Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Gerüchteküche brodelt

Droht der Credit Suisse eine Busse von über 2 Milliarden Dollar?

Der Steuerstreit mit den USA könnte für die Credit Suisse sehr teuer zu stehen kommen. Insider sprechen von einer Busse von über 2 Milliarden Dollar.

Über die Höhe der Busse, die die Credit Suisse im Steuerstreit mit den USA zahlen muss, gibt es immer neue Spekulationen. Jetzt ist die Rede von über 2 Milliarden Dollar, wie die Nachrichtenagentur Reuters von Insidern erfahren haben soll. 

Zuvor wurde in Medienberichten von einer Strafzahlung von 1,6 Milliarden Dollar gesprochen. Eine entsprechende Summe sei bei den Verhandlungen der Grossbank mit dem US-Justizministerium im Gespräch, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person zu Reuters. Der Betrag wäre damit etwa zwei Mal so hoch wie die 780 Mio. Dollar, die die UBS 2009 in einem ähnlichen Verfahren zahlte. 

Weiter wird spekuliert, dass die US-Behörden von der Credit Suisse ein Schuldeingeständnis fordert. Wer dieses «guilty plea» zu verantworten haben wird, ist unklar. Sollte die US-Justiz versuchen, führende Manager der Bank persönlich zu belangen, dürfte wieder eine Schwelle überschritten werden, deren Konsequenzen bisher unabsehbar seien, sagen Marktbeobachter. Der Abwärtstrend der CS-Aktie setzte sich auch am Dienstag fort. Gegen Mittag notierte das Papier über 2,5 Prozent im Minus. (whr)

Mehr zur Credit Suisse



Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 13.05.2014 13:28
    Highlight Highlight Ich hoffe schwer, dass die CS, sollte sie abstürzen, wie damals die UBS, nicht wie diese von uns Steuerzahlern gerettet wird.
    Allerdings sollen Einlagen bis zu einer gewissen Höhe abgesichert sein. Ich glaube das steht auch so im Gesetz.
    Das ist wie bei vielen Pubertierenden und jungen Erwachsenen. Sie schöpfen aus dem Vollen und stellen irgendwann fest, dass sie finanziell in der Scheisse stecken. Helfen ihnen die Eltern immer wieder daraus herauszukommen mit Zustüpfen, lernen sie nie!
    Das gleiche gilt auch für die Banken.
    0 0 Melden

Migros Bank zahlt künftig keine Boni mehr – weil «nicht mehr zeitgemäss»

In der Bankenwelt sind Boni traditionell Teil der Entlöhnung. Nun schafft die Migros Bank diese ab, weil das Institut sie für «nicht mehr zeitgemäss» hält.

Ab dem Geschäftsjahr 2019 entrichte die Migros Bank keine variablen Vergütungen in Form von Boni mehr, teilte sie am Montag mit. Bislang hätten die Mitglieder der Geschäftsleitung (ohne den Präsidenten) sowie die Direktions- und Kadermitarbeitenden anstelle eines 13. Monatslohns für gute Leistungen bis maximal 20 Prozent des …

Artikel lesen
Link to Article