Wirtschaft
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Boykott hat Erfolg: Coop ringt Nestlé Aktionen und tiefere Preise ab



Coop Nestlé

Gab's nicht mehr im Coop: Diverse Nestlé-Produkte.

Nach wochenlangen Boykotten von Nestlé-Produkten hat sich Nestlé im Streit um künftige Einkaufspreise mit sechs europäischen Einzelhändlern, darunter Coop, geeinigt. Coop will Preisreduktionen an die Kunden weitergeben. Wie hoch diese ausfallen und welche Produkte es betrifft, gibt das Unternehmen indes nicht bekannt.

Die Einigung, die Nestlé mit der Händlerallianz Agecore um Edeka und Coop erzielte, ist das Resultat von mehrwöchigen Verhandlungen, denen Boykotte von Nestlé-Produkten vorangegangen sind. Bei Coop fehlten rund 200 Nestlé-Produkte in den Regalen.

Wie findest du die Rauswurf-Aktion von Coop?

Nestlé teilte mit, sie begrüsse die Tatsache, dass eine ausgewogene Einigung mit Agecore erzielt worden sei, und dass die ganze Palette der Nestlé-Produkte bald wieder bei Coop sowie den anderen Mitgliedern der Europäischen Händlerallianz erhältlich sein würden.

Coop bestätigte die Einigung und gab am Mittwoch bekannt: «Das Ergebnis der Verhandlungen werden wir unseren Kunden weitergeben in Form von grossen, attraktiven Aktionen auf allen Nestlé-Produktegruppen.»

Konkret werde Mitte Mai beispielsweise für zwei Wochen eine grosse Aktion mit bis zu 30 Prozent Rabatt auf über 500 Nestlé-Produkte lanciert. Darunter befänden sich unter anderem die Marken Thomy, Leisi, Mövenpick, Findus und Nescafé.

Substanzielle Aktionen

Eine weitere Promotion in dieser Grösse sei für die kommenden Monate geplant, so Coop. Von einer generellen langfristigen Preisreduktion ausserhalb der Promotionen war keine Rede. Coop-Sprecher Urs Meier erklärt: «Wir investieren den Verhandlungserfolg ganz gezielt dort, wo er für unsere Kunden spürbar ist und am meisten Wirkung für sie hat.»

Dabei fokussiere Coop auf substanzielle Aktionen auf Hunderten von Nestlé-Produkten mit sehr hohen Einsparungsmöglichkeiten für die Kunden.

Coop beabsichtigt, die ausgelisteten Artikel in den nächsten Tagen schrittweise in die Regale zurückbringen.

Um den Druck auf den Schweizer Nahrungsmittelmulti zu erhöhen, hatten die Einzelhändler Nestlé-Produkte aus den Regalen genommen. Deutschlands grösster Lebensmittelhändler hatte sich mit europäischen Partnern wie Intermarché, Coop Schweiz oder Colruyt verbündet, um Nestlé zu Zugeständnissen bei Preisen und Konditionen zu zwingen und so seine Kosten im Einkauf zu senken.

Die Handelsunternehmen um Edeka stehen für ein jährliches Einkaufsvolumen von rund 145 Milliarden Euro. Nestlé hat durch den Boykott nicht näher bezifferte Umsatzeinbussen erlitten. (sda)

Ein globales Thema in den Händen weniger Branchenriesen

Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • nakasara 02.05.2018 16:29
    Highlight Highlight loool nestle gehört verboten und nicht verbilligt! weg mit diesen dreckskonzern der in 3. welt-ländern die Wasserversorgung anzapft und die Bevölkerung vor ort verhungern lässt! boykottiert nestle ruhig weiter! wer nestle kauft hat blut an den Händen!
  • Scalina58 02.05.2018 16:21
    Highlight Highlight und wie lange gehts, bis die alten oder sogar noch höhere Preise wieder an den Regalen stehen? das haben wir doch schon beim Preis“kampf“ bei den ausländischen Zeitschriften erlebt! die Zeitschriften sind heute sogar noch teurer als vorher!! das ist doch gratis Werbung für Coop und Nestlé
  • Ugliman44 02.05.2018 16:00
    Highlight Highlight Hat sich coop nicht ins eigene Knie geschossen. Davon ausgehend, dass alle an den Verhandlungen beteiligten Grossverteiler künftig die gleichne Einkaufspreise hat, wird coop im Preisvergleich zu Edeka nicht mehr wie bis anhin mit höheneren Einkaufspreisen argumentieren können. Warten wirs ab!
  • Silas89 02.05.2018 14:40
    Highlight Highlight @Watson bitte dran bleiben, während den Aktionen sieht man, wie die vorherigen Preise waren, diese kann man notieren, um dann wenn sie vorbei sind nachzusehen, ob Preise nun gesunken sind. "Nestlé hat gegen Coop gewonnen" könnte ein attraktiver Titel für einen Folgeartikel sein ;)
  • DerRaucher 02.05.2018 14:18
    Highlight Highlight Momol! Danke Coop für eine erneute Alibi-Aktion für tiefere Preise. Jetzt gibts die Pizza wahrscheinlich einen Monat lang 50 Rappen günstiger. Aber nicht vergessen, nur im Duopack!
  • elias776 02.05.2018 13:17
    Highlight Highlight Ich finde Lebensmittel sind ee schon zu günstig. Wir wollen immer nur konsumieren und konsumieren. Wenn bei einem so rücksichtslosem Unternemen die Preise sinken, leidet warscheinlich nicht das unternemen sonder die Arbeitnehmer ( vor allem in der 3 Welt) . Uns ist das jedenfalls egal, hauptsache das Produkt ist ein par Rappen günstiger.
  • Leokin 02.05.2018 13:16
    Highlight Highlight Schlussendlich leiden doch mit dieser Preissenkung wieder die Rohstoffproduzenten. Werden die Preise gedrückt, wird Nestlé wiederum auch günstiger Rohstoffe einkaufen. Ich denke nicht, dass einfach die Marge kleiner wird.
    Am Ende profitieren wir als Konsumenten, aber die Produzenten werden, wie wir sehen, mit niedrigen Einkaufspreisen ausgenutzt.
  • Merida 02.05.2018 13:04
    Highlight Highlight Schade, dass dieser Boykott nicht auch zu einem Umdenken in der Nachhaltigkeit von Nestlé geführt hat...
    • b4n4n4j03 02.05.2018 16:25
      Highlight Highlight Ja, denn die produkte sind eigentlich teurer, wenn man die kosten, welche die umwelt bei der herstellung vieler produkte zahlen muss, einrechnet...
      Wir zahlen sie einfach indirekt...
      Und die gesundheitskosten für den scheiss der oft in diese "lebensmittel" gepackt wird,
      Und ...
  • just_a_name 02.05.2018 13:03
    Highlight Highlight Bei der Umfrage fehlt die Option: Gut, da man Nestlé sowieso boykottieren sollte
  • Hugo Wottaupott 02.05.2018 12:43
    Highlight Highlight Billiger? Weniger Teuer wäre auch schön.

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