Wirtschaft
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epa05282243 Urs Rohner, president of the board of directors of Switzerland's second biggest bank Credit Suisse (CS), speaks during the general assembly at the Hallenstadion in Zurich, Switzerland,  29 April 2016.  EPA/ENNIO LEANZA

Anstrengungen der Führung würden «vom Markt noch nicht honoriert»: Urs Rohner, Präsident des CS-Verwaltungsrats.  Bild: EPA/KEYSTONE

CS-Aktionäre «not amused»: «Wissen Sie eigentlich, dass eine Coiffeuse dafür einen Monat arbeiten muss?»

An der Generalversammlung der Credit Suisse müssen sich die hochrangigen Chefs unrühmliche Aussagen ihrer Aktionäre anhören. Der Aktienpreis sowie die hohen Löhne sind zwei Themen, welche die Aktionäre umtreiben.

Roman Seiler / Nordwestschweiz



«I am not amused», sagt Kaufmann Hermann Struchen (86), Aktionär der Credit Suisse (CS) und prominenter Redner an Generalversammlungen.

Er ärgert sich darüber, nach der Aktienkapitalerhöhung das Bezugsrecht ausgeübt und weitere Titel für 18 Franken bezogen zu haben, wie er vor dem Hallenstadion in Zürich erzählt. Denn er hätte sie vor gut zwei Monaten für 12,3 Franken kaufen können.

Und er ärgert sich darüber, dass der neue CEO der Grossbank, Tidjane Thiam, einen Antrittsbonus von 14,3 Millionen Franken in Form von Aktien für verfallene Ansprüche bei dessen früherem Arbeitgeber Prudential erhalten hat.

Das sind die zwei Themen, welche die Kleinaktionäre vor der Generalversammlung umtreiben.

Credit Suisse: Ethos-Präsident will heute ein Zeichen setzen

Dominique Biedermann, Präsident der Stiftung Ethos, ist mit der Credit Suisse unzufrieden. Es sei nicht akzeptabel, so hohe Boni auszubezahlen, wie Verlust zu machen. Aus diesem Grund will die Ethos an der heutigen Generalversammlung der Credit Suisse ein Signal geben und erwartet in der kommenden Zeit gravierende Änderungen von der Grossbank. Video: kaltura.com

Die miese Performance der Aktie und die Höhe der Vergütung des Top-Managements und des Verwaltungsrats. Dies sei nicht gerechtfertigt, sagt die kaufmännische Assistentin Daniela Jahns (50): «Ich verstehe nicht, warum die so hohe Saläre erhalten müssen.»

Der frühere Bauunternehmer Richard Fischer (65) will an der Generalversammlung zwei Ballone steigen lassen, auf denen er eine Iban-Nummer angebracht hat. Damit will er auf den Verlust von drei Milliarden der CS im vergangenen Jahr hinweisen, auf die 6000 angekündigten Entlassungen und die 3333 Franken pro Stunde Arbeit, die gemäss seiner persönlichen Rechnung ein Konzernleitungsmitglied im Schnitt erhalten habe: «Dafür muss eine Coiffeuse einen Monat lang arbeiten.»

Mit dem Aktienkurs nicht zufrieden

Der Immobilienkaufmann Max Hassler kritisiert wiederum, dass der Verwaltungsrat zu lange zugewartet hat, um die Altlasten aus der Vergangenheit aufzuräumen.

Mit dem Aktienkurs, sagt er, sei er nicht zufrieden. Dessen sei er sich bewusst, sagt Urs Rohner, Präsident des Verwaltungsrats (VR), in seiner Rede: «Ich darf Ihnen versichern, wir sind es genausowenig.» Die Kursentwicklung zeige, dass die Anstrengungen der Führung «vom Markt noch nicht honoriert» würden.

Aktionaere auf dem Weg zur ordentlichen Generalversammlung der Credit Suisse im Hallenstadion, aufgenommen am Freitag, 29. April 2016, in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Aktionäre auf dem Weg zur Generalversammlung der Credit Suisse im Zürcher Hallenstadion. Bild: KEYSTONE

Die Aktie sei unter besonderem Druck, weil die Umstrukturierung der Bank in einem Umfeld vorangetrieben werden müsse, in dem das Management kaum Unterstützung durch die Märkte erhalte. Zudem lasteten das enttäuschende Ergebnis des vierten Quartals – wie weltweit bei anderen Banken auch – und die erforderlichen Wertberichtigungen auf gewissen Positionen im Bereich mit festverzinslichen Wertschriften sowie Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten aus der Vergangenheit auf dem Aktienkurs.

Die negativen Einflüsse vermöchten die Geschäftserfolge nicht aufzuwiegen, die insbesondere in der Schweiz, Asien-Pazifik, aber auch im internationalen Vermögensverwaltungsgeschäft zu vermelden seien.

Kapitalbasis auf «höchstem Stand der Geschichte»

In den vergangenen Wochen habe der Markt gedreht, man habe die «Richtigkeit der Massnahmen» erkennen und positiver beurteilen können: «Die bessere Einschätzung durch die Investoren stärkt uns den Rücken.» Die von der «Nordwestschweiz» im Vorfeld der Generalversammlung befragten Aktionäre sehen das allerdings kritischer.

Danach ging Rohner darauf ein, dass die Kapitalbasis «auf den höchsten Stand der Geschichte» gebracht worden sei: «Im Vergleich mit unseren internationalen Mitbewerbern ist unsere Gesamtkapitalquote eine der höchsten.» Zudem habe man wesentliche Altlasten aus der Zeit vor der Finanzkrise bereinigt, insbesondere auch die «juristischen Auseinandersetzungen rund um die grenzüberschreitende Steuerproblematik in den USA».

Investmentbanking wird runtergefahren

Heute sei die Steuerkonformität der einzige «nicht nur moralische tragbare, sondern auch ökonomisch vernünftige Ansatz für ein zukunftsfähiges» Schweizer Vermögensverwaltungsgeschäft.

Das Investmentbanking fahre man nun runter. Man habe in den letzten Jahren konsequent und entschlossen gehandelt, so Rohner. Erst nach diesen Aufräumarbeiten habe man die Bank neu ausrichten können, sagt Rohner. Das sei ein «ausgesprochen komplexes und jahrelanges Unterfangen».

epa05282242 Tidjane Thiam, CEO of Switzerland's second biggest bank Credit Suisse (CS), attends the general assembly at the Hallenstadion in Zurich, Switzerland, 29 April 2016.  EPA/ENNIO LEANZA

«Idealer CEO»: CS-Banker Tidjane Thiam.
Bild: EPA/KEYSTONE

Für diese Aufgabe habe man mit Tidjane Thiam den «idealen CEO»: «Wir wollen dabei keinen Sprint gewinnen, sondern einen Marathon.» Er sei überzeugt, so Rohner, man sei auf dem richtigen Weg. 

Zusammengefasst: Rohner sagte viel, ohne Selbstkritik zu üben. (aargauerzeitung.ch)

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 01.05.2016 06:21
    Highlight Highlight Überrissene Löhne der Top-Kader grosser Unternehmen: Mit vernünftigen Löhnen ginge es auch!

    Die Top-Kader der grossen Unternehmen werden meist aus einem grossen Reservoir von guten Leuten der zweiten Führungsebene ausgewählt, die weit weniger verdienen als die Top-Kader. Die beförderten Personen sollen wegen der höheren Verantwortung besser entschädigt werden. Um solche Leute zu bekommen, braucht es aber als Anreiz keine überrissenen Löhne.
  • Thomas Binder 29.04.2016 15:01
    Highlight Highlight Man ist ein Psychopath, somit der Grandioseste und Gewissensloseste, der selbstverständlich immer alles verdient und hört sich das kurze Dampfablassen der vermeintlichen Neider gelassen lächelnd einmal im Jahr kurz an. Änderungen sind schliesslich nie zu befürchten.

    Play Icon
  • Zeit_Genosse 29.04.2016 14:28
    Highlight Highlight Das mit den Boni regelt sich von alleine. Wenn die Banken Uberisiert werden, dann frage ich mich schon, wie viel Management so ein Geld-Warenhaus noch benötigt. Es braucht nur einen Zuckerberg, Musk, oder ein Konzern, Google, Apple, usw. die mit einer weltweiten Banklizenz und IT-Know-How die klassischen Banken obsolet machen. Die einzelnen Banken versuchen sich im digitalen Geschäft, werden aber an ihrer Arroganz und Gier ersticken, sowie von unerwarteter Seite überflüssig gemacht. Diese Branche ist reif dafür, wehrt sich mit viel Geld und kann es trotzdem nicht verhindern.
  • Scaros_2 29.04.2016 13:48
    Highlight Highlight Immer diese Diskussionen um die Boni. Leute das System wird sich nicht ändern - Leider. So was könnte man wenn nur global ändern aber solange solche Praktiken nur in 1 Land geführt werden oder 1 Unternehmen ändert sich nichts. Wir verbietten Boni in der Schweiz? Alles klar dann geht das Unternehmen hin und stellt die Leute bei HR-Eu an das in Irland siedelt, problem gelöst. Wir beschneiden eine 1:12 verhältnis > Das Management wechselt in die "Holding" Firma während die PUtzfrauen in die Facility Management AG der Firma wechselt und prompt haben wir 3 Firmen mit in sich stimmenden Verhältnise
    • Scaros_2 29.04.2016 14:03
      Highlight Highlight Nur um klarzustellen. Ich bin auch gegen solche Exorbitante Löhne und Boni aber das System kann man nicht damit zerstören wenn man bei einzelnen Firmen fordert diese Boni zu unterlassen weil dann wandern nur diese Leute ab zu Firmen die solche Anreize schaffen. Es ist einfach ein Fluch der auf der ganze Branche oder Jobumfeld liegt. Das System ist Krank, einzelne Firmen sind lediglich Symptome

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Bankangestellte verdienen heute mehr als noch vor zwei Jahren. Von Lohn- und Boni-Erhöhungen profitierten Männer allerdings stärker als Frauen. Das verstärkt die ohnehin schon hohe Lohnungleichheit bei den Banken weiter.

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