Die Altersvorsorge nicht riskieren? Wow was für eine Aussage, kürzer treten, weniger Nachwuchs und dann stabilisieren wir unsere Altersvorsorge? oder was?
    • Pisti 12.09.2019 19:22
      Highlight Highlight Ujay die innovativen und qualitativ hochstehenden Betriebe werden auch eine starke Währung überleben. Die anderen werden früher oder später sowieso ins billige Ausland ausgelagert oder gehen unter.
      Die Geldpolitik der EU beweist nur deren Ohnmacht, damit versuchen sie irgendwie den Status Quo aufrecht zu erhalten. Innovationsgeist ist kaum noch vorhanden, dafür ausgebaute Sozialstaaten die sich kaum noch einer leisten kann.
      FrancoL es wäre schon mal toll wenn die PK’s unser Geld nicht mit Immobilien verspekulieren müssten.
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  • Platon 12.09.2019 15:16
    Highlight Highlight Die Staaten der Eurozone und natürlich auch die Schweiz müssen nun Konjunkturprogramme starten! Es kann nicht sein, dass wir ständig Schulden abbauen, wenn wir durch Schulden Geld verdienen können. Investiert in Bildung, Infrastruktur, Forschung und Innovation. Bekämpfen den Klimawandel, indem wir in Technologien investieren, die wir künftig exportieren können! Glaubt Deutschland ernsthaft, es könne mit seiner schwarzen 0 weitermachen ohne endlich dringende Investitionen zu tätigen? Ich meine für was tut Draghi das, wenn die Politik ohnehin zu blöd ist 1 und 1 zusammenzurechnen?!
    • WID 12.09.2019 16:22
      Highlight Highlight @Platon: Heute Schulden machen heisst morgen die Schulden zurückzuzahlen oder Schulden mit allenfalls höheren Zinsen erneuern. Das sollte man einfach nie vergessen.
    • geissenpetrov 12.09.2019 16:42
      Highlight Highlight @WID: wer soll dann die Schulden machen?
      In einer Volkswirtschaft ist die Summe aller Vermögen, abzüglich der Summe aller Schulden zu jedem Zeitpunkt gleich null.

      Aus einer historischen Betrachtung heraus, würde man die Schulden bei den Unternehmen vermuten. Wenn nun die Unternehmer (dank der neoliberalen Politik der letzten Jahre) zu Nettosparern werden und im gleichen Zug die Staatsausgaben gedeckelt werden, dann ist völlig klar, dass man
      a) über kurz oder lang die Wirtschaft abwürgt und
      b) die Privathaushalte am Ende die Zeche zahlen.
    • Platon 12.09.2019 17:17
      Highlight Highlight @WID
      Nein, was du nicht sagst! Tell me more Herr Finanzwissenschaftler! Es geht auch darum Investitionen zu tätigen, die sich auf die lange Sicht refinanzieren. Wenn wir das Silicon Valley des Clean Techs werden, haben wir auf Generationen unsere wirtschaftliche Zukunft gesichert! Ich bin 23 Jahre Alt und ich kann dir eines sagen: Ich werde langsam richtig hässig ob Sparpolitikern wie Ueli Maurer. Mich als Jungen stören die Schulden, die auch noch Geld einbringen, bestimmt nicht mehr als die verpassten Investitionen von heute in die Wirtschaft von morgen!
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  • neutrino 12.09.2019 15:07
    Highlight Highlight Was ich mit meinen ökonomischen Grundkenntnissen nicht verstehe: dass die Zinsen so schnell nicht wieder anziehen werden und wohl bis auf weiteres nicht mehr steigen werden in Zukunft, war ja jedem klar. Waren das einfach Durchhalteparolen? Hierfür hat man ja mit Japan ein perfektes Paradebeispiel - wie in vielen anderen Bereichen der Wirtschaft (Alterung, etc.) lässt sich an Japan fast 1 zu 1 ablesen, was Europa noch blüht.
    • Typu 12.09.2019 16:21
      Highlight Highlight Ja klar, die Zeiten der positiven Zinsen ist Geschichte. Setze deshalb schon länger auf Aktien und hoffe einfach, dass nicht alles crasht. Die Zeiten unserer Eltern sind heutzutage utopisch.
    • Raphael Stein 13.09.2019 19:24
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Amras 12.09.2019 15:06
    Highlight Highlight Ist das nicht schon jetzt der Fall?! Statt Negativzinsen heisst es z.B.: Kontoführungsgebühr...
    • Tavares 12.09.2019 16:14
      Highlight Highlight jap, und die trifft die mit dem wenigsten (keinem!) Geld am meisten!
  • Toni Müller 12.09.2019 15:03
    Highlight Highlight Die SNB muss sich von der EZB Zinspolitik entkoppeln!! Export und Tourismus stützen, dafür unsere PK sowie Banken zerstören und Immobilien kann sich ohnehin kein Normalverdiener mehr leisten. Das ganze wird uns ohnehin um die Ohren fliegen
  • Ueli der Knecht 12.09.2019 15:00
    Highlight Highlight "Sicher ist, dass die Banken eine Lösung finden müssen, und zwar rasch."

    Sicher ist aber auch, dass die Banken, darunter auch die Zentralbanken, seit 2008 keine Lösung gefunden haben, geschweige denn rasch.

    Das ganze System in Frage zu stellen, übersteigt leider den Horizont und die Fähigkeiten der neoliberalen Betonköpfe, die es nicht schaffen, aus ihren kapitalistisch-marktwirtschaftlichen Denkschemen auszubrechen.

    Letztlich sind es aber die keynesianischen Konzeptfehler, an denen das Wirtschaftssystem krankt. Nur will und kann das keiner dieser Keynes-Anhänger erkennen.
    • geissenpetrov 12.09.2019 16:26
      Highlight Highlight "Letztlich sind es aber die keynesianischen Konzeptfehler, an denen das Wirtschaftssystem krankt."

      Die da wären?
    • WID 12.09.2019 16:47
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht: vielleicht erkennt das ja einer und findet es sogar gut. Wer sind die Profiteure von tiefen Zinsen und damit einer hohen Verschuldung? Es sind die Kapitalbesitzer welche Macht über die Schuldner erlangen.
    • FrancoL 12.09.2019 17:25
      Highlight Highlight Wieso sprichst Du immer von "DENEN". Sind diese Denkschemen nicht bei einem guten Teil der neoliberalen Anhänger vorhanden? Und diese sind gerade in der Schweiz nicht wenige.
      Die Fehler begehen viele, nicht nur die Banker. Diese Fehler begehen alle die die hinter der Arbeit keinen Wert sehen und nur das Geld als wertvoll betrachten.
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  • Theor 12.09.2019 14:57
    Highlight Highlight Gerade wegen Meldungen wie dieser finde ich es absurd dass mir immer wieder Leute einreden wollen, dass es Bargeld anicht mehr braucht und man es doch abschaffen soll.

    Wenn ich 100 Franken unter mein Kopfkissen lege, sind es morgen immer noch 100 Franken, das gleiche kann ich bei Einzahlungen in meine Bank schon lange nicht mehr behaupten.
    • lucasm 12.09.2019 16:10
      Highlight Highlight Nur kannst du dir inflationsbedingt morgen mit deinen 1000 franken nicht mehr gleich viel kaufen, wie heute.
    • Typu 12.09.2019 16:45
      Highlight Highlight Der wert des geldes ist eine illusion. Du kannst sie in keinster weise beeinflussen. Ob auf der bank oder dem kopfkissen, spielt keine rolle.
    • schuldig 12.09.2019 17:25
      Highlight Highlight @e7#9
      Der Wert von Sachwerten kann sich ebenfalls dramatisch ändern!
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«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Greta Thunberg versuchte bei der «Daily Show» von Trevor Noah, die Amerikaner in Sachen Klimawandel wachzurütteln. Dabei nahm sie kein Blatt vor den Mund.

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