Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Porsche muss 535 Millionen Euro Bussgeld wegen Dieselskandal zahlen



This undated photo provided by Porsche shows the 2019 Porsche 718 Boxster, one of the best sports cars on sale today. The mid-engine design gives it balanced handling around corners, while turbocharged four-cylinder engines provide plenty of thrust. (Courtesy of Porsche Cars North America via AP)

Bild: AP/Porsche Cars North America

Auch die Volkswagen-Tochter Porsche muss eine hohe Summe wegen des Dieselskandals zahlen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat dem Sportwagenbauer ein Bussgeld in Höhe von 535 Millionen Euro aufgebrummt. Grund seien unter anderem fahrlässige Aufsichtspflichtverletzungen in der Entwicklungsabteilung im Hinblick auf die Emissionen von Fahrzeugen im Zeitraum ab 2009, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte.

Schon im vergangenen Sommer hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig im Zuge der Diesel-Ermittlungen ein Bussgeld von einer Milliarde Euro gegen Volkswagen verhängt. Im Herbst folgte die Behörde in München und brummte Audi ein Bussgeld in Höhe von 800 Millionen Euro auf. Ein Verfahren läuft ausserdem auch gegen den Zulieferer Bosch. Die Geldbussen gegen VW und Audi gingen an die jeweiligen Länderkassen. Darauf entbrannte ein Streit über die Verteilung.

Volkswagen hatte bei der Verkündung seiner Quartalszahlen bereits Rückstellungen in Höhe von 1 Milliarde Euro bekanntgegeben, rund 600 Millionen Euro davon aber nicht näher erklärt. Der Rest war der Marke Volkswagen zugeschrieben worden.

Die Höhe bei Porsche setzt sich aus der Ahnung der Ordnungswidrigkeit in Höhe von 4 Millionen Euro und einer Gewinnabschöpfung von 531 Millionen Euro ab. Dabei wurden unter anderem die Gewinne aus dem Verkauf betroffenen Fahrzeuge berücksichtigt. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich um mit V6- und V8-Motoren von Audi ausgestattete Dieselfahrzeuge von Porsche. Gegen einen Teil der Fahrzeuge - etwa 99 000 Stück - lägen auch Bescheide des Kraftfahrtbundesamts vor.

Porsche hat keine Rechtsmittel eingelegt. Damit ist der Bussgeldbescheid wirksam. Abgeschlossen ist der Dieselskandal für Porsche damit nicht: Das im Juli 2017 angestossene Ermittlungsverfahren gegen einzelne Mitarbeiter der Porsche AG laufe weiter. (awp/sda/dpa)

Die 30 am wenigsten verkauften Autos der Schweiz

10 Parkier-Typen, die du garantiert kennst – und verfluchst

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

19
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wizzzard 07.05.2019 19:55
    Highlight Highlight Der 718er auf dem Bild hat nicht sehr viel mit Diesel zu tun.
  • SimonD 07.05.2019 18:38
    Highlight Highlight Haha, Sportautos und Traktorentreibstoff - das konnte nicht gut gehen😆
  • murrayB 07.05.2019 18:20
    Highlight Highlight Ich finde es erschreckend wie die deutschen eine Vernichtungsstrategie gegen sich selbst fahren...

    Deutschland und auch die EU ist ohne Automobilindustrie nichts mehr...
  • infomann 07.05.2019 15:29
    Highlight Highlight Vor lauter Schummeln haben sie vergessen in die Zukunft zu investieren.
    Jetzt fährt Tesla, Porsche um die Ohren..recht so
    • Reudiger 07.05.2019 17:27
      Highlight Highlight Tesla ist, finanziell gesehen noch sehr, sehr weit hinten.
    • DerHans 07.05.2019 18:25
      Highlight Highlight @Reudiger ach was haben wir gelacht bei Nokia...
    • andrew1 07.05.2019 21:33
      Highlight Highlight Tesla weis immer noch nicht wie man effizient und günstig autos baut. Wenn das so weitergeht laufen ihnen die chinesen den rang ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 07.05.2019 15:20
    Highlight Highlight Ich weiss der Müller ist weg vom Fenster, aber wie war das mit dem Geld vernichten?
    Play Icon

  • Gipfeligeist 07.05.2019 15:08
    Highlight Highlight Mein Mitleid hält sich in Grenzen :o
  • Mantrax 07.05.2019 13:54
    Highlight Highlight Ich frage mich dabei immer zwei Dinge:
    1. wo bleibt die viel beschworene grosse Verantwortung der Konzernleitungen und Aufsichtsräte in all diesen Fällen?
    2. wie kann (vor allem bei VW) die Hardware Nachrüstung als nicht machbar/ ruinös eingestuft werden während gleichzeitig 2 Mia Dividende ausgeschüttet werden?

    Bei aller Wichtigkeit der Automobilindustrie verliere ich da etwas den Glauben an die (Moral der) freie Marktwirtschaft
    • Buyer's Remorse 07.05.2019 14:27
      Highlight Highlight Die Moral der freien Marktwirtschaft...

      Wovon träumst du in der Nacht?
    • Gipfeligeist 07.05.2019 15:11
      Highlight Highlight Die "Wichtigkeit der Automobilindustrie" schafft es sich selber abzuschaffen. Von Osten Toyota und von Westen hat Tesla mit zukunftsorientiertem Planen den Sarg für VW serviert...
    • Maubro_ 07.05.2019 15:22
      Highlight Highlight Ich frage mich wer einen Diesel Porsche kauft
    Weitere Antworten anzeigen

Bundesrat will Integration des «CH» ins Nummernschild prüfen

Eine vor kurzem lancierte Volksinitiative fordert, dass Autofahrerinnen und Autofahrer ihr Fahrzeug im Ausland nicht mehr mit einem CH-Kleber versehen müssen. Das «CH» soll ins Nummernschild integriert werden. Der Bundesrat will das prüfen.

Aus seiner Sicht erfüllt der CH-Kleber zwar seinen Zweck. Er sei günstig und einfach in der Anwendung, schreibt der Bundesrat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss.

Allerdings stehe die Schweiz bei den …

Artikel lesen
Link zum Artikel