Wirtschaft
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Sind unverhofft eine Schicksalsgemeinschaft geworden: Ted Cruz, Mitch McConnell und Donald Trump.  bildmontage watson

Panik auf der Titanic: Verlieren die Republikaner auch den Senat?

Die Umfragewerte des Präsidenten rasseln in den Keller. Sicher geglaubte Sitze sind in Gefahr. Im US-Kongress kündigt sich ein Machtwechsel an.

12.09.18, 12:20 13.09.18, 08:55


Allgemein war man überzeugt, dass Ted Cruz seinen Senatssitz im Liegestuhl werde verteidigen können. Dass Texas einen Demokraten nach Washington schicken würde, galt als so wahrscheinlich wie schwarzer Schnee.

Derzeit spielen sich jedoch rund um Cruz merkwürdige Dinge ab: Obwohl er Donald Trump vor zwei Jahren noch einen «krankhaften Lügner» genannt hat, lädt er ihn nun zu einer gigantischen Wahlkampfveranstaltung ein. Dasselbe gilt für den republikanischen Senatsführer Mitch McConnell: Auch er wurde von Cruz einst als Lügner beschimpft. Nun sind beide plötzlich beste Kumpels geworden.

Der «weisse Obama» sorgt für Unruhe

Es ist keine Liebe, die zu den Verbrüderungen innerhalb der Grand Old Party (GOP) geführt haben, es ist die nackte Angst. Cruz muss ernsthaft fürchten, seinen Senatssitz an Beto O’Rourke zu verlieren. Der «weisse Obama» liegt in den Umfragewerte nur noch knapp hinter ihm – und das Momentum spricht für O’Rourke.

Wenn die «blaue Welle» selbst Texas erfasst – blau ist die Farbe der Demokraten –, dann ist kein Bundesstaat mehr sicher. Gegenüber Journalisten hat McConnell kürzlich gejammert: «Arizona, Nevada, Tennessee, Montana, North Dakota, Missouri, Indiana, West Virginia und Florida. Alle diese Bundesstaaten befinden sich auf der Kippe. Und in jedem dieser Staaten wird mit Zähnen und Klauen gekämpft.»

Dabei hätte gemäss den GOP-Strategen alles anders kommen müssen. Deutlich mehr demokratische Senatoren müssen sich zur Wiederwahl stellen. Ein Drittel des Senats wird neu erkoren. Deshalb haben sich McConnell & Co. Hoffnungen gemacht, insgesamt 60 Sitze zu erringen. Dann hätten sie eine komfortable Zweidrittelsmehrheit und müssten kein Filibuster mehr fürchten.

(Kurze Erklärung zwischendurch: Derzeit besitzen die Republikaner 51 Sitze. Filibuster ist eine Methode, ein ungeliebtes Gesetz mit endlosen Reden zu verhindern.)

Jetzt aber droht das totale Desaster: Die Demokraten holen sich eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus und im Senat. Wie konnte es so weit kommen?

FILE - In this May 23, 2018, file photo, Paul Manafort, President Donald Trump's former campaign chairman, leaves the Federal District Court after a hearing, in Washington. A federal judge in Washington has denied Paul Manafort's request to move his second trial from the District of Columbia. U.S. District Judge Amy Berman Jackson says Manafort hasn't shown that he couldn't pick an impartial jury in the District of Columbia due to pre-trail publicity.   (AP Photo/Jose Luis Magana, File)

Soll bereit für einen Deal sein: Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager Paul Manafort. Bild: AP/FR159526 AP

Die GOP ist die Gefangene von Donald Trump, und der Präsident ist angeschlagen. Er hat die schlimmsten Wochen seiner Amtszeit hinter sich: Sein ehemaliger Wahlkampfmanager Paul Manafort ist verurteilt worden, sein persönlicher Anwalt Michael Cohen sagt gegen ihn aus.

Bob Woodwards Buch «Fear» liefert täglich neue Beweise, wie inkompetent Trump ist. Der anonyme Gastkommentar in der «New York Times» hat diesen Befund untermauert. Das Weisse Haus ist isoliert.

Das zeigt Wirkung. Eine von der «Washington Post» und dem TV-Sender «ABC» durchgeführte Meinungsumfrage zeigt, dass nur noch 38 Prozent der Amerikaner Trumps Amtsführung befürworten. Im April waren es noch 44 Prozent. Ein Wert unter 40 Prozent gilt als kritisch.

epa07013127 Author and journalist Bob Woodward's new book Fear:  Trump in the White House is displayed in a bookstore in Calabasas, California, USA, 11 September 2018. The book was released today and recounts high levels of disfunction in the President Trump White House.  EPA/MIKE NELSON

Zeigt Wirkung: Bob Woodwards Buch «Fear» Bild: EPA/EPA

Vor allem gut ausgebildete Frauen in den weissen Vorstädten wenden sich von Trump ab. Doch selbst bei den ungelernten weissen Arbeitern ist die Euphorie für den Präsidenten erlahmt. Bei den Schwarzen und den Latinos hat Trump nie eine Chance gehabt.

In den kommenden Wochen muss Trump mit weiterem Ungemach rechnen. Paul Manafort wird zu seinem zweiten Prozess antreten, falls er nicht – wie immer mehr vermutet wird – einen Deal mit dem Sonderermittler Robert Mueller abschliesst. Das wäre möglicherweise der GAU für Trump.

Selbst die Natur wendet sich gegen den Präsidenten. Sollte der erwartete Hurrikan tatsächlich Florida und South Carolina verwüsten, dann kocht das Thema Klimaerwärmung erneut hoch.

Ostküste wird evakuiert: Florence bedroht 1 Million Menschen

Video: srf

Trump sieht dabei sehr alt aus. Während etwa das demokratisch regierte Kalifornien soeben ein Gesetz verabschiedet hat, das vorschreibt, dass bis 2045 sämtlicher Strom aus nachhaltigen Quellen stammen muss, will Trump den Ölmultis erlauben, mehr Methan in die Luft zu blasen. Methan ist noch aggressiver als CO2.  

Ja, Impeachment könnte ein Thema werden

Am 6. November wird es entscheidend sein, ob es den Demokraten gelingt, ihre Wähler an die Urne zu bringen. Sollte dies der Fall sein, dann werden sie mit grosser Wahrscheinlichkeit die Mehrheit im Abgeordnetenhaus erringen, und vielleicht auch den Senat erobern.

Das hätte Folgen: So könnte beispielsweise Brett Kavanaugh, sollte er tatsächlich als Bundesrichter vereidigt werden, wieder impeached werden. Und ja: Dasselbe Schicksal könnte dann auch Trump blühen.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ohniznachtisbett 12.09.2018 19:57
    Highlight Hätte wäre täte. Der Wahlkampf ist noch lang. Der Hurricane kann Trump auch helfen, wenn er ordentlich Bundeshilfe gewährt und nicht so wie damals in Puerto Rico. Und vor Impeachment "einfach so" werden sich auch die Dem hüten. Dies würde böse Präjudiz schaffen.
    2 2 Melden
  • Gawayn 12.09.2018 17:38
    Highlight Was Umfrage Werte aussagen haben wir ja hinlänglich erlebt.

    Nämlich gar nichts.

    Das Chaos das im WH offenbar herrscht, haben wir auch zur Genüge gelesen.

    Dennoch bleibt der Irre an der Macht.

    Vieleicht wäre es gar keine so schlechte Idee, würde man diesen Verrückten einfach gewähren lassen, aber alles exakt dokumentieren.

    Er wird dann alles an die Wand fahren.
    Wie so viele seiner Projekte zuvor.

    Dann hat man einen massiven Schaden. aber genug in der Hand ihn, wegen totaler Unfähigkeit zu entmachten.
    Was Mickey angeht...
    Das wird dann ein weiteres Problem sein

    10 10 Melden
  • Gummibär 12.09.2018 16:56
    Highlight Auch wenn Demokraten eine Mehrheit erringen sollten sicher kein Trump impeachment.
    1. wer will den von Pence erträumten Evangelish-weissen Gottesstaat ?
    2. nützt ein im Weissen Haus sich in Wut entzweireissendes Trumpenstilzchen den Demokraten in Hinblick auf Präsidentschaftswahlen 2020 am meisten.
    Je verrückter desto besser.
    30 2 Melden
    • Fulehung1950 12.09.2018 17:04
      Highlight Das seh ich auch so. Er wird dann bis zur Präsi-Wahl ausgebremst sein und an den Rand der Tobsucht gebracht, aber Schaden kann er keinen mehr anrichten. Ausser, er löst den Bürger- oder Weltkrieg aus. Aber das wiederum würde er nicht überleben.
      20 3 Melden
    • roger.schmid 12.09.2018 18:42
      Highlight @Gummibär:

      "Je verrückter desto besser"?

      Lieber nicht, bei einem Mann der Zugang zu Waffen hat, die die ganze Welt in wenigen Minuten in Schutt und Asche legen können.
      1 2 Melden
    • Gähn 12.09.2018 18:48
      Highlight @Gummibär
      Ich halte Trump für vollkommen, und damit meine ich nach der Wahrscheinlichkeitstheorie 100%, inkompetent.
      Jedoch wäre ein evangelisch-nationalischer Gottesstaat alles andere als hilfreich.
      Jedoch könnte es äusserst amüsant werden, wenn Trump tobt und schreit bis er kollabiert. 😁
      1 1 Melden
  • Sheldon 12.09.2018 14:39
    Highlight Schwarzer Schnee ist so unwahrscheinlich nicht, siehe Ruhrpott Ende 60er Jahre. Die Wahlen sind erst im November. Bis dann kann durchaus noch schwarzer Schnee fallen. Trump kann zwischenzeitlich sicher mit Nordkorea punkten. Wenn er sich als Krisenmanager gut in Szene setzt bei den Hurrikanes, kann er auch da Boden gut machen. Ein Erdrutschsieg der Demokraten würde ihn aber in der GOP schwächen. Cruz und Co. werden dann plötzlich abspringen und den Hals wenden. Trotzdem: ich wette nichts mehr.
    29 3 Melden
  • Rodolfo 12.09.2018 14:30
    Highlight Gut erklärt (z.B. Filibuster) sachlich und emotionsfrei geschrieben.
    Mach weiter so, Philipp Löpfe!
    47 11 Melden
    • Oberon 12.09.2018 15:27
      Highlight Ja ein sehr guter Artikel. ;)
      30 6 Melden
  • rolf.iller 12.09.2018 14:19
    Highlight the chickens come home to roost
    20 2 Melden
  • fernandopessoa 12.09.2018 14:11
    Highlight Ich mag den Loepfe total. Er ist sehr kompetent und schreibt tolle Artikel. Aber dass er zum x-sten mal Trump's Niedergang heraufbeschwört ernüchtert mich unheimlich. Denn der Kerl sitzt noch immer im Sattel und ich befürchte, dass er das noch einige Zeit tun wird. Loepfe's Einschätzung zum Trotz
    36 16 Melden
  • Rhabarber 12.09.2018 14:05
    Highlight Ich hab wieder Fragen :-)

    1.
    Wie und unter welchen Umständen kann ein Bundesrichter impeached werden? Ist das schwierig? Gab es das schon?

    2.
    Was geschieht mit Trump, wenn er impeached und so entmachtet wird? Was geschieht mit den Profiteuren aus seiner Familie? Justiz? Vergessen? Sonstwas?

    3.
    Werden neue Gesetze erlassen, um einen zweiten Trump zu verhindern? Eher ja oder nein?

    4.
    Wie kaputt sind die Republikaner nach einer Trump-Absetzung und wie lange wäre das so?

    Klar man nichts Genaues sagen. Aber ich würd es hilfreich finden, etwas mehr Ahnung dazu zu haben. Danke :-)
    35 5 Melden
    • Dr. Zoidberg 12.09.2018 14:33
      Highlight ja, gabs schon:

      https://en.wikipedia.org/wiki/Impeachment_investigations_of_United_States_federal_judges

      trump wäre dann erstmal ganz normaler ex-präsident. was mit seiner entourage passsiert, entscheidet sein nachfolger.

      nein.

      die gop ist seit jahren kaputt. du musst dir nur vor augen halten, dass der gop-gott ronnie "alzheimer" reagan heute keine mehrheit mehr innerhalb seiner partei hätte. es gibt spekulationen, dass nach einer massiv verlorenen wahl und einem impeachment die partei sich eventuell spalten könnte.
      20 2 Melden
    • Harpist 12.09.2018 15:00
      Highlight Zu 1: Man kann Bundesrichter impeachen. Das wurde bis heute 61 Mal versucht, hat aber soweit ich weiss/gelesen hat das 1 Mal geklappt (1805). Allerdings wurde der Supreme Court von West Virginia (Höchstes Gericht in WV) diesen Monat komplett impeached. Obs schwierig ist weiss ich nicht, ich denke es funktioniert ähnlich wie ein "normales" Impeachement.
      14 0 Melden
    • Philipp Löpfe 12.09.2018 15:05
      Highlight #Rhabarber: Ein Bundesrichter kann impeached werden, wenn ihm nachgewiesen werden kann, dass er unter Eid gelogen hat. Kavanaugh hat dies möglicherweise getan. Mit einer Mehrheit könnten ihn die Demokraten daher im Senat impeachen.
      30 8 Melden
    • Rhabarber 12.09.2018 16:49
      Highlight Danke für die Antworten, Leute. Und besonders dir Philipp :-) Ich mag deine Artikel. Da werd ich nicht nur informiert, sondern lerne meist auch etwas dazu. Und mit der US-Politik kenn ich mich zugegebenermassen kaum aus.
      20 7 Melden
    • Politikinteressierter 12.09.2018 22:15
      Highlight Guten Tag Herr Löpfe in jedem Artikel verwenden Sie ca. 2mal das Wort möglicherweise. Jetzt auch noch in den Kommentaren. Können Sie mir sagen bei welcher Aussage Kavanaugh gelogen hat? Trump hat gestern möglicherweise auch einen Burger gegessen. Gerade in Zeiten von Fake News aus dem weissen Haus sollten Journalisten nur das schreiben, was Sie auch belegen können.
      2 0 Melden
  • m. benedetti 12.09.2018 14:04
    Highlight Mal sehen. Bisher war Obama in seinen zwei Amtszeiten der Präsident, welcher am meisten Senatssitze und Sitze im Representantenhaus verloren hat. Ob ihnTrump toppen kann? Bin mal gespannt, ob das Wunschdenken von Herrn Löpfe endlich nach seinen gefühlten Tausend Anti-Trump Artikeln endlich fruchtet.
    21 51 Melden
  • Tanuki 12.09.2018 13:56
    Highlight so sehr ich es mir es für die USA wünsche, ich glaube nicht das Beto gegen Cruz eine Chance hat. Texas ist ein sehr konservativer Staat und Beto ist dafür einfach zu links. Selbst wenn die meisten Texaner Cruz nicht mögen, er wird gewinnen.. aber träumen darf man ja :-)
    37 9 Melden
    • roger.schmid 12.09.2018 14:10
      Highlight @Tanuki: in den grösseren Städten sind auch die Texaner nicht besonders konservativ. Und davon gibt es doch einige.
      46 4 Melden
    • Juliet Bravo 12.09.2018 20:32
      Highlight Beto ist ziemlich gemässigt, kein Linker wie Sanders.
      9 1 Melden
    • balzercomp 12.09.2018 21:19
      Highlight Sanders ist für die USA zwar links, in Europa wäre er aber nur etwas links der Mitte.
      10 0 Melden
    • Juliet Bravo 12.09.2018 21:28
      Highlight Genau, und Beto umso gemässigter und mehr in der Mitte.
      7 0 Melden
    • phreko 12.09.2018 22:50
      Highlight Und vergesst die vielen texanischen Latinos nicht. Die meisten wollen nicht wirklich eine Mauer mitten durch ihre Familien...
      8 0 Melden
  • Baba 12.09.2018 13:36
    Highlight Die Demokraten haben mit Beto O'Rourke und Alexandria Ocasio-Cortez - und einigen anderen - doch wieder ein paar junge, unverbrauchte PolitikerInnen, die der GOP das Leben etwas schwerer machen könnten. Gut so!

    Die GOP hat ihre Seele verkauft um sich bei den Ultrarechten Nationalisten anzubiedern. Damit haben sie in meinen Augen das 'G' in ihrem Nickname endgültig verscherzt.

    Der 6. November wird spannend, sehr spannend.
    60 7 Melden
    • crik 12.09.2018 15:15
      Highlight Bisher haben diese neuen, linken KandidatInnen erst die parteiinternen Vorwahlen gewonnen. Die grosse Frage ist, ob sie im November auch die Mehrheit in umstrittenen Wahlkreisen holen.

      Ocasio-Cortez zählt dabei nicht, ihr Wahlkreis wählt ca. 90% demokratisch. Spannender ist z.B. Kaliforniens 45. District, in dem sich die Amtsinhabern, eine Trump-Unterstützein der ersten Stunde, ein Kopf-an-Kopf Rennen liefert mit einem eher linken Demokraten.

      Erinnert etwas an das Aufkommen der Tea-Party, als moderate Republikaner die Vorwahlen verloren, die Sieger danach aber die Parlamentswahlen verloren.
      16 1 Melden
    • dä seppetoni 12.09.2018 15:51
      Highlight Wo waren jene ''jungen, unverbrauchten PolitikerInnen'' als es darum ging, gute Präsidentschaftskandidaten zu nominieren?
      Da haben beide Parteien mal so richtig versagt.
      11 3 Melden
    • Baba 12.09.2018 16:34
      Highlight @seppetoni: Seither ist einiges passiert. Und ja, die Dems haben die Kandidatur letztes Mal so richtig versemmelt. Das ins Weisse Haus "gewählte" Wesen ist ja aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss, oder? Und im November geht's um Senat und Kongress - die Nominationen für 2020 folgen.

      @crik: Klar sind die noch nicht gewählt, das habe ich ja auch nicht behauptet, nur in der Möglichkeitsform geschrieben. Und dass der 6. November spannend werden wird. Ok?
      10 1 Melden
  • Sophia 12.09.2018 13:31
    Highlight Zitat: "Jetzt aber droht das totale Desaster: Die Demokraten holen sich eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus und im Senat. Wie konnte es so weit kommen?" Ja, warum wohl? Der "beste Präsident aller Zeiten" ist daran wahrscheinlich nicht ganz unschuldig. Wir Menschen brauchen zwar Genies, lieben sie aber nicht!-:) Und die Demokratie funktioniert halt so, ist einer mal gewählt, wird er kritisch beäugt und ist nicht, wie viele Einfaltspinsel glauben, sakrosankt. Insofern funktioniert die Demokratie in den USA offenbar noch, aber warten wir mal ab, dem Trump kann man nicht trauen!
    35 2 Melden
  • Dede50 12.09.2018 13:30
    Highlight Nicht träumen die Demokraten werden mit grösster Wahrscheinlichkeit den Kongrss gewinnen und dann wird die Trump Administration einschliesslich Donalds Steuerklärung unter intensive Betrachtung kommen. Dies kann zu einem Impeachment führen, welches wiederum durch den Senat mit einer 2/3 Mehrheit besätigt werden um eine Amtsenthebung zu erreichen.

    Allerdings würde es mich nicht überraschen wenn die Republikaner 1 - 2 Sitze dazugewinmen werden und wir somit DT mindestes bis zur nächsten Präsidenwahl erleiden müssen. Es sei denn Müller findet etwas wirklich gravierendes.
    12 9 Melden
  • Hiker 12.09.2018 13:26
    Highlight Ich wäre vorsichtig mit den Prognosen zu den Midterm Wahlen. Die Leute in der Machtzentrale der GOP sind skrupellos und haben das bereits zigfach bewiesen. Möglicherweise haben sie bereits wieder eine Strategie ausgeheckt um von der unfähigkeit Trumps abzulenken. Der Amerikanische Wähler bildet seine Meinung fast ausschliesslich über die neuen Medien. Dort liegt auch die grösste Gefahr. Mal abwarten, noch kann sehr viel passieren und Fakes kurz vor den Wahlen lassen sich nur sehr schwer korrigieren. Siehe Mail Skandal um Hillary Clinton. Das werden die Reps zu nutzen wissen.
    31 6 Melden
  • Max Dick 12.09.2018 12:59
    Highlight -trumps umfragewerte waren auch im spätsommer 2016 teilweise im keller
    -hurrikanes können alles verändern. Gelingt es trump sich a la schröder 2005 oder obama 2012 als guter katastrophenboss ins rampenlicht zu setzen, kann ihm das leider durchaus die wahl retten.
    105 18 Melden
    • Arneis 12.09.2018 13:32
      Highlight Sie meinen so wie beim Sturm Sandy, als Trump den Costaricanern Papiertücher zuwarf? ;)
      44 3 Melden
    • Arneis 12.09.2018 14:07
      Highlight EDIT: Puertoricanern natürlich
      23 0 Melden
    • wasps 12.09.2018 14:15
      Highlight Nein, das kann er definitiv nicht. Dazu fehlt ihm die nötige Empathie.
      20 1 Melden
    • Alice36 12.09.2018 15:22
      Highlight Guter Katastrophenboss? Das letzte mal hat er
      Küchenpapierollen durch die Luft geschmissen weiss echt nicht ob das bei dem Hurrikan reicht.
      16 0 Melden
    • Oberon 12.09.2018 15:32
      Highlight @Max Dick
      Dieses Attribut hat er nicht.
      13 1 Melden
    • Yogi Bär 12.09.2018 16:58
      Highlight @Max Dick Trump hat schon unzählige Male bewiesen, dass er unfähig ist. Wie soll das bei einer Katastrophe gehen, dass sich dieser Egomane ändert?
      14 1 Melden
    • Butzdi 12.09.2018 19:25
      Highlight Wer bei einer 5 Minuten Photo Op Puerto Ricanern Küchenpapier um die Ohren schmeisst, dann ‘Mission Accomplished’ erklärt und 3000 tote Puert Ricaner als super Erfolg feiert, ist wohl nicht so der Katastrophenmanager, sondern selber eine Katastrophe.
      6 0 Melden
    • _kokolorix 13.09.2018 07:17
      Highlight Trump ein guter Katastrophenboss? Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Das Schicksal der Betroffenen interessiert ihn nicht, nur die Medienpräsenz zählt.
      Das Geld das für Soforthilfe und Wiederaufbau benötigt würde hat er bereits seinen reichen Kumpels (und sich selber) verschenkt, die Administration ist auch nach zwei Jahren nur teilweise besetzt und Vorkehrungen zur Bewältigung einer Wetterkatastrophe gibt es nicht
      2 0 Melden
  • cal1ban 12.09.2018 12:52
    Highlight Mit der Veröffentlichung der 20 geschwärzten Seiten des FISA-Berichts, wird das alles wieder in Ordnung kommen.
    13 16 Melden
  • Slavoj Žižek 12.09.2018 12:36
    Highlight Wunschdenken! Wie alle Trump Artikel, klingt wie vor den letzten Wahlen, war damals falsch und wird dieses mal falsch sein.
    29 69 Melden
    • roger.schmid 12.09.2018 13:08
      Highlight Die Prognosen waren 2016 nicht so daneben. Clinton hat auch mehr Stimmen geholt. Es waren schlussendlich wenige Zehntausenden stimmen in den entscheidenden Wahlbezirken die den Ausschlag zugunsten Trumps gegeben haben.
      Viele Demokraten blieben wegen der schrecklichen Kandidatin auch zuhause. Das werden sie 2018 nicht mehr tun..
      51 10 Melden
    • grumpy_af 12.09.2018 13:18
      Highlight Die Ausgangslagen könnten aber unterschiedlicher nicht sein.
      18 3 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 12.09.2018 13:26
      Highlight Denke ich auch, erstmal abwarten.
      8 12 Melden
    • Zarzis 12.09.2018 14:57
      Highlight Nene, die Prognossen waren sehr genau. Was aber die Prognossen nicht berücksichtigten, wie schamloss die Reps, Wahl Vorgaben Dehnten, das ca. 5 - 6 Mio Afro-Amerikaner, Latinos und Asiaten. Die Stimme nicht Zählte. Programm hiess Croscheck.
      Angeblidch um Doppel Wähler zu Verhindern. LOL!
      Bsp. Ihr Name, Slavoj Žižek, da würde etwa die SVP sagen, Oh, Eingebürgerter, der Wählt sicher SP. Also, Es gibt ja in einem anderen Kt. einen Slava Žižeky, oh, muss der selbe sein. Also zählt Ihre Stimme nicht mehr! Und Soie wissen es nicht mal! Wen man bedenkt das einge BS der Unterschied ca. 20 000 war!
      15 6 Melden
    • The greatest man who ever inhaled oxygen 12.09.2018 15:35
      Highlight @Zarzis, das ist falsch. Die GOP meinte das millionen von illegalen Migranten wählen durften für Hillary. In den USA gibt es 12 Millionen illegale. Ich denke nicht das es stimmt.
      3 11 Melden
    • Zarzis 12.09.2018 16:08
      Highlight Hallo, Geiler Name!
      Ja, das behaupten DIE, ist aber wirchlich nur auch ein Vorgeschobenes Argument. Genau so wie die Doppelwähler. Habe gehört das nach Untersuchungen nicht ganz 100 gefunden wurden. Aber 5-6 Mio ausschliessen und der Knaller ist. Michael Jackson und John Cho, wird Aussortiert, Peter Miller nicht. Warum wohl. Afro- oder Asiate. Miller ist Europäisch.
      Alles bei Greg Palast nach zu lesen oder die Doku: The Best Demokrtay you can buy. Bis jetzt hier noch nicht Ausgestahlt.
      11 4 Melden
    • Herr Ole 12.09.2018 17:10
      Highlight @Zarzis: Michael Jackson ist auch ein europäischer Name, es gibt in den USA bestimmt hunderte Weisse, die so heissen.
      Ansonsten spannender Input.
      1 0 Melden
    • Butzdi 12.09.2018 19:28
      Highlight @ Herr Ole: es geht mehr um Namen wie Miguel Gonzalez oder Vornamen wie Tanisha oder LaToya...
      5 0 Melden
  • roger.schmid 12.09.2018 12:33
    Highlight "Selbst die Natur wendet sich gegen den Präsidenten. Sollte der erwartete Hurrikan tatsächlich Florida und South Carolina verwüsten, dann kocht das Thema Klimaerwärmung erneut hoch."

    Gemäss neuen Berichten soll die Trump-Regierung zudem auch Gelder vom Katastrophenschutz zu ICE für die Internierungslager abgezweigt haben..
    116 35 Melden
  • ThomasHiller 12.09.2018 12:33
    Highlight Realistisch betrachtet wäre ein Impeachment das Schlimmste, was den Amerikanern passieren könnte.

    Trump wäre auf ewig der Märtyrer und Bannon würde nur noch durch das Land reisen und allem erzählen, daß es ja ein Putsch gegen Trump war.
    160 47 Melden
    • Fulehung1950 12.09.2018 12:41
      Highlight Es reicht, wenn Abgeordnetenhaus und Senat ihn blockieren können. Er ist dann zwar regierungsunfähig, aber was würde das schon ändern: er ist ja schon heute der Unfähigsten einer😂
      65 6 Melden
    • Pascal1917 12.09.2018 12:51
      Highlight Und Mike Pence wäre Präsident. Der hat genau so abstruse Ideen wie Trump aber im Gegenzug viel politische Kompetenz.
      52 6 Melden
    • roger.schmid 12.09.2018 12:54
      Highlight "Bannon würde nur noch durch das Land reisen und allem erzählen, daß es ja ein Putsch gegen Trump war."

      Nur würde dies nur noch ca. 20% der Bevölkerung interessieren. Damit gewinnt man keine Wahlen mehr.
      39 7 Melden
    • Sophia 12.09.2018 13:36
      Highlight Das wäre dann vernünftig, roger, und auch wünschenswert. Aber es könnte schon zu Turbulenzen kommen, denn auch 20% der Bevölkerung können eine Macht sein, wenn sie sich radikalisiert.
      15 3 Melden
    • ThomasHiller 12.09.2018 13:49
      Highlight @roger: Ein Freund von mir lebt in Amerika und nach seinen Berichten steht zu befürchten, daß das mehr als 20% sind...
      Aber auch 20% sind problematisch viele.
      9 2 Melden
    • roger.schmid 12.09.2018 13:57
      Highlight @Sophia: ich befürchte auch, dass es zu Turbulenzenen kommen würde - aber an die Macht werden diese rassistischen Kleingeister nicht mehr kommen (btw: ja, ich bin Optimist :)
      20 5 Melden
    • wasps 12.09.2018 14:01
      Highlight Das kommt auf die Beweislage an, welche Mueller liefern wird. Landesverrat schmeckt auch weissen, zornigen Patrioten nicht!
      15 1 Melden
    • Ueli der Knecht 12.09.2018 14:03
      Highlight Bei einem Impeachment wäre wahrscheinlich, dass Trump freiwillig das Feld räumt, und dafür vom Nachfolger (Pence) begnadigt wird (nach dem Muster Nixon). Damit würden auch sämtlichen Märtyrer-Opfer-Dramas die Grundlage entzogen.
      17 3 Melden
    • Sheldon 12.09.2018 14:40
      Highlight So wie Nixon, den heute ja alle verehren? (Obacht: Sarkasmus)
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    • Zarzis 12.09.2018 16:12
      Highlight Nach einem Impeachment werden sich wie bei Nixon, alle gegen ihn wenden. Dann will keiner mehr, je etwas mit Trump zu tun gehabt haben!
      Nixon hatte eine riesen Unterstützung im Parlament und bei der Bevölkerung. Aber sein Verhalten hat sogar die letzten Unterstützer Umkippen zu lassen. Die GOP wird bei einem Mass an Schaden auch gegen Trump schiessen, um sich selber zu Retten.
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  • Olmabrotwurst 12.09.2018 12:30
    Highlight Nur keine Panik auf der Titanic, sagte die Kapelle und spielte weiter.
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    • Baba 12.09.2018 13:13
      Highlight ...und gingen mit Stil und Würde unter.

      Etwas, das 45 nie haben wird. Auf keinen Fall - weder das eine noch das andere.

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9 (+1) bitterböse Memes, welche die Schweizer Waffenexporte perfekt auf den Punkt bringen

Jetzt ist es also fix: Die Schweiz darf in Zukunft auch Waffen an Bürgerkriegsländer liefern. Schauen wir uns doch mal genauer an, was da in den Kommissionen der Räte genau beschlossen wurde.

Da steht also tatsächlich: 

watson-User «no-Name» meinte, dann könnte man diese beiden Neuerungen doch auch gleich einführen:

Diesen Steilpass mussten wir einfach aufnehmen und haben die Liste weitergeführt.

Moment, das ist ja irgendwie, wie wenn ...

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