Wirtschaft
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«Grösster Abschwung seit Juni 2016», warnt diese Tafel an der Börse in New York. Bild: AP/AP

Haben uns die Finanzmärkte in Geiselhaft genommen?

Aktien, Obligationen und Immobilien – alle Vermögensklassen sind überbewertet. Was, wenn der Boom ein Ende hat?

31.01.18, 16:00 01.02.18, 04:30


Für Profis ist der Zinssatz der zehnjährigen amerikanischen Staatsanleihen so etwas wie ein Leuchtturm im Finanzmeer. Er beeinflusst das Verhalten der Konsumenten, der Investoren und der Regierungen weltweit.

Am letzten Montag ist der Zinssatz der US-Bonds auf 2,73 Prozent gestiegen, dem höchsten Stand seit April 2014. Die Reaktion folgte auf dem Fuss: Zum ersten Mal seit zwei Jahren verloren die Kurse an den US-Aktienmärkten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.

Kommt jetzt die Zinswende?

Die einen bezeichnen das als eine längst fällige und willkommene Kurskorrektur, die neue Einstiegsmöglichkeiten eröffnet. Andere hingegen sehen darin eine wachsende Gefahr. Sie glauben die Vorboten einer Zinswende zur erkennen – und das hätte dann gröbere Konsequenzen.

Hat schlechte Erfahrungen mit dem Tapering gemacht: Ben Bernanke, Ex-Präsident der US-Notenbank. Bild: AP/AP

Wir leben in einer Zeit, in der alle Vermögensklassen überbewertet sind, teilweise grotesk. Der Grund für die allgemeine Überbewertung ist das billige Geld. Dank sinkenden Zinsen haben die Obligationenmärkte eine Rekordhausse hinter sich. Staaten und Unternehmen konnten immer günstiger Geld aufnehmen und haben das auch reichlich getan.

Gleichzeitig ist der Wert der bestehenden Anleihen bei sinkenden Zinsen gestiegen. Steigen die Zinsen, dann kehrt sich das um: Schulden zu machen wird teuerer und der Kurs der bestehenden Anleihen sinkt, weil die neuen eine höhere Rendite versprechen. Die Zinswende an den Obligationenmärkten ist daher eine sehr heikle Angelegenheit. Erfolgt sie abrupt, dann löst dies Schockwellen mit unkontrollierbaren Folgen aus.

Mini-Crash nach Tapering

Einen Vorgeschmack auf einen solchen Schock erlebten die Märkte im Jahr 2013. Der damalige Präsident der US-Notenbank, Ben Bernanke, glaubte, die Situation sei reif für eine schrittweise Erhöhung der Leitzinsen und leitete das so genannte «Tapering» ein. Die Folge war ein Mini-Crash, Bernanke brach die Übung ab.

Sehr vorsichtige Schritte: Janet Yellen. Bild: AP/AP

Die amerikanische Wirtschaft hat sich mittlerweile erholt. Deshalb hat auch auch Bernankes Nachfolgerin Janet Yellen die Leitzinsen im Viertelprozent-Takt erhöht, wohl wissend, dass ein zu forsches Vorgehen erneut eine Panik auslösen könnte. Wohl wissend auch, dass die Zinswende Grenzen hat und die Wirtschaft noch lange auf relativ billiges Geld angewiesen sein wird.

Diese vorsichtige Politik könnte jedoch an ihre Grenzen stossen. Grund dafür ist die Inflation. Jahrelang haben vor allem konservative Ökonomen vor einer imaginären Inflationsgefahr gewarnt. Jetzt könnte sie tatsächlich eintreten. Ein Grund sind die steigenden Rohstoff-, vor allem die Ölpreise. Der Preis für ein Fass Öl ist wieder auf beinahe 70 Dollar gestiegen. Selbst wenn Energiepreise aus der Kerninflation herausgerechnet werden, kann diese Teuerung nicht vollkommen ignoriert werden.

Den zweiten Grund kennen junge Ökonomen höchstens aus dem Lehrbuch: die so genannten «Zweitrunden-Effekte». Darunter versteht man Folgendes: Bei wachsender Teuerung verlangen Hersteller höhere Preise und Arbeitnehmer höhere Löhne. Die Inflation macht sich selbstständig, und die Zentralbanken können diesen Teufelskreislauf nur mit einer massiven Erhöhung der Leitzinsen durchbrechen.

Kommt es wieder zu Zweitrunden-Effekten?

In den 1970er Jahren hat diese Politik der Notenbanken zu einer schweren Rezession geführt. Derzeit besteht noch keine Inflationsgefahr. Doch der weltweite Boom hat die Voraussetzungen dafür geschaffen. In Deutschland beispielsweise ist der Markt für Facharbeiter vollkommen ausgetrocknet, Unternehmen lehnen Aufträge ab, weil ihnen das Personal fehlt. Logisch, dass die Gewerkschaften happige Lohnerhöhungen fordern, die IG Metall beispielsweise will sechs Prozent.

Billiges Geld hat die Weltwirtschaft nach der Finanzkrise vor einer Depression gerettet. Jetzt aber sorgt billiges Geld für eine Überbewertung aller Vermögensklassen, die nicht nachhaltig sein kann. Die Märkte sind anfällig geworden für politische und ökonomische Schocks – und wir sind bis zu einem gewissen Grad Geiseln dieser Märkte geworden.

Katsching! 11 Arten mit dem Geld umzugehen:

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34
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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 01.02.2018 05:50
    Highlight Sind die Aktienmärkte wirklich überbewertet? Wie hoch ist das Kurs/Gewinn-Verhältnis?
    2 0 Melden
  • Ökonometriker 01.02.2018 05:00
    Highlight Unser geldpolitisches System ist eben so gebaut, dass Krisen mit Umverteilung von Arm nach Reich gelöst werden. Die erhöhten EK Anforderungen für Banken zwangen die Zentralbanken eben zum Gelddrucken damit die Kreditversorgung konstant erhalten werden konnte.
    Die Banken selber sind jetzt trotzdem nicht wirklich sicherer - statt ein System mit Konkursen zu bauen hat man die implizite Staatsgarantie noch erhöht (too big to fail). Und hier liegt die wahre Geiselhaft der Finanzmärkte.
    4 1 Melden
  • Redly 31.01.2018 22:20
    Highlight Der ganze Artikel sagt, dass die Ursache beim (zu) billigen Geld der Nationalbanken liegt (was meiner Meinung nach richtig benannt wird).
    Dann sind aber diese (resp. die Staaten/Politik in deren Händen das liegt) verantwortlich und nicht plötzlich die ‚Märkte‘.
    10 1 Melden
  • Thadic 31.01.2018 22:20
    Highlight Das Problem unseres Geldsystems ist unsere Erwartung, dass Geld sich vermehren soll. Wenn wir eine Vorratskammer füllen oder Brennholz stapeln, dann sind wir froh wenn am Ende der Lagerzeit noch gleich viel da ist. Bei Geld hingegen soll es mehr sein, denn angeblich arbeitet es. Solange wir denken diese wundersame Geldvermehrung sei ein Naturgesetz, solange wird auch dieses kranke System weiterwuchern und die Realwirtschaft immer mehr in Mitleidenschaft ziehen.
    19 5 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 01.02.2018 00:52
      Highlight Richtig. DAS ist das Grundproblem!
      4 0 Melden
  • Couleur 31.01.2018 20:12
    Highlight Zuerst platzt die Kryptoblase noch komplett und in einigen Monaten wohl auch die Aktienbörsen. Die Bewertungen in den USA sind jenseits von gesund. Da entfernt sich die Hoffnung derart exponentiell zur Realität wie zu Zeiten der Dotcom Blase. Man schaue sich nur das Beispiel Tesla an. Sunny days in my shorting land.
    8 9 Melden
    • mrmikech 31.01.2018 21:04
      Highlight Ermmm... Falls die aktienbörsen platzen ist das einzige was man noch vertrauen kann krypto...
      12 9 Melden
    • bebby 31.01.2018 21:58
      Highlight Ausgerechnet Krypto...high beta pur...physisches Gold funktionierte in der Vergangenheit am besten.
      17 0 Melden
  • CASSIO 31.01.2018 19:33
    Highlight Uns haben nicht die Finanzmärkte in Geiselhaft genommen, sondern die Notenbanken mit ihrer Tiefzins- und Quantitative-Easing-Politik. Die Banken wurden praktisch dazu gezwungen, sich bei den Nationalbanken zu verschulden und vergrösserten so die Geldmengen. Kredite erhielten in erster Linie multinationale Grosskonzerne mit guter Eigenkapitaldecke und tiefen Risiken, welche das Geld u. a. für Übernahmen brauchten. Weil die Banken den ganzen Aufwand mit Krediten an KMU scheuen, fliesst ein grosser Teil des Geldes in die Börsen, Folge sind irrationale Kursentwicklungen.
    14 2 Melden
    • Thadic 01.02.2018 09:01
      Highlight Die Tiefzinspolitik hätte bewirken sollen, dass mehr Geld in die Realwirtschaft investiert wird. Das ist nur zum Teil passiert da man stattdessen das billige Geld für Spekulationen an der Börse eingesetzt hat. Das deutet auf einen Systemfehler hin, denn eigentlich sollte es für das Spekulieren eine eigene Währung geben mit einem variablen Kurs zu den normalen (realwirtschaftlichen) Währungen. Der Kurs dieser Spekulationswährung wäre in den letzten Jahren wegen der Börsenhausse sicher ständig gefallen. Wenn es dann zu einem Kurssturz an den Börsen kommt, dann steigt der Kurs wieder an.
      2 0 Melden
  • simiimi 31.01.2018 18:03
    Highlight Nun ja, wenigstens sind die Amerikaner bereits dabei den Leitzins zu erhöhen, und haben die QE Massnahmen auslaufen lassen. In Europa wird momentan spekuliert, ob Draghi in seiner nächsten Ansprache eine verklausulierte Ankündigung einer Zinserhöhung abgeben wird.
    13 1 Melden
    • mrmikech 31.01.2018 21:07
      Highlight Können dann alle noch ihre schulden bezahlen? Nein. Zinserhöhung wurde schon abgebrochen, wir sind alle in die schuldenfalle.
      4 0 Melden
  • Mighty 31.01.2018 17:48
    Highlight ...Das Problem ist alle börsenkotierten Gesellschaften denken nur an das nächste Quartal und den Gewinn. Kosten sparen wo man kann, Steuern umgehen wo man kann, günstig einkaufen und produzieren wo man kann. Die Leute der Finanzbranche und der Politik geben sich die Klinke in der Hand und durch gezielten Lobbyismus wird jede einigermasse sinnvolle Gesetzesvorlage im Keim erstickt und die bestehenden Gesetze untergraben. Firmen mit einer Bilanzsummen grösser als einzelne Staaten kaufen sich Politiker (Spenden müssen nicht offengelegt werden) und nutzen Schwachstellen konsequent aus...
    41 6 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 31.01.2018 19:34
      Highlight Ach... das sind doch alles nur Verschwörungstheorien...
      2 16 Melden
  • Richu 31.01.2018 17:41
    Highlight Grösster Abschwung in 2 Tagen seit Juni 2016 zeigt richtig eine Dow-Jones Tafel der New Yorker Börse an. Hingegen entspricht die Aussage von Herrn Löpfe in diesem Bericht nicht der Wahrheit, dass zum ersten Mal seit 2 Jahren die Kurse an den US-Aktienmärkten an zwei aufenanderfolgenden Tagen gesunken sind. Im September 2016 beispielsweise hat der Dow-Jones innert einer Woche nahezu 500 Punkte verloren (6.Sept.17 Dow Jones 18'538 und am 13.Sept.17 nur noch 18'067) bei einer wesentlich tieferen Bewertung als heute! Heute ist der Dow-Jones jedoch bereits wieder "im Plus".
    10 2 Melden
    • derEchteElch 31.01.2018 17:58
      Highlight Deine Behauptung über den Irrtum von Löpfe ist nicht logisch und deine Begründung geht nicht auf seine Aussage ein.
      6 7 Melden
    • Richu 31.01.2018 18:57
      Highlight derEckteElch: Eine Falschaussage vom Bericht von Löpfe ist mir sofort aufgefallen und ich habe mit genauer Datumangabe ein Beispiel genommen, dass die Angabe von Löpfe "zum ersten Mal in den letzten 2 Jahren die Kurse an der US-Aktienmärkten an 2 folgenden Tagen gesunken sind" nicht der Wahrheit entspricht. Meine Zusatzbemerkung, dass der Dow-Jones Index sich heute wieder "im Plus" befindet ist für die watson Leserinnen und Leser bestimmt, welche die Börse nicht täglich verfolgen.
      6 1 Melden
  • Triumvir 31.01.2018 17:21
    Highlight Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ich stimme Herrn Löpfe zum ersten Mal 100prozentig zu...
    12 7 Melden
  • Donald 31.01.2018 17:14
    Highlight Ich sehe keine logischen Zusammenhänge und wenig belegte Fakten. Hoffentlich liefert die SDA bald wieder...
    12 22 Melden
  • Selbstdenker97 31.01.2018 17:13
    Highlight Ja, haben sie und das schon lange!
    15 2 Melden
  • DonPedro 31.01.2018 16:48
    Highlight Ein Problem stellen auch die völlig überschuldeten Staaten dar! Steigen die Zinsen, könnten viele Länder ihre Zinsen nicht mehr aufbringen und ihre Schulden ohne massive Geldabwertung nicht mehr zurückzahlen!
    23 1 Melden
    • Jol Bear 31.01.2018 19:59
      Highlight Korrekt, die Staatsverschuldung ist sogar einer der Hauptgründe für die tiefen Zinsen und die Gelddruckerei der Europ. Zentralbank. Eng damit im Zusammenhang steht der Euro als Einheitswährung für viele Staaten mit komplett verschiedenen wirtschaftlichen Voraussetzungen. Leuchtet ein, dass das schief gehen muss. Dass wegen diesem vielen Geld Aktien und Immobilien unrealistisch hohe Werte erreichen, kann nicht den Finanzmärkten allein angelastet werden. Irgendwo muss das Geld parkiert werden. Die verfehlte Währungspolitik hat die Märkte in Geiselhaft genommen, nicht umgekehrt.
      3 0 Melden
  • #bringhansiback 31.01.2018 16:42
    Highlight Gerade die Aktienmärkte haben sich schon lange von Realwerten verabschiedet. Es werden aktien mit einem aktuellen KGV von mehr als 190 gekauft. Das heisst, das nach aktuellem Stand erst in 190 Jahren mit die Investition amortisiert ist. Sehr schön zeigt dies dieser sehr lesenswerte Artikel auf: https://www.goldseiten.de/artikel/362729--Der-Gipfel-der-Realitaetsverweigerung~-Wie-wir-blauaeugig-auf-den-Crash-zusteuern.html

    Dies ist auch eine Folge des zu billigen Geldes auf den Märkten.
    19 3 Melden
  • klugundweise 31.01.2018 16:33
    Highlight Keine Frage sondern Fakt: die Finanzmärkte haben uns längst in Geiselhaft! Die (Investment-)Banker haben Casino gespielt, die Steuerzahler mussten die (too big to fail) Banken mit Milliarden retten. Sie versprachen Besserung, treiben aber das alte Spiel einfach weiter. Keine anständige Eigenkapitaldeckung, keine Kontrolle durch die Politik und lustig selber Geld drucken. Umsätze die um ein X-faches grösser sind als das BIP weltweit ohne damit eine echte Wertschöpfung zu schaffen.
    Es ist Zeit für ein JA zur Vollgeld-Initiative!
    94 17 Melden
  • Lowend 31.01.2018 16:32
    Highlight Gut gebrüllt, Löpfe! Dieser Schock wird so sicher wie das Amen in der Kirche kommen und es werden die üblichen Verdächtigen davon profitieren, weil die sich absichern können und die Politik ihnen hilft und wie üblichen werden die Zeche dafür alle Arbeiter, Angestellten, Rentner bezahlen und ganz besonders die Schwächsten der Gesellschaft wie die Kinder und die Armen werden es besonders zu spüren bekommen, denn für die wird dann nicht nur alles teurer, sondern die bekommen dann die höheren Preise doppelt zu spüren, weil der rechte Asozialstaat wie immer nur bei den Schwächsten sparen wird!
    27 3 Melden
    • Warum werden meine Anti #metoo Kommentare gesperrt 31.01.2018 19:55
      Highlight Die Schwachen nimmts.
      2 1 Melden
  • Posersalami 31.01.2018 16:31
    Highlight "Haben uns die Finanzmärkte in Geiselhaft genommen?"

    Ja

    Wozu brauchts dazu einen langen Artikel?

    21 8 Melden
  • Makatitom 31.01.2018 16:19
    Highlight Nein, Philipp, Geiselhaft wäre ja noch einigermassen erträglich. Die Finanzmärkte und die Grossfinanz wollen uns wieder in der Sklaverei haben, und zwar nicht so Lohnsklaverei wie es jetzt bereits der Fall ist, sondern so richtig mit Grossgrundbesitzern und Peitsche und Ketten
    49 9 Melden
    • bebby 31.01.2018 22:02
      Highlight Die gibt es noch...dort woher unser Benzin kommt...aber das ist halt weniger sichtbar.
      1 0 Melden

So gigantisch viel Solarenergie ging uns im Juni durch die Lappen

Ja, aber das wird eine rein hypothetische Spielerei*.*Die viele Probleme der Solarenergie ausspart.

Die internationale Energieagentur (IEA) berechnete für die Schweiz ein Solarenergieproduktionspotential für das Jahr 2050 von 32 TWh (Terawattstunden) und korrigiert damit alte Berechnungen (18TWh) weit nach oben.

Greenpeace kommt mit 30 TWh auf ein ähnliches Potential und auch die Schätzungen von swissolar.ch weichen nicht markant ab.

Nehmen wir also an, das …

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