Wirtschaft
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France's President Emmanuel Macron, left, listens to German Chancellor Angela Merkel at a press conference after a meeting in the guest house of the German government in Meseberg north of Berlin, Germany, Tuesday, June 19, 2018. (AP Photo/Jens Meyer)

Emmanuel Macron und Angela Merkel am Dienstagnachmittag in Meseberg. Bild: AP/AP

Merkel und Macron wollen sich gemeinsam für Eurozonen-Budget einsetzen



Berlin und Paris setzen sich gemeinsam für die Schaffung eines eigenständigen Budgets für die Eurozone ein. Dies gab die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag an einer gemeinsamen Medienkonferenz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bekannt.

Dieses Eurozonen-Budget soll etwa für Investitionen genutzt werden, wie Merkel im brandenburgischen Meseberg sagte. In der Eurozone solle die wirtschaftliche Angleichung unter den Ländern ausgebaut werden.

Macron sprach von einem Eurozonen-Budget mit einer Investitionskomponente. «Das ist ein echter Haushalt mit Ein- und Ausgaben», sagte er. An der Ausgestaltung müsse nun noch mit den Eurozonen-Partnern gearbeitet werden.

Angaben zur Höhe des Eurozonen-Budgets machten zunächst weder Merkel noch Macron – mit Verweis auf die noch anstehenden Gespräche mit den Partnerländern. Gestartet werden soll der Haushalt demnach ab 2021.

Frankreich hatte auf einen eigenen Haushalt für die Eurozone gedrängt, um Ländern im Krisenfall helfen zu können. Macron hatte ursprünglich mehrere hundert Milliarden Euro dafür gefordert. Merkel konnte sich aber höchstens eine Summe «im unteren zweistelligen Milliardenbereich» vorstellen – und will eine «Transferunion» auf jeden Fall vermeiden. (cma/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Cpt. Jeppesen 19.06.2018 18:41
    Highlight Highlight Endlich(!) bewegt sich Deutschland.
    0 7 Melden
    • Waedliman 20.06.2018 09:10
      Highlight Highlight Nicht zu früh freuen. Deutschland und seine Politik sind ein träger Tanker, der zwar auch Windstärke 10 aushält, aber immer nur nach sicheren Häfen sucht. Alles dauert viel zu lange, Bewegung findet nur in 5-Jahres-Plänen statt, anstatt zu diskutieren und daraus ein Handeln abzuleiten, wird lieber geschwiegen bzw. der Diskussionspartner mundtot geklopft. Das alles beherrscht Merkel wie kaum eine andere und ich bin diese Taktik leid.
      10 1 Melden
    • Oberon 22.06.2018 01:52
      Highlight Highlight Waedliman, ich bin mir nicht sicher ob das aktuell wirklich sinn macht für die EU. Okay es ist jetzt sicher noch zu früh um die richtigen Rückschlüsse zu ziehen, aber ich würde mich als Steuerzahler (EU) wehren Länder zu unterstützen wie z.B. Ungarn oder Polen die eher nehmen als geben. Die Gelegenheit wieder zu benutzen um gegen Frau Merkel zu schiessen zeigt mir auch das dieses Thema wohl zu komplex für dich ist. Unsere Regierung ist ja viel besser und jede Revision ist in 1-2 Jahren abgeschlossen. Bitte etwas mehr Sachlichkeit und Weitsicht bei solchen Sachen.
      1 6 Melden
    • Waedliman 22.06.2018 13:12
      Highlight Highlight @ Oberon: Ich bin als EU-Bürger gut über die Situation informiert. Und ich glaube, dass ich die Politik Merkels lange genug "geniessen" durfte. Es ist Teil des EU-Verständnisses, Nehmerländer zu unterstützen, um diese aufzubauen. Das Thema ist also keineswegs zu komplex für mich und ich habe auch gar nichts dazu geschrieben. Wie kommen SIE also darauf, mir das zu unterstellen?
      5 1 Melden

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