Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Debatte um Bargeld: Schweizer Notenbank will 1000-Franken-Schein behalten

Die Europäische Zentralbank will den 500-Euro-Schein wohl gern abschaffen und dadurch Kriminalität bekämpfen. Die Schweiz hält dennoch an der noch wertvolleren 1000-Franken-Banknote fest.

16.02.16, 20:19


Ein Artikel von

Bereits in wenigen Monaten könnte die Europäische Zentralbank (EZB) das Ende des 500-Euro-Scheins beschliessen - zumindest deutet vieles auf eine entsprechende Mehrheit im EZB-Rat hin. In der Schweiz denkt man hingegen bislang nicht an die Abschaffung der wertvollsten Banknote. Es gebe keine Pläne, den 1000-Franken-Schein abzuschaffen, teilte ein Sprecher der Schweizer Notenbank mit.

Bundles of bank notes of 1000 Swiss Francs at the bank vault of the

Wertvoll: der 1000-Franken-Schein.
Bild: KEYSTONE

Die EZB tendiert zur Abschaffung des 500-Euro-Scheins, weil sich dieser bei Kriminellen grosser Beliebtheit erfreut. Sowohl bei der Geldwäsche, aber auch bei Korruption und Terrorfinanzierung lassen sich mit den wertvollen Geldscheinen auch hohe Summen recht unauffällig transportieren. Die Schweizer Notenbank sieht laut Sprecher jedoch keinen Zusammenhang zwischen der Grösse einer Banknote und den Anstrengungen zur Bekämpfung von Kriminalität.

Der violette 1000-Franken-Schein, die nur wenige im Alltag zu Gesicht bekommen, ist noch deutlich mehr wert als der 500-Euro-Schein und zählt zu den grössten Banknoten weltweit. Im Dollar-Raum reicht die Skala hingegen nur bis zur 100-Dollar-Note.

fdi/Reuters

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Unkalmar 18.02.2016 19:04
    Highlight Ach, am besten wird der Lohn von jedem gleich an den Staat ausgezahlt, der einem dann nach bewilligtem Antrag das Lohnguthaben als Lebensmittelmarken ausgibt, einmal wöchentlich persönlich, nach vorzeigen der Identitätskarte. Ein Bezugsschein für Luxusartikel wie z. B. einem Telefon, einem SBB-Abo u.ä. wird abhängig gemacht von der Arbeitsleistungsbeurteilung des Arbeitgebers, sowie dem aktuellen BMI-Index, dem eidgenössischen Fitnesstest vom letzten Monat und dem Drogen-und Genussmittelschnelltest vor Ort. Willkomen in der schönen neuen Welt!
    2 0 Melden
  • atomschlaf 16.02.2016 22:34
    Highlight Sehr vernünftig von der SNB. Immer wieder praktisch beim Autokauf und um das Barvermögen vor einem Haircut wie auf Zypern zu schützen.
    4 0 Melden

Neue Zölle: Trump eskaliert Handelsstreit mit China ++ 7 Dinge, die du dazu wissen musst

US-Präsident Donald Trump lässt den Handelsstreit mit China weiter eskalieren. Er kündigte am Montagabend die Verhängung zehnprozentiger Zölle auf Waren aus China in einem Volumen von 200 Milliarden Dollar an. 

Nein, Trump drohte gestern nach seiner Ankündigung direkt mit einer weiteren Verschärfung, sollte China mit Vergeltungsmassnahmen gegen die US-Industrie oder -Landwirtschaft reagieren. Dann werde «umgehend Phase drei eingeleitet», die Zölle auf weitere Produktgruppen im Wert …

Artikel lesen