Wirtschaft
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epa04549471 Visitors examine the concept car 'Model X' of electric powered cars manufacturer Tesla, on display at the stand of electonics manufacturer Panasonic during the 2015 International Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, Nevada, USA, 06 January 2015. CES, the world's largest annual consumer technology trade show runs from 06 to 09 January 2015 and is expected to feature 3,500 exhibitors showing off their latest products and services to about 150,000 attendees.  EPA/BRITTA PEDERSEN

Das Tesla Model X.
Bild: EPA/DPA

Von wegen Yuppie-Spielzeug: Tesla versetzt die Autoindustrie in Angst und Schrecken

Kein Auto wird von der Konkurrenz genauer unter die Lupe genommen als der Tesla. VW, Toyota, BMW, Mercedes & Co. haben allen Grund dazu, sich vor dem «Smartphone auf Rädern» zu fürchten.



Der amerikanische Consumer Report ist einer der härtesten Tests, den ein Auto bestehen muss, will es eine Chance haben, auf dem US-Markt zu bestehen. Tesla setzt bei diesem Test buchstäblich neue Massstäbe. Kürzlich wurde das Model S mit 103 Punkten ausgezeichnet – obwohl eigentlich nur 100 möglich sind. Doch die Jury war von der Limousine derart begeistert, dass sie vom «besten Auto» sprach, das ihr je unter die Augen gekommen sei, von einem «Meilenstein in der automobilen Geschichte».

«Die Risiken, die Tesla eingeht, sind aussergewöhnlich.»

Max Warburton, Autoexperte

Nicht schlecht für ein Auto, das bis vor Kurzem noch als Spielzeug für IT-Milliardäre im Silicon Valley und Prestigewagen für Yuppies im sonnigen Kalifornien galt. Nicht schlecht auch für ein Auto, für das es vor ein paar Jahren noch eine «Death Watch» gab, einen Blog, der die Tage zählte, bis das Unternehmen bankrott sein würde.

An der Börse ist Tesla halb so viel wert wie BMW

Inzwischen ist Tesla ein ernst zu nehmender Player in der Autoindustrie geworden. Der amerikanische Emporkömmling verbreitet nun Angst und Schrecken nicht nur in Detroit, sondern auch bei den deutschen Herstellern der Luxusklasse. Es wird erwartet, dass Tesla im laufenden Jahr 55'000 Autos absetzen wird, rund ein Viertel so viel wie Porsche. An der Börse ist das Unternehmen derweil halb so viel wert wie BMW.

Tesla founder Elon Musk arrives for the the annual Allen and Co. media conference Sun Valley, Idaho July 7, 2015.  REUTERS/Mike Blake

Gilt als der neue Steve Jobs: Elon Musk.
Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

Heute kostet ein Tesla noch viel Geld, ohne eine sechsstellige Summe läuft nichts. Doch das dürfte sich ändern. Elon Musk, die treibende Kraft hinter Tesla, hat ganz andere Ziele. Sein Biograph Ashlee Vance zitiert einen früheren Pressesprecher, der erklärt, dass es gemäss Musk «beim Bau des Autos nicht um einen Börsengang oder den Verkauf an ein paar reiche Leute ging, sondern dass Tesla die Vorstellung von Autos verändern wollte». Musk selbst betont immer wieder, sein Ziel sei es, ein massentaugliches, erschwingliches Elektroauto für Herr und Frau Jedermann herzustellen.

Eigentlich müsste man Musk für verrückt erklären. Die Autoindustrie ist nach wie vor die mächtigste der Welt, und Toyota, VW und GM haben nicht wirklich auf einen jungen IT-Freak aus Südafrika gewartet, der ihr Geschäft auf den Kopf stellt. Doch seine Vision ist in greifbare Nähe gerückt. Das Model S wurde nicht nur zum besten Auto der Welt gekürt, es ist längst zum Statussymbol der umweltbewussten Gentlemen geworden. Der Tesla Model X, der jetzt in Frankfurt vorgestellt wird, lässt Porsche und Ferrari alt aussehen.

Kommt es bald zum Duell mit BMW & Co.?

Das massentaugliche Model 3 könnte dereinst den Durchbruch bedeuten. Musk will mit ihm bestehende Giganten wie BMW direkt angreifen. Dabei nimmt er grosse Risiken in Kauf. In der Wüste von Nevada lässt er derzeit für fünf Milliarden Dollar eine riesige Fabrik für Lithium-Batterien bauen. Gleichzeitig ist Tesla dabei, ein Netz von Elektrotankstellen zu errichten, wo man unterwegs gratis auftanken kann.

«Die Risiken, die Tesla eingeht, sind aussergewöhnlich», sagt der Autoexperte Max Warburton in der «Financial Times». «Es ist nicht nur das derzeit am meisten vertikal integrierte Tech-Unternehmen, es ist die am meisten vertikal integrierte Autofabrik seit Ford in den 1920er Jahren.»

Image

Das alte River Rouge Fabrikgebäude von Henry Ford war Sinnbild eines vertikal integrierten Unternehmens.
bild: pd

Was ist damit gemeint? Im Werk River Rouge, dem legendären Gründungswerk von Henry Ford, wurden einst – verkürzt ausgedrückt – am Eingang Holz und Stahl angeliefert, und am Ausgang rollten fertige T-Models vom Band. Alles – vom Chassis über den Motor bis zur Innenausstattung – wurden inhouse gefertigt.

«Tesla verkauft ein Image, ein Gefühl, an der Zukunft teilzuhaben, und eine Beziehung»

Ashlee Vance, Musk-Biograf

Eine moderne Autofabrik funktioniert völlig anders. Die Fertigung ist über eine so genannte Supply Chain auf den ganzen Globus verteilt. Der Scheibenwischer etwa kommt aus Thailand, das Chassis aus der Slowakei und die Bremsbeläge aus China. Bei VW und Toyota beispielsweise stammen mittlerweile 75 Prozent der einzelnen Bestandteile aus dieser globalen Supply Chain und werden in den einzelnen Fabriken just in time zusammengebaut.

Die globale Supply Chain ist anfällig

Diese Fertigungsmethode hat zwar grosse Kosteneinsparungen, aber sie hat auch bedeutende Nachteile gebracht. Ein Unwetter in Thailand kann beispielsweise den wichtigsten Scheibenwischerhersteller lahmlegen und damit auch grosse Teile der weltweiten Autoherstellung in Schwierigkeiten bringen. Auch die Lieferanten haben sich nämlich zu monopolartigen Gebilden zusammengeschlossen und versorgen die unterschiedlichen Hersteller mit ihren Produkten. Fällt ein solcher Lieferant aus, steht die ganze Kette still.  

FILE - In this Feb. 24, 2011 file photo, the VW logo is photographed at the company's headquarters at the Volkswagen plant in Wolfsburg, Germany. Volkswagen said Friday, Feb. 24, 2012 that its net earnings more than doubled last year as revenues grew by more than a quarter and the company's bottom line benefited from accounting factors related to its stalled takeover of Porsche. Volkswagen earned euro 15.41 billion (US dollar 20.5 billion) in 2011, up from euro 6.84 billion the previous year, according to a preliminary earnings statement. (AP Photo/Ferdinand Ostrop, File)

VW lässt drei Viertel auswärts fertigen.  
Bild: AP

Das hat nicht nur dazu geführt, dass viele Autos der verschiedenen Hersteller kaum mehr voneinander zu unterscheiden sind – die Kleinwagen beispielsweise oder die derzeit so beliebte Crossover-SUVs. Die Hersteller sind in grosse Abhängigkeit von ihren Lieferanten geraten. Das kann zu grotesken Zuständen führen. Als beispielsweise nach der Finanzkrise GM und Chrysler vor dem Bankrott standen, plädierte der CEO von Ford vor dem US-Kongress dafür, die beiden zu retten. Er tat dies nicht aus Mitleid mit den Kollegen, es ging ihm vielmehr darum, seine eigene Supply Chain zu retten, die ohne die beiden Konkurrenten zusammengekracht wäre.

Tesla kann und will nicht auf die globale Supply Chain der Autoindustrie zurückgreifen. Das hat einen einfachen Grund: Tesla verkauft nicht Autos im herkömmlichen Sinn, es vertreibt ein Smartphone auf Rädern. Ashlee Vance fasst dies wie folgt zusammen: «(Tesla) verkauft ein Image, ein Gefühl, an der Zukunft teilzuhaben, und eine Beziehung. Apple hatte dasselbe Jahrzehnte zuvor mit dem Mac und dann wieder mit dem iPod und iPhone getan. Selbst Kunden, die keine religiöse Zuneigung zu Apple hegten, wurden in sein Universum gesaugt, wenn sie ihre erste Hardware gekauft und Software wie iTunes heruntergeladen hatten. Eine solche Beziehung lässt sich kaum schaffen, wenn man nicht einen möglichst grossen Teil des verkauften Lifestyle selbst kontrolliert.»

A view of the controls of a Tesla 85D on display at a Tesla showroom in Pasadena, California, August 3, 2015. REUTERS/Mario Anzuoni

Ein iPhone auf Räder: Das Innere des Tesla Model S.
Bild: MARIO ANZUONI/REUTERS

Nun wird auch klar, weshalb Tesla zu einer eigentlichen Gefahr für die traditionelle Autoindustrie geworden ist: Es ist weit mehr als ein supergutes Autos, es ist ein Geschäftsmodell, das im Begriff ist, das Hergebrachte zu disruptieren, wie man heute zu sagen pflegt. Der Tesla wird wieder vertikal integriert gebaut – was höchste Qualität garantiert.

Keine Werbung, keine Discounts, keine Händler

Als Elektroauto ist er viel weniger Verschleiss anfällig und kann wie ein Smartphone mit regelmässigen Updates auf den neuesten Stand gebracht werden. Schliesslich sorgt der Hersteller selbst dafür, dass der Wagen dereinst flächendeckend mit Gratis-Treibstoff versorgt wird. Kein Wunder, kann es sich Tesla leisten, keine Werbung zu machen, keine Discounts zu gewähren und ein eigenes Händlernetz in Supermärkten aufzubauen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • MrFehr 03.11.2015 08:54
    Highlight Highlight Herr Löpfe,
    das 103 Punkte rating von Consumer reports wurde inzwischen zurueckgezogen wegen schlechter Zuverlaessigkeit des Teslas:
    "Consumer Reports withdrew its recommendation for the Tesla Model S because of poor reliability for the sporty electric sedan. Consumer Reports surveyed 1,400 Model S owners “who chronicled an array of detailed and complicated maladies” with the drive-train, power equipment, charging equipment and giant iPad-like center console.

    Vielleicht ist der Tesla doch nicht das Ueberfahrzeug, das er gerne waere.
    10 3 Melden
  • pbs64 15.09.2015 21:32
    Highlight Highlight Als Mitte 60- er geborener, liebe ich nun mal die fetten Geräusche der damaligen Zeit. Tja. Kritik hin oder her. Am letzten WE waren wir unterwegs für das "Dravet- Syndrom" zig- Harley's und zig- Oldtimer's. Sorry, an alle Öko- Fan's. Es war ein Genuss wieviele Personen einfach nur Genuss und Ihren Gesichtern hatten. Eben das Geräusch und eben das "alte". Kritikern sind hier willkommen. Das Dravet ist ein anders Thema, und hier würde mehr Unterstützung von "Menschen", mir wünschen.

    Und die Person die mir Tesal näher gebracht hat, fährt heute einen, doch auch dieser alte Sack, wünscht sich ein " bisschen mehr "Motorengeräusch"..... tja.
    6 10 Melden
    • wipix 24.01.2016 07:56
      Highlight Highlight Es geht hier nicht darum, das eine gegen das andere auszuspielen! Ihr "Hör & Fahrerlebnis" mit Oldtimern lässt sich auch nicht vernünftig mit der zeitgemässen Entwicklung der Technologie im Individualverkehr vergleichen. Das aber die revolutionäre Erfindung des relativ ineffizienten Kolbenmotors schon sehr lange her ist sollte auch Dir nicht entgangen sein! Schließlich fahren wir ja heute auch nicht mehr mit Dampflokomotiven herum sondern haben Elektroloks. Dies schon lange!
      8 1 Melden
  • viella 15.09.2015 12:16
    Highlight Highlight @Str ant, lesen Sie die Studie! Dort zeigt Daimler auf, dass die Elektro Version des B Modells umweltfreundlicher ist als die Verbrennervarianten. Um so erstaunlicher, wenn das ein Autokonzern publiziert.
    10 1 Melden
    • per scientam 11.12.2015 00:58
      Highlight Highlight Ja, aber in den Publikationen verweist der Konzern auf den Strommix:
      WENN man ausschliesslich Wasserkraft nutzt.
      (Bei Kohlekraftwerken bringt es kaum einen Vorteil).

      Wasserkraft ist ausgebaut, da wird sich nicht mehr viel tun. ...

      Autos sind relativ kurzlebige Produkte, Anpassungen sind schnell gemacht. Aber es ist irgendwie skurril wenn man über Elektromobilität spricht, aber niemand wirklich weiss, wie man den Strom in den Mengen in der Zukunft erzeugt. ...
      Und solche Energie-Projekte dauern lange. Mehr als 50 Jahre. ...

      3 2 Melden
  • Primus 15.09.2015 11:29
    Highlight Highlight Weshalb ist Tesla eigentlich unabhängig von einer Suppy Chain? Die Armaturen ums Lenkrad, Türgriffe sind doch Chrysler/Mercedes Regalware, Scheiben, Sitze etc. werde sie sich wohl auch zuliefern lassen. Auch die Scheibenwischer kommen doch aus der selben Fabrik wie für alle anderen Automarken. Verstehe ich jetzt nicht, was da besonders Vertikal ist. Gut, dass die Suppercharger selber installiert und betreibt ist äusserst Vertikal, aber doch nicht die Fahrzeugproduktion.
    12 2 Melden
    • zeromg 15.09.2015 12:25
      Highlight Highlight wo steht geschrieben, dass die Teile zugeliefert werden?
      7 1 Melden
  • philosophund 15.09.2015 11:18
    Highlight Highlight Man denke an die Anfänge der Dampflok und des Automobils.. da wurden diese (von reaktionären Kreisen) auch verteufelt. Ich freu mich auf die Zukunft... und wenn ich mal McFly's Hoverboard kaufen kann, dann mach ich das auch.
    19 0 Melden
  • Zeit_Genosse 15.09.2015 08:51
    Highlight Highlight Fisker wäre auch ein interessanter Hybrid, der als Technologieträger als sehr sportliches und eigenwilliges Modell gestartet ist. Fährt elektrisch und hat einen 2. Verbrennungsmotor, der Strom für 2 E-Motoren (408 PS/1300 Nm/2.2l/100Km) produziert und so die Reichweitenfrage bis ein E-Strom-Akku-Wechselnetzt steht, überbrückt. Dieses Konzept soll 2016 neu lanciert werden. Übrigens die Materialien sind nachhaltig und vegan....
    9 0 Melden
    • Gigi,Gigi 15.09.2015 20:27
      Highlight Highlight Genau, Fisker wäre und wird noch viel besser sein!
      4 1 Melden
  • FelixE 15.09.2015 07:37
    Highlight Highlight Toller Artikel!
    Was ich noch erwähnenswert finde: Tesla veröffentlicht seine Patente um einen gemeinsamen und schnellen Vorschritt zu ermöglichen.
    Weitere Infos und Quelle: http://www.teslamotors.com/de_CH/blog/all-our-patent-are-belong-you
    18 0 Melden
  • dracului 15.09.2015 07:28
    Highlight Highlight Die Autoindustrie ist selbstgefällig und unwillig für echte Innovationen. Gezielt werden dem Käufer nur häppchenweise kleine Optimierungen verkauft. Ich will nicht auch einen SUV kaufen und die PS-Bolliden von z.B. BMW und Audi sind nicht gar nicht mein Ding.
    Wie einst Microsoft, zuvor IBM oder die ganze Musikindustrie sind die trägen Platzhirsche gefordert.
    Tesla ist der perfekte Weckruf und ich hoffe, dass Tesla einen langen Atem hat und Nachahmer findet und sich die ganze Industrie endlich mal in Richtung Innovation und Zukunft bewegt.
    23 0 Melden
  • julio invierno 14.09.2015 22:16
    Highlight Highlight Wer dem Englisch mächtig ist und etwas Zeit zum Lesen hat, sollte sich auf jeden Fall diesen Blogpost über die Tesla Story anschauen: http://waitbutwhy.com/2015/06/how-tesla-will-change-your-life.html

    Gut recherchiert und sehr informativ
    16 2 Melden
    • per scientam 11.12.2015 01:34
      Highlight Highlight Der Artikel vernachlässigt einen sehr wesentlichen Punkt.

      Die Energielehre gilt für auch für Biologie:
      Verfüttertert man Kohlenwasserstoffe an ein Pferd, wird die meiste Energie von Mikroorganismen im Darm aufgebraucht. (Proteine herstellen). Den Rest verbrennt das Pferd genauso zu H2O und CO2 wie beim Motor.
      Bloss ist der Mechanische Wirkungsgrad beim Pferd geringer. ...

      Maschinen baut man um Kosten durch Energieersparnis zu sparen. Wäre das Pferd günstiger würde man es verwenden.

      Diese Tatsache spiegelt sich auch in den Treibhausgas Emissionen: 18 % Vieh, 13 % ganzer Verkehr.
      5 0 Melden
  • FuriousPete 14.09.2015 21:41
    Highlight Highlight "Zu disruptieren, wie man Heute zu sagen pflegt." Habe noch nie gehört, dass das jemand zu sagen pflegt. 😃😃
    21 2 Melden
    • Benjamin Goodreign 14.09.2015 21:55
      Highlight Highlight Ein Direktimport aus dem englischen Sprachgebrauch: disruptive innovation ist tatsächlich in aller Munde - besonders wenn es die Münder von Technologieexperten, Finanzanalysren und Venture Capitalists sind.
      15 1 Melden
    • cassio77 14.09.2015 22:12
      Highlight Highlight @ Goodreign: dann kann man's ja getrost wieder vergessen.
      15 6 Melden
    • Zeit_Genosse 15.09.2015 08:43
      Highlight Highlight An jeder Ecke disruptiert etwas, nur werden andere Begriffe dafür gebraucht. Ist wie der Begriff "Volatil", da war auf einmal alles volatil.
      3 0 Melden
  • atomschlaf 14.09.2015 21:17
    Highlight Highlight Leider kann ich mir (noch) keinen Tesla leisten (Das Model S ist mir zu teuer...), aber die Marke ist mir nur schon deshalb sympathisch, weil sie im Gegensatz zu den etablierten Autoherstellern in der Schweiz keine Abzockpreise verlangt. Die Preise sind nahezu gleich wie in den USA, während andere Hersteller hierzulande 50 bis 100 Prozent mehr verlangen.
    67 2 Melden
    • Sagitarius 15.09.2015 19:01
      Highlight Highlight Ich warte wirklich darauf!
      3 0 Melden
  • pbs64 14.09.2015 20:20
    Highlight Highlight da gabs Leute die vor gut 2.5 Jahren an Tesla' Börse glaubten.
    Auch vor 1 Jahr war ich nicht gläubig.

    Tja.... hätte ich nur ....

    Aber eben.

    Das andere was mir fehlt ist das tolle Motorengeräusch.
    14 15 Melden
    • Schlumpfinchen 15.09.2015 07:53
      Highlight Highlight Glaub mir, das Motorengeräusch wirst du vergessen wenn du mit dem Tesla losfährst oder spätestens wenn du auf der Autobahn die Pedale durchdrückst.
      Ich hatte vor kürzem das Glück mitzufahren. Motorengeräusch ist deutlich überbewertet.
      14 3 Melden
  • TheRabbit 14.09.2015 20:08
    Highlight Highlight Herr Löpfe wie sieht es mit der Nachhaltigkeit der Batterien aus?

    Konnte mir bisher keine richtige Meinung bilden.
    17 9 Melden
  • Alnothur 14.09.2015 19:34
    Highlight Highlight "Selbst Kunden, die keine religiöse Zuneigung zu Apple hegten, wurden in sein Universum gesaugt, wenn sie ihre erste Hardware gekauft und Software wie iTunes heruntergeladen hatten."

    Hm. Also das eine Mal, als ich mir iTunes runterladen musste, war meine Reaktion darauf ein leichter Brechreiz.
    56 40 Melden
    • EvilBetty 14.09.2015 23:16
      Highlight Highlight Selbst ich als AppleBenutzer kann Ihnen da nur zustimmen, iTunes ist eine Katastrophe!
      19 3 Melden
  • Alnothur 14.09.2015 19:33
    Highlight Highlight Eine Lobeshymne auf den Vorzeigekapitalisten der USA - von Löpfe? Wow. Beeindruckend.
    26 19 Melden
  • MergimMuzzafer 14.09.2015 18:58
    Highlight Highlight Musk ist ein Genie, denn mit den Supercharchern (an denen man die Teslas tankt) ist Tesla nicht nur Autohesteller der Zukunft, sondern auch "Treibstofflieferant" der Zukunft. So verkauft er das Auto aber auch den Strom. Momentan ist dieser noch gratis, irgendwann wirds jedoch kosten.
    50 3 Melden
  • BoahShit 14.09.2015 18:57
    Highlight Highlight Ist ja toll, nur ändert sich nichts an der Tatsache das ca. 2000kg Fahrzeug benutzt werden um ca. 70kg Mensch zu transportieren. Und die Strassen werden so auch nicht leerer.
    37 38 Melden
    • amore 14.09.2015 21:34
      Highlight Highlight Wenn der Antrieb mit erneuerbarer Sonnen- und Windenergie versorgt wird, spielt das keine Rolle mehr.
      14 3 Melden
    • Dieter Ernst 15.09.2015 16:44
      Highlight Highlight ... Wenn ich 2 Tonnen mit einem Berbrennungsmotor Beschleunige, kann ich die in die beschleunigte Masse hineigesteckte Energie, nicht mehr zurückholen. Beim Elektro kann ich diese wieder zu min. 80% widergewinnen. Beim Bergab Fahren übrigens auch. Aus diesem Grund führt Mehrgewicht nur zu einem geringfügigen Mehrverbrauch.

      Gewicht ist also kein grosser Nachteil
      4 1 Melden
  • amore 14.09.2015 18:54
    Highlight Highlight Ist höchste Zeit, dass die benzinfressenden und lärmigen Kisten eine zukunftsgerichtete Alternative erhalten.
    65 16 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 14.09.2015 18:52
    Highlight Highlight Sobald ein Tesla erschwinglich genug wird oder ich viel Geld erhalte werde ich damit umherdüsen :)
    80 3 Melden
  • Pointer 14.09.2015 18:40
    Highlight Highlight Wie viele Stellen haben 77 800 Franken Herr Redakteur? Bitte nochmal zählen!
    79 3 Melden
    • dnsd 14.09.2015 23:06
      Highlight Highlight 5! von wegen "ohne eine sechsstellige Summe läuft nichts"... Warum wird das nicht korrigiert?
      7 0 Melden
  • Cmo 14.09.2015 18:35
    Highlight Highlight "Heute kostet ein Tesla noch viel Geld, ohne eine sechsstellige Summe läuft nichts."
    Das ist eine Falschaussage, den günstigsten Tesla Model S 70, gibts bereits für CHF 72'800.-.
    75 5 Melden
    • Philipp Löpfe 15.09.2015 07:41
      Highlight Highlight Ist leider so. Sorry und Gruss
      7 1 Melden
  • Ikarus 14.09.2015 18:34
    Highlight Highlight Er hat gegenüber allen anderen erfindern einen riesen vorteil, musk hat schon soviel geld das er sich kaum für paar milliönchen kaufen lässt, hoffen wir er kann das geld noch öfters in solche entwicklungen stecken.

    Durch Musk wirds paar neue superreiche staaten geben, alleine bolivien dürfte einen schub vergleichbar mit den emiraten erwarten, mal schauen was sie aus dem ganzen geld anstellen
    39 0 Melden
  • Kronrod 14.09.2015 18:29
    Highlight Highlight Tesla hat in der Tat was mit Apple von damals gemein: jeder, der einen besitzt, bindet diese Tatsache mindestens einmal pro Woche seinem Bekanntenkreis mittels Facebook auf die Nase.
    21 56 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 15.09.2015 15:57
      Highlight Highlight oh ja, das würd ich allerdings auch tun :D
      2 1 Melden
  • Matrixx 14.09.2015 18:21
    Highlight Highlight Das sind ja gute Neuigkeiten.
    Wenn Tesla für jedermann erschwinglich wird, kauf ich mir sofort einen.

    Bisher scheiterte es bei mir lediglich am Preis...
    96 3 Melden
    • Beckham 14.09.2015 18:44
      Highlight Highlight Same here!
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