Wirtschaft
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Participants of the second International

Flipflop-Rennen – auch das gibt's.
Bild: KEYSTONE

Bist du Vegetarier aus Überzeugung und trägst Havaianas? Das könnte jetzt ein Problem werden...

Der Hersteller der brasilianischen Havaiana-Flipflops, Alpargatas, ist verkauft worden. Neuer Besitzer ist die J&F-Holding, die grösste Fleischproduzentin der Welt.



Für umgerechnet rund 727 Millionen Franken übernimmt die J&F-Holding 66,99 Prozent der Stammaktien, wie der Havainas-Mutterkonzern Alpargatas am Montag in São Paulo mitteilte. Bisher wurde Alpargatas, der grösste Schuhhersteller Lateinamerikas, vom Camargo-Corrêa-Konzern kontrolliert.

Der bisherige Besitzer kämpft mit den Folgen eines Korruptionsskandals in der Baubranche.

The official logo of the Rio summer Olympic 2016 games is seen on a pair of flip flops at a shop in Sao Paulo November 23, 2015. J&F Investimentos SA, which manages investments for Brazil's billionaire Batista family, agreed on Monday to pay 2.67 billion reais ($716 million) in cash for a controlling stake in Alpargatas SA, the maker of the popular Havaianas flip flops. REUTERS/Nacho Doce EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVE

Kaufpreis: 727 Millionen Franken – nicht für ein Paar Flipflops, sondern für knapp 67 Prozent der Stammaktien von Havaianas.
Bild: NACHO DOCE/REUTERS

Die J&F-Holding kontrolliert bereits den brasilianischen JBS-Konzern, in dessen Schlachthäusern weltweit täglich bis zu 80'000 Rinder und knapp 50'000 Schweine geschlachtet werden.

450 Modelle

Weltweit wurden 2014 rund 218 Millionen Stück Havaianas verkauft. In über 100 Ländern werden sie inzwischen verkauft – in der Fertigungsstätte Campina Grande können neun Paare pro Sekunde hergestellt werden. 450 unterschiedliche Modelle gibt es bis heute. 95 Prozent der Brasilianer sollen welche besitzen oder mal besessen haben. Seit 53 Jahren gibt es die Barfuss-Sandalen.

«Als die Marke in den 60ern gegründet wurde, war Brasilien ein Dritte-Welt-Land und Hawaii für viele Brasilianer ein Traumziel», sagte Europa-Chef Eno Polo im Sommer der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» mit Blick auf den ungewöhnlichen Namen. «Die Strände, die Surfer – diesen Spirit sollten die Schuhe haben. Heute hat Brasilien das natürlich alles selbst», so Eno Polo. (kad/sda/dpa)

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