Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Grosses ungenutztes Arbeitskräftepotential (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

Das Gerede vom «Starbanker» Khan täuscht über die Banken-Realität hinweg

Von wegen Rockstars: Der Glanz der Schweizer Paradeplatz-Banker ist verblasst, die Banken sind bloss noch so wichtig wie die vermeintlich biederen Versicherungen.

Niklaus Vontobel / ch media



Die Saga um Iqbal Khan zeigte vermeintliche Starbanker winzig klein und bieder. Man ärgert sich über Baulärm, streitet sich über Hecken und Bäume, gerät an Parties aneinander. Kleinliche Gezänk zwischen Nachbarn, wie es überall vorkommt. Nur stritten sich hier die Einkommensmillionäre Tidjane Thiam und Iqbal Khan an der Zürcher Goldküste.

Zugleich schmeichelt die Khan-Saga den Bankern am Zürcher Paradeplatz. Einer der ihren ist gross und wichtig. Khan ist Starbanker, Rockstar, Wunderkind vom Paradeplatz. Sein Wechsel von der Credit Suisse zum Konkurrenten UBS erregte Aufmerksamkeit, als käme die UBS dadurch entscheidend voran.

Khan wurde beschattet, als könnte es der Credit Suisse empfindlich schaden, wenn er andere Starbanker mitnähme. Banker waren wieder Stars. Wohl und Wehe ganzer Grossbanken hingen von ihnen ab. Als wäre es noch 2007.

Im Börsenkurs ist nichts vom Einfluss angeblicher Starbanker zu erkennen

Der Leiter der Internationalen Vermögensverwaltung der Credit Suisse, Iqbal Khan, tritt per sofort ab.

Iqbal Khan wurde als Starbanker gehyped – doch der Glanz der Bankenwelt ist längst verblasst.

Im Jahr 2019 ist die Khan-Saga ein Anachronismus. Sie passt nicht in die Zeit. Vom Einfluss von Starbankern ist in den Börsenkursen von UBS und CS nichts zu sehen (siehe Grafik). Im Gegenteil, die Banken werden laufend weniger wichtig für die Schweiz. Die Zäsur kam mit der Finanzkrise. Seither verblasst der Glanz. Nur die Lohnentwicklung ist heute noch schweizerische Spitze. Im obersten Management der Grossbanken ist sie gar Weltklasse geblieben.

Bild

Grafik: CH Media

Bedeutung für die Schweiz eingebrochen

Die Banken sind noch etwa halb so wichtig für die Schweiz, wie vor der Finanzkrise. Ihre Wertschöpfung ist zusammengebrochen (siehe Chart). Das ist vor allem eine Folge von Finanzkrise, Beinahe-Kollaps der UBS und anschliessender Verschärfung der Regeln. Den Höhepunkt ihrer Macht haben sie lange hinter sich, die Starbanker und Dealmaker vom Paradeplatz. 2007 war ihr Anteil an der Wirtschaft am höchsten. Heute ist ihre Bedeutung kaum höher als jene der Versicherer, die von ihnen gerne als Biedermänner belächelt werden.

Bild

Grafik: CH Media

Arbeitsplätze gehen verloren

Vor der Finanzkrise war die Finanzbranche noch eine Jobmaschine. Die Banken schufen neue Stellen, sehr gut bezahlte noch dazu. Die Versicherer waren damals noch traurige Verlierer. Tausende von Arbeitsplätzen gingen ihnen verloren. Doch seit der Finanzkrise geht es abwärts mit dem Banken. Die Margen brachen ein, die Kosten mussten runter kommen. 18 000 Stellen verschwanden. Die Versicherungen konnten sich wenigstens mehr oder weniger halten. Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft blieben die Banken zurück (siehe Chart). Noch ärger unter die Räder kam nur der Detailhandel. 21 000 Stellen wurden abgebaut.

Bild

Grafik: CH Media

In der Not werden die Banker darauf reduziert, an den Gebühren zu schrauben. Rund 30 Prozent mehr als vor der Finanzkrise kostet heute die Führung von Konten und Wertschriftendepots. Wie happig der Aufschlag ist, zeigt sich im Vergleich. Denn ansonsten sind die Preise in der Schweiz leicht gesunken. Insgesamt zahlen die Konsumenten für ihren durchschnittlichen Warenkorb heute leicht weniger als zehn Jahre zuvor. Nahrungsmittel zum Beispiel wurden leicht billiger, Wohnmöbel oder Haushaltsgeräte gar massiv. Solches gab es seit den 1940er-Jahren nicht mehr.

Spitze nur noch bei den Löhnen

Hingegen sind die Banken nach wie vor an der schweizerischen Spitzen, wenn es um die Löhne geht. Vor der Krise ging es mit den Löhnen zwar steiler bergauf. Aber in der Nach-Krisenzeit gab es immerhin einen Anstieg von rund 7 Prozent innerhalb von sieben Jahren. Noch mehr gab es nur in der boomenden Pharmabranche, plus 8 Prozent. Damit konnte die übrige Schweizer Wirtschaft nicht mithalten. Insgesamt stiegen die Löhne bloss um 4.4 Prozent.

Auf der Höhe von Rockstars sind UBS und Credit Suisse nur, wenn es um die Löhne ihrer Chefs geht. Da können sie mit Branchengrössen aus den USA mithalten. Sergio Ermotti bekam als UBS-Chef 2018 bekanntlich 14 Millionen Franken, Tidjane Thiam bezog 12.7 Millionen. Nur bewegen sich die US-Konkurrenten in anderen Sphären, vor allem mit Blick auf Börsenwert oder die Rendite.

Die CS-Chefs

2023 möchte Schweden das erste Land ohne Bargeld sein

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel

Wie sich Techfirmen der Zensurpolitik Chinas beugen – und South Park China verspottet

Link zum Artikel

Das Köppel-Prinzip: Er kommt später, dafür geht er früher

Link zum Artikel

Krieg in Syrien: Türkischer Luftangriff auf zivilen Konvoi ++ Syrien verlegt Armee

Link zum Artikel

Willkommen zum 291. PICDUMP! 😱

Link zum Artikel

13 Jahre nach ihrer Flucht: Wie Natascha Kampusch der Hass entgegenschlägt

Link zum Artikel

Nachbarschafts-Streit: Aargauer Hanfbauer gibt 30 Schuss mit Schreckschuss-Pistole ab

Link zum Artikel

So offen hat man Breel Embolo noch selten gehört: «Das machen andere 22-Jährige nicht»

Link zum Artikel

Trump wütet auf Twitter gegen die Bidens: Die Anschuldigungen im Fakten-Check

Link zum Artikel

Was die ältere Generation über die Erhöhung des Rentenalters denkt

Link zum Artikel

Ferien in einer anderen Liga: 10 einzigartige Airbnbs, die auch du mieten kannst

Link zum Artikel

Sündenbock Rösti, dann die EU: So buhlten die Parteichefs in der «Arena» um letzte Stimmen

Link zum Artikel

Microsoft lässt die Bombe platzen und enthüllt das Surface Duo und das Surface Neo

Link zum Artikel

Liebe Eltern, lasst eure Kinder nicht alleine mit dem neuen Handy-Game «Mario Kart Tour»!

Link zum Artikel

Neue Enthüllungen bringen Trump unter Druck ++ Ukraine-Sondergesandter zurückgetreten

Link zum Artikel

Millionen-Erbe bezahlt Piratenpartei eine Anzeige auf der «20 Minuten»-Frontseite

Link zum Artikel

Die Mütter-Mafia, ihre Aggro-Avancen und «mein» Baby, die Kartoffel

Link zum Artikel

«Joker» – Willkommen im totalen Wahnsinn eines Wahnsinns-Films

Link zum Artikel

watson-Löpfe über Impeachment: «Trump steckt knietief in der Sch*****»

Link zum Artikel

Anstieg des Meeresspiegels wurde bisher unterschätzt – er soll bis zu 84 cm steigen

Link zum Artikel

Es geht nicht mehr anders

Link zum Artikel

Das sind die 20 lustigsten Schilder der Klimastreikenden

Link zum Artikel

Greta Thunberg wehrt sich gegen Hater: «Der Wandel kommt, ob sie es mögen oder nicht»

Link zum Artikel

Ohrfeige für Boris Johnson: Zwangspause des Parlaments gegen das Gesetz

Link zum Artikel

Warum Virgil van Dijk nicht Weltfussballer des Jahres wurde

Link zum Artikel

«Sie kommen ins Büro, sind immer am Handy» – der Chef kämpft gegen die Smartphone-Plage

Link zum Artikel

Rapper Fler findet, die Polizei mache «Stress ohne Grund», und tickt bei Verhaftung aus

Link zum Artikel

Für einmal Good News: Krankenkassenprämien steigen 2020 kaum

Link zum Artikel

«Wie könnt ihr es wagen!» So stauchte Greta Thunberg am Klimagipfel alle zusammen

Link zum Artikel

Neuer Kampfjet: Parlament entscheidet im Überschall-Tempo

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

60
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

143
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Wie sich Techfirmen der Zensurpolitik Chinas beugen – und South Park China verspottet

66
Link zum Artikel

Das Köppel-Prinzip: Er kommt später, dafür geht er früher

185
Link zum Artikel

Krieg in Syrien: Türkischer Luftangriff auf zivilen Konvoi ++ Syrien verlegt Armee

354
Link zum Artikel

Willkommen zum 291. PICDUMP! 😱

237
Link zum Artikel

13 Jahre nach ihrer Flucht: Wie Natascha Kampusch der Hass entgegenschlägt

79
Link zum Artikel

Nachbarschafts-Streit: Aargauer Hanfbauer gibt 30 Schuss mit Schreckschuss-Pistole ab

26
Link zum Artikel

So offen hat man Breel Embolo noch selten gehört: «Das machen andere 22-Jährige nicht»

38
Link zum Artikel

Trump wütet auf Twitter gegen die Bidens: Die Anschuldigungen im Fakten-Check

107
Link zum Artikel

Was die ältere Generation über die Erhöhung des Rentenalters denkt

56
Link zum Artikel

Ferien in einer anderen Liga: 10 einzigartige Airbnbs, die auch du mieten kannst

9
Link zum Artikel

Sündenbock Rösti, dann die EU: So buhlten die Parteichefs in der «Arena» um letzte Stimmen

69
Link zum Artikel

Microsoft lässt die Bombe platzen und enthüllt das Surface Duo und das Surface Neo

90
Link zum Artikel

Liebe Eltern, lasst eure Kinder nicht alleine mit dem neuen Handy-Game «Mario Kart Tour»!

69
Link zum Artikel

Neue Enthüllungen bringen Trump unter Druck ++ Ukraine-Sondergesandter zurückgetreten

608
Link zum Artikel

Millionen-Erbe bezahlt Piratenpartei eine Anzeige auf der «20 Minuten»-Frontseite

65
Link zum Artikel

Die Mütter-Mafia, ihre Aggro-Avancen und «mein» Baby, die Kartoffel

238
Link zum Artikel

«Joker» – Willkommen im totalen Wahnsinn eines Wahnsinns-Films

24
Link zum Artikel

watson-Löpfe über Impeachment: «Trump steckt knietief in der Sch*****»

87
Link zum Artikel

Anstieg des Meeresspiegels wurde bisher unterschätzt – er soll bis zu 84 cm steigen

167
Link zum Artikel

Es geht nicht mehr anders

108
Link zum Artikel

Das sind die 20 lustigsten Schilder der Klimastreikenden

28
Link zum Artikel

Greta Thunberg wehrt sich gegen Hater: «Der Wandel kommt, ob sie es mögen oder nicht»

169
Link zum Artikel

Ohrfeige für Boris Johnson: Zwangspause des Parlaments gegen das Gesetz

48
Link zum Artikel

Warum Virgil van Dijk nicht Weltfussballer des Jahres wurde

32
Link zum Artikel

«Sie kommen ins Büro, sind immer am Handy» – der Chef kämpft gegen die Smartphone-Plage

103
Link zum Artikel

Rapper Fler findet, die Polizei mache «Stress ohne Grund», und tickt bei Verhaftung aus

134
Link zum Artikel

Für einmal Good News: Krankenkassenprämien steigen 2020 kaum

36
Link zum Artikel

«Wie könnt ihr es wagen!» So stauchte Greta Thunberg am Klimagipfel alle zusammen

451
Link zum Artikel

Neuer Kampfjet: Parlament entscheidet im Überschall-Tempo

188
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

60
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

143
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Wie sich Techfirmen der Zensurpolitik Chinas beugen – und South Park China verspottet

66
Link zum Artikel

Das Köppel-Prinzip: Er kommt später, dafür geht er früher

185
Link zum Artikel

Krieg in Syrien: Türkischer Luftangriff auf zivilen Konvoi ++ Syrien verlegt Armee

354
Link zum Artikel

Willkommen zum 291. PICDUMP! 😱

237
Link zum Artikel

13 Jahre nach ihrer Flucht: Wie Natascha Kampusch der Hass entgegenschlägt

79
Link zum Artikel

Nachbarschafts-Streit: Aargauer Hanfbauer gibt 30 Schuss mit Schreckschuss-Pistole ab

26
Link zum Artikel

So offen hat man Breel Embolo noch selten gehört: «Das machen andere 22-Jährige nicht»

38
Link zum Artikel

Trump wütet auf Twitter gegen die Bidens: Die Anschuldigungen im Fakten-Check

107
Link zum Artikel

Was die ältere Generation über die Erhöhung des Rentenalters denkt

56
Link zum Artikel

Ferien in einer anderen Liga: 10 einzigartige Airbnbs, die auch du mieten kannst

9
Link zum Artikel

Sündenbock Rösti, dann die EU: So buhlten die Parteichefs in der «Arena» um letzte Stimmen

69
Link zum Artikel

Microsoft lässt die Bombe platzen und enthüllt das Surface Duo und das Surface Neo

90
Link zum Artikel

Liebe Eltern, lasst eure Kinder nicht alleine mit dem neuen Handy-Game «Mario Kart Tour»!

69
Link zum Artikel

Neue Enthüllungen bringen Trump unter Druck ++ Ukraine-Sondergesandter zurückgetreten

608
Link zum Artikel

Millionen-Erbe bezahlt Piratenpartei eine Anzeige auf der «20 Minuten»-Frontseite

65
Link zum Artikel

Die Mütter-Mafia, ihre Aggro-Avancen und «mein» Baby, die Kartoffel

238
Link zum Artikel

«Joker» – Willkommen im totalen Wahnsinn eines Wahnsinns-Films

24
Link zum Artikel

watson-Löpfe über Impeachment: «Trump steckt knietief in der Sch*****»

87
Link zum Artikel

Anstieg des Meeresspiegels wurde bisher unterschätzt – er soll bis zu 84 cm steigen

167
Link zum Artikel

Es geht nicht mehr anders

108
Link zum Artikel

Das sind die 20 lustigsten Schilder der Klimastreikenden

28
Link zum Artikel

Greta Thunberg wehrt sich gegen Hater: «Der Wandel kommt, ob sie es mögen oder nicht»

169
Link zum Artikel

Ohrfeige für Boris Johnson: Zwangspause des Parlaments gegen das Gesetz

48
Link zum Artikel

Warum Virgil van Dijk nicht Weltfussballer des Jahres wurde

32
Link zum Artikel

«Sie kommen ins Büro, sind immer am Handy» – der Chef kämpft gegen die Smartphone-Plage

103
Link zum Artikel

Rapper Fler findet, die Polizei mache «Stress ohne Grund», und tickt bei Verhaftung aus

134
Link zum Artikel

Für einmal Good News: Krankenkassenprämien steigen 2020 kaum

36
Link zum Artikel

«Wie könnt ihr es wagen!» So stauchte Greta Thunberg am Klimagipfel alle zusammen

451
Link zum Artikel

Neuer Kampfjet: Parlament entscheidet im Überschall-Tempo

188
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

42
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • teha drey 02.10.2019 11:34
    Highlight Highlight Bei den Löhnen und Boni sind es Starbanker. Und zwar nicht wesentlich besser oder geläuterter als vor 2008. Ich empfehle allen das spannende Buch (Thriller) von Markus A. Will: Bad Banker. Seit ich das gelesen habe, ist meine Achtung vor allen "Star- und Topbankern" weg!
  • Fritz N 02.10.2019 10:48
    Highlight Highlight Dürfen wir nun endlich die Banken anzünden?
  • Turicum04 02.10.2019 09:37
    Highlight Highlight Einen weiteren Beweis, dass der Kapitalismus versagt hat! Jetzt müssen die Banken enteignet werden: Das Kapital kann man weit besser investieren, z.Bsp. in den Klimaschutz und... in die Asylpolitik! So könnten wir auch den Flüchtlingen endlich bei uns ein besseres Leben bieten. Eine angepasste Rente, mindestens zum Existenzminimum, wäre nun dringend angebracht. Und keine Almosen mehr, wie bisher. Auch diese traumatisierten Leute haben es verdient! Dafür brauchen wir eine linke Politik. Am 20.10. können wir es verwirklichen!
  • Urs457 02.10.2019 09:15
    Highlight Highlight Am meisten erstaunt mich, dass die Aktionäre der Grossbanken der Selbsbedienungsmentalität des Managements tatenlos zusehen. Die Saläre und Boni und die Börsen- und Gewinnperformance der Banken passen hinten und vorne nicht zusammen!
    • The oder ich 02.10.2019 09:31
      Highlight Highlight Als Aluhütler würde ich sagen: diese Bankmanager sind eigentlich Kommunisten, die den Kapitalismus zerstören, indem sie die Banken von innen aushöhlen. Oder wie erklärt sich dieses ewige Geschwafel, Leistung müsse sich lohnen, wenn man auch mit Versagen abkassieren kann?
  • Ricardo Tubbs 02.10.2019 09:13
    Highlight Highlight weiss nicht wie man die worte banker und rockstar in einem satz verwenden kann. habe jemals einen banker mit e gitarre gesehen oder publikum, dass dem banker zujubelt beim gang von luxuskarosse ins büro.
  • Der Rückbauer 02.10.2019 09:01
    Highlight Highlight Guter Bericht, der auch die Hintergründe des Bankenschlamassels aufzeigt.
    "Spitze nur noch bei den Löhnen", wie wahr, und auch die sind Ausdruck, wie sich die Grossbanken von der Realwirtschaft entfernt haben.
    Grossbanken sind zum Kasino geworden, Spielhöllen, in welchen sich Blutsauger gegenseitig am Kragen nehmen. Sie produzieren nichts, sie saugen nur die Realwirtschaft und die Kunden aus.
    Wohlvermerkt: Kantonal- und Regionalbanken ausgenommen.
  • Ökonometriker 02.10.2019 08:51
    Highlight Highlight Banken in der Schweiz sind heute ganz einfach IT-Firmen. Sie managen Information. Sie sind kein High Society Tummelplatz mehr wo Insidergeschäfte abgewickekt werden und der mit den besten Beziehungen gewinnt. Als Ökonom sage ich: gut so!
    • Thomas G. 02.10.2019 10:22
      Highlight Highlight Genau! Sage ich seit 15 Jahren, aber man wollte mir nie zuhören. IT sei ein Kostenblock den man nach Asien auslagern müsse, hiess es. Die Bank sei eine Verkaufsorganisation mit angeschlossener Informatik, hiess es. Na funktioniert ja toll.

    • Ökonometriker 02.10.2019 12:19
      Highlight Highlight @Thomas G.: nunja inzwischen scheinen sie es zu merken und holen sich die IT wieder in die Schweiz zurück. Wieder Milliarden verlocht...
    • Der Rückbauer 02.10.2019 16:15
      Highlight Highlight Banken nur noch IT-Firmen? Ja, sollten sie sein, sind aber viel, viel mehr. IT-Firmen, die die ganze Welt beherrschen? Goldman Sucks? Fast in jeder Regierung/Finanzinstitution sitzt ein Sucker! JP Morgan, HSBC? Sind Amazon, Google, Alibaba nur IT-Firmen? Die ICT und die Daten machen es möglich, global Macht zu gewinnen und auszuüben. IT ist nur das Vehikel. Wie im Krieg die Waffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bbelser 02.10.2019 08:13
    Highlight Highlight Es waren Star-Banker, die uns in die Finanzkrise 2008 geführt haben, es waren Star-Ökonomen, die von all dem nichts vorausgesehen haben, es waren Star-Journalisten, die daraus tolle Stories gestrickt haben, die bis heute so gut wie nichts bewirkt haben. Kassiert haben alle diese, gezahlt haben es die Star-Steuerzahler, die Star-Schuldner und die Star-Arbeitslosen...
  • murrayB 02.10.2019 08:12
    Highlight Highlight Die Banken sind ein Schatten ihrer selbst, weil die Vorgaben der Aufsicht immer regider wurden und heutzutage unverhältnismäßig sind...

    In den letzten 10 Jahren haben einzig die Compliance und internen Revisionsstellen einen Boom erlebt...

    Das Schlimme ist, dass die amerikanischen pendants die Europäer jetzt hinter sich lassen und wenn die Regeln auch bei uns abgebaut werden, sie sich mit ihrer vollen Kassen günstig einkaufen können in Europa....

  • HugiHans 02.10.2019 08:08
    Highlight Highlight Bei dem "Titel" "Starbänker" geht es nicht um die Fähigkeit als Banker oder Mensch, sondern nur darum wie viele Milliarden schwer ist der eigene, respektive der Kundenstamm der Abteilung. Somit ist bei einem Wechsel die Gefahr gegen, dass einige Kunden den Beratern folgen.
  • super_silv 02.10.2019 08:02
    Highlight Highlight Traurig, es werden 21000 Stellen abgebaut und die Löhne steigen um 7%?
  • Mon Alisa 02.10.2019 08:00
    Highlight Highlight Sorry, aber der Artikel bedient sich nur den reisserischen Klischees der Medien, und versucht mit einseitig und schlecht interpretierten Charts (die alle nur kurz bis vor den Beginn der Überhitzung um 2008 reichen) diese zu "belegen". Dabei werden konjunkturelle Einflüsse, Digitalisierung, Regulierungen und Gesetze komplett aussen vorgelassen. Und über die Kernaufgaben einer Bank (ja Banken sind wichtig für die CH Volkswirtschaft!) wird kein Wort verloren.
    Kritische Berichte über Banken: ja, aber bitte fundiert!
    • Focke 02.10.2019 08:52
      Highlight Highlight danke für dein statement. je mehr ahnung man selbst von einem thema hat, desto mehr wird einem bewusst wie schlecht die artikel teils recherchiert werden (gilt für alle themen). es geht nicht mehr um objektive und kritische berichterstattung, sondern nur noch um polemik.
  • It's all about money 02.10.2019 07:58
    Highlight Highlight 1 Mio pro Monat...wtf...das ist mehr als die meisten in 10 Jahren verdienen!
  • N. Y. P. 02.10.2019 07:51
    Highlight Highlight Quizfrage :

    Wieso dümpeln seit 10 Jahren die UBS & CS - Aktien ?

    Richtig !

    Weil, sobald die Gewinne anziehen, die Gewinne umgehend abgeschöpft und in Form von Boni und Kamelen an die überbezahlten Banker abgeführt werden.

    Es gibt nie substanzielle Dividenden für die dummen Aktionäre.
  • skisandtrail 02.10.2019 07:47
    Highlight Highlight "Nahrungsmittel zum Beispiel wurden leicht billiger, Wohnmöbel oder Haushaltsgeräte gar massiv."

    Dies sollte uns zu denken geben. Immer am nörgeln, dass v.a. die Bauern zu viel "Lohn" erhalten, dabei haben diese weniger am Produkt als noch vor 30 Jahren (trotz allgemeiner Teuerung, Lohnerhöhungen, teureren Geräten usw), während alle Löhne steigen, purzeln die Preise.
    Auf lange Sicht kommt hier ein riesiges Problem auf uns zu.
    • Snowy 02.10.2019 10:21
      Highlight Highlight Frag mal einen Bauern, warum er 3 oder 4 Traktoren (und nicht 1 oder 2) Traktoren besitzt.

      Antwort: Weil es bei nur einem oder zwei Traktoren zu mühsam ist, dauernd die Gerätschaften zu wechseln.

      Oder anders gesagt: Weil ich‘s kann.
    • skisandtrail 02.10.2019 12:55
      Highlight Highlight Nein. Weil meistens der alte nicht einfach weggeworfen wird und für weitere Nebenarbeiten benutzt werden kann😉. Bei uns (berggebiet) steht ein grösserer (neuer) rum,ein 35-jähriger und ein Babytraktor (anstelle eines terratrac). Bei unserer Unterland- Filiale dasselbe (ohne Baby,ökologisch und ökonomisch sinnvoll). Oft wären wir am Anschlag mit einem-handarbeit ist halt nicht mehr nötig (und wenn,dann nur handarbeit).
      Aber stimmt schon:weil ich's (bzw Brüder und Eltern) kann 😁
  • Timtamtom 02.10.2019 07:36
    Highlight Highlight Spüre ich in diesem Artikel Anzeichen von Neid oder Hass gegenüber der Branche? Wie bei vielen anderen Unternehmen auch, brach der Aktienkurs nach der Finanzkrise zusammen, Arbeitsplätze gingen verloren, der Einzug der Digitalisierung und regulatorische Veränderungen begann den Alltag zu beeinflussen. Ausserdem sind Schweizer Banken noch heute ausserhalb der Landesgrenze hoch angesehen. Wer etwas unterwegs ist, weiss das.
    • weah 02.10.2019 09:46
      Highlight Highlight klar sind die Kurse der anderen Unternehmen auch eingebrochen. Im Gegensatz zu den Banken haben sich diese aber wieder erholt oder sogar neue Höchstwerte erreicht.
  • ain hasardeur 02.10.2019 07:33
    Highlight Highlight "Hingegen sind die Banken nach wie vor an der schweizerischen Spitzen, wenn es um die Löhne geht."

    Wieso eigentlich?
  • SIEGLINDE 02.10.2019 07:26
    Highlight Highlight Fakt ist dass wir doch die Politik und besonderes durch die Gelddruckerei einen Draghi-Crash bekommen. Da könnt ihr hüpfen was ihr wollt denn das Problem und eibe Regulation wurde NIE gemacht nur gedruckt was das Zeug hält und dass das alle im Abgrund reißt is nun mal fakt ..... nur von reden alleine wirds nix ändern. Und dann bricht das Sozialsystem zusammen und Merkls wunderbare Gäste werdet ihr danb alle mal so richtig kennenlernen
    • LeChef 02.10.2019 08:26
      Highlight Highlight Ja, was heute nicht so alles „fakt ist“ ;)
    • Der Rückbauer 02.10.2019 08:38
      Highlight Highlight Genau, der desaströse Draghi geht mit exzellenter Rente und die Nachfolgerin wird die warme und kalte Enteignung des Volkes fortsetzen. Irgendwann ist mit der Vorwärtsstrategie Ende der Fahnenstange und dann knallts. - Eine Million Reichsmarkt für ein Kilo Brot. Noch nicht lange seither.
  • Helvetiavia Philipp 02.10.2019 07:21
    Highlight Highlight Dass die Banken in schwierigen Zeiten leben liegt auch daran, dass die hochgiftigen Massnahmen der Nationalbanken ihre Wirkung verfehlen. Die Negativzinsen haben nicht dazu geführt, dass mehr investiert wurde, sondern dass sich die Werte der sichereren Aktien, Obligationen, Währungen und Rohstoffe erhöht haben. Auf solchen Märkten ist das Traden schwierig.
    • [Nickname] 02.10.2019 08:04
      Highlight Highlight
      Benutzer Bildabspielen
  • Mragical 02.10.2019 07:20
    Highlight Highlight Die Dienstleistung, welche Banken bieten, könnte in Zukunft gar nicht mehr nötig sein:
    https://www.visualcapitalist.com/decentralized-finance/
    Wenn jeder günstig selber Zugang hat zu Finanzdienstleistungen (z.B. Fonds, Aktien etc), dann braucht es Banken als Vermittler der Dienstleistung nicht mehr.
    • Mon Alisa 02.10.2019 08:35
      Highlight Highlight Die Hauptfunktion von Banken ist auch nicht das vermitteln von Fonds etc sondern eine Bank ist ein Finanzintermediär. Will die Bäckerei in deinem Dorf einen neuen Ofen, dann klopft sie bei der Bank an, die Bank nimmt das Geld von Sparern, poolt es und gibt es als Kredit an die Bäckerei weiter. Dabei ist die Bank ein Risikoprüfer und kann eine Fristentransformation vollziehen.
      Ausserdem unterhalten die Banken mit der SIX die Finanzinfrastruktur, damit du deine Zalandobestellungen bezahlen kannst.
      Und glaub mir, "günstig" ist nicht immer gut, Vertrauen und Sicherheit darf einen Preis haben.
    • Der Rückbauer 02.10.2019 08:39
      Highlight Highlight Banking is essential, the banks are not (Bill Gates).
    • SeboZh 02.10.2019 11:09
      Highlight Highlight Weil ja auch alle was davon verstehen... Anderes beispiel, gleich dumme aussage. Sie haben zugriff auf hammer und nagel, brauchts daher keine zimmerleute mehr?
  • ali_der_aal 02.10.2019 07:18
    Highlight Highlight ich will auch keine zugekoksten Rockstars in der Bank.. ich möchte anständige, seriöse Typen die sich an die Gesetze und Vorschriften halten...
    aber das bleibt wohl eine Wunschvorstellung
  • namib 02.10.2019 07:17
    Highlight Highlight Gut auf den Punkt gebracht. Seit der GFC herrscht in der Branche eine zunehmend groteske Kontrollhisterie. Der Mitarbeiter ist in erster Linie ein Risiko für die Bank. Die Risikoaversion, welche im kometenhaften Aufstieg der Compliance-Abteilungen ihren Ausdruck findet, führt zu niedrigeren Erträgen (Risiko und Ertrag korrellieren). Die Geschichte um Khan zeigt, dass ein starkes Misstrauensverhältnis besteht zwischen den Instituten und ihren Mitarbeitern. Solange das so bleibt, wird die Entwicklung weitergehen wie beschrieben und das Management melkt die Kuh solange es noch geht🤷🏻‍♂️
  • DocShi 02.10.2019 07:15
    Highlight Highlight Ironisch an dem Ganzen ist, dass ausser von euch Medien die normale Bevölkerung niemals einen Bankangestellten als Starbanker bezeichnet hat!
    Ihr gebt doch die "Titelbezeichnungenc vor und verbreitet diese!
    • Scaros_2 02.10.2019 07:30
      Highlight Highlight Ich wusste bis zu dieser story nicht einmal wer das ist. Ein Niemand für mich :D
    • MeinAluhutBrennt 02.10.2019 07:56
      Highlight Highlight so ist es, wer die Begriffe vorgibt, steuert das Denken!
    • lkay 02.10.2019 09:04
      Highlight Highlight Das kommt weil Watson ihre Finanznews von Inside Paradeplatz haben.
  • Manatee 89 02.10.2019 07:06
    Highlight Highlight Scheinbar haben die Grossbanken nicht wirlklich viel gelernt.
    Was sich dem staatlichen Einfluss, bzw. der Regulation entzieht scheint nach wie vor keinen Bezug zur realen Wirtschaftslage zu haben....
    .....Traurig, da schäme ich mich schon fast etwas für diese Unternehmen.

Schweizer Banken-Apps? So viel günstiger sind Revolut und Co. wirklich

Wie schlagen sich bekannte Smartphone-Banken gegen klassische Finanzinstitute? Gebühren, Wechselkurse und Leistungen im Vergleich.

Der unabhängige Online-Vergleichsdienst moneyland.ch hat die für die Schweiz relevanten Smartphone-Banken mit den Angeboten grosser Schweizer Banken verglichen. Dabei bestätigt sich, was viele User vermuten dürften: Wechselkurse und Gebühren sind bei den meisten Fintech-Start-ups markant tiefer und die Dienstleistungen insgesamt häufig besser. Als Gewinner stechen Revolut und TransferWise hervor. Doch der Teufel steckt im Detail, wie wir gleich sehen.

Verglichen wurden:

Und zwar jeweils für …

Artikel lesen
Link zum Artikel