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FILE - In this Tuesday, June 13, 2017, file photo, a self-driving Chevrolet Bolt EV that is in General Motors Co.'s autonomous vehicle development program appears on display at GM's Orion Assembly in Lake Orion, Mich. California regulators have nixed a plan to let self-driving car manufacturers evade liability for crashes if the vehicle hasn’t been maintained according to manufacturer specifications. (Jose Juarez/Detroit News via AP, File)

Selbstgelenkt: der Chevrolet Bolt EV. Bild: AP/Detroit News

VW und General Motors lassen Tesla alt aussehen

GM war bankrott und VW vom Dieselskandal schwer angeschlagen. Jetzt sind die beiden Auto-Dinosaurier wieder blendend im Schuss.



Für Kristina Church, Analystin bei der Barclays Bank, steht die Welt kopf: «Vor 18 Monaten war es ein Karrieren-Risiko, gegenüber meinen Kunden den Namen VW überhaupt in den Mund zu nehmen», erklärte sie in der «Financial Times». «Jetzt ist es ein Karriererisiko geworden, keine VW-Titel im Portefeuille zu haben.»

Die Frau hat gut reden: VW-Aktien haben im vergangenen Jahr rund 30 Prozent zugelegt, selbst im aktuellen Dauer-Börsen-Boom ein stolzer Wert. Locker mithalten konnten auch die Papiere von General Motors (GM), die ebenfalls von den Investoren lange gemieden wurden.

epa04024180 Commercual handout image released by Autostadt GmbH on 16 january 2014.
More than 2 million guests visited the Autostadt in 2013. New driving attractions include the 'Ausfahrt'. The Autostadt in Wolfsburg continued its successful development in 2013, with 2.166 million visitors (2012: 2.297 million) and 160,230 vehicle deliveries (2012: 173,374). According to CEO Otto F. Wachs, 'The excellent visitor and vehicle delivery figures confirm the success of our concept of continuous change and development. New attractions, including the MobiVersum family activity section and the 'Ausfahrt' driving attraction, offer guests excellent reasons to visit the Autostadt. The number of visitors in 2013 once again exceeded our long-term annual average. Visitors typically spend more than five hours at the Autostadt, which shows that guests are interested in our attractions.' 

/ Use of picture is free of charge. Please quote:

Die Autostadt in Wolfsburg ist eine Art Techno-Disneyland für Autofans.  Bild: EPA/obs

Dabei mussten VW und GM bös unten durch. Nach dem Dieselskandal im Herbst 2015 spottete etwa der «Spiegel», VW sei eine Art «Nordkorea ohne Arbeitslager» geworden. Nicht nur die veraltete Unternehmenskultur der Wolfsburger wurde hart kritisiert, auch die Profitabilität des Unternehmens war im Keller. Speziell pessimistische Branchen-Gurus orakelten gar, VW werde die zu erwartenden Bussen nicht überleben.

In den USA war der Spruch «Was gut für GM ist, ist gut für Amerika» nicht einmal mehr ein schlechter Witz. Nach der Finanzkrise überlebte das einst weltgrösste Unternehmen nur dank massiver und von konservativer Seite heftig kritisierter staatlicher Unterstützung.

Bild

Sinnbild des Zerfalls: die Autostadt Detroit. bild: shutterstock

GM war Sinnbild geworden für den amerikanischen Niedergang, für veraltete Technologie, schlampige Fertigung und verkrustete Bürokratie. Die ultimative Schmach erlebte GM im April 2017. An der Börse wurde der Emporkömmling Tesla höher bewertet als der ehemalige Marktführer.

Dabei hatten Elon Musk und seine Truppe gerade mal ein paar zehntausend popelige Elektroautos produziert, während bei GM jährlich Millionen von Autos vom Band rollen. Das ist inzwischen korrigiert worden. Tesla-Aktien dümpeln vor sich hin, während der Kurs der GM-Papiere abgeht.

GM kann nicht nur traditionelle Benzinschlucker bauen, GM kann auch elektrisch. «Innert kurzer Zeit ist das Unternehmen vom Abgehängten zum Marktführer geworden auf diesem Gebiet», wundert sich der «Economist». Tatsächlich wird in der allgemeinen Tesla-Euphorie gerne übersehen, dass GMs Chevy Bolt nicht nur das erste serienmässig herstellte Elektroauto ist, sondern auch, dass die Massenproduktion im Gegensatz zum Tesla 3 auch funktioniert.

FILE - In this Wednesday, Dec. 2, 2015, file photo, Tesla Motors Inc. CEO Elon Musk delivers a speech at the Paris Pantheon Sorbonne University as part of the United Nations Climate Change Conference in Paris. Musk, who is the chairman and largest shareholder of Tesla Motors and SolarCity, has proposed to unite the two companies. The overlap created a glaring conflict of interest that's fueling concerns about whether Musk is milking Tesla's higher market value and better brand recognition to bail out SolarCity, a company run by his cousin, Lyndon Rive. (AP Photo/Francois Mori, File)

Muss sich warm anziehen: Elon Musk. Bild: AP/AP

Auch bezüglich selbstgelenkter Autos hegt GM grosse Pläne. 2016 hat man rund eine Milliarde Dollar für Cruise hingeblättert, ein auf künstliche Intelligenz spezialisiertes Start-up. Das Investment zahlt sich bereits aus. Dank Cruise beherrscht GM mittlerweile auch die Technik des autonomen Fahrens. Das Unternehmen plant nun, im grossen Stil in den Zukunftsmarkt von Robo-Taxis zu investieren.

Elektroautos sind in Wolfsburg ebenfalls zu einem beherrschenden Thema geworden. Bis 2025 will VW-Chef Matthias Müller rund 20 Milliarden Euro in die Elektrifizierung und nochmals 14 Milliarden Euro in die selbstfahrende Technologie investieren. Im vergangenen September hat Müller ein ehrgeiziges Ziel vorgestellt: 50 Modelle will die VW-Gruppe bis zu diesem Zeitpunkt mit Elektroantrieb ausgerüstet haben.

Hat jemand Dinosaurier gesagt?

Mit einer SUV-Version des Audi E-Tron soll zudem ein echter Konkurrent für das Tesla Model X verfügbar sein. Das Geld dazu ist vorhanden. Anders als befürchtet konnte man bisher die Diesel-Skandal-Bussen aus dem laufenden Cashflow bezahlen und musste nicht ans Eingemachte. Die Kosten sind mit bisher 25 Milliarden Euro auch weit tiefer ausgefallen als die zunächst prophezeiten 80 Milliarden Euro.

Nicht nur der monetäre, auch der Imageschaden hält sich in Grenzen. Im vergangenen Jahr sind die Verkäufe von VW, Audi, Porsche, Skoda & Co. um 4,3 Prozent gestiegen. VW ist damit erneut das grösste Autounternehmen der Welt, vor Toyota und GM. Selbst in den USA konnte die Marke VW letztes Jahr um 5,2 Prozent zulegen. GM und VW haben die Kurve gekratzt. Bankanalysten zeigen sich beeindruckt. Niemand bezeichnet die beiden noch als «aussterbende Dinosaurier». Heute gelten sie als «sich entwickelnde Säugetiere».

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 30.01.2018 18:08
    Highlight Highlight Die grossen Hersteller produzieren Modelle für sämtliche Antriebskonzepte auf der gleichen Plattform, verwenden viele Gleichteile und werden die besten Akkus (evtl. von Solar City) verbauen. Damit werden sie Kostenvorteile haben und den Massenmarkt günstig bedienen. Der Rest wird Niesche und Historie sein. Das wollen wir doch alle? Preiswerte und vernünftige E-Fahrzeuge.
  • mrgoku 30.01.2018 11:20
    Highlight Highlight Wieso müssen E-Autos immer so ein abartig hässliches Design haben? Damit die auf jeden Fall auffallen und zwar negativ? Wer design sowas? Wieso bringt man nicht ein E-Auto dass einfach normal aussieht? Ohne 500 LED lämpfchen und weis ich was für Kanten und Ecken... Designer eines Ampera oder Bolt sollte man bestrafen... ob man Tesla mag oder nicht, die Kisten sehen wenigstens aus wie Autos...

    Bin aber eher der Mustang V8 typ.
    Würde aber für den alltag ein E-Auto begrüssen, wenn er den nicht 100k kostet oder aussieht wie 2x ausgekotzt
  • Hiker 30.01.2018 10:59
    Highlight Highlight Statt über Tesla herzuziehen sollte man dankbar sein. Dankber das sich hier jemand hingestellt hat und ein Zukunftträchtiges Projekt lanciert hat. Entgegen aller Vernunft und entgegen einer ganzen Armee von Lobyisten. Angefangen bei der Öelindustrie über die Autoindustrie bis zur Politik. Das jetzt endlich unter dem Druck der Öffentlichkeit auch die verhinderer der Autoindustrie in einer Hektik eine grosspurige Ankündigung nach der andern herausposaunen ist toll. Sie aber hier als die grossen Gewinner schönzureden ist schlicht unschöne Propoganda und nichts anderes. Erst liefern dann loben!
  • word up 30.01.2018 00:13
    Highlight Highlight jetzt mal ehrlich, wer zieht in punkto styling den bolt einem tesla vor? ;)

  • Der Tom 29.01.2018 23:26
    Highlight Highlight Tesla wird nie alt aussehen neben der deutschen Dreckschleudermafia. Die werden so lange wie nur irgendwie möglich am bestehenden festhalten. Die Kunden versucht man mit Ankündigungen zu beeindrucken.
    • Midnight 30.01.2018 10:47
      Highlight Highlight Hab grad das gleiche gedacht. Sie sabotieren ja ihre Elektropläne seit Jahren nachweislich selber, kassieren dafür aber massig Subventionen vom deutschen Steuerzahler!
      Hoffe, damit fallen sie bald mal auf die Nase, verdient hätten sie's!
    • Midnight 31.01.2018 09:25
      Highlight Highlight Übrigens zum Thema; Hier ein Beitrag vom ARD zur Elektromobilität bei deutschen Autobauern:
      Play Icon
  • amazonas queen 29.01.2018 21:45
    Highlight Highlight Nur weil es die Leser nicht wahrhaben wollen, ist es nicht falsch. Elon Musk verspricht viel, liefert aber nicht. Eine Nullserie vom Model 3 grossspurig als "Lieferbeginn" zu verkaufen, ist am Ende auch nichts anderes, als laute Windgeräusche.
    • David Tschan 29.01.2018 22:35
      Highlight Highlight Vollelektrische Teslas werden seit 2008 produziert, aktuell wurden von Tesla gegen 200’000 Fahrzeuge produziert...wie sieht das mit den reinen BEV anderer Hersteller nochmals aus ?
    • amazonas queen 29.01.2018 22:59
      Highlight Highlight Das meistverkaufte Elektroauto bleibt der Nissan Leaf. Aber auch das ändert nichts. Musk verkauft eine Nullserie als Auslieferungsbeginn. Rechnerische Wartezeit ist heute, wenn es gut läuft, zwei Jahre. Das ist immerhin besser als beim Trabi
    • Fruchtzwerg 30.01.2018 04:43
      Highlight Highlight Eben, bitte nachlesen und informieren. Es gibt dutzende Hersteller mit sinnvolleren, besseren und auch sich besser verkaufenden Produkten als Tesla.
      Der Nissan Leaf verkaufte sich seit 2010 mehr als 300’000x.

      Eine unfassbar grosse Batterie in ein Auto bauen, das dann 2.3 Tonnen wiegt (VW Golf=ca. 1.3t) und dann CHF 100’000.- ist weder ökologisch, noch sinnvoll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 29.01.2018 20:23
    Highlight Highlight Für alle ökologisch Denkenden sollte es doch eine Freudennachricht sein, dass die grossen und traditionellen Hersteller Milliarden in E-Fahrzeuge investieren und hohe Produktionsmengen versprechen bei erschwinglichen Preisen. Da kommen die Teslaner - so eine Art vegane E-Fahrer - und können sich darob nicht freuen, dass die E-Mobilität Richtung Mainstream geht. Hörig wie Appleaner schauen sie weg, wenn man Tesla kritisch betrachtet und beanspruchen kämpferisch eine Alleinstellung. Es sind nicht alle so, da gibt es die nicht auffallenden stillen Geniesser und Gelassene. Es lebe die E-Mobilität.
    • Philipp Löpfe 29.01.2018 22:02
      Highlight Highlight #Zeit-Genosse: Ein Hoch auf Zeit_Genosse: Er hat den Puck gecheckt!
    • Toerpe Zwerg 29.01.2018 22:58
      Highlight Highlight Aber er hat nur eine Seite des Pucks gecheckt ... möchte mich nicht wiederholen, deshalb nur soviel: Tesla macht schraubt nicht einfach Autos zusammen.
    • nick11 29.01.2018 23:04
      Highlight Highlight ich kaufe noch so gerne ein e-Auto von einem anderen Hersteller, wenn es denn gut ist. Aber das was die grossen bisher hingekriegt haben, ist bei ihren Finanziellen und Strukturellen Möglichkeiten schlichtweg ein Witz. Es gibt zig Riesen Ankündigungen, seit Jahren, aber nach wie vor kein anständiges Modell. Keiner kann mir sagen das die sich wirklich anstrengen und von ihren Ottomotoren weg kommen woll(t)en. Wenn sie dann müssen, dann werden sie plötzlich ganz schnell sein!
      Und das ist was mich zu Tesla bringt. Die kriegen es wenigstens hin wirklich was zu liefern,wenn auch mit Verspätung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fruchtzwerg 29.01.2018 20:18
    Highlight Highlight Vielen Dank Löpfe!
    Der Artikel ist weder tendenziös noch unwahr. Er passt halt einfach nicht ins Weltbild der ahnungslosen Tesla-Jünger und darum hagelt es jetzt Blitze...

    PS: Nissan hat im Januar z.B. seinen 300’000. Leaf EV verkauft...
    • Toerpe Zwerg 29.01.2018 22:56
      Highlight Highlight Genau. Und nur raten sie mal, wie Nissan die Zellen für die Leaf Batterien zusammenschustern lässt ... genau, von Hand. ... Z.B. in Sunderland ... in einer defizitären Fablik, welche sie gerade an die Chinesen verscherbelt haben.

      Man will es offenbar nicht verstehen. Teslas Geschäftsmodell geht weit über die Fahrzeuge hinaus. Meine Prognose ist, dass 50% der traditionellen Autohersteller eingehen, noch bevor sie das begriffen haben.
    • nick11 29.01.2018 23:07
      Highlight Highlight Wunderbar der Leaf EV, hat seine Berechtigung, bestimmt, aber für die meisten ist er dank Ausssehen und Grösse nicht interessant, ein "ökoauto" für Ökoleute.
    • Fruchtzwerg 30.01.2018 04:38
      Highlight Highlight Ich verstehe es ausgezeichnet, danke :-) Schon mal die Bilanzen von Tesla und VW, DB oder BMW Group verglichen?
      Die grossen Autobauer verdienen jedes Jahre dutzende Milliarden Euro und können mit der fast unendlich vorhandenen Kohle auf jegliche Marktentwicklung reagieren.
      Alle haben EVs am Start, doch sie setzen sich halt nicht durch, der Markt fragt es nicht nach. So einfach ist das.

      Tesla hat das Geld eben nicht. Meine Prognose ist, dass Tesla bis in 3 Jahren verschwunden ist. Zumindest die Autosparte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • fluelimatt 29.01.2018 19:29
    Highlight Highlight was klappt denn beim Chevy Bolt mit der Serienproduktion besser als beim M3? Nach über einem Jahr schafft GM knapp 3000/Monat, Tesla nach 6 Monaten schon über 1000/Woche
  • Tornadillo 29.01.2018 19:02
    Highlight Highlight Hallo Herr Löpfe. Ich mag Ihre Artikel in der regel sehr. Aber Elektromobilität scheint nicht gerade ihr Thema zu sein...
  • Raphael Stein 29.01.2018 18:45
    Highlight Highlight So ganz passend zur Situation wie wir sie heute und in den nächsten 5 Jahren antreffen werden, ist der Artikel nicht.

    Technik und Börsen haben eines gemeinsam, dass sie nämlich überhaupt nichts gemeinsam haben.

    Tatsache ist, die grossen Autobauer sind im Verzug. Gewaltig sogar. Und dieser Rückstand lastet schwer.
    Ein Blick nach China rüber genügt um das zu verstehen. Man ist dort viel weiter als in den USA oder Deutschland.
    Sie mussten Alternativen entwickeln und haben das Problem verlagert. Die Abgase entstehen jetzt in den Kraftwerken.
  • Pascal Vogel 29.01.2018 18:28
    Highlight Highlight für solche tendenziösen Beiträge hat Musk den Flammenwerfer herausgebracht :)
    • Philipp Löpfe 29.01.2018 19:40
      Highlight Highlight #Vogel: Ich habe gemeint, die Flammenwerfer seien für die Zombies...
  • paper 29.01.2018 18:07
    Highlight Highlight 3/3: Teslas Ziel.
    Tesla hat keinen einzigen klassischen Konkurrenten, denn Teslas Ziel ist das Beschleunigen der Bewegung in Richtung nachhaltigen Mobilität. Damit erreicht Tesla mit jedem gebauten Elektroauto (egal welcher Marke) sein Ziel. Tesla brauchte es nur, um diese Bewegung wirklich zu starten, mittlerweile können alle Hersteller Elektroautos bauen, somit braucht es Tesla eigentlich gar nicht mehr.
    • Midnight 30.01.2018 11:17
      Highlight Highlight Oh doch! Stichwort Ladeinfrastruktur!
      Im Moment ist das nämlich DAS Verkaufsargument eines Teslas. Alle anderen kochen ihr eigenes Süppchen, während Tesla ein einheitliches Ladesystem auf Basis des Typ 2 Ladeanschlusses entwickelt hat, welches auch mit Fremdfahrzeugen funktioniert (Destination Charger, z.B. im Parkhaus Sihlcity anzutreffen). Ausserhalb von Tesla ist das Laden viiiiel zu kompliziert. Für nahezu jedes System braucht es eine Mitgliedschaft, mal mit Jahresbeitrag, mal mit NFC-Karte, dann gibt es wieder welche, die ohne Beitrag und NFC funktionieren etcetc... Why?
  • PhilippS 29.01.2018 18:05
    Highlight Highlight Sage jetzt nichts weiter zum Artikel an sich, da wurde schon ausreichend korrigiert. Wer jedoch schlussendlich überleben wird, werden wir in ca. 10 Jahren anfangen zu sehen - dann nämlich, wenn die Ersatzwelle der heute gekauften Autos voll in Schwung ist.

    Würde hier von vorneherein keinen der alten Hersteller schon zu Grabe tragen. Ja, Tesla ist technisch zurzeit weiter, aber für derart grosse Volumen fehlen dort die Produktionskapazitäten. Zudem haben die alten zwar kein flächendeckendes Ladenetz, dafür an jeder Ecke einen Händler. Das Rennen ist sicher noch nicht entschieden...
  • paper 29.01.2018 18:03
    Highlight Highlight 2/3: Elektroautos allgemein:
    Tesla wird oft nur an Verkaufszahlen gemessen, dabei geht ein entscheidender Punkt vergessen: die Ladeinfrastruktur. Alle anderen Hersteller warten darauf, dass überall öffentliche Ladestationen gebaut werden, und picken sich dann die Rosinen - die Autos selber - aus dem Geschäft raus. Da wird es noch sehr lange dauern, bis irgendwer Tesla aufholt. Mit dem Tesla kann ich in ganz Europa sehr schnell aufladen (schneller als alle öffentlichen Ladestationen), ohne jegliche Registration vor Ort, und mit Autos die vor übermorgen gekauft werden sogar für immer gratis.
  • paper 29.01.2018 17:59
    Highlight Highlight Das müsste man halt schon ein Bisschen differenzierter betrachten. Diese Artikel in denen Tesla entweder in die Höhe gelobt oder in die Tiefe gestampft wird sind gleichermassen unqualifiziert.
    1/3: autonomes Fahren:
    Tesla hat die Marktführung im autonomen Fahren definitiv abgegeben, und zwar bereits vor langer Zeit, als Tesla sich von Mobileye trennte. Die grossen Hersteller werden da viel schneller Fortschritte machen. Allerdings, mit meinem Tesla kann ich mich heute sicher von Zürich nach Bern fahren lassen ohne zu intervenieren, wie viele andere Autos können das? Mercedes S-Klasse?
    • Toerpe Zwerg 29.01.2018 22:48
      Highlight Highlight Das glaube ich nicht. Die Datenmasse, über welche Tesla verfügt ist beispiellos.
    • Midnight 30.01.2018 11:23
      Highlight Highlight @Paper Mit der aktuellsten Tesla-Generation und die darin verbauten Sensoren fürs Autonomous Driving sind sie schon extrem weit fortgeschritten. Gibt sicher ach schon andere Modelle, die gleich gut ausgestattet sind. Die bewegen sich Preislich aber in einem ganz anderen Segment. Bei den meisten wird bis jetzt ja nur der Brems- und Lenkassistent eingesetzt (ähnlich Model S 1. Gen. mit Autopilot).

      Weitere werden aber bald folgen, soviel steht fest.
    • paper 30.01.2018 16:57
      Highlight Highlight @Midnight es ist mir schon klar, dass Tesla weit ist. Aber meine Kritik ist dass Tesla nur sehr langsam Fortschritte macht. Die aktuelle Autopilot-Version kann nicht wirklich mehr, als Autopilot 1 vor zwei Jahren bereits konnte. (Ich bin beide mehrere tausend Kilometer gefahren). Und grosse Fortschritte sind immer noch nicht absehbar (die aktuelle Autopilot-Hardware hat erst gerade per Softwarepudate automatische Scheibenwischer erhalten, und die funktionieren nicht wirklich tadellos...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Seppo 29.01.2018 17:56
    Highlight Highlight Tesla scheint das neue iPhone zu sein. Kaum gibt's mal einen negativ angehauchten Artikel, kommen alle Tesla-Verfechter, von denen wohl 50% noch nie in einem Tesla gesessen haben (behaupte ich jetzt einfach mal), hinter dem Busch hervor. Wartet doch einfach mal ab, was die nächsten Monate bringen. Wenn Tesla es nicht auf die Reihe kriegt, das Model 3 in angemessener Stückzahl zu fertigen, werden sie gegen die finanzielle Übermacht der alteingesessenen Autofabrikanten keine Chance haben. Mit ihren Luxusmodellen haben sie bis jetzt ja noch keinen Gewinn generieren können.
    • Toerpe Zwerg 29.01.2018 22:46
      Highlight Highlight Tesla muss auch die nächsten 10 Jahre keinen Gewinn machen.
    • Hiker 30.01.2018 08:22
      Highlight Highlight Es geht nicht um Sektentum. Aber Tesla wie Apple haben etwas gemeinsam. Ohne Apples Mut zum Risiko gäbe es heute keine Smart Phones. Ohne Teslas Mut zum Risiko keine Investitionen in Elektroautos, Infrastruktur und leistungsfähigere Batterien. Das sind die Fakten die viele Menschen beeidrucken. Nicht die Nachahmer von Samsung über VW zu GM. Mögen deren Produkte noch so gut sein.
  • Toerpe Zwerg 29.01.2018 17:52
    Highlight Highlight Im Unterschied zu VW und GM intergiert Tesla die Wertschöpfungskette und erreicht eine Fertigungstiefe über 70% bei seinen E-Fahrzeugen. VW und GM schrauben schlussendlich bloss noch Fremdteile zusammen und kommen bei E-Fahrzeugen auf noch <30%.

    Teslas Produktionsprobleme liegen denn auch nicht bei den Fahrzeugen, sondern bei den Batterien. Diese werden aber mit Sicherheit gelöst.

    Und dann? Dann bleibt für VW die Rolle eines Logistik & Marketingdienstleisters. Komplett austauschbar und zu 100% abhängig von Fremdtechnologie.
    • Philipp Löpfe 29.01.2018 19:42
      Highlight Highlight #Toerpe: Ich bin ja auch Tesla-Fan, aber das ist für deine Verhältnisse etwas schlicht gedacht. Das geniale Produktionssystem von Toyota beispielsweise basiert auch weitgehend auf Zulieferern.
    • Teslanaut 29.01.2018 20:54
      Highlight Highlight @Phillip Löpfe: Den Punkt mit dem genialen Produktionssystem von Toyota müssen Sie mir bitte erklären! Anlässlich eines Besuchs bei PSA Sochaux habe ich die uns führende Ingenieurin gefragt wie es Peugeot mit „Kaizen“ hält - die Gegenfrage kam promt: „Was ich denke, warum Toyota ihre kleinen Volumenmodelle für Europa bei Peugeot/Citroën produzieren lasse?“ Ihre Antwort war: „Die Qualität bei Toyota Japan sei derart Katastrophal, die Instandstellungskosten der Wagen für Europa überstiegen die Produktionskosten in Japan, da kommt Fremdproduzieren günstiger!
  • Triumvir 29.01.2018 17:46
    Highlight Highlight Die „alten“ Hersteller verfügen alle nicht über eine weltweite Ladeinfrastruktur und werden genau deshalb gegen Tesla kein Land mehr sehen! Sie liegen da gefühlt 10 Jahre hinter Tesla zurück...Aber das hat der Autor offenbar geflissentlich nicht erwähnt...
    • Pisti 29.01.2018 18:12
      Highlight Highlight Die alten haben noch keine Flächendeckende Ladestationen. Da der Elektroauto-Markt noch mehr oder weniger unbedeutend ist, spielt das auch noch keine grosse Rolle.
      Und wenn die “Alten” erst ein konkurrenzfähiges E-Auto gebaut haben, wird das Aufbauen von flächendeckenden Ladestarionen ein Klacks sein.
      Tesla finde ich übrigens auch toll, dort müsste man aber langsam aber sicher liefern. Bis jetzt wird hauptsächlich unmengen an Kapital verbraten.
    • phpp28 29.01.2018 18:26
      Highlight Highlight Die deutsche Autoindustrie baut zuzeit in Europa ein Elektotankstellennetz für über 4 Milliarden Euro auf. Die ersten Tankstellen in der Schweiz werden schon in diesem Frühjahr eröffnet. Jetzt müssen nur noch die Autos gebaut und dann auch gekauft werden. Hoffen wir, dass der Strom auch sauber produziert wird ohne Atom oder Kohle.
    • road¦runner 29.01.2018 18:31
      Highlight Highlight Die Worte "Kooperation" und "Normierung" sind ein Begriff?
      Diesen ist es zu verdanken, dass z.B. Benzinfahrzeuge imho alle den selben Tankstutzen haben. Was dort möglich ist, wird auch bei Ladestationen möglich sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sharkdiver 29.01.2018 17:25
    Highlight Highlight „dass GMs Chevy Bolt nicht nur das erste serienmässig herstellte Elektroauto ist“

    Ähm den Bolt gibt es seit 2016 den Tesla Roadster seit 2008.
    Model S 2012
    Renault Zoe 2013

    Wieso ist der Bolt das erste e Serien Auto?
    • NotWhatYouExpect 29.01.2018 20:51
      Highlight Highlight Da fehlt wohl "Dass erste von GM"
  • Stichelei 29.01.2018 17:15
    Highlight Highlight Das ist nun wieder einmal ein sehr schlecht recherchierter Artikel. Da wird EIN real existierendes Modell von GM mit dem neuesten, aber keineswegs einzigen Modell von Tesla verglichen und die längst schon produzierten und gelieferten Modelle von Tesla einfach totgeschwiegen. Und bei VW brüstet man sich damit, was man alles in die ENTWICKLUNG stecken wird. Von einem serienreifen Modell noch keine Spur. Und wie immer erfährt man auch nicht, wie weit die Konkurrenz zum Beispiel bzgl. Reichweite immer noch weit hinterherhinkt.
    Also zurück auf Feld eins und das Thema nochmals richtig angehen!
    • henkos 29.01.2018 18:37
      Highlight Highlight Klar hat VW bereits serienreife Modelle, die sich seit langem zu kaufen sind. E-Golf oder E-Up z.B.
  • Pius C. Bünzli 29.01.2018 17:13
    Highlight Highlight Anscheinend war die Busse für die gefälschten Abgaswerte ein Tick zu niedrig, wenn sich VW so schnell davon erholen konnte..
    • Pisti 29.01.2018 18:33
      Highlight Highlight Dir wäre wohl am liebsten der Konzern wäre gleich eingegangen. Das da 10 tausende Arbeitsplätze dranhängen ist ja egal sind doch alles Verbrecher.
      Das einzige Richtige wäre dass die Leute die dies zu verantworten haben dafür haften müssten. Solche Bussen sind sowieso meist wirkungslos und treffen am meisten den einfachen Arbeiter.
    • Pius C. Bünzli 30.01.2018 17:23
      Highlight Highlight VW kann deiner Meinung nach tun was sie wollen weil sie "too big to fail" sind? Es muss schon schmerzen wenn man willentlich bescheisst.

      Klar ist es schwierig wenn so viele Arbeitsplätze da drann hängen. Verstaatlichen wäre ne Idee im Ernstfall nicht? Ach nein das wäre nicht kapitalistisch genug..

    • Pisti 30.01.2018 18:19
      Highlight Highlight Natürlich kann VW nicht beliebig machen was sie wollen.
      Aber hier waren es einzelne Mitglieder vom Management und wohl einige Ingenieure die beschissen haben.
      Anstatt Millionen Bussen zu verteilen, sollte man die Versntwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Das würde diese wohl mehr schmerzen.
      Zusätzlich noch alle Kunden entschädigen, diese wurden ja hauptsächlich beschissen und nicht der Staat.
  • Posersalami 29.01.2018 17:13
    Highlight Highlight VW missbrauchte Affen für manipulierte Abgasstudie

    http://bit.ly/2nq9eHM


    Ist schon etwas peinlich, gell Herr Löpfe.

    • Philipp Löpfe 29.01.2018 17:24
      Highlight Highlight Sicher ein nützlicher Hinweis. Aber ich weise daraaufhin, dass VW jetzt auch auf e-Autos setzt. Finde ich gut.
    • Neuromancer 29.01.2018 17:44
      Highlight Highlight Theoretisch gut, ja. Aber bei VW könnte ich es mir vorstellen, dass sie glatt noch Affen an ein 380V Netz verkabeln...
    • derEchteElch 29.01.2018 18:11
      Highlight Highlight @Neuromancer: Danke! Ihretwegen musste ich im Tram laut loslachen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • x4253 29.01.2018 17:09
    Highlight Highlight In Sachen Massenproduktion und Qualitätssicherung kann Tesla sich mit Sicherheit eine grosse Scheibe von VW, Toyota etc abschneiden.

    Allerdings.. Selbst im Vergleich zum Modell S aus 2012 fühlen sich alle Modelle aus dem VW oder GM Konzern an wie von Vorgestern (und wenn die sehr pstriotische deutsche Automobilpresse das Modell 3 mit der Schlagzeile "VW, BMW, Mercedes, ihr seht alt aus" bewirbt, sollte man aufhorchen).
    Ja die Verarbeitung ist besser, ja die Türen sind nicht schieff eingebaut. Aber die Alt-Hersteller sind immernoch Dinos wenn es um z.B. Themen wie Software Updates geht.
    • Silverstone 29.01.2018 17:53
      Highlight Highlight Wenn man also ein überdimensionales Tablet in ein Auto baut, ist es also "modern"?
      Software update? Sollen wir jetzt also auch noch im Automobilbau Betatester spielen?
      Ich bin relativ froh, muss ich meinen Dino nicht alle paar Wochen updaten...
    • reich&schön 29.01.2018 18:53
      Highlight Highlight @Silverstone: Immer noch besser als Mercedes.
      Die bauen Cockpits, die aussehen als hätte jemand ein kleines Billig-Tablet vom MediaMarkt-Wühltisch hingebastelt.
      Benutzer Bild
    • x4253 29.01.2018 19:00
      Highlight Highlight 😶

      Da macht die Welt einen Aufstand weil die Smartphonehersteller keine Sicherheitsupdates bzw max 2-4 Jahre liefern, aber bei einem Auto (dem man u.A. sein Leben anvertraut und welches erheblich mehr als ein Smartphone kostet) sind Sicherheitsupdates böses Teufelswerk.

      https://m.heise.de/newsticker/meldung/ConnectedDrive-Der-BMW-Hack-im-Detail-2540786.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Biitoo 29.01.2018 17:07
    Highlight Highlight Sorry Meister Löepfe, aber das erste e-Serienauto ist garantiert nicht GM‘s Marketing- und Alibistromer (Bolt und Ampera-e) sondern der Mitsubishi i-MieV! Seit 2009 dann baugleich Citroën cZero und Peugeot iOn und da behaupte ich mal wird GM seinen vorher wieder einstampfen. EV1 lässt grüssen. Vielleicht waren ja die Verfasser solcher Meldungen im Testteam von den Dieselsniffern. Meine, es ist nicht schwierig mehr zu produzieren, wenn man gross ist aber sich von einem Neuen schon länger demütigen lassen ist nur peinlich. Darum auch solche Pressemitteilungen.
    • Philipp Löpfe 29.01.2018 17:25
      Highlight Highlight Sorry Biitoo, aber recherchier mal in Sachen EV1, auch bekannt als «the car that could».
    • Biitoo 29.01.2018 18:57
      Highlight Highlight Ja aber Philipp du schreibst (oder schriebst ab) Bolt. Weisst, ich fahre schon länger elektrisch und beschäftige mich mit der Elektromobilität. EV1 war ein Muss wegen den kalifornischen UmweltGesetzen und wurde blitzschnell beerdigt als dann halt doch die Anwälte das Gesetz bodigten. Wenn sie das Geld für das ganze Theater in die Entwicklung der EV‘s gesteckt hätten müsste man GM nicht als Dino bezeichnen aber so? Übrigens der Film: who killed the electric car ist da vielleicht auch hilfreich.
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  • mrgoku 29.01.2018 17:00
    Highlight Highlight Wer kauft sich so ein hässliches Auto wie den Bolt??
    Elektro hin oder her, dafür würde ich kein Cent ausgeben....
    • road¦runner 29.01.2018 18:44
      Highlight Highlight Wer kauft sich denn so ein hässliches Auto wie einen Tesla?
      Was man auch immer bevorzugt, aber über Geschmack lässt sich nun mal nicht streiten... und gerade wenn man doch der Umwelt etwas zugute tun weil, muss man halt mal das Hipsterli-Getue ablegen, Oberflächichkeiten aussen vor lassen und das technisch sinnvollste kaufen.
      Was dies nun sein soll ist hingegen eine andere Diskussion.
    • mrgoku 30.01.2018 11:05
      Highlight Highlight ehm... sorry aber wenn ich schon X tausend ausgebe dann ist für MICH das wichtigste dass mir die Kiste gefällt! Alles andere ist dann zweitrangig... als ob ich 30k bezahle für etwas was mir nicht gefällt... der Tesla wird kein Dreck besser sein, aber zumindest sieht er aus wie ein Auto...
  • Teslanaut 29.01.2018 16:57
    Highlight Highlight Ach Herr Löpfe, bei allem Respekt - beenden Sie die Träume! Einmal ist es das Ende von Trump, jetzt wieder das von Tesla. Langsam wird‘s peinlich. VW hat bis dato nicht‘s brauchbares in Bezug auf E-Mobilität fertig gebracht - weder Fahrzeug noch Ladeinfrastruktur, GM hat den Bolt, aber niemand verkauft ihn in Europa. Weil Opel nicht mehr zu GM gehört gibt es auch schon Probleme mit dem Opel Ampera-E. Schreiben Sie lieber darüber, statt hier Tesla-Bashing zu betreiben - momentan produziert Tesla mehr Model 3 als GM Bolt und Ampera-E.
    • Philipp Löpfe 29.01.2018 17:06
      Highlight Highlight ich bin ein bekennender Tesla-Fan (und habe schon x-mal darüber geschrieben). Dass Musk die Produktion nicht ganz im Griff hat, ist leider eine ärgerliche Tatsache. Und dass GM vor rund 15 Jahren das erste, serienmässig produzierte E-Auto der Neuzeit, den EV1, auf den Markt gebracht hat, ebenfalls. Wurde leider ein Flop.
    • Biitoo 29.01.2018 17:25
      Highlight Highlight Hei war kein Flop sondern Mord an dem genialen Fahrzeug. Sie hätten schon gekonnt aber in Kalifornien haben sie mittels den Anwälten das Gesetz ausgehobelt und dann sofort den EV1 eingezogen und vernichtet. Darum von diesem Konzern und dem Protzwagenkonzern VW nie mehr ein Auto. Punkt.
  • fcsg 29.01.2018 16:57
    Highlight Highlight Tesla hat im letzten Jahr über 100'000 Elektrofahrzeuge abgesetzt. Während GM gerade einmal etwa 25'000 Chevy Bolt absetzt... Das sieht für mich nicht wirklich nach einer Marktführerschaft in diesem Segment aus. Oder hast du andere Zahlen gefunden?

    Und ich glaube zu VW muss man nicht mehr wirklich viel sagen. Ein Unternehmen, dass es sogar in Betracht Menschen mit Abgasen in Versuchen zu "vergasen", ist für doch eher ein Dinosaurier. Zudem muss VW zunächst noch beweisen, ob sie wirklich in der Lage sind, ein wirklich nutzbares E-Fahrzeug auf die Strasse zu bringen.
  • Hugo Wottaupott 29.01.2018 16:56
    Highlight Highlight Bitcoin is wie Tesla! Nur das bei Tesla die Blasenplatzung fortgeschrittener ist.
    • ostpol76 29.01.2018 19:13
      Highlight Highlight @Hugo

      So etwas kann man nur schreiben wenn man von Bitcoin null Ahnung hat und von Tesla null Ahnung hat.
  • maestro meo 29.01.2018 16:55
    Highlight Highlight Ist das eine Publireportage? 😂
    • Cityslicker 30.01.2018 00:12
      Highlight Highlight Den Eindruck hatte ich auch. Vermutlich mussten VW und GM dafür zusammenlegen, weil‘s für nen eigenen Publi-Artikel nicht mehr reicht. ;-)
  • glüngi 29.01.2018 16:51
    Highlight Highlight nie im leben würde ich je ein neues VW Produkt kaufen. Das die mit so einer scheisse davon gekommen sind...

    • Caturix 29.01.2018 18:56
      Highlight Highlight Ja und ich würde immer Autos von diesem Konzern kaufen. Qualitativ sind es einfach die besseren. Das ist bei allen Deutschen Autos so.
      Was die anderen alles für Tests gemacht haben und vertuscht haben ist nur noch nicht aufgeflogen.
    • Hiker 30.01.2018 10:30
      Highlight Highlight Fakten bitte nicht wilde vermutungen. Was sich die deutschen Autobauer geleistet haben ist schlicht ein Verbrechen. Andere gehen für viel weniger ins Gefängnis. Aber eben wer die Kohle hat bestimmt die Welt. Sie sind einer derjenigen die diesen Verbrechern auch noch Kohle liefern und sie, unglaublich genug auch noch (gratis?) verteidigen.
  • FabianK 29.01.2018 16:43
    Highlight Highlight Alles schön und gut, aber der Chevrolet Bolt ist halt einfach nicht wirklich schön. Genau wie auch der BMW i3. Die bringen bis jetzt im Gegensatz zu Tesla halt einfach keine schönen Elektroautos mit ordentlicher Reichweite hin. Und für ein Ladenetzwerk sorgen sie auch nicht. Tesla ist ein sehr junger Autobauer und in der Grossserienproduktion noch unerfahren. Ich denke da muss man noch gnädig sein.
    • henkos 29.01.2018 18:40
      Highlight Highlight Wieso müssen Elektroautos schöner sein als solche mit Verbrennungsmotor?
  • Donald 29.01.2018 16:42
    Highlight Highlight Da habe ich grössere Ansprüche an einen Löpfe Artikel. Sie messen tatsächlich Tesla and den Zukunftsplänen von VW? Sie wissen schon, dass diese Pläne, genau wie auch Konzeptautos, nichts weiter als Marketing sind? Bevor solche Autos nicht in Masse geliefert werden, zählen Ankündigungen nichts.
    • der nubische Prinz 29.01.2018 17:14
      Highlight Highlight Sag dass mal Tesla ;)
    • Donald 29.01.2018 17:59
      Highlight Highlight Tesla hat immerhin seit über 6 Jahren über 250'000 Elektroautos gebaut und verkauft, während kein anderer Hersteller nur ein vergleichbares Modell (Klasse, Reichweite, Leistung, Preis etc.) hervorbringen konnte... Natürlich kündigt auch Tesla frühzeitig an, damit die Kunden warten, anstelle bei der Konkurrenz zu kaufen. Wie die anderen Hersteller eben auch.
  • saukaibli 29.01.2018 16:41
    Highlight Highlight VW hat bis jetzt nichts geliefert, nur gelavert. Dass die Bussen gerade in Europa so lächerlich tief ausgefallen sind, liegt daran, dass der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrinth bis zu den Knöcheln im A... der Autoindustrie steckt. Wieder mal zeigt sich am Beispiel VW, dass es sich extrem gut bezahlt macht, seine Kunden zu bescheissen und die ganze Umwelt zu vergiften. Bezahlen tun stets die anderen. Die Steuerzahler kommen für Umweltschäden auf, die Krankenkassen für Gesundheitsschäden. Das nennt man Neoliberalismus.
    • Posersalami 29.01.2018 17:22
      Highlight Highlight So schauts aus. Würde man die Externen Kosten auf den Verursacher umlegen, könnten sicher ein paar Buden (Luftfahrt, alles mit Atomstrom, Autoindustrie..) den Laden zu machen.

      Aber was kümmert das den Shareholder! Rendite über alles!1!!11!
  • Schwalbekönig 29.01.2018 16:40
    Highlight Highlight Du meinst die Aktien gehen ab wie vom Aff (im Abgas) gebissen?
  • dä dingsbums 29.01.2018 16:39
    Highlight Highlight "Das ist inzwischen korrigiert worden. Tesla-Aktien dümpeln vor sich hin, während der Kurs der GM-Papiere abgeht. "

    Wie kommt man zu so einer Aussage?

    Orange: Börsenkurs 2017 Tesla
    Schwarz: Böstenkurs 2017 GM
    Benutzer Bild
    • Spi 29.01.2018 17:14
      Highlight Highlight Trau keiner Grafik, die du nicht selber gefälscht hast. Wenn man nur circa das Q3 bei deiner Grafik anschaut, dann findet man den Beleg für die Aussage.
    • dä dingsbums 29.01.2018 17:36
      Highlight Highlight Spi: Ja, von August-Oktober sieht es bei GM toll aus. Davor und vor allem danach nicht wirklich.

      Ein Börsenkurs der abgeht, sieht für mich anders aus.
  • CASSIO 29.01.2018 16:35
    Highlight Highlight niemals vw!!! da verzichte ich lieber auf eine gute rendite, kann mir jedoch im spiegel noch in die augen schauen!!!
    • CASSIO 29.01.2018 17:36
      Highlight Highlight die blitzer heissen offensichtlich die tierversuche gut...
    • Joachim Wiedemann 30.01.2018 02:29
      Highlight Highlight Tesla ist die grössere Luftnummer.
    • word up 30.01.2018 16:02
      Highlight Highlight @Joachim Wiedermann: in punkto was genau?
  • Platonismo 29.01.2018 16:33
    Highlight Highlight „GM und VW haben die Kurve gekratzt.“ Oder vielleicht eher „gekriegt“...
  • LuMij 29.01.2018 16:26
    Highlight Highlight Ah ja: VAG hat die Verkäufe um 4.3% steigern können im 2017 gegenüber dem Vorjahr. Tesla um 33%.
    Nein dort fehlt kein Punkt.
    • Philipp Löpfe 29.01.2018 16:39
      Highlight Highlight Die Basis ist ja nicht ganz die gleiche. Das Doppelte von Nichts ist bekanntlich immer noch wenig...
    • der nubische Prinz 29.01.2018 16:47
      Highlight Highlight Nice, mit 33% mehr verkauften Autos müssen die ja richtig Kohle machen!
      Ah stimmt...
    • exeswiss 29.01.2018 16:56
      Highlight Highlight @philipp löpfe trotzdem, ohne tesla wären weder VW noch GM überhaupt auf die idee gekommen elektro autos zu bauen. vor tesla gab es schlichtweg keinen markt für elektroautos. das waren reine nischenprodukte und würden es selbst heute noch sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Me, my shelf and I 29.01.2018 16:26
    Highlight Highlight Ich nehme an dieser Artikel war schon lange vor den neusten VW-Enthüllungen in der Mache aber jetzt gerade klingt das ganze verdammt ironisch :P
    • reich&schön 29.01.2018 18:46
      Highlight Highlight Meinst Du die Affen-Geschichte?
      Kannste vergessen. Das war primär Empörungsbewirtschaftung der Medien, wird aber ernsthafte Investoren nicht beeindrucken.
  • LuMij 29.01.2018 16:22
    Highlight Highlight „dass GMs Chevy Bolt nicht nur das erste serienmässig herstellte Elektroauto ist“

    Ähm was? Tesla verkauft das Model S seit 2012 und hat auch noch im 2017 mehr davon verkauft als Chevrolet von seinem Bolt.
    Nur einer von mehreren Fehlern in einem schlecht recherchierten und polemischen Artikel.
    • popcornmaschine 29.01.2018 17:17
      Highlight Highlight 2009 Mitsubishi i-Miev
      2010 Nissan Leaf
      2010 BYD e6
      2012 Renault Zoe
      2012 Tesla Model S
      2013 BMW i3
      2016 Tesla Model X

      Alles Elektroautos in Serienproduktion mit ähnlich vielen und mehr verkauften Einheiten als GM mit dem Chevy Bolt seit Erscheinen.
    • dä dingsbums 29.01.2018 17:50
      Highlight Highlight Hat Mitsubishi wirklich ein Auto "i-Miev" genannt?
    • Caturix 29.01.2018 19:29
      Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/General_Motors_EV1
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugeyun 29.01.2018 16:17
    Highlight Highlight Habe gerade einen starken paläontologischen Artikel gelesen, danke dafür.
  • Kommentiert 29.01.2018 16:14
    Highlight Highlight Nur wird der Bolt schon seit über einem Jahr produziert und das Modell 3 seit wenigen Monaten. Wiedermal wird hier grundlos mit alten Zahlen gegen Tesla geschossen.
    • der nubische Prinz 29.01.2018 16:50
      Highlight Highlight Model 3 sollte schon lange zu tausenden vom Fliessband. Daher denke ich schon das man das vergleichen kann, denn das ist ja genau der Punkt/der Unterschied.

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